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MatthiasM
vor 56 Minuten schrieb X1-Fan:

 

Gerne. Aber bitte einen, der Rechtssicherheit über die Nutzungsdauer von mindestens zehn Jahren bietet.

Fuer zweieinhalbtausend? Da koennen wir uns ja zusammentun, ich suche auch einen zwei Jahre alten fahrbereiten Tesla fuer Fuenftausend:rolleyes:.

Ist die Dyskalkulie schon bei den Studenten angekommen? Ich denke, wer nicht in der Lage ist sich dort fuer ein sinnvolles Auto zu entscheiden, sollte besser mal als Kuechenhilfe anfragen!

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X1-Fan
vor 14 Minuten schrieb MatthiasM:

Fuer zweieinhalbtausend? Da koennen wir uns ja zusammentun, ich suche auch einen zwei Jahre alten fahrbereiten Tesla fuer Fuenftausend:rolleyes:.

Ist die Dyskalkulie schon bei den Studenten angekommen? Ich denke, wer nicht in der Lage ist sich dort fuer ein sinnvolles Auto zu entscheiden, sollte besser mal als Kuechenhilfe anfragen!

O.k. Ich bin wieder raus aus dem Thread. Wird mir zu persönlich.

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grojoh
vor 3 Stunden schrieb X1-Fan:

 

Ich denke, das weißt Du. Aber um der Vollständigkeit Genüge zu leisten: Diverse Amtsgerichte

 

So und um jetzt wieder ein bißchen On-Topic zu sein. Die obigen Fahrverbote sind erst der Anfang. Es wird auch andere Verbrenner in der nahen Zukunft treffen (insbesondere die neueren Benziner mit ihrer Feinstaubproblematik). Ich sehe also nicht, dass ein E-Auto-Interessent - egal welchen Alters - eben Verbrenner fahren kann, bis ein Ioniq gebraucht bei 2.500,- Euro ankommt.

Wieso sind eigentlich immer die E-Autos die Sündenböcke für verfehlte Verkehrs- und Umweltpolitik? Die Grenzwerte haben per se mal nichts mit dem E-Auto zu tun, außer dass es eben die einzige motorisierte Individualmobilität ist, die zumindest keine direkten Abgase aus einem Auspuff lässt.

Wo sind denn die vielen Euro6irgendwas-Diesel um 2.500 Euro für alle Studenten, die so überlebensnotwendig ein Auto brauchen? Ich denke, die Studenten sind längst viel gescheiter, als wir ihnen hier zumuten und fahren Bus, Bim, Bahn, U-Bahn, Carsharing und vor allem Fahrrad. Wieso tun wir eigentlich immer so, als wäre es ein sozialer Abstieg, wenn man keine vier Gummireifen in Eigentum unterm Hintern hat?

bearbeitet von grojoh
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Karl Hunsche

Grojoh genauso ist es. Die haben gar kein Auto.

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marc1234

Gibt nach wie vor einige Studenten, die bei den Eltern wohnen können oder in Studentenwohnheimen wohnen. Häufig sind auch Wohngemeinschaften beispielsweise in Altbauten, wo man für kleines Geld zu viert oder mehr ein unbewohntes altes Haus mietet, welches vielleicht bald abgerissen wird. Unis sind in der Regel in einer Stadt und häufig an den ÖV angebunden.

Während Studenten wohl meist lösbare Mobilitätsprobleme ohne Auto haben, betrifft das beispielsweise auf Schichtarbeiter, welche für kleines Geld ihren Arbeitsort erreichen müssen und keinen ÖV zur Verfügung haben, etwas mehr.

Einfach mal eine unausgegorener Idee: Man könnte ja beispielsweise auch den Kauf von E-Occasionen subventionieren. Ich wäre ohne Begeisterung, aber mit Verständnis, bereit, dafür für das Benzin etwas mehr zu bezahlen. Ich hab nur Mühe, wenn der Staat an der Preisschraube dreht und das zusätzliche Geld irgendwo im Staatshaushalt versickert.

Der Markt bei den E-Autos wird spielen, und aufgrund der zu erwartenden Fortschritte wohl relativ bald und stark. Ältere Autos werden wohl bald günstiger werden, das muss man sich ebenfalls bewusst sein, wenn man heute zb. einen neuen Ioniq kauft und in 2 Jahren der neue Ioniq mit neuestem Infotainment und doppelter Reichweite rauskommt. Klar, dass der Handel die noch raren Neu- und Vorführwagen im Preis hochhält. Beim Tesla S gibt's schon rechte Abschläge, wobei in dieser Klasse die Abschreibung bei den Verbrennern enorm ist.

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spätActiva
vor 15 Stunden schrieb X1-Fan:

O.k. Ich bin wieder raus aus dem Thread. Wird mir zu persönlich.

Schade bzw. Bitte nicht! (Nimm es einfach nicht persönlich. )

Für einen unbeteiligten Mitleser wie mich ist es durchaus erhellend und erheiternd. 

Daher hier mein (völlig ernst gemeinter!!):

Dank und Gruß
Stefan

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MatthiasM
vor 43 Minuten schrieb Audi 5000:

https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html

Schwedische Studie rechnet vor: CO2-Bilanz eines Elektroautos ist ein Desaster

Gefuehlt lese ich das ungefaehr das zehnte mal hier. Sind in diesem Vergleich auch die CO2 Abgabe fuer Produktion des Verbrenners und dessen Kraftstoff eingerechnent?

Es wurde, wenn ich recht erinnere, auch schon mehrfach darauf eingegangen.

Bei der Produktion von 1t Aluminium werden 8,5 Tonnen CO2 frei, bei Stahl etwa 2,5 Tonnen.

bearbeitet von MatthiasM

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JörgTe
vor 1 Stunde schrieb Audi 5000:

https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html

 

Schwedische Studie rechnet vor: CO2-Bilanz eines Elektroautos ist ein Desaster

 

 

"Mittwoch, 14.06.2017, 17:43"

Hatten wir alles schon! Die Schweden hatten nach Veröffentlichung eingeräumt, dass sie, wie Matthias schon erwähnte, die Produktion der Verbrenner und der Kraftstoffe vergessen hatten einzubeziehen.

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cx-Dirk 2

Moin,Moin,

für welche Preise Elektromobilitat schon möglich ist zeigt Renault in Frankreich.

Dort kann man seinen alten Diesel oder Benziner vor 2007 abgeben und bekommt

einen Ökobonus von Statt als Privatperson von 2500 Euro beim Kauf bzw.

Langzeitmiete von 3 Jahren.

Diese gilt für einen Zoe 3 oder 4 Jahre alt,zwischen 30 bis 40t t/km gelaufen,

Grundmodelle.

Mann zahlt dann 59 Euro pro Monat für den Wagen plus nur 29 Euro für die Akkus.

Die km sind 25000 km in 3 Jahren.

Das heisst für mich das wenn ich unseren Lancia Zeta TCT weniger fahre,also ungefähr 100 Euro weniger von 250 Euro

im Monat Tanke mich der Zoe nicht mehr Kostet als sonst der Lancia alleine.

Ein mal voll Laden kostet mich hier in Frankreich nur 1.5 Euro pro 100 km.

Dies ist natürlich geschuldet das hier die erst grosse Menge von Leasingrückläufern auf 

die Höfe kommen.

Das Angebot ist also als 2 Wagen für kurze Wege ideal.

Gruss der Dirk aus den schönen Medoc

 

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marc1234

Ok, in der Schweiz sieht das leider noch nicht so aus. Hier gibt's keine Förderung von E-Autos. Die minimale Batteriemiete für den Renault mit meinem Fahrprofil wäre wohl CHF 89 pro Monat.

Heisst: Wenn ich das Auto nur 5 Jahre behalte, habe ich CHF 5'340 nur Batteriemiete. Irgendeinen ca. 5-jährigen Zoe (mit 5-jähriger Batterie notabene, welche auch nur bei einem Vollausfall getauscht wird, mit zb. 80% verbleibender Batteriekapazität muss man leben) kriegt man hier nicht unter 10'000. Dafür könnte ich mir einen Dacia Sandero oder sogar Logan Kombi als 1-2-jähriger mit deutlich weniger km reinziehen und der braucht mit seinem 90PS-Benziner auch nicht mehr als 5L im Schnitt.

Der Zoe 240 wäre an sich für mein Fahrprofil genügend (wir haben ja noch einen grösseren Benziner für lange Strecken), aber die Batteriekosten schrecken mich ab. Renault nützt aus, dass der Zoe momentan keine E-Konkurrenz hat.

Beim Leaf 1 dieselbe Problematik, und 100-150km Reichweite ist mir definitiv zu wenig. Ich möchte mindestens 200km am Stück fahren können.

Könnte mir natürlich auch einen Yaris Hybrid überlegen, aber die sind auch (noch) nicht günstig und ob sich da der technische Aufwand wegen dem geringen Minderverbrauch lohnt bezweifle ich. Einen Kleinwagen bewege ich im Schnitt sicherlich mit 4.5L, mehr als 1L Minderverbrauch liegt da auch nicht drin. Dann kann ich gleich zum aktuellen C1 gehen, da ist zb. ein 17-er mit knapp 30tkm für CHF 8'900 zu haben.

Abgesehen davon, dass das im Vergleich zu meinem C5 eher spassbefreite Alternativen sind. Da reizt mich ein vollausgestatteter Ioniq schon mehr. Vorläufig noch etwas zu teuer. Aber wenn ich was für die Umwelt tun, meine Brieftasche schonen und freie Mobilität haben kann, überlege ich mir, auf Spass und Komfort zu verzichten.

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Karl Hunsche

Wenn man mit Elektroautos die einen Akku haben weit kommen will muss man ein Brennstoffzellen Auto nehmen. Mit Akkus kommt man nicht weit. Mit einem Hunderte von kg schweren Akku durch die Gegend zu fahren ist auch völlig unsinnig, genauso unsinnig wie Flugreisen. Wo Leute erst gegen das Schwerefeld der Erde hochkatapultiert werden um dann mit 900 km/h in einer lebensunmöglichen Höhe ihre eigenen Ausdünstungen noch einmal einzuatmen, gemischt mit irgendwelchen Turbinenölen. 

 

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-martin-

Was ist "nicht weit"?

Mit dem Toyota Mirai (Brennstoffzellenauto) kommt man 480km weit. Der Mirai wiegt 1850kg und kostet 78.600,-.

Für 20.000,- weniger bekommt man ein reines Elektroauto mit mehr Reichweite, geringerem Gewicht und viiiiel mehr Leistung.

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grojoh
vor 16 Stunden schrieb Audi 5000:

https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html

Schwedische Studie rechnet vor: CO2-Bilanz eines Elektroautos ist ein Desaster

 

Was genau ist daran ein Desaster?

Noch einmal empfehle ich dringend, die Schwedenstudie selbst und ungefiltert zu lesen - hier im Original: http://www.ivl.se/download/18.5922281715bdaebede9559/1496046218976/C243 The life cycle energy consumption and CO2 emissions from lithium ion batteries .pdf

Es handelt sich dabei grundsätzlich um eine Metastudie. Das hat zur Folge, das zum Teil sehr alte Daten verwendet wurden, was auch sehr kritisch angemerkt wurde:

schwedenstudie.jpg

Man sieht aber auch hier schön: Im Laufe der Zeit hat auch in den Studien vor allem bei den NMC-Akkus der CO2-Wert deutlich abgenommen. Lag der Wert 2011 noch bei gut 200kg CO2/kWh, war er 2016 eher bei 50kg CO2/kWh.

Kleiner Exkurs: Tesla verwendet übrigens Li-NMC-Akkus in einem Verhältnis von 8:1:1 (80% Nickel, je 10% Mangan und Kobalt), BMW hat das Verhältnis 1:1:1, also einen deutlich größeren Anteil an Kobalt. Sprich: In einem i3 ist mengenmäßig mehr Kobalt verbaut, als in einem Model 3 mit wesentlich größerem Akku. Auch das sollte man wissen, wenn man sich beispielsweise über die Auswirkungen des Kobaltabbaus Gedanken macht. BMW plant erst nach 2025 den Einsatz von 8:1:1-Akkus. Mal sehen, ob sie die Kobalt-Preissteigerungen auf diesem Weg durchstehen.

Aber weiter mit der Schwedenstudie: Die sehr unterschiedlichen Ergebnisse führten zu einer Gewichtung der herangezogenen Studien und zu einem Durchschnittswert von 68-231kg CO2/kWh, bzw. einer naheliegendsten Spannweite von 130-180kg CO2, wovon dann in weiterer Folge die 180kg CO2/kWh von den Medien aufgegriffen wurden.

Die eigentliche Aussage müsste also lauten:

Je nach Zellchemie, Aufbau des Akkupacks und Ort der Verarbeitung hat die Produktion eines 100kWh Akkus nach diesen Ergebnissen in den Jahren vor 2016 zwischen 6,8 Tonnen und 23,1 Tonnen CO2 freigesetzt. Am naheliegendsten ist ein Wert zwischen 13 Tonnen und 18 Tonnen CO2.

schwedenstudie2.jpg

 

 

 

Hier wird eigentlich alles sehr ausführlich dazu gesagt:

https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/elektroauto-akkus-so-entstand-der-mythos-von-17-tonnen-co2/23828936.html

Zitat

Es ist unwahrscheinlich, dass irgendwo in der Welt ein Serienmodell fährt, dessen Akku auch nur für zehn Tonnen CO2 in der Luft verantwortlich ist. Die Mehrzahl der Akkus dürfte einen Klimarucksack mit sich tragen, der zwischen drei und fünf Tonnen schwer ist.

Die neuesten Untersuchungen zeigen aktuelle CO2-Aufwände von unter 70kg CO2 pro kWh in der Zellfertigung. Damit liegt sogar der stärkste Tesla bei nur 7 Tonnen CO2, was einer Diesel-Laufleistung von rund 40.000km entspricht. Das Model 3 bei rund 5 Tonnen CO2 (30.000km), e-Niro und Kona EV bei 4,5 Tonnen (25.000km) und der Ioniq gar nur bei 2 Tonnen, was gut 10.000km oder einer durchschnittlichen Jahreslaufleistung entspricht.

 

 

 

Und was sagt Bloomberg neuerdings:

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-01-15/electric-cars-seen-getting-cleaner-even-where-grids-rely-on-coal

Zitat

Electric cars are better for the environment than traditional gasoline models, and that benefit will grow as power generators shift away from coal.

That’s the conclusion of research by BloombergNEF, which found carbon dioxide emissions from battery-powered vehicles were about 40 percent lower than for internal combustion engines last year.

-1x-1.jpg

 

 

Und hier noch ein paar Links zum Aufarbeiten des Schwedenstudientraumas:

https://ifaem.de/zurschweden-studieetc

https://emobicon.de/thema-schwedenstudie-und-die-meisten-haben-sie-sicher-nicht-gelesen-oder-verstanden/

https://www.watson.ch/digital/tesla/500880262-umweltsau-tesla-17-tonnen-co2-bei-der-akku-produktion-es-ist-komplizierter-

https://emobicon.de/news-fakenews-und-mythen-sollen-zur-wahrheit-werden/

 

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marc1234
vor 37 Minuten schrieb -martin-:

Was ist "nicht weit"?

Mit dem Toyota Mirai (Brennstoffzellenauto) kommt man 480km weit. Der Mirai wiegt 1850kg und kostet 78.600,-.

Für 20.000,- weniger bekommt man ein reines Elektroauto mit mehr Reichweite, geringerem Gewicht und viiiiel mehr Leistung.

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Mirai eine Art Prototyp mit Strassenzulassung ist und in nur ganz geringen Stückzahlen hergestellt wird. Tesla hat mit dem Roadster ja auch mal so angefangen. Erst mit höheren Stückzahlen kommt man auf einen angemessenen Preis.

Die Brennstoffzellentechnik ist marktmässig wohl da, wo das Elektroauto vor ca. 10 Jahren war. Mal sehen, ob Toyota tatsächlich nach dem Mirai ein massentaugliches Brennstoffzellenauto bringt. Incl. allem, was das so mit sich bringt (Tankstellen etc.).

Diesbezüglich ist Tesla nach wie vor einzigartig. Ein Auto hinzustellen, sich die Entwicklung von den Kunden vorfinanzieren zu lassen, eine eigene Ladestruktur innert kurzer Zeit weltweit aufzubauen, gross in die Batterieproduktion im Westen und im Osten einzusteigen, das ist derzeit wirklich einmalig.

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Karl Hunsche
vor 57 Minuten schrieb -martin-:

Was ist "nicht weit"?

Mit dem Toyota Mirai (Brennstoffzellenauto) kommt man 480km weit. Der Mirai wiegt 1850kg und kostet 78.600,-.

Für 20.000,- weniger bekommt man ein reines Elektroauto mit mehr Reichweite, geringerem Gewicht und viiiiel mehr Leistung.

Es geht ja beim Kauf eines solchen Autos um den Umweltsaspekt. Das ein Brennstoffzellen Auto im Moment noch so teuer ist liegt daran das die Stückzahlen noch sehr gering sind.

Ansonsten vergleicht man m.E. Äpfel mit Birnen. Elektroautos sind nicht umweltfreundlich. Der Mirai schon.

Ein Elektroauto sieht nur auf dem ersten Blick wie eine Lösung aus. Schaut man genauer hin sieht man, das man das Problem nur verlagert hat.

Das ist wie mit dem schlechten Fleisch aus Massentierhaltungen. Da sieht man auch nicht wie katastrophal die Erzeugung und der Verkauf ist.

In unserer Gesellschaft sind viele Probleme ausgelagert und unsichtbar gemacht. Wenn man die gequälten Geschöpfe nicht sieht, und die mindere Qualität des Fleisches und die Zubereitung, glaubt man ein ordentliches Produkt vorzufinden. Wenn man die alten Leute im Pflegeheim nicht sieht und die Ausbeutung des Personals hinter schicken Fassaden versteckt, sieht man die Probleme nicht.

Das Elektroauto ist genau so ein Blender. Genauso ein Blender wie ein c3 Aircross oder der neue Berlingo.

Man nimmt eine gute Idee und verschandelt sie mit Blendwerk. 

Fallt doch nicht auf die Elektroautos herein.

Die sind wie diese billigen Chinahandys.

bearbeitet von Karl Hunsche

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-martin-

Lies doch mal grojohs ausführliche Darstellung von 11:20 Uhr und komm dann wieder.

 

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Karl Hunsche
vor 17 Minuten schrieb marc1234:

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Mirai eine Art Prototyp mit Strassenzulassung ist und in nur ganz geringen Stückzahlen hergestellt wird. Tesla hat mit dem Roadster ja auch mal so angefangen. Erst mit höheren Stückzahlen kommt man auf einen angemessenen Preis.

Die Brennstoffzellentechnik ist marktmässig wohl da, wo das Elektroauto vor ca. 10 Jahren war. Mal sehen, ob Toyota tatsächlich nach dem Mirai ein massentaugliches Brennstoffzellenauto bringt. Incl. allem, was das so mit sich bringt (Tankstellen etc.).

Diesbezüglich ist Tesla nach wie vor einzigartig. Ein Auto hinzustellen, sich die Entwicklung von den Kunden vorfinanzieren zu lassen, eine eigene Ladestruktur innert kurzer Zeit weltweit aufzubauen, gross in die Batterieproduktion im Westen und im Osten einzusteigen, das ist derzeit wirklich einmalig.

Man muss gar nicht den Mirai nehmen. Der Hyundai Nexo kostet ab 69000. Mit einer Tankfüllung kommt man im Schnitt 500-700 km.

Das sind Werte die einem normalen Benzinauto entsprechen.

Im Gegensatz zu einem Elektroauto ist der Tankvorgang genauso zügig wie mit einem Benzinauto.

Es ist ein ernst zu nehmendes Auto mit knapp 1415 Liter Ladevolumen bei umgeklappten Rücksitzen.

In Bälde wird das Tankstellen Netz mit Wasserstoffsäulen ausgebaut werden. 

 

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-martin-
Zitat

Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab für Autohersteller

...

Grund sei die steigende Energiedichte von Batterien. "Wenn diese Entwicklung weiter fortschreitet, liegt der Haupteinsatzzweck der Brennstoffzelle nur noch bei Nutzfahrzeugen, die wir nicht herstellen", so der BMW-Entwicklungsvorstand. Auch Peter Mertens moderiert die Wasserstoff-Zukunft ab: "Ich sehe die Feststoffbatterie deutlich eher in einer Massenanwendung als die Brennstoffzelle."

...

Daimler-Boss Dieter Zetsche sprach schon vor einem Jahr von "unglaublichen Ressourcen, die auf die batterieelektrische Entwicklung gerichtet sind und sehr kleine Ressourcen für die Brennstoffzelle". Grund sei, dass die Hauptvorteile des Brennstoffzellenantriebs - die signifikant größere Reichweite und die deutlich kürzere Betankungszeit - in den vergangenen fünf Jahren drastisch zusammengeschmolzen seien

usw.

https://www.sueddeutsche.de/auto/alternative-antriebe-die-brennstoffzelle-ist-ein-milliardengrab-fuer-autohersteller-1.3922234

 

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JK_aus_DU
vor 10 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Im Gegensatz zu einem Elektroauto ist der Tankvorgang genauso zügig wie mit einem Benzinauto.

 

Nur die Tankstellensuche dauert etwas ;)

Und was heißt "in Bälde"? glaubst Du wirklich, dass ein Wasserstoff-Tankstellennetz in den nächsten Jahren flächendeckend entstehen wird? Da wette ich mal glatt dagegen.

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grojoh
vor 30 Minuten schrieb JK_aus_DU:

Nur die Tankstellensuche dauert etwas ;)

Und was heißt "in Bälde"? glaubst Du wirklich, dass ein Wasserstoff-Tankstellennetz in den nächsten Jahren flächendeckend entstehen wird? Da wette ich mal glatt dagegen.

Vor allem nicht am Land. Wenn jemand glaubt, seine Tanke um die Ecke würde in den kommenden 10 Jahren eine Möglichkeit zum H2 tanken anbieten, der irrt. Die Kosten sind aufgrund der Komplexität und der Sicherheitsanforderungen einer solchen Hochdruck-Anlage viel zu groß, als dass sich jede kleine - ohnehin meist schon unrentable - Tankstelle das leisten könnte. Und deshalb wird der Wasserstoff-PKW auch nicht kommen, weil was nützt mir ein Tanknetz an der Autobahn, wenn die nächste Autobahn 50 Kilometer entfernt ist?

Aber das wäre noch das kleinste Problem. Viel größer ist das Problem, dass erstens nicht beliebig große Tanks im Auto verbaut werden können - deshalb ist derzeit die Grenze bei ca. 6kg Wasserstoff, was für reale 400-500km reicht. Mehr bringt man im normalen PKW nicht unter. Auch die Tankstellen selbst haben das Problem, dass sie nur wenige Autos hintereinander abfertigen können, was bedeutet, dass die Anlagen, die es bereits gibt, nur deshalb scheinbar praxistauglich sind, weil maximal 1-2 Betankungen pro Tag stattfinden. Ausgelegt sind die Anlagen auf rund 4-5 Betankungen pro Stunde, was ebenfalls einer durchschnittlichen Tankdauer von 15-20 Minuten entspricht. Da hab ich am 350kW-Lader auch schon wieder für die nächsten 300-400km aufgeladen, kann meinen PV-Strom gratis tanken und auch sonst überall anschließen, wo ein Stromnetz zur Verfügung steht.

bearbeitet von grojoh

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Karl Hunsche
vor 35 Minuten schrieb grojoh:

Vor allem nicht am Land. Wenn jemand glaubt, seine Tanke um die Ecke würde in den kommenden 10 Jahren eine Möglichkeit zum H2 tanken anbieten, der irrt. Die Kosten sind aufgrund der Komplexität und der Sicherheitsanforderungen einer solchen Hochdruck-Anlage viel zu groß, als dass sich jede kleine - ohnehin meist schon unrentable - Tankstelle das leisten könnte. Und deshalb wird der Wasserstoff-PKW auch nicht kommen, weil was nützt mir ein Tanknetz an der Autobahn, wenn die nächste Autobahn 50 Kilometer entfernt ist?

Aber das wäre noch das kleinste Problem. Viel größer ist das Problem, dass erstens nicht beliebig große Tanks im Auto verbaut werden können - deshalb ist derzeit die Grenze bei ca. 6kg Wasserstoff, was für reale 400-500km reicht. Mehr bringt man im normalen PKW nicht unter. Auch die Tankstellen selbst haben das Problem, dass sie nur wenige Autos hintereinander abfertigen können, was bedeutet, dass die Anlagen, die es bereits gibt, nur deshalb scheinbar praxistauglich sind, weil maximal 1-2 Betankungen pro Tag stattfinden. Ausgelegt sind die Anlagen auf rund 4-5 Betankungen pro Stunde, was ebenfalls einer durchschnittlichen Tankdauer von 15-20 Minuten entspricht. Da hab ich am 350kW-Lader auch schon wieder für die nächsten 300-400km aufgeladen, kann meinen PV-Strom gratis tanken und auch sonst überall anschließen, wo ein Stromnetz zur Verfügung steht.

Natürlich wird das kommen. Wer sollte das denn aufhalten wollen ? Du ? Die 6 kg Wasserstoff sind vollkommen ausreichend.

und die daraus gewonnenen km auch. Wie gesagt der Hyundai Nexo IST ein normaler PKW. Das Design ist SUV typisch wie es ja momentan bei vielen Herstellern (Citroën) üblich und gängig ist. Und der Wagen hat ausreichend Platz. Mehr Platz als so mancher Elektro-Wagen. 

Wasserstoff ist das Trägermaterial um Energie zu speichern und zu transportieren. 

Aber wir brauchen uns ja vielleicht nicht streiten welche Technologie überkommen und welche sinnvoll ist. Die Zeit wird es zeigen. Bastelt Citroën denn immer noch an diesem Hybrid aus Dieselantrieb und Elektroauto ? Oder hat man das schon aufgegeben weil die Dieseltechnologie im Moment nicht mehr so en Vogue ist ?!

bearbeitet von Karl Hunsche

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JK_aus_DU

"Das Wasserstoffkonzept ist alles andere als effizient. Laut einer Studie des Öko-Instituts aus dem Jahr 2013 liegt der Wirkungsgrad konventioneller Elektrolyseure bei lediglich 62 bis 70 Prozent. Weitere Energie geht durch Speichern und Transport verloren. Nach Berechnungen des Öko-Instituts sinkt der Wirkungsgrad um weitere zwanzig Prozentpunkte, wenn Lastwagen den Wasserstoff an die Tankstellen bringen. Und auch die Brennstoffzelle selbst, die aus dem Wasserstoff wieder den erwünschten Strom gewinnt, frisst Energie. Ihr Wirkungsgrad beträgt lediglich rund sechzig Prozent. Über die gesamte Prozesskette betrachtet kommt also nur ein Viertel bis ein Drittel der Solar- oder Windenergie im Motor an. "

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Technik-Mythos-Wasserstoff-revolutioniert-die-Energieversorgung-3638549.html

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ACCM Elmar Stephan

Der hier schon mal gepostete Ove hat heute einen Wutanfall gehabt über die Vorurteile zur E-Mobiltät - einfach herrlich, will ich hier mal sharen:

 

bearbeitet von ACCM Elmar Stephan
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