10. September 20187 J. vor 45 Minuten schrieb jozzo_: Verbrenner sind im ersten Halbjahr 2018 in Österreich um lächerliche 6300 Autos im Vergleich zu 2017 gestiegen. Fehlt da nicht mindestens eine "null"? Austria Passenger Cars Light Commercial Vehicles Total Market Volume YoY Change 2017 353.320 40.174 393.494 7,7% http://carsalesbase.com/total-market-sales-country/austria-car-sales-data/ Ronald
10. September 20187 J. Ich weiß nicht, was am progressiven Anstieg der E-Auto-Neuzulassungen so schwer zu verstehen ist. Natürlich sprechen wir noch von geringen absoluten Zahlen, aber von hohen Steigerungsraten. Bei uns im Bezirk gab es im 1. Halbjahr einen Anstieg auf über 7 Prozent an reinelektrischen Neuzulassungen. Es mag sein, dass ich bei diesem Thema ungeduldig und vielleicht etwas zu optimistisch bin und mir wünschen würde, dass es schneller geht auf höhere Stückzahlen zu kommen. Aber für mich ist klar, dass dieser Trend sich nicht mehr umkehren wird und im Gegensatz zu den Gasautos auch nicht mehr einschlafen wird. Derzeit gibt es eine Handvoll alltagstauglicher E-Auto-Modelle, das ändert sich nun mit dem endlich etwas ernstzunehmenderen Einstieg der deutschen Hersteller sowie mit dem Druck, den die Asiaten, allen voran Hyundai/Kia jetzt aufbauen. Mit Jahresanfang werden alle ab dann neuen Modelle auf eine reale Reichweite von über 300 Kilometern kommen - auch der i3 wird ab Oktober/November einen 120Ah-Akku erhalten, mit dem dann die 300 Kilometer kein Problem mehr sind. Und auch wenn man meint, dass Tesla keine Autos produzieren kann, sind die absoluten Stückzahlen beim Model 3 enorm - nicht im Vergleich zu anderen E-Autos, sondern im Vergleich zu anderen vergleichbaren Autos dieser Fahrzeugklasse. Die Zulassungszahlen grundeln ja nur aufgrund der fehlenden Produktionskapazitäten so herum, nicht aufgrund einer fehlenden Nachfrage. Nur eines habe ich jetzt am Wochenende bei der E-Mobilitätsveranstaltung, die ich hatte, auch wieder verstanden: Die Händler wollen keine E-Autos verkaufen - sie haben keine Infos dazu und auch kein Interesse an diese Infos zu kommen. Man muss schon sehr hartnäckig nachfragen, damit sie zumindest mit einem Minimum an Information rausrücken. Und das auch nur für das eine E-PKW-Modell, das halt gerade im Konzern aktuell ist - von Berlingo über Partner über nv200 über Kona hat man bei den lokalen Händlern noch nichts gehört.
10. September 20187 J. vor 25 Minuten schrieb grojoh: Ich weiß nicht, was am progressiven Anstieg der E-Auto-Neuzulassungen so schwer zu verstehen ist. Natürlich sprechen wir noch von geringen absoluten Zahlen, aber von hohen Steigerungsraten. Bei uns im Bezirk gab es im 1. Halbjahr einen Anstieg auf über 7 Prozent an reinelektrischen Neuzulassungen. Sei mir nicht bös, aber das ist einfachste Mathematik. Nur wenn die absoluten Zahlen sehr gering sind sind hohe Steigerungsraten möglich. Bei Millionenstückzahlen wie sie VW oder Toyota haben sind weder hohe Steigerungsraten und auch kein progressiver Anstieg mehr möglich
10. September 20187 J. Passend dazu: VW will in den nächsten drei Jahren 16 Werke weltweit für E-Autos umrüsten. Begonnen wird in Zwickau mit einer jährlichen Produktion von 100.000 VW I.D. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-umbau-des-vw-werks-zwickau-kommt-voran-e-auto-produktion-soll-2019-beginnen/23006202.html?ticket=ST-6509554-alZ7bbcLy3zzSVcPRcaz-ap2 Zitat „Zwickau ist, wenn man so will, nur die Spitze des Eisbergs. Unsere Mission ist nichts weniger als die Transformation des konzernweiten Produktionsnetzwerkes in Richtung E-Mobilität. Wir sprechen da weltweit über insgesamt 16 Standorte. Und das innerhalb von nur drei Jahren“, sagte Ulbrich in dem Interview. Neben Zwickau werde in China ein komplett neues Werk auf für E-Autos aufgebaut – und ein bereits bestehendes Werk umgerüstet. Dazu komme Nordamerika, dort stehe der genaue Standort aber noch nicht fest. Klingt nicht so nach Eintagsfliege dieses ganze Elektroding.
10. September 20187 J. vor 8 Stunden schrieb grojoh: Derweil in China: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/weltrekord-shenzhen-hat-16-359-busse-auf-elektroantrieb-umgestellt/ Beeindruckend und es ist auch klar warum sie das machen wenn man mal die Smogbilder gesehen hat, aber was heißt das in Atomkraftwerke umgerechnet? Eines alleine für die E Mobilität in Shenzhen? Reicht das überhaupt? Ihr könnt das sicher rechnen. Da gab es doch hier auch Leute die wutentbrannt gegen die Verlängerung der Laufzeiten in D gewettert haben oder? Aber es zeigt trauriger Weise auch auf, dass es völlig wurst ist ob wir Kleinbauern, Flamingos usw. vor dem Untergang bewahren wollen, es wird so oder so kommen und die paar E Autos in Europa werden nicht das Zünglein an der Waage sein. Aber es soll sich bitte kein E Auto Fahrer einbilden er wäre ab sofort Umweltmusterschüler, er verlagert lediglich das Problem großteils in Regionen die sich weit weg von unseren Umweltstandards bewegen. Trotzdem denke ich über ein E Fahrzeug nach. Aber sicher keinen Neuwagen....
10. September 20187 J. Bis 2025 solle die Stückzahl auf gut eine Million reine E-Autos pro Jahr steigen – dies allerdings weltweit. Also in 7 Jahren auch erst 10% reine E-Autos im Plan. Und noch immer 90% Verbrenner....
10. September 20187 J. vor 15 Minuten schrieb grojoh: Klingt nicht so nach Eintagsfliege dieses ganze Elektroding. Glaub ich auch nicht, aber ich finde diesen Resourcenraubbau andernorts und die Unklarkheit auf Grund mangelnder Transparenz und auch offen zugegeben mangelndem persönlichen Detailwissens was kann man gebraucht kaufen, wie und wo kann es ohne Schnitzeljagd und Tariffallen nachgeladen werden, brauche ich jetzt zusätzliche Hardware etc. noch ein wenig unbefriedigend. Ich habe jetzt mal bei einem Anbieter für eine Monatsmiete i3 angefragt sobald ich den Stellplatz neben meinem Stromanschluss mietwagentauglich gemacht habe und der XM zur Runderneuerung länger ins Ausland fährt. Im Büro kann ich nicht laden...
11. September 20187 J. Sicher ist die Ressourcenproblematik unbefriedigend. Aber ist sie das beim Öl nicht? Die Lithiumabbaustätten und Kobaltminen gibt's aber außerdem ja schon längst ohne E-Autos auch. Die einzige tatsächliche Alternative wäre weniger Autos und insgesamt weniger Elektronik herzustellen. Was aber der Vorteil am Ressourcenverbrauch des Akkus ist, ist die hohe potentielle Recyclingquote von bis zu 99 Prozent, wie mir auch am Wochenende eine Batterieforscherin aus Graz wieder versicherte. Derzeit liegt die Quote bei ca. 64%, aber nicht wegen der Machbarkeit, sondern weil die restlichen Stoffe noch nicht in so großen Mengen vorhanden sind, dass eine Wiederaufbereitung Sinn machen würde. Und auch der Druck auf problematische Abbaustätten wie im Kongo kann stärker erfolgen, wenn ein entsprechender Fokus durch höhere Abbaumengen darauf gelegt werden muss. Braucht man mehr Kobalt wird sich fast zwangsläufig der Abbau dort professionalisieren müssen und das bedeutet zum Glück auch mehr Automatisierung und weniger Kinderarbeit. Außerdem werden durch größere benötigte Mengen auch andere Abbaustätten wie im Erzgebirge oder in Kärnten interessanter (Lithium - https://www.mdr.de/heute-im-osten/lithium-erzgebirge-tschechien-milliardenschatt-100.html ). Was aber China und Strom betrifft, so geht's dort derzeit tatsächlich mit einer enormen Ernsthaftigkeit und Konsequenz Richtung Photovoltaik und Windkraft, wie man in Europa nur träumen kann davon.
11. September 20187 J. vor 11 Stunden schrieb jozzo_: Bis 2025 solle die Stückzahl auf gut eine Million reine E-Autos pro Jahr steigen – dies allerdings weltweit. Also in 7 Jahren auch erst 10% reine E-Autos im Plan. Und noch immer 90% Verbrenner.... Bloß werden diese Zahlen in bestimmten Märkten überproportional hoch sein - siehe Norwegen, wo VW fleißig am E-Golf verkaufen ist, im Gegensatz zum Mutterland. Daher kann man für Europa 2025 wohl von deutlich höheren E-Auto-Quoten an den Neuzulassungen ausgehen. Aber die Umstellung der Produktion dauert natürlich etliche Jahre. Sollte eigentlich jene beruhigen, die glauben wir hätten ab morgen Stromengpässe wegen der Elekroautos.
12. September 20187 J. Am 9.9.2018 um 16:02 schrieb Ronald: Doku | planet e. - Der wahre Preis der Elektroautos Elektromobilität gilt als Heilsbringer: umweltfreundlich, sauber, nachhaltig. Doch die notwendigen Rohstoffe für die Akkus sind knapp und stammen oft aus problematischen Quellen. https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-der-wahre-preis-der-elektroautos-100.html Beitragslänge: 28 min Datum: 09.09.2018 Ronald Ich hatte den Bericht gesehen und war – natürlich – berührt vom Schicksal der Kleinbauern. Ich fürchte aber, dass der Verbraucher hier keinen Einfluss hat und der Besitzer eines E-Autos kein schlechtes Gewissen haben sollte, da ihm nicht die Möglichkeit geboten wird, ein hinsichtlich der gesamten Produktion "sauberes" Auto zu kaufen. Es ist die Politik, die hier Maßstäbe und Standards festlegen muss. Wie ein ähnlicher Bericht über die tragischen Folgen der Kollateralschäden der für Verbrenner notwendigen Ölproduktion aussehen würde, dürfte ja niemand in Zweifel ziehen.
12. September 20187 J. vor 7 Stunden schrieb JörgTe: Wie ein ähnlicher Bericht über die tragischen Folgen der Kollateralschäden der für Verbrenner notwendigen Ölproduktion aussehen würde, dürfte ja niemand in Zweifel ziehen. Absolut richtig aber einige hier tun ja gerade so als ob EAutos absolut unproblematisch und die Lösung aller Probleme sind und da finde ich es schon ganz gut ein bisschen kritisch zu sein und zu sensibilisieren.
13. September 20187 J. Zitat Neue BVG-Elektrobusse Heizungen und Klimaanlagen werden mit Diesel betrieben Die Heizung soll die Batterie nicht belasten“, erklärte Nikutta. Mit 150 Kilometer pro Ladung sei die Reichweite der E-Busse ohnehin geringer als bei Dieselbussen, die bis zu 500 Kilometer weit fahren können. https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ Osnabrück https://www.hasepost.de/stadtwerke-osnabrueck-elektrobus-diesel-heizung-winter-70674/ Ronald
13. September 20187 J. Gerade aus dem Frankreich-Urlaub zurück : In F scheint man Lichtjahre weiter zu sein, als in D. In Dieppe fahren E-Busse für die Innerstädtischen Touen (Kleine Variante / 30 Passagiere), auf JEDEM Dorf ist eine E-Ladesäule ! Und ich meine wirklich Dorf. Inwieweit die für alle nutzbar sind, bzw. ob das nur Alibi-Säulen sind, an denen man 8 Stunden laden muß, kann ich nicht sagen. Ich wohne selbst in einer ländlichen Gegend und bei uns hier am Dorfbahnhof gibts 2 Ladesäulen. Dann aber in alle Richtungen je 20 km nichts. Zudem nichts beschildert. In F an der Durchgangsstraße jeden Dorfs ein Hinweisschild zur Ladesäule !
13. September 20187 J. Das hört sich gut an. Ein Freund, der schon seit einigen Jahren nicht mehr in Frankreich lebt, hat mir erzählt, dass es dort auch schon länger elektrische Transporter und Busse mit Stromabnehmern gibt, die in der Stadt rein elektrisch fahren. Sowas gab es in Deutschland doch auch schon einmal, oder? Wurde offenbar aber dann abgeschafft, der Diesel hat sich komplett durchgesetzt, schade.
13. September 20187 J. O-Bus?? Bin ich als Kind noch mit rumgefahren: http://www.berliner-verkehrsseiten.de/obus/ https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus_Berlin_(1951–1973) In manchen europäischen Großstädten alles andere als "Schnee von gestern" oder Zukunftsmusik, sondern schlicht und einfach Alltag. z.B. Budapest
13. September 20187 J. Dazu muss man nicht ins Ausland gehen. O-Busse gibt's auch in Solingen, Eberswalde und in Esslingen.
13. September 20187 J. vor 1 Stunde schrieb Juergen_: O-Busse gibt's auch in Solingen, Eberswalde und in Esslingen. noch. https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus#Allgemeine_Betrachtungen_und_Vorteile Die Verkehrsbetriebe bzw. Kommunen sind über all "klamm". Einer dieser o.g. Verkehrsbetriebe hatte kürzlich in einem Bericht wie wirtschaftliche Situation erläutert. Ronald
16. September 20187 J. Wie gesagt - BMW und wohl auch Mercedes dürften derzeit einigermaßen im Panikmodus darüber sein, dass Audi nun 2 Jahre vor ihnen einen Serien-E-SUV auf den Markt bringt und damit wohl schon mal einen ziemlichen Fuß in die Tür des Premium-E-Segments setzt - anders ist es nicht zu erklären, dass beide jetzt merklich bemüht sind, Concept Cars in die mediale Öffentlichkeit zu bringen, die frühestens 2021 auf den Markt kommen werden: http://www.spiegel.de/fotostrecke/bmw-inext-ganz-schoen-abgehoben-fotostrecke-163783.html Hat was von i3 meets Avantime: Derweilen bereitet sich Audi mit ganz schön großen Worten auf die Präsentation des e-Tron am Dienstag vor: https://electrek.co/2018/09/15/audi-advertising-e-tron-electric-suv/
16. September 20187 J. Am 14.9.2018 um 23:04 schrieb grojoh: Schon verwirrend diese E-Mobilität Er ist auch sonst nicht der "Hellste", denn mit SchuKo-Stecker wäre dort kein 3-min-Ultra-Schnellladen möglich . Ronald
16. September 20187 J. vor 7 Stunden schrieb grojoh: Hat was von i3 meets Avantime: Schön wäre es aber sie haben eher das Heck vom Velar geklaut, die Seitenansicht vorne sind ihnen keine Scheinwerfer eingefallen daher haben sie nur was skizziert was so eh nicht geht und den Kühler haben sie vom Bentaiga geklaut und die Felgen, wollen sie mit denen im Ghetto punkten? Wo sind die BMW Entwürfe a la Z8 hingekommen? Harmonisch ist das Teil nicht. In dem Fall ein Glück das Studien nie so in Serie gehen... Bearbeitet (16. September 20187 J. von Cerberus)
16. September 20187 J. vor 8 Stunden schrieb grojoh: Wie gesagt - BMW und wohl auch Mercedes dürften derzeit einigermaßen im Panikmodus darüber sein, dass Audi nun 2 Jahre vor ihnen einen Serien-E-SUV auf den Markt bringt und damit wohl schon mal einen ziemlichen Fuß in die Tür des Premium-E-Segments setzt - anders ist es nicht zu erklären, dass beide jetzt merklich bemüht sind, Concept Cars in die mediale Öffentlichkeit zu bringen, die frühestens 2021 auf den Markt kommen werden: http://www.spiegel.de/fotostrecke/bmw-inext-ganz-schoen-abgehoben-fotostrecke-163783.html Hat was von i3 meets Avantime: Derweilen bereitet sich Audi mit ganz schön großen Worten auf die Präsentation des e-Tron am Dienstag vor: https://electrek.co/2018/09/15/audi-advertising-e-tron-electric-suv/ Oh mein Gott, diese Front!
16. September 20187 J. vor 4 Minuten schrieb Kwashiorkor: Oh mein Gott, diese Front! Es dürfte dieser Satz vor recht genau 100 Jahren wesentlich bedeutungsschwerer geäussert worden sein...
16. September 20187 J. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sie die "Suicide door" für höhere Klassen in Betracht ziehen bei BMW. Das ist ja wohl das meistkritisierteste Merkmal des i3 - für einen 2+2-Sitzer, der eigentlich ein 3-Türer werden wollte, lass ich mir das ja noch einreden, aber für ein vollwertiges SUV?
16. September 20187 J. vor 15 Minuten schrieb bluedog: Es dürfte dieser Satz vor recht genau 100 Jahren wesentlich bedeutungsschwerer geäussert worden sein... Wow, ja, vielen Dank!
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