10. November 20169 J. Hallo Leute, ich habe gestern erstmalig die Dichtschnüre an einem XU-Motor erneuert. Für alle, die nicht wissen, was das ist ein paar Bilder: Die entsprechende Seite aus dem Teilekatalog (Danke Ronald) Die Teile gibt es für 1,20 € das Stück. ET-Nr. ist 0127.40 (10er Pack) Dazu habe ich eine Frage: Wenn man den Lagerbock mit den Dichtschnüren dran von unten in den Motorblock schiebt, dann werden die Dichtschnüre gestreckt und gucken am Ende 5 -10 mm unten raus. Schneidet man die einfach plan ab und "gut is"?! Ich mache mir Sorgen, dass die sich langsam wieder zusammenziehen und dann am unteren Ende Material fehlt und es eine Lücke gibt - mit katastophalen Folgen für die Dichtheit. Ich habe übrigens zum Reinschieben die Dichtschnüre gefettet und die unteren Kanten des Motorblockes leicht angeschliffen. Und in die Ecken des Motorblockausschnittes habe ich Dichtmasse getan. Dank und Gruß Stefan
12. November 20169 J. Die Schnüre dürfen auf keinen Fall gestreckt werden, der Einbau erfolgt durch schräges ansetzen am Block und ‚reindrehen‘, und zwar idealerweise mit Spezialwerkzeug 7014-irgendwas aus dem Koffer 7004. In Ermangelung des Werkzeuges hauchdünne Bleche (z.B. von einer Getränkedose, gut entgratet) beilegen und nach Einbau axial rausziehen. Der Überstand der Schnüre muss mindestens 1mm betragen, originale Schnüre sollten die richtige Länge haben und dürfen lt. PSA nicht gekürzt werden. Richtig und wichtig: Die Auflageflächen links und rechts der Welle zart mit Dichtmasse einstreichen, besonders in den Ecken (da kommt die Dichtschnur nicht ran).
12. November 20169 J. Ersteller Danke!Und:Oh-ha, ich habe es geahnt: ein Alptraum!!Die Spalten links und rechts sind so klein, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass da noch 2 Bleche mit reinpassen, egal wie dünn sie sind Und so oder so muss ich den Lagerbock 2-3 cm hinter die Endscheibe der KW schieben - das wird ohne Streckung nicht gehen ... Nun ja, soll ja irgendwie gehen ... - grübel - ... Aber bevor ich es nicht gesehen habe, tue ich mich schwer, es zu glauben.
29. März 20179 J. Ersteller Rückmeldung: Ich habe die Dichtschnüre NICHT eingebaut bekommen, ohne sie zu strecken. Die überstehenden Enden habe ich abgeschnitten und bei der Montage der Ölwannendichtung an diesen Stellen mit etwas mehr Dichtmasse gearbeitet. Und nun mal eine gute Meldung: Ist die ersten 4 Monate und 5.000 km dicht !! Da freut sich der Hobbit ... ähm Hobbyschrauber Gruß Stefan
16. April 20215 J. Am 12.11.2016 um 05:24 schrieb spätActiva: Die Spalten links und rechts sind so klein, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass da noch 2 Bleche mit reinpassen, egal wie dünn sie sind Wie dünn war das dünnste Blech mit dem du es versucht hast ? Federstahlblech oder unlegierter Stahl 0,05mm kann man probieren
16. April 20215 J. Das Werkzeug ist sehr dünnes Federstahlblech, ungefähr so stark wie ein Blatt Papier. Habe leider kein präziseres Werkzeug als einen Meßschieber.
16. April 20215 J. ...wenn eine Fühlerlehre zur Hand ist, das 0,05 hat ein ganz anderes elastisches Biegeverhalten als das 0,1 mm.
27. April 20215 J. Am 16.4.2021 um 12:00 schrieb schwinge: Das Werkzeug ist sehr dünnes Federstahlblech, ungefähr so stark wie ein Blatt Papier. Habe leider kein präziseres Werkzeug als einen Meßschieber
27. April 20215 J. Hier ist ein Beispiel für 0,05 mm Blech mit guten mechanischen Eigenschaften. https://metallstore24.de/federstahlblech-0,05mm-100x500mm
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