2. September 20169 J. Hallo, Ich habe vor meine Koppelstangen zu tauschen, da die vordere linke ausgeschlagen ist und recht heftig poltert. Ist eigentlich keine große Sache, aber leider wieder mal beim C5 doch nicht so einfach wie ich glaubte. Nun habe ich beim Aufbocken gesehen das die Koppelstange auch das untere Federbeinauge hält. Und da ist mein Problem. Löse ich jetzt die Koppelstange, entspannt ja das Federbein und ich werde beim Zusammenbau, wohl ein Problem haben. Gibt es hier einen Trick? Über Eure Vorschläge würde ich mich freuen, da das Gepolter recht nervig ist. Danke Christian
2. September 20169 J. vor 1 Stunde, hoppelhaase sagte: Hallo, Ich habe vor meine Koppelstangen zu tauschen, da die vordere linke ausgeschlagen ist und recht heftig poltert. Ist eigentlich keine große Sache, aber leider wieder mal beim C5 doch nicht so einfach wie ich glaubte. Nun habe ich beim Aufbocken gesehen das die Koppelstange auch das untere Federbeinauge hält. Und da ist mein Problem. Löse ich jetzt die Koppelstange, entspannt ja das Federbein und ich werde beim Zusammenbau, wohl ein Problem haben. Gibt es hier einen Trick? Über Eure Vorschläge würde ich mich freuen, da das Gepolter recht nervig ist. Danke Christian Normalerweise macht man das auf der Hebebühne, das heißt die HP wird zumindest vorne drucklos gemacht (geht ohne Lexia in Tiefststellung vorne rechts am Entlüftungsnippel mit Schlauch und Auffangflasche). Dann ist der Federzylinder entspannt und locker, so dass du den Bolzen ohne Schwierigkeiten durch das Auge schieben kannst. Es ist praktisch, beim Ausdrücken des Bolzens mit einem Stück 16er Rundeisen (oder Schraube) durch das Auge nachzuschieben und das/die im Loch zu lassen, bis man den Bolzen der neuen Koppelstange einbaut. Damit bleibt alles am Platz und man muss das Auge nicht erst wieder in den Achsschenkelträger einfädeln. Ich habe den Spaß aber auch schon aufgebockt und ohne Druckablassen der HP gemacht. Das Ganze in Normalstellung mit (gesichertem!!) Heber vorne auf der Arbeitsseite. Die Batterie gehört in so einem Fall aber abgeklemmt, um ein Anlaufen der HP-Pumpe auszuschließen. Der Federzylinder gibt dann natürlich nicht nach und die Achskonstruktion steht etwas unter Spannung. Deshalb ist hier das das Sichern des Zylinderauges im Achsschenkelhalter mit Rundeisen/Dorn unbedingt erforderlich, sonst hebelt man sich einen Krampf, um Bolzenlöcher und Zylinderauge wieder in Deckung zu bringen. Das ist am Boden eine etwas garstige Arbeit. Ansonsten ist es keine Zauberei, und mit Grube oder tiefem Stand neben dem Radhaus geht es auch halbwegs bequem. Bearbeitet (2. September 20169 J. von Dieseltourer)
2. September 20169 J. Ersteller vor 59 Minuten, Dieseltourer sagte: Normalerweise macht man das auf der Hebebühne, das heißt die HP wird zumindest vorne drucklos gemacht (geht ohne Lexia in Tiefststellung vorne rechts am Entlüftungsnippel mit Schlauch und Auffangflasche). Dann ist der Federzylinder entspannt und locker, so dass du den Bolzen ohne Schwierigkeiten durch das Auge schieben kannst. Es ist praktisch, beim Ausdrücken des Bolzens mit einem Stück 16er Rundeisen (oder Schraube) durch das Auge nachzuschieben und das/die im Loch zu lassen, bis man den Bolzen der neuen Koppelstange einbaut. Damit bleibt alles am Platz und man muss das Auge nicht erst wieder in den Achsschenkelträger einfädeln. Ich habe den Spaß aber auch schon aufgebockt und ohne Druckablassen der HP gemacht. Das Ganze in Normalstellung mit (gesichertem!!) Heber vorne auf der Arbeitsseite. Die Batterie gehört in so einem Fall aber abgeklemmt, um ein Anlaufen der HP-Pumpe auszuschließen. Der Federzylinder gibt dann natürlich nicht nach und die Achskonstruktion steht etwas unter Spannung. Deshalb ist hier das das Sichern des Zylinderauges im Achsschenkelhalter mit Rundeisen/Dorn unbedingt erforderlich, sonst hebelt man sich einen Krampf, um Bolzenlöcher und Zylinderauge wieder in Deckung zu bringen. Das ist am Boden eine etwas garstige Arbeit. Ansonsten ist es keine Zauberei, und mit Grube oder tiefem Stand neben dem Radhaus geht es auch halbwegs bequem. Danke für deine Tipps. Ich werde mich dann mal morgen ran machen und berichten. Gruss
2. September 20169 J. Ersteller vor 59 Minuten, Dieseltourer sagte: Normalerweise macht man das auf der Hebebühne, das heißt die HP wird zumindest vorne drucklos gemacht (geht ohne Lexia in Tiefststellung vorne rechts am Entlüftungsnippel mit Schlauch und Auffangflasche). Dann ist der Federzylinder entspannt und locker, so dass du den Bolzen ohne Schwierigkeiten durch das Auge schieben kannst. Es ist praktisch, beim Ausdrücken des Bolzens mit einem Stück 16er Rundeisen (oder Schraube) durch das Auge nachzuschieben und das/die im Loch zu lassen, bis man den Bolzen der neuen Koppelstange einbaut. Damit bleibt alles am Platz und man muss das Auge nicht erst wieder in den Achsschenkelträger einfädeln. Ich habe den Spaß aber auch schon aufgebockt und ohne Druckablassen der HP gemacht. Das Ganze in Normalstellung mit (gesichertem!!) Heber vorne auf der Arbeitsseite. Die Batterie gehört in so einem Fall aber abgeklemmt, um ein Anlaufen der HP-Pumpe auszuschließen. Der Federzylinder gibt dann natürlich nicht nach und die Achskonstruktion steht etwas unter Spannung. Deshalb ist hier das das Sichern des Zylinderauges im Achsschenkelhalter mit Rundeisen/Dorn unbedingt erforderlich, sonst hebelt man sich einen Krampf, um Bolzenlöcher und Zylinderauge wieder in Deckung zu bringen. Das ist am Boden eine etwas garstige Arbeit. Ansonsten ist es keine Zauberei, und mit Grube oder tiefem Stand neben dem Radhaus geht es auch halbwegs bequem. Danke für deine Tipps. Ich werde mich dann mal morgen ran machen und berichten. Gruss
3. September 20169 J. Ich würde den Druck vorne auf jeden Fall ablassen. Das Fahrwerk darf auf keinen Fall verspannt wieder festgeschraubt werden. Der untere Querlenker muss beim Verschrauben nahezu waagerecht stehen. Wenn Du den Druck über die Entlüftungsschraube am rechten Federzylinder ablässt, solltest Du einen Schlauch auf den Nippel stecken und in den Behälter führen. So ersparst du dir eine kleinere Sauerei und das Nachfüllen von LDS. Besser ist aber, den Druck mit einer Diagnosestation komplett abzulassen und in dem Zuge auch gleich den Hydraulikölstand zu kontrollieren. Der Einbau der Koppelstange geht ohne Druck im System leicht. Zum Ausbau der alten Koppelstangen würde ich eine Flex bereit halten. Oft drehen sich die Kugelbolzen mit und die Torxaufnahmen drehen sich rund. Da ist man schneller wenn man die Bolzen an den Muttern gleich abtrennt.
3. September 20169 J. vor 2 Stunden, Tim Schröder sagte: ... Das Fahrwerk darf auf keinen Fall verspannt wieder festgeschraubt werden. Der untere Querlenker muss beim Verschrauben nahezu waagerecht stehen. ... Der untere Querlenker wird hier nicht gelöst. Nur der Spurstankenkopf muss auf der Seite ab (neue Mutter verwenden). Wenn man keine Hebebühne zur Hand hat und mit einem Heber/Bock arbeiten muss, geht das ohne Druckablassen am schnellsten, zumal der Wagen dann nicht über Eck schief steht.
3. September 20169 J. Ersteller So es ist geschafft. Habe den Druck mit Lexia abgelassen und der Rest war dann ein Kinderspiel. Alles wieder ruhig im Auto. Danke für Eure Hilfe. Ohne wäre es glaub ich schief gegangen. An Druck ablassen hätte ich nicht gedacht. Schönes Wochenende und störungsfreie Fahrt Christian Bearbeitet (3. September 20169 J. von hoppelhaase)
25. Oktober 20169 J. Ich muss den alten Faden nochmal hochholen. An meinem C6 sollte die Koppelstange vorn links ausgetauscht werden. Kann man das Rad abschrauben und den Boliden mit der Bremsscheibe auf einem passenden Holzklotz abstellen, um anschließend die Hydraulik drucklos machen zu können? Oder gibt es eine bessere Lösung? Gruß Otto
25. Oktober 20169 J. Nö, wie oben beschrieben. Wenn du das Bein auf der Bremsscheibe abstellst und den Druck ablässt, kannst du die Achsteile nicht mehr bewegen. Der lange Bolzen der Koppelstange geht durch Achsschenkelbein und das Auge des Federzylinders. Wenn dort das Fahrzeuggewicht aufliegt, kannst du den Bolzen der Koppelstange nicht herausziehen.
25. Oktober 20169 J. Ok, ist einleuchtend, also Wagenheber drunter, Rad ab und in Normalposition ohne den Druck abzulassen die Stange wechseln? Gruß Otto
25. Oktober 20169 J. Vorsicht! Ich habe das ohne Druckablassen gemacht (und das geht auch), aber ich habe einen hydraulischen Hebebock mit Arretierung druntergestellt. Der Wagenheber allein ist gefährlich. Du riskierst, dass du den umwirfst!!
25. Oktober 20169 J. Naja, ich benutze einen Rangierwagenheber, den kann man schlecht umwerfen. Ich werde mich dann mal morgen an die Arbeit machen, danke erstmal für die Beratung. Gruß Otto
26. Oktober 20169 J. So, gerade komme ich ins Haus, nachdem ich 3 Stunden am und unterm Auto gewerkelt habe. Zuerst die gute Nachricht, die Koppelstange befindet sich in einem hervorragenden Zustand und muss nicht ausgewechselt werden. Also war guter Rat teuer, wo kommt das Geräusch her? Des Rätsels Lösung nach intensiver Suche: die Plastikverkleidung unter dem Auto war auf einer Länge von ca. 50 cm ohne Befestigung und konnte daher beim Überfahren einer entsprechenden Unebenheit wie Kanaldeckel oder Bahnübergang gegen den Boden knallen. Resümee: das Suchen von Geräuschen am oder im Auto kann mühsam sein, andererseits war die Befestigung der Abdeckung bedeutend einfacher als der Tausch der Koppelstange . Nichtsdestotrotz vielen Dank für die Ratschläge, wer weiß . ............. Gruß Otto Übrigens habe ich bei der Gelegenheit gleich die Winterräder montiert, es bot sich an weil schonmal ein Rad ab war. Bearbeitet (26. Oktober 20169 J. von ottomitc6)
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