29. August 201610 J. Hall Leute, Ich habe am Wochenende beide Federtöpfe wie in der Reparatur-Anleitung beschrieben mit Rizinus-Öl geschmiert. Dafür hab ich mir ein Darmrohr (30 cm lang, ca 5mm Durchmesser) und eine 100 ml Spritze aus dem Spital mitgebracht und jeweils 150 ml auf jede Seite vorne und hinten durch das Loch für die Schubstrebe eingespritzt. Danach bin ich auf die Idee gekommen, den Bucheli genauer anzusehen und habe festgestellt, dass da ja noch ein Gummi vor dem Federtopf sitzt. Kommt denn das Rizinusöl trotzdem im Topf an? Oder wo sammelst sich das jetzt? Vorher hat er leise "gestöhnt", wenn ich mich reingesetzt habe, das macht er jetzt immer noch. Vom Fahrgefühl ist er jetzt superflauschig, vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein. Wie macht ihr das denn mit der Schmierung der Federtöpfe mit Rizinus? Beste Grüsse Thilo
29. August 201610 J. Ich hab den (etwas längeren, ca. 40 cm) Schlauch vorsichtig bis zum Anschlag reingeschoben und dann während des Injizierens langsam wieder zurückgezogen. Etwa wie beim Hohlraumversiegeln. Danach den Federtopf langsam ein paar Mal gedreht, damit sich alles gut verteilen kann, fertig. Gestöhnt hat danach nichts.
30. August 201610 J. Steht halt so im Werkstatthandbuch. In einem anderen Beitrag zum Thema hier im Forum (ist über das Stichwort "Rizinusöl" rasch zu finden) hat Tim-Neil es mal so formuliert: "Ich denke auch das Rizinusöl, welches unter Luftkontakt zu einer zähen klebrigen Pampe reift, zum Federungskomfort der Altenten beiträgt. Die Federteller gleiten saugend mit entsprechendem Widerstand durch hohe Viskosität durch das Mantelrohr." Ob das Rizinusöl auch für spätere Baujahre noch "vorgeschrieben" ist, weiß ich nicht, für meinen frühen Ami jedenfalls schon. Bearbeitet (30. August 201610 J. von paulundjan) Text vergessen
18. September 201610 J. Beim Ami 8 auch noch, siehe hier Seite 65: http://www.dreisamenten.info/Technik/Ami8_Tech_Datenbuch_586_3.pdf
19. September 201610 J. Hallo Thilo - ja, das Oel kommt an, da das Rohr in das Du es reingekippt hast durch den Anschlaggummi bis in den Federtopf reingeht - Voraussetzung ist natuerlich, dass das Oel runter fliessen kann, also wenn Du das Oel von vorne reinkippst, sollte die Ente schon am steilen Hang stehen (von hinten gehts auch in der Ebene) - wenn der Schlauch lang genug ist um durhc das Rohr in den Federtopf zu gelangen, spielt das natuerlich keine Rolle. Knarzen, das nach dem Oelen nicht weggeht, kann auch von der Lagerung des Federtopfes auf den zwei "Rohren" liegen - dann sind es nicht die Federn bzw. die Anschlagteller im Federtopf sondern der Federtopf selbst. Das ist schwieriger zu beseitigen, da man nicht einfach Oel zwischen Anschlaggummi und Federtopf kippen kann. Vorsichtiges Fetten kann Abhilfe schaffen - ansonsten muss man halt die Rohre rausschrauben, saubermachen und alles gut gefettet wieder zusammenbauen. Viel Erfolg - Til PS: ich will ja gar nichts gegen Rizinusoel sagen, allerdings mach ich das seit meiner ersten Ente im Jahre 1978 immer mit normalem Oel und hatte bisher keine Probleme damit
21. September 201610 J. Vielleicht ist Rhinozerosöl umweltverträglicher. Ich hatte als Geräuschquelle auch schon öfter jammernde Stossdämpfer. Dämpferstangen und Gummiaugen mit Silikonöl sprayen. MfG Volker
21. September 201610 J. Zwecks einfacherer Verteilung im Federtopf habe ich Rizinusöl auch schon mit Waschbenzin leicht verdünnt. Dann mittels einer alten Kraftstoffleitung und Spritze eingespritzt. Das Waschbenzin verflüchtigt sich wieder und der Ölfilm bleibt zurück (soweit meine Theorie, in der Praxis sind die Geräusche jedenfalls verschwunden) Gruss Andreas
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