21. April 20179 J. Guten Morgen, seit einigen Wochen zickt meine Diva... manchmal steige ich ein und starte den Motor ganz normal, manchmal kommt nur ein "klack" aus dem Motorraum. Und: ohne was zu tun geht es am nächsten Tag... oder auch nicht. Damit ich mich mal ausgiebig mit dem Anlasserrelais und seiner Verkabelung befassen kann würde ich den Relaissockel gerne mal rausnehmen... ich sehe aber nicht wirklich wie der befestigt ist. Drehen? Drücken? Ziehen? Schieben? Wer weiß es? Gruß Thomas
21. April 20179 J. Drehen, dann rausziehen, eine Art Bajonettverschluss. Um drehen zu können, ist da noch eine kleine Plastiklasche, die gedrückt werden muss. .....erst den Nippel durch die Lasche ziehen...wie Mike Krüger einst schon trefflich formulierte. Gruß Holgi
21. April 20179 J. Ersteller Aha... ist die "Plastiklasche" auf der vorderen Seite (dort wo das Relais eingesteckt wird) oder auf der hinteren? Und in welche Richtung geht der Sockel raus? Richtung Relais oder nach hinten weg? (Wenn man das einmal auseinander hat ist das klar... aber wenn man nicht mal richtig hinschauen kann ist das einfach blöd...)
21. April 20179 J. Aber wenn ein »Klack« aus dem Motorraum kommt, ist das doch wohl der Magnetschalter. Dann kann es doch nicht am Anlasserrelais liegen. Oder klackt das Relais so laut, dass mann es hört?
21. April 20179 J. Ersteller Tja, was da "klack" macht... keine Ahnung. Normalerweise höre ich nur einen anspringenden V6... Wenn ich die Zündung einschalte, dann steht meine Klimaanlage auf "Auto"; wenn ich das abschalte, damit da gar nix irgendwie Strom zieht, dann höre ich ein ähnliches "klack"-Geräusch... könnte also ein Relais sein was ich da höre. Da ich aber normalerweise alleine am Auto stehe ist das schwer zu lokalisieren. Eines ist allerdings auffällig: mit Starthilfe eines laufenden Spenderfahrzeugs ist er bisher immer angesprungen... Gestern Morgen ist er mit der eigenen Batterie bei Minusgraden ohne Probleme angesprungen, heute Morgen (Plusgrade) nicht.... Also der Reihe nach: Anlasserrelais raus, Sockel raus (wie geht das denn nun genau?), dann kann ich auf das Kabel, was normalerweise vom Relais mit Strom versorgt wird direkt Strom draufgeben. Dann werde ich sehen ob da was passiert. Aber: dazu muß dieser Sockel raus!
21. April 20179 J. Um die Relaiskontakte zu brücken brauchst Du den Sockel doch nicht rausnehmen. 10cm Kabel mit 2 Flachsteckern dran und dann anstelle des Relais reinstecken...
21. April 20179 J. Ersteller Ich würde mir einfach gerne das ganze Ding genau anschauen... auch die Kabel die reingehen, die Stecker an den Kabeln... ist da was brüchig? Ist da was voll Schmodder? Deshalb: das Ding muß raus! Und wie?
23. April 20179 J. Also---, ich habe vor langer Zeit die Hohlnieten des Relais-Trägers aufgebohrt um das ganze Gedöns hervorzuziehen zu können. Dann kann man besser alles überschauen, um zu prüfen und zu bereinigen!! Danach mit Schrauben und Muttern wieder montiert---- für das nächste Mal schauen! Gruß Rolf
25. April 20179 J. Ersteller So, die Verwirrung wird größer.... Den Relaissockel hab ich raus: mitsamt dem Relais drauf drehen, dann das Relais abziehen, und den Sockel nach hinten rausnehmen. Die "Sicherungsnasen" hab ich nicht gedrückt bekommen, die haben aber entweder jetzt oder schon früher jeden Widerstand aufgegeben. Und nun? Sieht alles nicht neu, aber auch nicht vergammelt aus. Zu meiner Verwunderung (ich weiß gar nicht, warum mir das nicht früher aufgefallen ist) ist das Relais kein "Schließer" sondern ein "Wechsler". Warum denn das? Und der Praxistest: das Relais schaltet (recht leise, kann also nicht das Geräusch sein, was ich beim Startversuch gehört habe). Messungen ergeben, daß im Ruhezustand der eine Kreis, im angezogenen Zustand der andere Kreis geschlossen wird. Soweit alles schön. Am Sockel liegt Dauerplus an, wenn ich von der Batterie ein Kabel vom Pluspol zu dem Pin lege, welcher beim schalten Strom bekommen soll passiert: NIX. Auch nicht das "klack"-Geräusch was ich sonst beim Startversuch höre! (Ich hab das eine Ende des Kabels direkt an die Batterie gehalten und nicht in den Sockel gesteckt, damit ich das auch ganz schnell wieder loslassen kann... wer weiß... ) Ratlosigkeit macht sich breit.... Was wird denn von diesem Relais dauerhaft, außer in dem Moment, in dem der Anlasser drehen soll, mit Strom versorgt? Und warum macht es nicht "klack", wenn ich direkt Plus auf den Kontakt lege? Eine Widerstandsmessung zeigt, daß ein Verbraucher zwischen dem Pin, der dauerhaft mit Strom (Plus) versorgt wird, und dem Minuspol der Batterie hängt. Die Messung an dem Pin, der zum Magnetschalter gehen soll zeigt nix... aber einen meßbaren Widerstand zum Pluspol der Batterie... wie geht denn das nun wieder? Ich habe heute Morgen eine extra frisch geladene Batterie benutzt, nicht daß es daran scheitert.... hat nix genutzt. Ich werde bei nächster Gelegenheit nochmal ne Starthilfe mit einem laufenden Fremdmotor machen... damit ist er bisher IMMER angesprungen... ein bischen mehr Spannung reicht wohl, damit was passiert.... Bis dahin bin ich für hilfreiche Denkanstöße dankbar. Gruß Thomas Bearbeitet (25. April 20179 J. von BerlinerBX)
25. April 20179 J. Das Relais ist ein Wechsler, ein Schließer wäre aber ausreichend. Es wird nicht beim Anlassen betätigt sondern über den Wählhebel der Automatik. Auf P und N ist die Verbindung vom Zündschloß zum Magnetschalter über dieses Relais gewährleistet, auf R und D/3/2/1 öffnet das Relais den Stromkreis und der Anlasser kann nicht betätigt werden. Das Klacken was Du hörst ist vermutlich der Magnetschalter...
25. April 20179 J. Ersteller Hm... das mit der Wählhebelstellung funkioniert so wie es soll, steht der Hebel falsch passiert überhaupt nix. Woher bekommt denn dann der Magnetschalter seinen Strom? Direkt über das Zündschloß?
25. April 20179 J. - genau. Das Relais schaltet bei entsprechender Stellung des Wählhebels die Verbindung Zündschloss - Magnetschalter, sodass der Magnetschalter direkt über das Zündschloss mit Spannung versorgt wird. Wenn das Klacken nun vom Magnetschalter kommt und der Anlasser mit Fremdstart und laufendem Motor immer funktioniert, dann dürfte ein "müder" Magnetschalter oder ein schlechter Kontakt im Zündschloss ursächlich sein. Die ca. 14 V des Fremdstarters scheinen jedenfalls den Beteiligten gerade noch so auf die Sprünge zu helfen. Eine 2. Relaisschaltung, die den Magnetschalter des Anlassers direkt mit der Batterie verbindet, könnte die Lösung des Problems bieten. Ein provisorischer Versuch könnte kluch machen, doch unbedingt Vorsicht! Wählhebel auf P und die Handbremse ist dann noch der Hosenträger. Gruß Gerd
25. April 20179 J. das relais ist ein wechsler, da wenn vorhanden der tempomat mit am relais hängt und in p und n seine versorgung unterbrochen wird. @BerlinerBX. leg ein neues 2,5er kabel vom anlasser magnetschalter zum relais. das originalkabel ist vom motor jahrelang gegrillt worden und verliert dadurch seine leitfähigkeit. die vom vorredner erwähnte relais schaltung würde die sache abrunden und den schalter im zündschloß entlasten. aber bitte jedes kabel was von der batterie abgegriffen wird absichern und zwar so nah am pol das der ungesicherte teil von der länge nirgens masse berühren könnte! gruß Jens Bearbeitet (25. April 20179 J. von slowly35)
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