3. Dezember 20169 J. Bonjour Communauté, ich bin seit 3 Wochen stolzer Besitzer eines frisch aus Südfrankreich importierten Ami 8, der im Juli 16 die Contrôle téchnique bestanden hat. Was das heißt, ist ja bekannt; also habe ich vergangenes Wochenende noch 8 Positionen repariert, bin Montag zum Tüv vorgefahren, der hat noch 4 Punkte bei der Vollabnahme gefunden. Ich habe zwar Hobby-Schraubererfahrung bei anderen Fabrikaten, aber die Ententechnik ist mir noch nicht so vertraut. Daher folgende Fragen : - Ich muß die Manschette vorne am Federtopf rechts wechseln; der Federstab muß also vorne aus der Halterung raus. Der Stoßdämpfer muß wohl weg, dessen Halteplatte dreht sich aber weg . Bisher ist der Ami nur rechts vorne aufgebockt, wahrscheinlich muß er vorne komplett hoch ? - Arbeiten die Federn im Federtopf zusammen, muß das Auto also auch hinten aufgebockt werden, bevor man den Federstab löst ? - Der Federstab vorne ist mit einer langen Schraube befestigt, deren Kopf an den Anschlagpuffer reicht, sie läßt sich so nicht herausziehen. Sollte da nicht ein Bolzen mit Splint sitzen ? Vermutlich hatte der Ami an dieser Stelle mal Bodenkontakt; der Halter für den Federstab scheint verbogen. - Der Warnblinker blinkt zu schnell; ich weiß nicht, ob er ab Werk bereits verbaut war, sieht auf den ersten Blick nachgerüstet aus. Die Blinker selbst sind eher träge. Mir sagte jemand, da muß unter Umständen nur ein Widerstand rein; aber welcher und wo ? Vielleicht könnt Ihr mir helfen; vielen Dank schon mal vorab !!
3. Dezember 20169 J. - Ich muß die Manschette vorne am Federtopf rechts wechseln; der Federstab muß also vorne aus der Halterung raus. Der Stoßdämpfer muß wohl weg, dessen Halteplatte dreht sich aber weg . Bisher ist der Ami nur rechts vorne aufgebockt, wahrscheinlich muß er vorne komplett hoch ? Muß nur rechts vorne hoch, Stoßdämpfer muß nicht weg - Arbeiten die Federn im Federtopf zusammen, muß das Auto also auch hinten aufgebockt werden, bevor man den Federstab löst ? Nur vorne reicht - Der Federstab vorne ist mit einer langen Schraube befestigt, deren Kopf an den Anschlagpuffer reicht, sie läßt sich so nicht herausziehen. Sollte da nicht ein Bolzen mit Splint sitzen ? Vermutlich hatte der Ami an dieser Stelle mal Bodenkontakt; der Halter für den Federstab scheint verbogen. Oje Bastler haben gepfuscht, Bolzen mit Splint wäre richtig, wird nun vermutlich nicht mehr möglich sein. Dieser Pfusch könnte bedeuten: Stoßdämpfer muß deswegen doch weg, Schwingarm muß gewechselt werden. Stell Fotos ein, dann sieht man mehr.
4. Dezember 20169 J. Schraube hab ich auch schon mal bei einem Mehari in F gesehen - wuerde ich bei Gelegenheit (also nicht jetzt fuer den TUV) durch eine hochwertige ersetzen - fuer den TUV wuerde ich eine neue Manschette aufschneiden und wieder zusammenkleben - die Manschette wird ja mechanisch nicht belastet - ist der Warnblinker der original Schalter (also in Verbindung mit dem normalen Blinkrelais) oder ein Zubehoerwarnblinker (mit separtem Blinkrelais)? - Til PS: waren dei Scheinwerfer bzw. die Hoehenverstellung nicht richtig eingestellt ;-))? Das ist naemlich in F kein Mangel, der sofort behoben werden muss
4. Dezember 20169 J. vor 18 Minuten, TilDS sagte: Schraube hab ich auch schon mal bei einem Mehari in F gesehen - wuerde ich bei Gelegenheit (also nicht jetzt fuer den TUV) durch eine hochwertige ersetzen Auch wenn man das gelegentlich schon einmal gesehen haben sollte, eine Schraube durchs Auge des Federstangels hat dort nichts zu suchen, weil sie unweigerlich durchreibt, währenddessen der originale dreieckige Bolzen eine Kippbewegung um den Drehpunkt ermöglicht.
4. Dezember 20169 J. vor 55 Minuten, TilDS sagte: Schraube hab ich auch schon mal bei einem Mehari in F gesehen - wuerde ich bei Gelegenheit (also nicht jetzt fuer den TUV) durch eine hochwertige ersetzen - fuer den TUV wuerde ich eine neue Manschette aufschneiden und wieder zusammenkleben - die Manschette wird ja mechanisch nicht belastet - ist der Warnblinker der original Schalter (also in Verbindung mit dem normalen Blinkrelais) oder ein Zubehoerwarnblinker (mit separtem Blinkrelais)? - Til PS: waren dei Scheinwerfer bzw. die Hoehenverstellung nicht richtig eingestellt ;-))? Das ist naemlich in F kein Mangel, der sofort behoben werden muss Manschette aufschneiden und wieder zusammenkleben ??? Die Stange ist abschraubbar und man kann die Manschette drüberstecken und die Stange wieder reinschrauben.
5. Dezember 20169 J. Ersteller Danke für die schnellen Antworten :-) Ich hatte um 1h30 nachts gewerkelt; mit etwas klarerem Hirn hätte ich auf der anderen Seite schauen können, dort steckt ein Bolzen. Also : Schraube rausflexen, Splint ist bestellt. Ich war nur nicht sicher, ob da vielleicht noch Druck von der Federstange drauf ist; aber danke für die Antwort, jozzo ! Manschette aufschneiden war die Alternative, das widerstrebt mir aber... Die Scheinwerfer-Höhenverstellung hatte ich vorher grob gerichtet, wurde aber nicht geprüft; ich denke, der Prüfer hat sowieso noch 2-3 Punkte übersehen (zB Fernlicht-Kontrollleuchte, die muß ich gelegentlich nachrüsten); er war zu sehr damit beschäftigt, sich überhaupt in der Kiste zu orientieren. Die Federtopf-Technik kannte er nicht, haben wir zusammen im Bücheli dann erst rausfinden müssen, was das für Dinger sind. Was den frz. Tüv nicht interessiert hatte, ich aber vorher gerichtet habe, war unter anderem das lose im Motorraum liegende Ersatzrad (nicht aufgepumpt) (also : Halterungen selbst gebastelt), die fehlende Batteriehalterung (und Polabdeckung), die durch verhärteten Schlauch seit Jahren nicht mehr funktionierende Scheibenwaschanlage (sofern man bei dem dünnen Spritzen davon reden kann). Das Schlauchende lag lose im Motorraum; derart, daß das Spritzwasser direkt auf den halb offenen Sicherungskasten spritzte.... Hinten hat er rechts weiß, links gelb geblinkt, was solls, denkt man sich in Gallien. Habe günstig neue Rücklichter aus Italien kommen lassen, usw usf ... Leerlauf 1700 U/min; egal, solange der Motor dreht....
5. Dezember 20169 J. Ersteller vor 15 Stunden, TilDS sagte: Schraube hab ich auch schon mal bei einem Mehari in F gesehen - wuerde ich bei Gelegenheit (also nicht jetzt fuer den TUV) durch eine hochwertige ersetzen - fuer den TUV wuerde ich eine neue Manschette aufschneiden und wieder zusammenkleben - die Manschette wird ja mechanisch nicht belastet - ist der Warnblinker der original Schalter (also in Verbindung mit dem normalen Blinkrelais) oder ein Zubehoerwarnblinker (mit separtem Blinkrelais)? - Til PS: waren dei Scheinwerfer bzw. die Hoehenverstellung nicht richtig eingestellt ;-))? Das ist naemlich in F kein Mangel, der sofort behoben werden muss ...ehm, keine Ahnung, war der Warnblinker überhaupt bei Auslieferung (1973) drin ? Der Schalter sieht zwar alt, aber nicht unbedingt original aus; ich denke, das wurde nachgerüstet. Das Relais hängt, positiv formuliert, gut zugänglich im Fußrauß rum.
5. Dezember 20169 J. Hi, Warnblinker war erst ab 1974 Serie. Je nachdem was für ein System drin ist (1 oder 2 Relais/ richtig angeschlossen?) lässt es sich vielleicht zu einer normalen Frequenz überreden. Normalerweise ist das Blinkrelais hinter dem Zündschloss mit einer M5-Schraube von unten befestigt. Es gibt aber auch Relais ohne Befestigungslasche, evtl. mit Kabelbindern sichern. Steht 12V drauf? Gruß Patrick Bearbeitet (5. Dezember 20169 J. von musikinstrum_ente) Ergänzung
7. Dezember 20169 J. @Hannes: ja, klar - auf Dauer hilft da nur Rueckbau aber mein Beitrag war als schnelle Hilfe fuer den TUV gemeint @Jozzo: natuerlich, nur hat nicht jeder das richtige Werkzeug, um das rauszuschrauben - ausserdem fehlt mir dann der Tip, eine Farbmarkierung anzubringen, damit die Gewichtsverteilung/Hoeheneinstellung nachher wieder stimmt - auch hier: als schnelle Hilfe fuer den TUV gedacht - in Ruhe dann, wenn das wesentliche Problem, also das mit der Schraube gerichtet wird @t4pat: das mit dem Bolzen wird wahrscheinlich nicht mehr gehen, da fuer die Schraube sehr wahrscheinlich das Loch im Tragarm aufgebohrt wurde Viel Erfolg - Til
7. Dezember 20169 J. Ersteller @TilDS : Glücklicherweise ist das Loch im Tragarm unbeschädigt, der zwischenzeitlich besorgte Bolzen (Kreissegment) paßt, ohne Spiel. @musik..ente : muß ich noch nachschauen; ich kann aus Zeitgründen nur nachts schrauben :-( Lt. Anleitung muß der Bolzen vor Montage in warmem Öl eingelegt werden; warum eigentlich ? Nachdem die Schraube mühsam entfernt wurde, kommt das nächste Problem : Die Zugstange läßt sich leicht ca. 15 cm hin-und herbewegen, da ist also weder Zug, noch Druck drauf. Außerdem fing kurz nach Entfernen der Schraube der Federtopf an, zu siffen. Ich denke, da hat irgend etwas im Federtopf noch irgendwie die letzten Wochen gehalten, jetzt ist es durch. Also : Federtopf aufmachen, nachschauen. Weiß jemand aktuell, was für eine Schlüsselweite am Ami (großer Federtopf) zum Einsatz kommt ? Braucht man für die beiden Muttern 2 verschiedene Schlüssel ? Ich habe noch nicht nachgemessen, der Ami steht nicht direkt bei mir. Die Zugstangenhalterung am Tragarm war durch die Schraube mit Mutter zusammengedrückt, habe es gerichtet. Vermutlich kam von dort das bei den paar Probefahrten sporadisch auftretende Knacken, da der Zugstangenkopf sich wohl nur ruckartig bewegen konnte. Dann wäre dieses Problem zumindest gelöst; wird sich ja bald zeigen. Von den Antriebswellen wird es wohl nicht kommen, er knackte auch bei Geradeausfahrt, ohne Lastwechsel. Neue Welle liegt trotzdem bereit.
7. Dezember 20169 J. vor 2 Stunden, TilDS sagte: @Jozzo: natuerlich, nur hat nicht jeder das richtige Werkzeug, um das rauszuschrauben - ausserdem fehlt mir dann der Tip, eine Farbmarkierung anzubringen, damit die Gewichtsverteilung/Hoeheneinstellung nachher wieder stimmt - auch hier: als schnelle Hilfe fuer den TUV gedacht - in Ruhe dann, wenn das wesentliche Problem, also das mit der Schraube gerichtet wird Den Tip würde ich in diesem Fall niemals geben. Wenn vorher so gepfuscht wurde sollte man das doch nicht übernehmen.
7. Dezember 20169 J. vor 5 Stunden, t4pat sagte: 1.) Nachdem die Schraube mühsam entfernt wurde, kommt das nächste Problem : Die Zugstange läßt sich leicht ca. 15 cm hin-und herbewegen, da ist also weder Zug, noch Druck drauf. 2.) Außerdem fing kurz nach Entfernen der Schraube der Federtopf an, zu siffen. Ich denke, da hat irgend etwas im Federtopf noch irgendwie die letzten Wochen gehalten, jetzt ist es durch. Also : Federtopf aufmachen, nachschauen. @ 1.) Auf der Bühne bei total ausgefederten Schwingarmen ist es ganz normal, dass die Zugstangen Spiel aufweisen. Und nein, es gehört dort kein Silentgummi ins Auge, wie das manchmal bei der Überprüfung bemängelt wird. *lol* . Das Spiel verschwindet, sobald die Räder wieder belastet sind. @ 2.) Der Federtopf sollte ab und zu einen Schluck Rizinusöl einverleibt bekommen, damit er nicht raunzt und quietscht. Eigentlich sollte der Schmierstoff nach Zurückschieben der Manschette mittels "Spritze mit Schlauch dran" durch das Loch, wo das Federstangl in den Topf ragt, appliziert werden, doch wenn der Franzose nicht die passenden Gerätschaften zur Hand hat, greift er einfach zur Bohrmaschine, bohrt ein Loch in den Topf, entsorgt sein Altöl darin und klebt seinen Kaugummi übers Loch... Wenn sich dann bei entlasteten Federstangeln der Federtopf verdreht, ergießt sich die Brühe auf den Boden. In deinem Fall könnte auch Spritzwasser dabei gewesen sein, da ja die Topfmanschette fehlt. Den Federtopf kann man leider nicht "eben einmal so" aufmachen und reinschauen, dazu brauchst du eine Flex und danach ein Schweißgerät. lg
7. Dezember 20169 J. Wie hannes schreibt: das ist normal - wenn eine Feder im Topf gebrochen ist, wirst Du das schon merken/hoeren - Ami 8 Federn wachsen auch nicht gerade auf Baeumen und Reproteile sind nicht immer gut - Schluesselweite 46 - viel Erfolg - Til Bearbeitet (7. Dezember 20169 J. von TilDS)
8. Dezember 20169 J. vor 5 Stunden, TilDS sagte: Wie hannes schreibt: das ist normal - wenn eine Feder im Topf gebrochen ist, wirst Du das schon merken/hoeren - Ami 8 Federn wachsen auch nicht gerade auf Baeumen und Reproteile sind nicht immer gut - Schluesselweite 46 - viel Erfolg - Til Mit Schlüsselweite 46 wirst Du nicht viel Erfolg haben. Nimm 50. Bearbeitet (8. Dezember 20169 J. von jozzo_)
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