27. August 201610 J. HY, wo es hier letztes WE derp geschüttet hat und ich längere Strecken über Land durch tiefe Pfützen gedüst bin, hatte ich bei der ersten Bremsung vorne null Bremswirkung - die Ente hat nur hinten gebremst. In der Stadt kam das nicht vor, da die Bremsscheiben dort oft in Betrieb sind und warm gehalten werden. Sowas ist mir noch nie passiert. Kann das am Schmierdreck der Straße, der durch den Starkregen gelöst wurde und sich dann auf der Bremsscheibe niederschlug liegen? Nach der 2./3.Bremsung war es weg, da bremste sie wie immer. Scheiben und Klötze sind rund 60000km alt und sehen noch sehr gut aus. Gruß DS
27. August 201610 J. Ursache: Wasser auf den Bremsscheiben. Nach einer tiefen Pfütze mit dem linken Fuß ganz leicht bremsen reicht. Ich vermute außerdem kein Blech unter dem Motor und oder keine Luftführung zur Bremsenkühlung. Beide schützen sehr. Bearbeitet (27. August 201610 J. von jozzo_)
28. August 201610 J. Ersteller HY, das Problem mit Wasser auf den Bremsscheiben ist für mich ja eigentlich nichts neues. Wenns regnet rechne ich damit, daß Wasser auf der Scheibe ist und drück ein bißchen fester aufs Eisen. Das hat sich ja dann recht schnell erledigt mit dem Wasser. Was mich diesmal verblüffte, war, daß trotz kräftigerem Trauftreten sich vorne über mehrere Meter rein gar nichts getan hat - das war quasi wie Öl auf der Scheibe. Daß mit dem linken Fuß leicht aufs Pedal legen, ist ein guter Tipp! Hätte ich in dem Fall ca.5km machen müssen... Zu den Kühlblechen: Als ich die Ente vor 12 Jahren kaufte, klapperten und schrappten die Teile. Da die nicht mehr reparabel waren, schmiß ich sie raus. Beim Rahmenwechsel 4 Jahre später, hab ich wieder welche eingebaut. Nach einem Aufsetzer waren die Schrott (die Nachbau-Anschlaggummis vorne sind aus der Halterung gegangen....).
28. August 201610 J. Theoretisch könnte in der / den vor dem Bremsen zuletzt durchfahrenen Pfütze/n nicht nur Regenwasser gewesen sein. So in der Art von Feststoffschmierung: http://www.motorradreisefuehrer.de/schunk-feststoffschmierung.html
28. August 201610 J. Praktisch ist es einfach nur Wasser. Mercedes hat dagegen das Sensotronic Brake Control (SBC) genannte System, bei der Ente nennt sich das linker Fuß. Sobald Niederschlag erkannt wird, legt das SBC die Bremsklötze in regelmäßigen Abständen an die Bremsscheibe an, um den darauf haftenden Wasserfilm zu beseitigen und die Scheibe so trocken zu bremsen.
28. August 201610 J. Hingegen häufiger Meinung ist es auch nicht das Wasser selbst zwischen Scheibe und Belag, welches dieses Fading auslöst sondern ein Luftpolster des verdampfen Wassers. Dieses Polster trennt den Belag von der Scheibe und die Bremswirkung ist gleich 0. Auch hat dieses Phänomen mit der Beschaffenheit bzw. Porosität /Wasseraufnahmevermögen der Bremsbeläge zu tun. Billigster Nachbau wird vermutlich mehr speichern können als Markenware. Und länger als maximal 3-4 Sekunden darf dieses Fading bei ordentlich Pedalkraft nicht anhalten... sonst ist was faul Bearbeitet (28. August 201610 J. von Tim-Neil)
28. August 201610 J. Auf diese Art habe ich beinahe meinen ersten Audi zerlegt. Regen, Autobahnausfahrt, bremsen nichts. Bei der Ente die Luftleitbleche dran und das Problem ist beseitigt.
28. August 201610 J. Ersteller Bei Nässe und Schnee kannte ich bisher nur den "ABS-Effeckt". Das die Bremswirkung für ca.2 Sek. komplett weg war, hatte ich bisher nur dieses eine mal - naja, vielleicht lag es wirklich an der übermäßigen Menge an Wasser. Scheiben sind originale von Citroen drin (Ferodo(?)); Klötze sind von Jurid. Vielen Dank für Eure Erläuterungen.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren