30. Oktober 20169 J. Hallo, heute habe ich mir einen CX angeguckt, einschließlich Probefahrt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Diravi ein Losbrechmoment hat, welches bei höherer Geschwindigkeit größer wird. Ich muss also eine gewisse Kraft aufbringen, um das Lenkrad zu drehen, und dadurch kann ich es nicht 1 mm weit bewegen, sondern gleich 10 mm. Das hatte ich bisher bei noch keiner Probefahrt. Ich spreche ausdrücklich nicht vom "normalen" Widerstand, der ja bekanntermaßen bei höherer Geschwindigkeit größer wird. Sondern klar ein Losbrechmoment. Im Stand ist das Losbrechmoment deutlich geringer, aber noch spürbar. Dies habe ich bisher bei noch keiner Probefahrt festgestellt. Bei der vorigen Probefahrt in Holland habe ich den CX ganz prima gesteuert, nicht achteckig. Beim Loslassen dreht die Diravi schnell wieder in Geradeausstellung. Der CX steuert etwas nach links. Der Verkäufer (mit Oldtimer-Werkstatt, allerdings mehr Karosserie- als Technikexperte) meint, es läge an der inneren Lagerung der Radaufhängung vorne links. Zugleich fand ich die Bremse etwas schwer zu dosieren. Sie packt super zu, wie es sein sollte, aber ein wirklich feinfühliges Regulieren der Verzögerung gelang mir nicht. Bin ich heute besonders empfindlich oder ist das wirklich nicht normal? Die Federung arbeitet ganz einwandfrei, einschließlich Niveauausgleich. Grüße Andreas Bearbeitet (30. Oktober 20169 J. von AndreasRS)
31. Oktober 20169 J. Ist das ein Auto das lange nicht gelaufen ist? Schlecht zu dosierende Bremsen können an Luft liegen. Da passiert zunächst gar nichts und dann auch einmal kommt zu viel. Nicht tragisch aber muss beseitigt werden. Die Lenkung ist da viel schlimmer. Da ist entweder an der Herzscheibe gebastelt worden (ich kenne aber nur 2 Menschen die daran "spielen" ) Viel wahrscheinlicher ist dass die Lagerung im Steuerblock fest ist. Dadurch dreht die Rolle nicht sauber los wenn die Herzscheibe sie auslenkt. Da ist ein AUstausch/überholung des Steuerblocks angesagt. Wenn mann es nicht richtig macht wird die Diravi recht schnell recht schwammig werden.
31. Oktober 20169 J. ....zumal das Ziehen nach links seine Ursache gleichfalls im Steuerteil haben kann. Jan
31. Oktober 20169 J. Ersteller Hallo, laut Verkäufer lief der Wagen innerhalb der vergangenen vier Jahre rund 100.000 km. LHM sei vor zwei Jahren gewechselt worden. Grüße Andreas Bearbeitet (31. Oktober 20169 J. von AndreasRS)
1. November 20169 J. Das ist alles ohne Bedeutung, denn die Gesamtaufleistung der Lenkung hat damit sicher nichts zu tun. Rechne damit, daß die Lenkung überholt oder ausgetauscht werden muß.
2. November 20169 J. Ja, das geht tatsächlich ziemlich locker. Die CX-Diravi ist auch in dieser Hinsicht ein tolles Stück Technik. Schwerwiegender ist die Überholung bzw. der Kauf einer intakten Lenkung.
27. August 20179 J. Ersteller Hallo, ich hänge mich mal an einen alten Faden: Wenn die Hydraulik und Diravi im Topzustand sind, wie schnell kann man im Stand am Lenkrad drehen, ohne in die mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern zu gelangen? Bei unserem Seat-Alltagsauto kann ich praktisch beliebig schnell lenken, ohne dass die Servo-Unterstützung dabei schwächer wird. Beim CX geht das leider nicht. Man darf nicht zu schnell drehen, sonst kommt die Hydraulik nicht nach. Ist das normal? Grüße Andreas
27. August 20179 J. Eigentlich nicht. Schnelles Wenden in 3 Zügen sollte die Kür für ein CX sein - meiner versagt da. Die Top-Hydraulik habe ich noch nicht hinbekommen. Ich begnüge mich mit zügigem Wenden. Tut mir leid, Andreas; da ist noch irgendwo ein Wurm (in den Leitungen). Gruß, Jan
27. August 20179 J. Eigentlich ist das ein Sicherheitsrisiko, das nicht allein die DIRAVI sondern auch die normalen Servolenkungen, die an der Zentralhydraulik hängen, betreffen kann. So ein schnelles Lenken, wie man es bei einem Fortgeschrittenen-Sicherheitstraining übt (um das Auto nach einem Schleuderimpus von der "Fahrdynamikplatte" wieder abzufangen) ist damit kaum möglich.
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