12. Juli 20251 J. vor einer Stunde schrieb Götz Kowalski: Nochmals. Wasserstoff in LOHC ist sicherer als Diesel oder Benzin zu transportieren. Du kannst LOHC Wasserstoff in normalen Tankwagen transportieren. Wie kommt denn dein Benzin oder Diesel zur Tankstelle?? Bei LOHC Wasserstoff kannst du den Bunsenbrenner dranhalten. Ohne das was passiert. Also der Transport ist nicht gefährlicher oder teurer wie Benzin/Diesel. Blöd nur, dass Wasserstoff in LOHC (z.B. Dibenzyltoluol) eine 10mal geringere Energiedichte hat als Diesel. Aus Deinem 70 Liter-Tank wird dann also mal kurz ein 700 Liter-Tank 🙂
12. Juli 20251 J. Ich hielte es für wahrscheinlicher, daß die Batterietechnologie bei spezifischer Kapazität und Ladezeit noch erhebliche Sprünge macht. Dann kann der zitierte "Solarüberschuß" aus Speichern Ratz Fatz in den LKW geladen werden, der diese Energie mit über 90% Wirkungsgrad nutzt. Ich sehe aber noch viele Diesel LKW auf den Autobahnen, bevor das alles in Mengen kommt. Gernot Bearbeitet (12. Juli 20251 J. von Gernot)
12. Juli 20251 J. Hier gibt es eine aktuelle Einschätzung von Prof. Fichtner (Batterieforschung) dazu: …und hier nochmals eine Langfassung von 2022, in der unter anderem erklärt, warum er Wasserstoff, für mich als Laien nachvollziehbar, im Vergleich zu reinen E-Fahrzeugen, nicht als geeigneten Antrieb für Fahrzeuge sieht: (der Vergleich beginnt ca. ab Minute 10:40) Bearbeitet (12. Juli 20251 J. von Aakim)
13. Juli 20251 J. vor 13 Stunden schrieb Götz Kowalski: Strom der kostenlos da ist, der nicht mehr eingespeist oder gespeichert werden kann, was willst du denn damit machen. Wäre es nicht sinnvoll diesen Strom umzuwandeln in grünen Wasserstoff? Es ist doch scheiss egal wie da die Werte sind. Den Strom hättest du sonst verschenkt oder "abgefackelt". Es liegt im Wesen der Technologie, dass es Überschusszeiten gibt. Und klar kann und sollte es Überlegungen geben, ob die irgendwie nutzbar gemacht werden können. Aber eine Technologie zu propagieren, die über 50% per se wegschmeißt und außerdem 90% der Zeit mit Nicht-Ökostrom laufen würde (*), ist einfach nur ... ähm, ich will es nicht aussprechen. (*) Wieviel Überschusszeiten haben wir denn so dieses Jahr schon gehabt?? Wieviel Investitionen hätten ...? Lohnen?! Amortisieren?! Es liegt also in der Natur der Technologie, dass es Überschusszeiten gibt. Wie @Gernot schon schrieb: Z.Z. (und bestimmt noch viele, viele Jahre) würde es reichen, den Überschuss in Traktionsakkus zu laden ... und ein Bruchteil der eingesparten Kraftstoffe ließe sich als "Speicher" verwenden. Bearbeitet (13. Juli 20251 J. von spätActiva)
13. Juli 20251 J. vor 12 Stunden schrieb -martin-: Blöd nur, dass Wasserstoff in LOHC (z.B. Dibenzyltoluol) eine 10mal geringere Energiedichte hat als Diesel. Aus Deinem 70 Liter-Tank wird dann also mal kurz ein 700 Liter-Tank 🙂 Im Falle von Dibenzyltoluol können in einem Kubikmeter LOHC 57 kg Wasserstoff gespeichert werden. schauen wir uns an wieviel Wasserstoff ein heutiges vorhandes Wasserstoff/Brennstoffzellenauto in seine grossen Drucktanks tankt: Der Toyota Mirai hat einen Wasserstofftank mit einer Kapazität von 5,6 kg. Dieser Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle in Strom umgewandelt, der dann den Elektromotor antreibt. Der Mirai verfügt über drei Wasserstofftanks, die bei einem Druck von 700 bar betankt werden. Mit einer Tankfüllung erreicht der Mirai eine Reichweite von etwa 650 Kilometern, ähnlich wie viele konventionell angetriebene Fahrzeuge. Die Betankung dauert in der Regel nicht länger als drei Minuten.Ein Kilogramm Wasserstoff reicht für etwa 100 Kilometer Fahrstrecke. Der Preis für einen Kilogramm Wasserstoff liegt aktuell bei etwa 10 Euro. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Toyota Mirai mit seinen 5,6 kg Wasserstoff eine vergleichbare Reichweite wie andere Fahrzeuge bietet und eine relativ schnelle Betankung ermöglicht. Wenn ich also in einem Wasserstoff/Brennstoffzellen Auto (wie dem Mirai) die 3 Drucktanks rausnehme, die ein Raum-Volumen von 122 Litern benötigen, und dort ein LOHC Tank einbaue, bekomme ich ungefähr 6,95 Liter Wasserstoff getankt. Der grosse Vorteil des LOHC liegt in seiner gefahrlosen Lagerung und seinem gefahrlosen Transport und der gefahrlosen Betankung mit herkömmlicher Infrastruktur. ich kann dann Wasserstoff an fast jeder Tankstelle betanken. Und der Wasserstoff wird gefahrlos mit denselben Tankwagen transportiert wie heutzutage Diesel/Benzin. d.h. diese riesigen teuren Wasserstoff Spezial-Tankstellen wo mit 700 bar in die Drucktanks gepresst wird fallen weg. Der Mirai kann dann an herkömmlichen Tankstellen betankt werden. und das LOHC kann dort hergestellt werden (Windparks / Solarfarmen) wo Überschuss Energie erzeugt wird und dann gefahrlos in LOHC gesammelt und transportiert werden.
13. Juli 20251 J. vor 12 Stunden schrieb Gernot: Ich hielte es für wahrscheinlicher, daß die Batterietechnologie bei spezifischer Kapazität und Ladezeit noch erhebliche Sprünge macht. Dann kann der zitierte "Solarüberschuß" aus Speichern Ratz Fatz in den LKW geladen werden, der diese Energie mit über 90% Wirkungsgrad nutzt. Ich sehe aber noch viele Diesel LKW auf den Autobahnen, bevor das alles in Mengen kommt. Gernot Der Clou beim LOHC ist doch, das LOHC gespeicherter Wasserstoff die vorhandene Infrastruktur nutzt.
13. Juli 20251 J. Wasserstoff-Herstellung ist an sich eigentlich viel zu teuer und energieaufwändig - sollte mittlerweile jeder wissen. Desweiteren muß der Wasserstoffträger (LOHC) auch extra produziert werden. Die Stoffe, die als LOHC genutzt werden, können sind im übrigen zum Teil auch nicht ohne. Das oben genannte Dibenzyltoluol ist gesundheitsschädlich und die Stoffe mit denen es hergestellt wird sind zum Teil giftig. Ein Wasserstoffauto zu betreiben macht eigentlich nur dort Sinn, wo in einem Chemiewerk bei einem chemischen Prozeß Wasserstoff quasi als Müll anfällt. Dann kann man den Wasserstoff, statt zu verfeuern in Autos tanken. Bearbeitet (14. Juli 20251 J. von EntenDaniel) ,
13. Juli 20251 J. vor 14 Minuten schrieb EntenDaniel: Wasserstoff-Herstellung ist an sich eigentlich viel zu teuer und energieaufwändig - sollte mittlerweile jeder wissen. Desweiteren muß der Wasserstoffträger (LOHC) auch extra produziert werden. Die Stoffe, die als LOHC genutzt werden können sind im übrigen zum Teil auch nicht ohne. Das oben genannte Dibenzyltoluol ist gesundheitsschädlich und die Stoffe mit denen es hergestellt wird wird zum Teil giftig. Ein Wasserstoffauto zu betreiben macht eigentlich nur dort Sinn, wo in einem Chemiewerk bei einem chemischen Prozeß Wasserstoff quasi als Müll anfällt. Dann kann man den Wasserstoff, statt zu verfeuern in Autos tanken. LOHC ist u.a. ein Abfallprodukt der Ölraffinierungmit der die Verbrenner Lobby so gerne PS stark herumgurkt. Bearbeitet (13. Juli 20251 J. von Karl Hunsche)
13. Juli 20251 J. Da paßt dann aber was nicht. Um von fossilen Quellen weg zu kommen fährt man mit Wasserstoff, ist auf der anderen Seite aber trotzdem darauf angewiesen, um Wasserstoff sicher zu transportieren.🤔
13. Juli 20251 J. vor 21 Minuten schrieb EntenDaniel: Da paßt dann aber was nicht. Um von fossilen Quellen weg zu kommen fährt man mit Wasserstoff, ist auf der anderen Seite aber trotzdem darauf angewiesen, um Wasserstoff sicher zu transportieren.🤔 Nun das liegt ja hauptsächlich daran das die Industrie sich scheut die Millionen in Deutschland eingesetzter schmutziger diesel lkw in batterie oder wasserstoff lkws umzurüsten. Es ist natürlich insofern richtig das man strom co2 neutral über die vorhandenen Leitungsnetze verteilen kann. Dann bräuchten wir die Diesel Benzin heizöl Tankwagen gar nicht mehr. fraglich ist es natürlich ob das Stromnetz es schaffen würde soviele E- Autos zu betanken wie noch fossile Autos herumfahren.
13. Juli 20251 J. vor 28 Minuten schrieb Karl Hunsche: fraglich ist es natürlich ob das Stromnetz es schaffen würde soviele E- Autos zu betanken wie noch fossile Autos herumfahren. Das derzeitige Stromnetz schafft es oft nicht. Hab im Arbeitskollegenkreis schon öfter gehört (vor allem von denen, die in Mehrfamilienhäuser wohnen), das Anträge für Ladestationen abgelehnt wurden, mit der Begründung, daß die Stromkabel nicht für die beantragte Menge an Strom ausgelegt sind. vor 28 Minuten schrieb Karl Hunsche: Nun das liegt ja hauptsächlich daran das die Industrie sich scheut die Millionen in Deutschland eingesetzter schmutziger diesel lkw in batterie oder wasserstoff lkws umzurüsten. Muß man sich das auch finanziell leisten können. Beispiel für ein Nutzfahrzeug: Citroën Jumpy HDi: 31700€ Citroën ë-Jumpy: 40500€ Citroën ë-Jumpy Hydrogen: 71500€ Ein Firmenleiter, der seinen Fuhrpark modernisieren will steht dann vor einem finanziellem Dilemma. Während der ein oder andere sich die 1200€ Mehrkosten pro Fahrzeug für E statt Diesel vielleicht noch irgendwie aus den Rippen ziehen kann, wird es bei Wasserstoff schon sehr eng. Welcher Firmenleiter stellt sich für knapp 72000€ ein Wasserstoffauto vor die Tür, wenn er für 31000€ weiniger ein E haben kann und für 40000€(!) weniger einen Diesel bekommt? (Die Preise sind von der französischen Citroën-Seite, weil der Hydrogen in Deutschland nicht imAngebot steht.) Bei LKW wird die Preisspanne deutlich größer sein. Bearbeitet (13. Juli 20251 J. von EntenDaniel)
13. Juli 20251 J. vor 2 Stunden schrieb EntenDaniel: Wasserstoff-Herstellung ist an sich eigentlich viel zu teuer und energieaufwändig - sollte mittlerweile jeder wissen. Desweiteren muß der Wasserstoffträger (LOHC) auch extra produziert werden. Die Stoffe, die als LOHC genutzt werden können sind im übrigen zum Teil auch nicht ohne. Das oben genannte Dibenzyltoluol ist gesundheitsschädlich und die Stoffe mit denen es hergestellt wird wird zum Teil giftig. Ein Wasserstoffauto zu betreiben macht eigentlich nur dort Sinn, wo in einem Chemiewerk bei einem chemischen Prozeß Wasserstoff quasi als Müll anfällt. Dann kann man den Wasserstoff, statt zu verfeuern in Autos tanken. An sich ja. Wenn es denn nicht viele andere Anwendungsmöglichkeiten für Wasserstoff gäbe, wo das sinnvoller als bei der Mobilität ist. Etwa als Pufferenergie in der Stromversorgung. Da kann man sich die Verteilung sparen, und muss den Wasserstoff auch nicht in den Kleinstmengen mühsam verticken, wie es bei Fahrzeugen üblich ist. Stahlindustrie wär auch noch sowas, wo man ohne Wasserstoff aufgeschmissen ist, in einer Ära nach Kohle und Öl. Oder die Gebäudeheizung. Alles Anwendungen, die weniger Gewichts- und Volumensensitif sind als PKW oder LKW.
13. Juli 20251 J. vor 3 Stunden schrieb MatthiasM: https://youtu.be/bIl1sZgM99E?t=103 Schon lange nicht mehr gehört.Danke.
13. Juli 20251 J. vor 8 Stunden schrieb EntenDaniel: Das derzeitige Stromnetz schafft es oft nicht. Unsere Männer WG ist auch in einem Mietshaus. Papa hat aber einfach seinen Arbeitgeber gefragt, wo ein hypothetischer E-Wagen eh 8h auf dem Parkplatz stehen würde. Der Arbeitgeber wollte jetzt Wallboxen für die Mitarbeiter bauen. Meinst du man kann für Zuhause auch noch ne Wallbox beantragen. Und wo muss man das denn bei ner Mietwohnung überhaupt machen ?? Beim Stromanbieter oder beim Vermieter??
13. Juli 20251 J. Buddelt mich einfach wieder aus wenn das mit den LOHC am Laufen ist. Die Infastruktur die man dafuer weiter nutzen moechte ist dann wohl auch schon recht moderig .
13. Juli 20251 J. vor 41 Minuten schrieb Götz Kowalski: Unsere Männer WG ist auch in einem Mietshaus. Papa hat aber einfach seinen Arbeitgeber gefragt, wo ein hypothetischer E-Wagen eh 8h auf dem Parkplatz stehen würde. Der Arbeitgeber wollte jetzt Wallboxen für die Mitarbeiter bauen. Meinst du man kann für Zuhause auch noch ne Wallbox beantragen. Und wo muss man das denn bei ner Mietwohnung überhaupt machen ?? Beim Stromanbieter oder beim Vermieter?? Der Vermieter wäre der erste Ansprechpartner. Der wird Deinen grundsätzlichen Anspruch respektieren, aber Kosten für die Installation und ein u.U. erforderliches Lastmanagement geltend machen. Es soll ja nicht die Haussicherung fliegen, wenn nachts geladen wird und auf einmal alle Heißhunger auf frisch gebackene Plätzchen bekommen. Da purzeln dann auf einmal ein paar Tausend Euro über den Tisch. Gernot
13. Juli 20251 J. vor 22 Minuten schrieb Gernot: Der Vermieter wäre der erste Ansprechpartner. Der wird Deinen grundsätzlichen Anspruch respektieren, aber Kosten für die Installation und ein u.U. erforderliches Lastmanagement geltend machen. Es soll ja nicht die Haussicherung fliegen, wenn nachts geladen wird und auf einmal alle Heißhunger auf frisch gebackene Plätzchen bekommen. Da purzeln dann auf einmal ein paar Tausend Euro über den Tisch. Gernot Verstehe. Aber es ist eine Genossenschaft. Wo jeder Mieter praktisch Genosse ist. Mal sehen.... Die Genossenschaft hat z.B. für Fahrräder und E-Scooter draußen elektrifizierte kleine Garagen gebaut. So braucht der Mieter die Geräte nicht mit ins Haus TRAGEN sondern nur in die Garage rollen und dort ist Abstellort und Ladestation in einem. Sehr vorbildlich. Wenn er auf der Arbeit ne Tankstelle hat, und hier in der City die nächsten Ladesäulen 400 Meter (11 KW AC) oder 800 Meter (150 KW DC) entfernt sind ... Ich denke das reicht doch auch als Basis Arbeit/Zuhause. Bearbeitet (13. Juli 20251 J. von Götz Kowalski)
13. Juli 20251 J. Es kommt halt drauf an was für Akkukapazitäten man laden will. Ich komme mit meiner einphasigen 16A CEE Dose mit 3,6kw super aus. In den Corsa passen aber auch nur max. 50kwh rein. Die Ladeverluste sind dann zwar höher, aber ich bin Mieter und Drehstrom legen wäre ein Riesenaufriss. Bearbeitet (13. Juli 20251 J. von Higgins*)
13. Juli 20251 J. Am 12.7.2025 um 19:53 schrieb Götz Kowalski: Nochmals. Wasserstoff in LOHC ist sicherer als Diesel oder Benzin zu transportieren. Du kannst LOHC Wasserstoff in normalen Tankwagen transportieren. Wie kommt denn dein Benzin oder Diesel zur Tankstelle?? Bei LOHC Wasserstoff kannst du den Bunsenbrenner dranhalten. Ohne das was passiert. Also der Transport ist nicht gefährlicher oder teurer wie Benzin/Diesel. Welche Schritte zu welchen Kosten sind VOR dem Transport nötig ? Du kommst mir vor, wie unser Atompapst hier.
14. Juli 20251 J. vor 3 Stunden schrieb Karl Hunsche: Jetzt ist mir zumindest deine Haltung klar. Zu praktischer Umsetzbarkeit und Kosten kein Wort. Da waren ja die Telekolleg Filmchen aussagekräftiger. Daß an jedem Windrad eine Wasserstoff Station steht glaubt vielleicht noch ein Dreijähriger. Aber selbst an einem Windpark mit 10 oder 30 Windrädern dürfte das illusorisch sein. Ich warte dann weiterhin auf auf eine Angabe der zu erwartenden Kosten (2025) und eine realistische Prognose für 2033. Idealerweise wieviel die kWh den Endverbraucher kostet.
14. Juli 20251 J. vor 18 Stunden schrieb Hartmut51: Um über Nacht zu laden, braucht man nicht unbedingt 11kW. Higgins war schneller.👍 Ich lade aber auch mit 3,4 kw (Ioniq).Twingo mit 11/22 kw. Bearbeitet (14. Juli 20251 J. von ajkon1)
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