2. November 20252. Nov Die Akkuzellen liefern weiterhin Gleichstrom. Statt eines Wechselrichters werden nun aber mehrere verwendet.
2. November 20252. Nov Natürlich ist es in der Wirklichkeit etwas komplizierter als bei Chip. Der Motor bekommt nicht einfach so Wechselstrom und zum Rekuperieren muß der Umrichter in den Hochsetzstellerbetrieb schalten. Der Motorhersteller wird von IBIS nicht so beliebig begeistert sein. Er würde sein Know How zur Motoransteuerung lieber in seinem Umrichter halten. Auch der Akkuhersteller liefert vielleicht nicht nur Akkuzellen, sondern auch Elektronik für das Batteriemanagement. Ich denke, die Grundidee von IBIS ist gut, speziell bei Autos mit nur einem Motor. Es wird aber nicht so ganz einfach. Gernot Bearbeitet (4. November 20254. Nov von Gernot)
3. November 20253. Nov On 10/29/2025 at 5:14 PM, Karl Hunsche said: Ich habe keinen Anreiz gebraucht. Nichtmals als laternenparker. Ich war gerade wieder einkaufen. Und es einfach so toll das man nicht nochmal zusätzlich irgendwohin muss zum „tanken“ weil man in der zeit des Einkaufs geladen hat. Geschätzer "Karl". Das freut mich natürlich außerordentlich für dich, dass du mittlerweile die E-Mobilität für dich erschlossen hast. Heutemorgen befand ich mich wartend herumschreitend auf einem Netto-Parkplatz mit einer echten deutschen Ladesäule: Tot. Da hättest du wohl besser nen Notstromgenerator zum Einkaufen mitgenommen, damit du auch sicher wieder heimkommst. Im späteren Tagesverlauf bin ich auch noch an einer im Bau befindlichen EnBW "Hyper"-Ladesäulenansammlung vorbeigekommen. Also eine billige Kopie der Tesla Supercharger. Die Amerikaner haben es verstanden. Im "Vorzeige-Energiewendeland" dauert es erfahrungsgemäß noch eine handvoll Jahre, bis der Groschen gefallen ist. Ein paar Tage zuvor war ich mein Dieselroß auffüllen: Mehr als 1k Reichweite aufladen in einer halben Zigarillolänge. 10,9 Euro / 100 km Treibstoff (bei 7 Liter / 100 km) vs 8 Euro (bei 40 ct und 20 kWh / 100). Vorteil E. Erkauft mit Nachteilen. Und wenn es nur dieser sein sollte: Man fällt auf. Am Samstag besaß doch tatsächlich der Mitarbeitende eines Holzhandelden den Wagemut, meinen 27 Jahre jungen Citroen als Oldtimer zu bezeichnen. Die Blicke verraten. Er wusste nicht, was er sonst sagen sollte. Wenn du mit der Frau unterwegs bist, dann kannst du keinen andren Weibern sabbernd auf den Hintern gucken. Genauso hat der Kollege aber meine runzelige Diesel-Zitrone angeschaut. Bei jedem Schritt. Und keinen E-Inster. Da hätten auch keine 3m langen Bretter reingepasst. Bearbeitet (3. November 20253. Nov von schwinge)
4. November 20254. Nov Aktuell würde ich ein Akku-Auto nicht mal "geschenkt" nehmen. Ich kaufe viel zu selten ein, die Läden haben dazu auch keine Ladesäulen und die Tankstelle liegt auf dem Weg.
4. November 20254. Nov vor 4 Minuten schrieb Ronald: Aktuell würde ich ein Akku-Auto nicht mal "geschenkt" nehmen. Ich kaufe viel zu selten ein, die Läden haben dazu auch keine Ladesäulen und die Tankstelle liegt auf dem Weg. Trotzdem freuen wir uns auch in Zukunft über deine Beiträge zum elektrischen Fahren.
4. November 20254. Nov Das kann aber noch dauern. Den Xsara bin ich 15 Jahre gefahren und wenn der C5 in 5 Jahren soweit ist, wird die Ladeinfrastruktur hier nicht besser sein.
4. November 20254. Nov "Dieselross" ist übrigens die geschützte Bezeichnung für bestimmte ältere Fendt Schlepper. https://de.wikipedia.org/wiki/Fendt_Dieselross Gernot Bearbeitet (4. November 20254. Nov von Gernot)
4. November 20254. Nov https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/ladesauelen-e-autos-autobahn-adac-100.html Zitat Die Zahl der Ladepunkte in Deutschland ist im Jahresverlauf weiter gestiegen. Daten der Bundesnetzagentur zufolge gab es zum 1. Oktober dieses Jahres bundesweit knapp 180.000 öffentliche Ladepunkte, darunter rund 44.250 Schnellladepunkte. Das waren 16 Prozent mehr als zum gleichen Stichtag des Vorjahres. Noch deutlicher hat sich die öffentlich verfügbare Ladeleistung erhöht - um knapp 30 Prozent auf mehr als 7,3 Millionen Kilowatt. Zitat Hinzu kommt: Die Versorgung mit Ladepunkten schwankt je nach Bundesland deutlich. Am besten ist das Verhältnis den Berechnungen des VDA zufolge in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Hier müssen sich rechnerisch jeweils nur 11,7 Autos mit alternativen Antrieben einen öffentlichen Ladepunkt teilen. Im Saarland ist die Versorgung am geringsten: Auf einen Ladepunkt kommen dort 24,6 E-Fahrzeuge. Zitat Unterdessen hat der Automobilclub Deutschland (ADAC) die Ladeinfrastruktur entlang von Autobahnen unter die Lupe genommen: Mehr als die Hälfte von jeweils 25 untersuchten Rastanlagen und Autohöfen bekamen die Note "mangelhaft" oder sogar "sehr mangelhaft". Besonders die getesteten Rastanlagen schnitten schlecht ab: Keine Rastanlage erhielt das Gesamturteil "gut" oder "sehr gut". Zitat Lediglich ein Viertel der untersuchten Standorte habe mit mindestens zehn Ladepunkten ein zahlenmäßig ausreichendes Angebot gehabt, so der ADAC. Bei einem Drittel der Anlagen sei mindestens ein Ladepunkt defekt gewesen. Zudem kritisierte der ADAC mangelnde Überdachung oder schlechte Beleuchtung.
4. November 20254. Nov vor 7 Stunden schrieb Ronald: Aktuell würde ich ein Akku-Auto nicht mal "geschenkt" nehmen. Ich schon
4. November 20254. Nov Ich würde dafür auch bezahlen. Ich stelle mir das so vor, wie Berta Benz da so mit dem Dreirad unterwegs ist und dann von einem wütenden Mob angehalten wird "Wie sieht es mit den Garantieleistungen für junge Leasingrückläufer mit hoher Kilometerleistung aus? Und wird es Zuschüsse für sozial schwache geben? Wann wird das Apothekennetz endlich ausgebaut?" Gernot
4. November 20254. Nov vor 4 Minuten schrieb Gernot: Wann wird das Apothekennetz endlich ausgebaut?" Eigentlich trifft es das. Es gab damals nur sehr geringen Bedarf an Benzin, weil es kaum Autos gab.
4. November 20254. Nov Auch heute gibt es kaum E-Autos, aber deutlich mehr Steckdosen, als damals Apotheken!🙈
4. November 20254. Nov vor einer Stunde schrieb AHdi: Ich schon Habe ich schon mal bekommen, gleich verkauft.
4. November 20254. Nov Ich war doch im Urlaub in Nürnberg. Da fährt man von Donauwörth nach Nürnberg über eine Bundesstraße teilweise ohne LTE und ohne DAB (ist besser geworden, aber noch nicht perfekt). Aber laden könnte man dort. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur geht Hand in Hand mit der Anzahl der Autos. Kein Unternehmen gibt Millionen für Ladesäulen aus, wenn es keine Kunden gibt. Gernot
4. November 20254. Nov vor 33 Minuten schrieb Gernot: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur geht Hand in Hand mit der Anzahl der Autos. Kein Unternehmen gibt Millionen für Ladesäulen aus, wenn es keine Kunden gibt. Gernot TESLA hat es vorgemacht, Supercharger auf eigene Kosten! Andere warten auf den Steuerzahler. Aktuell werden von Stadtwerken Ladesäulen abgebaut, wenn sie lange genug in Betrieb waren und die Förderungsbedingungen das ermöglichen. Der Werbeeffekt wurde mitgenommen, jeder Bürger hat die Kosten mitgetragen. Da fühlt man sich schon verarscht!
4. November 20254. Nov vor 12 Minuten schrieb Hartmut51: Aktuell werden von Stadtwerken Ladesäulen abgebaut, wenn sie lange genug in Betrieb waren und die Förderungsbedingungen das ermöglichen. Der Werbeeffekt wurde mitgenommen, jeder Bürger hat die Kosten mitgetragen. Da fühlt man sich schon verarscht! Negativ! https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/116575-batterieelektrische-pkw/?page=493#findComment-2012855 Hat man als billige "Ausrede" von mir abgetan. Ach ja, Lidl gibt es hier auch keinen im Ort .... Noch steht unsere Ladesaeule ..
4. November 20254. Nov Unser Fall ist speziell. Die Stadtwerke der Nachbarkommune hat sich hier breit gemacht und als Dienstleister für die Stadt ins Spiel gebracht und die ersten Ladesäulen + einen 50kW Lader vor 7 Jahren auf ner Tankstelle installiert. Da haben Thorsten und ich erste Ladeversuche gemacht, damals in grauer Vorzeit! Inzwischen haben wir 300 kW Lader bei Macces an der AB Abfahrt.
5. November 20255. Nov Manchmal geht da auch etwas schief. An der AGIP in Gersthofen haben sie drei schöne Alpitronic Lader aufgestellt. Das ist jetzt Wochen her und die stehen da ohne Strom. Ich fragte an der Tanke und die Aussage war, daß da gar kein Anschluß liegt, der stark genug ist, um diese Säulen zu speisen. Da wäre bei der Planung etwas schiefgegangen. Gernot
5. November 20255. Nov vor 13 Stunden schrieb Hartmut51: Unser Fall ist speziell. Die Stadtwerke der Nachbarkommune hat sich hier breit gemacht und als Dienstleister für die Stadt ins Spiel gebracht und die ersten Ladesäulen + einen 50kW Lader vor 7 Jahren auf ner Tankstelle installiert. So aehnlich ist es wohl hier auch, nur eben 22kW. Man muss sich um den Bestand der einzigen offiziellen Ladesaeule im Umkreis von 2 km hoffentlich keine Sorge machen. Ist ja auch nicht mein Problem, ich koennte auf eigenem Grundstueck laden und habe auch gerade aufsichern lassen, denn die 3 x 25 A wuerden wohl kaum fuer 2 Haushalte, eine Werkstatt und eine Ladesaeule reichen. Ich sehe die Zukunft der Elektomobilitatet positiv, nur eben nicht voellig unproblematisch. Es teilt eben nicht jeder die guenstige Lebenssituation mit der hier einige hausieren. Nicht jeder Berufspendler kann seinen Strombedarf zuverlaessig (!) nebenher beim Einkaufsbummel erledigen, hat Schnelllademoeglichkeiten oder einigermassen zumutbaren Zugriff auf eine normale Ladesaeule. Von den mit Fussangeln versehenem Gebrauchtwagen- oder Ratenkauf mal ganz abgesehen. BTW: Von Bertas Fahrt bis zum Beginn (!) der Massenmotorisierung, ein Stadium das bei der Elektromobilitaet schon lange ueberschritten ist, hat es mehr als 40 Jahre gedauert. Da haben wir ja noch lange Zeit! Lustig, oder?
5. November 20255. Nov vor 1 Stunde schrieb MatthiasM: ... nicht voellig unproblematisch ... nicht jeder ... guenstige Lebenssituation ... hausieren ... Das sind Binsenweisheiten und hausieren geht hier niemand. Es soll jeder fahren, was zu ihm passst. Wenn jedoch alle Menschen in Deutschland mit Wohneigentum, eigener Garage mit Stromanschluss, geeignetem Mobilitätsverhalten und ausreichendem Einkommen ein E-Auto haben würden, wären wir schon recht weit mit der Transformation (meiner Schätzung nach wären >60% aller verkauften Neuwagen BEVs). Warum legen wir immer so viel Wert darauf, darzulegen, warum etwas nicht geht? Das kommt mir irgendwie typisch deutsch vor. vor 1 Stunde schrieb MatthiasM: BTW: Von Bertas Fahrt bis zum Beginn (!) der Massenmotorisierung, ein Stadium das bei der Elektromobilitaet schon lange ueberschritten ist, hat es mehr als 40 Jahre gedauert. Da haben wir ja noch lange Zeit! Lustig, oder? Zwischen Bertas Fahrt (1888) bis zum Beginn der Massenmotorisierung in den USA durch das Model T (1908) lagen eher 20 Jahre. Das ist ungefähr so lange, wie die Zeit zwischen der Gründung der Fa. Tesla und heute. Die Zeit ist also reif 🙂
5. November 20255. Nov vor 56 Minuten schrieb -martin-: bis zum Beginn der Massenmotorisierung in den USA durch das Model T (1908) lagen eher 20 Jahre. Preisreduzierung nach ca. 6 Jahren auf weniger als die Hälfte! Zitat Nach der Umstellung auf diese industrielle Produktionsweise am 14. Januar 1914 wurde der Verkaufspreis von 850 $ (etwa 27.530 $ oder 23.950 € in heutiger Kaufkraft) auf 370 $ (etwa 11.980 $ oder 10.430 € in heutiger Kaufkraft) gesenkt. https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Modell_T#Produktion
5. November 20255. Nov vor 37 Minuten schrieb Ronald: Preisreduzierung nach ca. 6 Jahren auf weniger als die Hälfte! https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Modell_T#Produktion Ford hatte damals den Stundenlohn auf 5 USD erhöht. Das heißt, für ein 850-USD-Auto musste man damals nicht mal einen Monat arbeiten. Für ein 370-USD-Auto noch 2 Wochen. Da war der Weg in die Massenproduktion vorgegeben. Aber das hat heute ja nichts mit Elektromobilität zu tun, denn heutige Verbrenner bekommt man neu auch nicht für einen Monatslohn.
5. November 20255. Nov vor einer Stunde schrieb -martin-: Ford hatte damals den Stundenlohn auf 5 USD erhöht. Wenn 850 $ etwa 27.530 $ wären, sind 5 $ heutzutage 162 $. Passt nicht.
5. November 20255. Nov vor 34 Minuten schrieb Ronald: Wenn 850 $ etwa 27.530 $ wären, sind 5 $ heutzutage 162 $. Passt nicht. Ford hat damals sehr gut bezahlt, weil ihm sonst die Mitarbeiter davon gelaufen wären. Die Arbeitsbedingungen bei Ford am Fließband waren nicht lustig.
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