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Abschied vom C4 Coupé 110 HDI VTR+


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Hatte überlegt mich an uwe.v11's thread anzuhängen;  da es dort aber um den C4 II geht fang ich doch mal 'n neuen an.

Übermorgen kommt er weg,  geht in Zahlung und dann vermutlich irgendwann auf'n Transporter gen Osten.

Der Wagen ist noch so gut, das wir ihn noch einige Jahre behalten wollten,  ein Unfall kippte diese Entscheidung - ich hatte keine Lust mehr ihn nochmal reparieren zu lassen.

So wird er nun nach knapp 8 1/2 Jahren und 103.000 km geh'n;   wir kauften ihn als ich noch meinen Xantia hatte,  er hat meinen ersten C5 locker überlebt,  er war Zeuge der Verwandlung meines GS vom hässlichen Entlein zum Beau - und er hat mich nie groß interessiert.  Ich wurde nie richtig warm mit dem Auto,  alleine wegen der Federung;  nicht, weil es keine Wolke ist wie die Hydropneumaten - ich kann mich duchaus auch mit weniger arrangieren,  aber die Federung des Coupé empfinde ich extrem schlecht,  zumal er auch akustisch gut austeilt, von Anfang an polterte die Hinterachse über gröbere Unebenheiten in einem Maße das ich anfangs mehrmals gesucht habe b.z.w. die Werkstatt suchen lies was denn da locker sein mag :angry:.

Mag ich auch was an dem Auto ?   Ja, abgeseh'n vom Fahrwerk eigentlich fast alles.  Zwar wirkt er für meinen Geschmack in der Frontansicht etwas schmächtig und hochbeinig,  auch ist die Farbe nicht grade der Brüller (aber gefühlt wurden die Coupés ja zu 99% in hellschwarz und dunkelschwarz verkauft),  aber das Heckdesign reist das locker wieder raus - einfach klasse !   Der Innenraum gefällt heute noch,  die feststehende Lenkradnabe werden wir sicherlich sehr vermissen, das enorm gut ablesbare Kombiinstrument ebenfalls,  möbliert ist er schick und auch tatsächlich sehr bequem,  mit Ausnahme der linken Türverkleidung und des Handbremshebels sieht man ihm auch sein Alter nicht an; Chapeau Citroën !

Was die Technik (vom Fahrwerk abgeseh'n) angeht  ich mochte von Anfang an den 1.6 HDI und mag ihn heute noch;  klingt gut, zieht kräftig und sehr harmonisch, macht wenig Radau und mit 6,4 Litern über die gesamte Distanz ist er auch angemessen sparsam.  Probleme machte er nie,  außer Öl und Filterwechseln war nichts.

In der Kostenbilanz merkt man,  das so'n 109 PS Diesel dann halt doch schon kein Minimalauto mehr ist,  aber ich bin unter'm Strich zufrieden:

recht teuer,  aber da kann weder Citroën noch der C4 was dafür - Steuer und Versicherung (17,4% der Gesamtkosten),  die zusammen schon deutlich höher lagen als die gesamten Reparatur / Wartungskosten (10%) **.   Wenn ich noch Räder & Reifen dazunehme komm ich auf 17,6 %.    Für die recht hohen Reifenkosten kann das Auto nur ein bisschen was - die Reifen verschleissen zwar schon recht flott,  aber die Kosten habe ich auch selbst hochgetrieben a. durch zweimal Alufelgen für WR und b weil ich meist zu faul war zwischen den SR/WR wechseln aufzupassen und deshalb häufig schon neue draufgemacht habe obwohl die alten nochmal gegangen wären.

Der grösste Kostenblock natürlich - Wertverlust.  mit 13020 Euro (40,1%) meiner Meinung nach recht günstig,  klar kann man auch billiger haben,  aber dafür hatte meine Frau für eine lange Zeit ein sehr gutes,  zuverlässiges Auto und viel Freude damit.

** unangenehm aufgefallen sind in Sachen Verschleiß / Reparatur lediglich die Bremsen,  die einen beträchtlichen Anteil an den Wartungs / Reparaturkosten haben.  Sind die unterdimensioniert oder ist einfach die Materialgüte tatsächlich mies ?  Jedenfalls hatten wir damit recht regelmässig Kummer.  Ansonsten aber DAumen hoch,  selbst so typische Verschleissteile wie Auspuff, Batteriem Kühler - alles noch Erstausrüstung und nichts davon macht akut den Eindruck kurz vor'm Ende zu sein.

 

 

C4+Xa Heck.JPG

GaschurnmitGS74.JPG

Fahrersicht.JPG

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vor 3 Stunden, chrissodha sagte:

Übermorgen kommt er weg,  geht in Zahlung und dann vermutlich irgendwann auf'n Transporter gen Osten.

Der Wagen ist noch so gut, das wir ihn noch einige Jahre behalten wollten,  ein Unfall kippte diese Entscheidung - ich hatte keine Lust mehr ihn nochmal reparieren zu lassen.

Exakt dieses Schicksal ereilte ja meinen Ex-C4 eHDi 110, allerdings schon 2 Jahre nach der EZ, und außerdem mit attestiertem wirtschaftlichem Totalschaden. Das Auto fährt tatsächlich seit 2 Jahren irgendwo im Osten. Dein C4 war eigenständiger designt als die biedere Serie II, mir fällt es gerade wieder auf, wenn ich Deine Fotos sehe. Beim Coupé hätten mir lediglich die hinteren Türen gefehlt. Und zur Federung: Härter als die des DS 4 war sie sicher nicht. Viel Spaß mit dem Cactüs.

fl.

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Hallo Chris,

Deine Betrachtungen zum C4 I kann ich unterschreiben. Ich fuhr für ein paar Jahre einen 1,6er Benziner. Kritikwürdig waren in meinen Augen allein die unkomfortable Federung, das Geräuschniveau und der bei Geschwindigkeiten > 120 km/h recht hohe Verbrauch (hohes Drehzahlniveau durch sehr kurz gestuftes Fünfganggetriebe), letzteres ein Problem der Motorvariante.

Derzeit läuft das Auto in der nicht sonderlich pflegenden Hand meines Schwagers und hat die 170 tkm überschritten. Reifenverschleiß ist unauffällig, Bremsenverschleiß vorn auch. Die hinteren Scheibenbremsen gehen gerne fest, was dann zu vorzeitigem Austausch führt. Der Innenraum hat zwischenzeitlich etwas gelitten (Schaumstoff Fahrersitz, Türverkleidung). An Defekten hatte er lediglich: Ansaugkrümmer gerissen, Lambdasonde defekt, hinteres Türschloss ohne Funktion, eine Feder hinten gebrochen. Alles in allem keine 1.000 € Reparaturkosten. In meinen Augen eine super Bilanz.

Das Design finde ich auch aus heutiger Sicht noch sehr gelungen. Streng, schnörkellos. Das betrifft in meinen Augen auch den Viertürer, obwohl dessen Heck weniger dramatisch gestylt ist als das des Zweitürers. Neben dem filigranen GS wirkt der C4 natürlich bullig. Der Cactus wird da aber noch etwas wuchtiger aussahen.

Euch viel Spaß mit dem Cactus! Ich habe gerade in 2 Wochen entspannte 3.000 km mit ihm abgespult und frage mich manchmal, wozu ich mir überhaupt noch den C6 leiste. Diese Zweifel werden sich nach den ersten Schwebekilometern im Frühjahr aber ganz schnell wieder legen.

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