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Vorsicht Virus in Mail

Hervorgehobene Antworten

Hallo

habe heute eine virenbehaftete eMail bekommen...

Subject war: Re Re Document (oder so aehnlich)

Der E-Mail-Anhang your_document.pif ist mit dem Virus W32.Netsky.D@mm infiziert.

text war nur: Here is your document

Aufpassen!

Sollte doch jedem bekannt sein, das man Anhänge nur öffnet, wenn man sicher ist von wem das kommt.

Bei mir war der Betreff: you are bad.

Da ich das sowieso weiß, ist das Ding ungeöffnet in die Tonne gegangen.

bei mir funktioniert das nie.

das mit der windows-emulation unter linux funktioniert immer noch nicht 100%.

immer wenn ich auf so einen virus klicke, passiert nie was.

gruesse aus hagen

stefan

Hi,

nur eine? mein Spam- und Virus-Filter findet da wöchentlich mindestens 5 Stück mit gefährlichem Inhalt... :-( -und es wird immer schlimmer!

@stefan_l: Ich weiß da eine Lösung: installiere dir doch ein komplettes MS-System (am besten Win2k ohne ServicePacks), dann brauchst den Blödsinn nicht zu emulieren und hast alle schönen Fehler in Echtzeit :-P

Viele Grüße, picasso03

Sollte doch jedem bekannt sein, das man Anhänge nur öffnet, wenn man sicher ist von wem das kommt.

Dummerweise gibt es Browser/Mailclients, die zum Lieferumfang eines recht weit verbreiteten Betriebssystems gehören, bei denen man nichtmal klicken braucht:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/45898

Ber meine Theorie ist eh, daß wer exzentrisch genug ist, ein Auto mit HP zu fahren, entweder das Geld für einen Mac hat oder so ein unerschrockener Bastler ist, daß er FreeBSD oder Linux verwendet. Windows nutzen doch nur Golf- und Astrafahrer, oder?

Wer nur den Browser/Mailclient wechseln möchte, sollte sich einmal Mozilla oder Opera anschauen:

http://www.mozilla.org/

http://www.opera.com/

Ciao

Mattias

powerlogo.gif

Für die ACC-Admins: The BSD Daemon is copyright © 1988 by Marshall Kirk McKusick. All rights reserved.

"nur eine? mein Spam- und Virus-Filter findet da wöchentlich mindestens 5 Stück mit gefährlichem Inhalt... :-( -und es wird immer schlimmer!"

Also ich bin seit 97 mit MS und IE im Internet und hatte noch nie irgendeinen Virus!

Benutze einfach eine Firewall und öffne keine ungewünschten Mails.

Axel

Also ich bin seit 97 mit MS und IE im Internet und hatte noch nie irgendeinen Virus!

Da kann auch eine gehörige Portion Glück dabei sein. Gerade die vermehrt ausgenutzten Exploits des IE, der zur Anzeige von HTML-Mails verwendet wird, sorgen auch bei sehr vorsichtigen Anwendern für gelegentlichen Befall.

Benutze einfach eine Firewall und öffne keine ungewünschten Mails.

Das ist zwar ein guter Anfang, aber nur die halbe Miete. Ein Paket-Filter oder eine ,,Application-Level-Firewall'' hilft nur bei Würmern, die von außen kommen (Blaster). Gegen diejenigen, die der Nutzer anklickt hilft eigentlich nur eine sehr strikt konfigurierte Rechtevergabe, die bei MS ja zweifellos möglich ist, aber leider in der Standardinstallation noch immer nicht aktiviert ist.

http://www.heise.de/ct/04/03/003/default.shtml

Ciao

Mattias

Wieso haben Vergasermotoren häufiger Virenbefall als Einspritzer? IE heißt doch injection électronique?

Meine Göttin fährt ohne Gates,

Jörg

@hglipp: Du bist ja ein Fuchs- die Mails kommen von Leuten, nicht aus dem Nirvana- und wenn "ein Leut", der befallen ist (bzw. der sich das Ding eingetreten hat) dich in seinem Adressbuch hat, dann kennst du ihn auch, es gilt nur abzuwägen, ob mi jemand was schickt, was "Re: Your Excel-File" heisst, den Absender kenne ich.

Btw.: Für die Linuxianer unter uns: Die ILB (landeseigene Bank in Potsdam) arbeitet zu meiner Verwunderung mit Mandrake Linux, mit einem virtual Windows oben drauf - sieht gut aus.

Nur mal so am Rande ... und völlig OT

hallo blossom,

arbeitest du bei der ilb ? kennst du einen Frank T. dort?

Grüße ihn von Adrian!!

@adrin: Nee, ich bin einer von denen, die demnächst bauen wollen (und das mit extremst abgefahrenen Baumaterialien) und deshalb bei denen angeklopft haben.

Moin!

Also, ich lebe ganz happy hinter einer Firewall, einem anständigen Antiviren-Programm und auf einem Mac mit Mac OS X. Der Firma aus Redmond habe ich privat lebewohl gesagt. Den Streß muß ich mir nicht antun.

@mattias

Macs scheinen nur auf dem ersten Blick teurer zu sein, und ich vergleiche sie hier nicht mit Lidl- oder Aldiangeboten. Wenn ich u.a. nur die Supportzeiten vergleiche, die ich in der Firma für PCs im Verhältnis zu unseren Macs aufwende, sieht die Rechnung ganz anders aus. Mal abgesehen davon, daß Macs wesentlich länger in Betrieb sind.

Gruß, Hans-Jürgen

Naja, diese Diskussion hatten wir wohl schon öfter hier. Jedoch ist keiner Seite geholfen, wenn nur ganz pauschal gesagt wird, dass der Apple der bessere Linux-PC ist- oder wie auch immer.

Denn (ich habe aus einem anderen thread gelernt) die meisten hier sind ja nicht Hard- und Softwarespezies, die die Gegebenheiten, die die Software-Welt nutzen können oder wollen. Ich werfe mal so "Rechtschreibkontrolle" ein.

Und vor diesem Hintergrund sind viele User mit Windoofs gut "entmündigt". Wobei gesagt werden muss, daß die Branchenspezifik für manche Betriebssysteme die rote Karte bereithält. Ich habe mal versucht, meine studienrelevanten Dinge auf LINUX umzustellen- ich bin an Software verzweifelt, die ich lieb gewonnen habe- Statik und Linux passt nicht so richtig, CAD und Linux auch nicht so ganz - oder es ist halt mit Handständen verbunden.

Denn (ich habe aus einem anderen thread gelernt) die meisten hier sind ja nicht Hard- und Softwarespezies, die die Gegebenheiten, die die Software-Welt nutzen können oder wollen. [...]

Und vor diesem Hintergrund sind viele User mit Windoofs gut "entmündigt".

Nunja. Es sind zwei verschiedene Dinge, einen anderen Mailclient zu verwenden oder gleich das OS zu wechseln. Und soviel technisches Verständnis, Unangepasstheit und Neugier, zumindest nach dem am besten geeigneten Mailclient zu suchen, sollte ich einem HP-Fahrer schon zutrauen dürfen, oder?

Sonst könnte ich ja auch sagen: ,,und vor diesem Hintergrund sind viele Autofahrer mit Golf IV gut entmündigt''.

Ciao

Mattias

Hallo Leute, wie wäre es mit einem kleinen Tool.

Name: AvirMail

Funktion: Prüft die Mails auf dem Server bevor man sie runterlädt.

Der Clou: man kann die Mails lesen und sogar beantworten. Ebenso kann man die Mails dort markieren un direkt vom Server runterlöschen wenn man sie nicht haben will.

Zu bekommen hier:

http://www.pc-magazin.de/datatip/common/dtt/file.php?areaid=36&orderby=Title&dsp_start=0&fileid=1864&modus=suche&such=Avi

Seitdem ich das Programm benutze habe ich keine Probleme mehr.

Was man halt wissen muss sind die Bezeichnungen der E-Mail Ein-und Ausgangsserver.

Funktioniert bei jedem Provider, nee, nicht ganz richtig, nicht bei AOL.

Gruß,

Arne

Dazu fällt dazu eigentlich nur ein (bzgl. Computer):

In a world without walls and fences

who is needing windows an gates?????????:-))))))

Liebe Grüße

Barbara

Hallo Blossom,

selbst wenn die Mails als Absender bekannte Namen haben, so kann man am Text und der Art der Anhänge sofort erkennen, das sie nicht von dem Absender sein können. Die meisten sind halt zu neugierig und fallen auf Texte wie z.B. "Ihre Bankdaten" u.s.w. rein.

Man sollte keine Mailclients benutzen, die die Anhänge automatisch öffnen.

Ich benutzte den Mozilla Thunderbird. Der hat einen lernfähigen Junkfilter integriert.

H-G

total off-topic, aber was solls:

hallo h-g,

da ist natuerlich schon was dran. allerdings ist es noch sicherer, gleich ein os zu nehmen, auf welchem viren einfach nicht funktionieren.

ich will jetzt hier keine diskussion lostreten a la _wenn mac oder linux weiter verbreitet waeren_ oder _wenn ich aber als superuser im internet surfe_ sondern einfach die frage stelle: wofuer benutze ich meinen rechner? ein bischen email, ein bischen internet, ein bischen textverarbeitung und ein bischen tabellenkalkulation. das es fuer manche nischen noch keine entsprechende software gibt, will ich nicht bestreiten, aber fuer den grossteil der user reicht eine linuxdistri von suse einfach aus, uebrigens auch mit 3d-software. da sind alle programme, die der durchschnittsuser benoetigt, drauf.

fuer den poweruser sind alle moeglichen datenbankengines, webserver, programmiersprachen und wer weiss was alles drauf. bedienen laesst sich das wie windows (denke ich, habe schon laenger keins mehr aus der naehe gesehen ;-)).

nochmal die frage: wofuer benutze ich meinen rechner? wenn ich fuer 80 euronen ein komplettes, aufeinander abgestimmtes system mit jeder nur erdenklichen software bekomme und auf der anderen seite fuer ein vergleichbares paket mehrere tausender bezahlen muesste, wuerde ich das gesparte lieber in meinen xm stecken.

und das problem, welchen emailclient man benutzt, geht mickysoft doch gut an: die liefern nur ihren kram mit aus, bevor der newbie merkt, dass es auch bessere, sichere und schnellere software gibt, hat er sich schon an die mickysoft-software gewoehnt. und warum wechseln... genau da liegt uebrigens auch das problem beim betriebssystem.

ach ja, zur verbreitung: unix-betriebssysteme liegen im internet bei weitem vor mickysoft-software. zur zeit jedoch nur auf server-seite.

gruesse aus hagen

stefan

Hey Stefan,

na ja, so sicher ist Linux auch nicht, siehe den Ausfall des debian-Servers Ende 2003 (http://www.debian.de/News/2003/20031202). Nur lohnt es sich für niemanden, einen Virus für Linux zu schreiben, weil jedes System irgendwie anders ist und jeder einen anderen mailer verwendet. Viren für Linux sterben einfach an Unterernährung. Dazu kommen die üblichen Hürden wie eine schnell reagierende Gemeinde, halbwegs konsequente Zugriffrechte (hmm, suid?), relativ konsistentes Abschotten von root....

Von diesen Programmen, vor denen LonnegaN warnt, bekomme ich täglich ungefähr zehn. Plus diverser Spam plus Werbung. Regelmäßiges Wechseln der email-Adresse plus Einsatz von pgp halten die Auswüchse im Rahmen.

roland

Moin!

@blossom

Der Mac ist kein Linux-PC. Er ist seit über 20 Jahren ein eigenständiges System, seit min. 1984 per GUI sowie Maus steuerbar und seit drei Jahren mit Unix-Kern ausgestattet. Ich habe auch kein pauschales Urteil gefällt, sondern lediglich meine tägliche, berufliche Erfahrung weitergegeben. Ein Fazit daraus sei mir an dieser Stelle erlaubt. Jeder kann selbstverständlich mit dem System glücklich werden, für das er/sie sich entschieden hat - mit allen Konsequenzen.

In diesem Sinne, Hans-Jürgen

Der Mac ist kein Linux-PC. Er ist seit über 20 Jahren ein eigenständiges System, seit min. 1984 per GUI sowie Maus steuerbar und seit drei Jahren mit Unix-Kern ausgestattet.

Echt? MacOS gibt es noch? Apple verkauft doch ,,nur'' ein aufgebohrtes NeXT-Step, das weiterhin auf einem BSD-Single-Server atop Mach einsetzt als OS X. MacOS selbst ist beinahe tot und zuckt doch nur noch in der Classic-Umgebung ab und an.

Der Schritt weg von MacOS hin zu NeXT-Step war IMHO die beste Entscheidung von Apple in den letzten zehn Jahren, insbesondere da Apple so viel Geld und Zeit in die Pflege und Weiterentwicklung von FreeBSD investieren konnte.

,,A History of Apple's Operating Systems''

http://kernelthread.com/mac/oshistory/

Ciao

Mattias

es ist wie es war. macs mit ihren betriebssystemen ob bis OS9 oder ab OS10 (ist mir egal, ob das eigentlich ein NeXT derivat ist) sind einfach besser. besser zu bedienen, besser zu warten.

in unserer bürogemeinschaft arbeitet eine agentur mit PC. mitarbeiterin zum chef: warum kann ich von meinem computer aus nicht auf unserem drucker drucken? chef: keine ahnung, ruf xxxxx (bastler) an, der soll das in ordnung bringen. xxxxx: weiß auch nicht, warum das nicht geht.

wir haben macs (gemischt 9/10) und einen gemeinsamen linux-server. ich muss den mac nur anschliessen und kann ohne weiteres auf allen druckern drucken.

warum also schwer, wenns auch einfach geht …

Alles schön und gut: wieviel Leute haben sich ihren PC mei MeMa o.ä. gekauft ? Wieviel Leute wissen, wo auf ihrem Board der second IDE-Contoller ist, und ob dieser ATA-100 kann ? Nicht viele ? Ok.

Braucht man dieses Wissen, um ein Linux ordentlich zu konfigurieren ? Nicht zwingend, aber praktisch ist es schon- denn die unglaubliche Vielfalt, die Linux nicht abzusprechen ist, führt zu einer Unübersichtlichkeit. Linux 7.0 Pro ist schnell installiert - aber sobald man von einem Bekannten ein Windoofs-Programm kriegt, steht man als MeMa-Kunde (der typische, um keinem auf den Schlips zu treten) auf dem Schlauch- Virtual Windows ... ok, kriegt man das noch so einfach hin ? Nee.

Ich persönlich habe die PC-Schiene seit ca. 1988 mitgemacht CP/M MS-DOS bis zur Vergasung - und ich habe mich nun mal für windoofs entschieden, weil es meinen Ansprüchen genügt. Und so wird es vielen gehen. Und der Versuch einen "Arebitsrechner" unter Linux zum laufen zu bringen scheiterte an einer vernüftigen CAD-Lösung und einem Statik-Programm, was ich nicht erst noch mühsam erlernen muss.

sagt ja auch keiner, dass du dich fuer dich falsch entschieden hast. es gibt sicher nischen, in denen es noch keine loesung auf einem freien betriebssystem gibt. es gibt fuer jeden moeglichen einsatzzweck das richtige betriebssystem. zur zeit gibt es aber auch im cad-bereich genuegend software. ob da die richtige fuer deine ansprueche dabei ist, kann ich natuerlich nicht beurteilen. ist nicht mein gebiet.

letztendlich geht es aber um sicherheit, mit einem windows-rechner sollte man nun mal nicht unbedingt ins internet, ohne tiefgreifende sicherheitsvorkehrungen zu treffen. und die ist meist nicht kostenlos. da ist es nicht notwendig, ueber ide-schnittstellen bescheid zu wissen, auch nicht ueber angreifbare ports. da sollte man sich darauf verlassen koennen, dass der rechner _sicher_ ist. 100%sicher bin ich mit linux natuerlich auch nicht. das ist nur ein rechner, der hinter verschlossenen tueren ohne kontakt zu anderen rechnern und ohne wechsellaufwerke ist.

aber ich bin mir sicher, sicherer zu sein als die alternative aus redmond.

gruesse aus hagen

stefan

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