10. März 200422 J. Hallo! Ich zerbreche mir schon seit Wochen den Kopf, weshalb das so ist!? Hier erst einmal die Daten meines BX 14 TGE, Bj. 1991: Verbrauch: 90km/h: 6,2 120km/h: 8,0 Stadt: 9,2 Leergewicht: 906 Kg Verdichtung: 9,3 Ein Freund hat einen Honda Civic 1,5 LSi, Limousine, Bj. 92, 1,5 Liter Hubraum, 90 PS und 995 Kg Leergewicht. Der Civic hat, wie mein BX, eine Monopoint-Einspritzung und einen Euro1 Kat. Eigentlich spricht bezüglich des Verbrauches alles gegen den Civic: - höheres Leergewicht - mehr Leistung - größerer Hubraum - niedriger verdichtender "Welt-"Motor für den Konsum von Normalbenzin Lediglich die Auslegung als 16-Ventiler könnte ihm bei hohen Geschwindigkeiten einen kleinen Vorteil verschaffen. Bei den niedrigen Drehzahlen in der Stadt dürfte das aber keine Rolle spielen. Hier die Prospektwerte von Honda für diesen Civic: Verbrauch: 90km/h: 5,6 120km/h: 7,3 Stadt: 8,8 In der Praxis fällt der Unterschied eher noch größer aus, wobei ich sagen muss, dass mein BX auch noch nicht ganz in Ordnung ist, ich sehr viel Kurzstrecke fahre und mich ausschließlich im Berliner Großstadtverkehr bewege. Er ist mehr in der Berliner Peripherie unterwegs, fährt meist mindestens 20 km und auch öfters mal Landstraße. Dennoch finde ich einen Verbrauch von ca. 7 - 7,5 Litern Normal sehr beachtlich. Hat jemand eine Erklärung dafür? Und - weshalb braucht der "neue" BX 14 TGE mehr Saft als die älteren Versionen? Grüße, Oliver
10. März 200422 J. dein BX ist doch aber ein "einfacher" Monopointer!? Außerdem hat dein Motor auch noch z.B. die Hydraulikpumpe zu bewegen.
10. März 200422 J. Ersteller Was ist denn ein "einfacher" Monopointer? Außer, dass meine Einspritzung von Bosch ist, kann ich keine grundlegenden Unterschiede erkennen. Eine Hydraulikpumpe hat er zwar nicht, dafür aber eine Servolenkung, die meinem BX fehlt. Oliver
10. März 200422 J. Ist doch nur ein halber Liter. Das hat's mit einem nicht ganz intakten Auto und/oder kürzeren Fahrstrecken sofort, grade bei einem Benziner.
11. März 200422 J. Ersteller Peter M. posteteIst doch nur ein halber Liter. Im Prospekt. In Echt sind es über 3 Liter. Ich liege bei 10,5 Litern "Super", er bei 7 - 7,5 Litern / 100 km "Normal". Das ist allerdings auch nicht so der Punkt. Mir ist es generell ein Rätsel, warum der Civic auch nur einen einzigen Schluck weniger verbrauchen kann, wo doch alles gegen ihn spricht!? Auch wenn die Motoren von Honda eine super Ruf haben, sind die Ingenieure von PSA doch auch nicht blöde und müssten unter günstigeren Bedingungen doch wenigstens einen Gleichstand schaffen. Dass der BX schon nach DIN bis zu 9,6 % mehr verbraucht, finde ich recht verwunderlich. Kochen die Japaner etwa doch nicht mit Wasser? Grüße, Oliver
11. März 200422 J. Hi Oliver ! Also bei Deinem 14er stimmt was nicht, soviel ist schonmal klar. Meiner braucht bei verhaltener Fahrweise auch nur zwischen 7 und 7,5 Liter Sprit. Als ich damals aus Frankreich zurück nach Frankfurt gefahren bin, musste ich sicherheitshalber aufgrund falscher Radbolzen fürs Reserverad mich mit höchstens 100 km/h begnügen. Dabei kam ich sogar auf einen Verbrauch von gerademal 5,8 Liter im Durchschnitt. Grüsse Andre
11. März 200422 J. Die Fertigunstoleranzen sind bei Honda wesentlich genauer als bei den PSA motoren-würde ich mal sagen die Elektronik haut bei japanern auch fast immer 100%hin und und und die meisten Japse haben in meinen augen trotzdem irgendwie nicht so den "Charakter"wie z.b.ein BX.Es werden beim BX auch mehr nebenagregate angetrieben als vieleicht beim honda... tschö-jens
11. März 200422 J. hallo, na ja, ob die PSA-motoren schlechter verarbeitet sind als honda-motoren sei mal dahingestellt, ich kann dem nicht zustimmen. mit dem 10,5 liter saufenden 1.4er BX stimmt ja mal was gewaltig nicht, mein BX GTI automatik mit klima braucht ja grad mal seine 8,5 bis 10 liter, im normalbetrieb schnitt um die 9,5. ein 14er müsste mit 8 litern absolut am ende sein. ich hatte auch mal nen honda civic, gut war ein älteres teil, aber 12 liter waren möglich - leicht und trotz oder grade aufgrund seiner elend langen übersetzung, der 5te war ein ding der geduld. gruss, kris
11. März 200422 J. Ersteller e-kris postetena ja, ob die PSA-motoren schlechter verarbeitet sind als honda-motoren sei mal dahingestellt, ich kann dem nicht zustimmen. Na ja - auffällig ist schon, dass der Motor des Civic mehr ein Surren von sich gibt, während sich dagegen bei meinem BX die Funktionsweise schon akustisch recht gut feststellen lässt. Allerdings spricht die Langlebigkeit der PSA Motoren aus meiner Sicht für sich selbst. Bei meinem BX ist wohl die Lambdasonde nicht mehr ganz taufrisch, weshalb ich sie nächste Woche auch erstzen werde. Die Hoffnung, dann unter 9 Liter zu kommen, habe ich mittlerweile aber aufgegeben, weil selbst der DIN-Verbrauch, laut Prospekt, bei 9,2 Litern in der Stadt liegt. Hilfe - gibt es denn wirklich keine logische Begründung, weshalb der Civic, trotz ungünstigerer Voraussetzungen, einen niedrigeren DIN-Verbrauch (nur um den geht es)erziehlt?
11. März 200422 J. Ersteller Hi Andre! LHM Plus posteteAlso bei Deinem 14er stimmt was nicht, soviel ist schonmal klar. Meiner braucht bei verhaltener Fahrweise auch nur zwischen 7 und 7,5 Liter Sprit. Unter welchen Bedingungen denn? Im ausschließlichen Großstadtverkehr? Es gab hier ja schön öfters Diskussionen über die 1,4 Liter TU-Motoren. Von "5,5 Liter bei gemütlicher Fahrt" bis "8,5 - 9,5 Liter bei defensiver Fahrweise - das seit Auslieferung" oder selbst "11- 12 Liter bei Bleifuß" scheinen alle Verbrauchswerte "normal" zu sein. Von den 1,5 Liter 16V Honda Motoren habe ich dagegen noch nie etwas von Verbräuchen jenseits der 8,5 Liter gehört.
11. März 200422 J. Hallo! Der Honda-Motor ist hoch effizient ( hat eine höhere Literleistung und 4-Ventiltechnik). PSA-Benziner sind (wie die meisten europ. Benziner) etwa auf dem Stand guter japanischer Motoren vor 10 Jahren. Der erste PSA-Motor mit variabler Ventilsteuerung ist doch der brandneue 88-PS-1,4-16V, bei vielen japanischen Marken kamen MW Motoren mit variabler Ventilsteuerung vor etwa 15 Jahren auf den Markt. Es gibt jedoch sehr wenige japanische Motoren, die gleichzitig hoch effrizient sind und trotzdem einen ausgewogenen Drehmomentverlauf haben: Durchzugskraft interessiert die japanischen Autokäufer auch heute noch fast gar nicht, Automatik-Limousinen mit extrem hochgezüchteten z.B. 2,0 l-170-PS-Saugmotoren sind dort sehr beliebt. MfG
11. März 200422 J. Ersteller Hallo Wolfang! Vielen Dank für Deine Antwort! Welche Punkte sind denn maßgeblich für die hohe Effizienz verantwortlich? Der erwähnte Civic hat z. B. keine variable Ventilsteuerung. Das Thema interessiert mich brennend, bislang hatte ich aber immer die Formel Leichtigkeit+hohe Verdichtung+geringer Hubraum = niedriger Verbrauch im Kopf. Jetzt kommt hier so ein Japaner an und wirft mir die schöne Gleichung über den Haufen. Immerhin hat er auch beim DIN-Stadtzyklus um ca. 0,4 Liter niedrigere Verbrauchswerte als der BX und kann sich dabei doch weder um das Beschleunigen, noch um die Nutzung "ineffizienter" Drehzahlbereiche drücken!?
11. März 200422 J. Also das die Honda-Motoren wenig verbrauchen kann ich aus meinen ganz frühen Erfahrungen nur bestätigen. Leider ist diese Erfahrung aber noch aus den 80ziger. Ich habe 7 Jahre lang einen Honda Prelude SN mit 1,6l-Maschine und 80PS von 1981 gefahren. Der gleiche Motor wurde damals im Accord und Quintet eingebaut. Trotz angemessener Fahrleistungen (für die damalige Zeit) habe ich im Schnitt 7,5l Normal gebraucht. Die Passat mit 75 und 85 PS, die ich gleichzeitig hatte haben immer mindestens einen Liter mehr zu sich genommen. Auch unser Toyota mit 114PS braucht nur zwischen 7 und 8 Liter und das bei relativ flotter Fahrweise. Bei Bleifuß (190 bis über 200 auf der Autobahn) werdens auch mal über 8 Liter, aber mehr als 8,45 haben wir noch nie geschafft. Warum das so ist kann ich nicht sagen. Gruß Joachim
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