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HY - Radbolzen wechseln


HY-plus
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Den abgenudelten Radbolzen rauszuschlagen ist kein Problem. Meist wird in den Werkstätten der neue Radbolzen von hinten mit ein paar Schweißpunkten fixiert. Kann man machen, ist aber nicht wirklich waidgerecht. Dieser kl. Sicherungsstift ist das Problem. Habe es mal mit einem Stück Bohrer in gleicher Stärke versucht. Sah ordentl. aus, hat aber den Bolzen nicht spielfrei gehalten.

Oder werden die anders gesichert - evtl. durch Körnerschlag? Und die Bohrung, wo ich dachte, da kommt ein kl. Stift rein, war die Schlagspur des Körners?

... hat jemand 'ne Idee? Wer weiss was?

Edited by HY-plus
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Die Radbolzen werden gegen Rausrutschen mit einem Ringmeißel gesichert, der den leicht überstehenden Rand aufweitet. Der Kleine Bolzen wird in eine kleine Bohrung halb Bolzen halb Träger getrieben, ohne Spiel, sonst bleibt er nicht da und alles war für die katz. Geht Schei... . Die Bohrung richtig setzten ist das Problem, die alte kannst Du in der Regel vergessen. Vielleicht ist ja eine Madenschraube eine Möglichkeit. Und Gewinde schön gängig halten, so, dass man die Mutter mit der Hand drauf schrauben kann. 

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vor 4 Stunden, HY-plus sagte:

... mit einem Stück Bohrer...

Unabhängig von Deiner Frage, ein Spann- oder Kerbstift wäre die bessere Wahl für Sicherungen solcher Art.

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... okay - danke für die sachdienlichen Tipps. Jetzt verstehe ich auch, warum ich schon so viele von innen angeschweißte Radbolzen beim HY gesehen habe. Wer fertig werden will ... :)

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vor 18 Stunden, Oldieopa sagte:

Unabhängig von Deiner Frage, ein Spann- oder Kerbstift wäre die bessere Wahl für Sicherungen solcher Art.

So wie ich Kerbstifte kenne, sind die in der Mitte hohl, haben einen Längsschlitz und halten durch die Federspannung? Selbst wenn ich so einen kleinen Kerbstift auftreiben würde, glaube ich nicht, dass der das aushält.

Der Originalstift ist aus massiven Material,  ca 2,5mm dick und 4mm lang und wird praktisch durch Körnerschlag verstemmt. Da sollte schon genau so sein. Der im Durchmesser passende Bohrerabschnitt passt zwar, ist aber gehärtet und somit nicht verstemmbar.  Also mehr oder weniger sinnlos.

Hätte nicht gedacht, dass so eine kleine Rep. mich derart ausbremst ...

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Federstift würde ich keinesfalls nehmen. Vielleicht lässt sich ein Stück Bohrer ja "weichglüchen" und damit verstemmbar machen. Wäre eventuell einen Versuch wert.

meint

Andreas

 

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vor 19 Stunden, Hy1600 sagte:

Der Kleine Bolzen wird in eine kleine Bohrung halb Bolzen halb Träger getrieben, ohne Spiel, sonst bleibt er nicht da und alles war für die katz. Geht Schei... . Die Bohrung richtig setzten ist das Problem, die alte kannst Du in der Regel vergessen.

Der neue / Ersatz Radbolzen (eingetrieben mit einer Presse und entsprechendem gegen Werkzeug s. Handbuch) soll stramm sitzen. Die Verdreh- Sicherung mittels des kleinen Passstifts (im Original 3,5 x 4,5 mm) ist um 180° versetzt neu zu verbohren / zu setzen.

28338998rw.jpg

Entscheiden ist die richtige Auswahl des Bohrers und die Investition in eine Hand-Reibahle HSS Passung H7 3,5 mm ca, 6.00 €, wenn die Bohrung gerieben sitzt der Stift schon recht fest. Gesichert wird der Stift zusätzlich mit einem gezielten Körner Schlag (Normalien Passstift ev. an fasen wenn im Umfang verstemmt wird).

Handbuch F: http://ctaservice.se/pdf/Citroen-HY-Revue-Technique.PDF s.Seite 99 Fig. 74

Das anschweissen kann zu diesem Resultat führen:

28339415eo.jpg

Anschweissen = Schrotttonne, Rissbildung unterhalb der roten Linie

Kerbstifte und Spannhülsen / stifte sind nicht ziel führend.

Edited by UNI-HY
Ergänzung
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vor 4 Stunden, HY-plus sagte:

So wie ich Kerbstifte kenne, sind die in der Mitte hohl, haben einen Längsschlitz und halten durch die Federspannung?

Was Du hier beschreibst sind Spannhülsen aus Federstahl.

Hier ein paar Infos zu verschiedenen Stiftformen, zum Verstemmen darf man selbstverständlich keinen gehärteten Stift verwenden.

Nachtrag, weil gerade gesehen:

Zitat

Zylinderstift

Einfache Zylinderform mit meist abgerundeten oder gefasten Kanten. Diese Stiftart wird bei Verbindungen und zum Fixieren von Teilen verwendet. Der Zylinderstift wird angewandt bei lagesichernden Verbindungen, welche nie oder kaum gelöst werden müssen. Sie sind in der Anwendung teuer aufgrund des zusätzlichen Arbeitsschritts der Bohrlochreibung.

Genormt nach EN ISO 2338, früher DIN 7 (ungehärtet) bzw. EN ISO 8734, früher DIN 6325 (gehärtete Ausführung).

 

Edited by Oldieopa
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Vielen Dank für eure ausführlichen Infos. Jetzt habe ich wieder einiges gelernt - vor allem auch, was NICHT zielführend ist.  ;)

Mal sehen, ob ich's hinbekomme.

Gruß, Christian

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