17. März 20215 J. vor 56 Minuten schrieb Gernot: Irgendwie ist man bei Citroën auch falsch, wenn man immer beim gleichen Auto bleiben will. Ein bekennender C4 II Fahrer geht mit dem C4 III nicht zwangsläufig konform. Viele Modelle haben nie einen Nachfolger bekommen. Naja, wenn ich mich mal in unserer erweiterten Familie umgucke, dann gab's immer irgendwas Passendes als Nachfolger, manchmal halt eine Nummer kleiner oder größer, allerdings so gut wie immer gebraucht und nicht neu. Erst in den letzten Jahren wird es da wirklich eng, der wahre Verlust (neben HP und anderen liebgewonnenen Eigenschaften) sind für mich die praktischen Breaks! SUV, Picassos und Berlingos zählen nicht als Ersatz 🙂 Immerhin kommen inzwischen wieder Schräghecks mit großer Klappe, was ja auch nicht unbedingt ein typisches China-Format ist. Es besteht also noch Hoffnung.
18. März 20215 J. An meinem Cactus gammeln die Türunterkanten. Vielleicht macht ihn das ja zum rechtmäßigen Erben des GS. Ansonsten muss berücksichtigt werden, dass alle Autos seit den Siebzigern um mindestens eine Modellreihe gewachsen sind. Trotzdem wird niemand den Golf 8 als Nachfahre des Ur-Passat feiern, obwohl der damals in einer Liga mit dem GS spielte und schlanker als ein aktueller Golf war. Und es gab bei Citroen jahrzehntelang eine klare Zweiklassenphilosophie: Ohne HP und mit HP. Die Grenze war 1970 zwischen Ami und GS gezogen worden und verlief dann später zwischen ZX und Xantia bzw. am Ende zwischen C4 und C5. Zugegeben, das C-Segment ist eigentlich erst mit dem ZX eingeführt worden. Der Ami rangierte so eine halbe Klasse darunter. Vielleicht. Ist eigentlich auch egal seit Aufgabe der Marke, pardon, der HP.
18. März 20215 J. Das Lustige am heutigen Passat ist ja, daß der seit dem Vorgängermodell ein Golf ist so rein von der Plattform her. PSA hat dann ja die große Plattform mit C5 und C6 auch gleich platt gemacht und macht alles auf EMP2. Vom 308 bis zum Spacetourer und dem DS9. Und der C4 III kommt gestreckt auf der kleinen Plattform. Sonst bekommt Citroën erst in zwei, drei Jahren das erste PKW Elektromodell. Platz für große Motoren wird aber einfach nicht mehr gebraucht. Gernot
18. März 20215 J. War der ZX nicht ursprünglich sogar mit HP angedacht? So in der zweiten Hälfte der 80er gab es ja Gerüchte über einen "FX" in der Größe, sowie einen "DX" als CX-Nachfolger, beide mit HP. Aus DX wurde XM, der FX ließ länger auf sich warten und erschien dann recht überraschend ohne HP als ZX, der zudem äußerlich mehr nach Yugo Florida aussah als nach den vorher kursierenden, an den XM erinnernden FX-Zeichnungen... in dem Moment, als der ZX präsentiert wurde, habe ich mich zum ersten Mal richtig gewundert, ob die Marke von allen guten Geistern verlassen wurde.
18. März 20215 J. vor 35 Minuten schrieb Kirunavaara: in dem Moment, als der ZX präsentiert wurde, habe ich mich zum ersten Mal richtig gewundert, ob die Marke von allen guten Geistern verlassen wurde. Der ging bei uns "weg wie geschnitten Brot", wie auch der Renault 19. Citroen hatte bis zu diesem Zeitpunkt "nichts" in der Golf-Klasse. Zitat So fiel erst 1985 die Entscheidung, ein Nachfolgemodell für den GSA zu entwickeln, um die Lücke im Modellprogramm in der immer wichtiger werdenden Kompaktklasse zu schließen. Dieses Projekt N2 wurde zunächst an Bertone vergeben, der 1986 den ersten Prototyp präsentierte.[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Citroën_ZX
18. März 20215 J. Natürlich ging der ZX gut weg. Es ist ja auch legitim, daß die Käufer hauptsächlich Leute waren, die heute Hyundai oder Skoda bevorzugen würden und nicht diejenigen, die sich wegen der Technik bewußt für einen BX entschieden haben, der ja auch wegging wie geschnitten Brot. Eigentlich ganz clever, daß Citroën da beide Lager bedient hat. Aber ganz ehrlich, so hätte er wenigstens noch ein paar Designinteressierte hinterm Ofen hervorgelockt: http://www.citroenet.org.uk/prototypes/projet-n/images/n2-2.jpg Daraus wäre dann beinahe auch noch ein Skoda geworden, geht wohl auf den gleichen Entwurf zurück, der Hüftknick wurde nur nach vorne verrutscht: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/60/SkodaFavoritCoupe.JPG/1280px-SkodaFavoritCoupe.JPG Sehr lesenswert ist auch dieser Vergleich zwischen ZX und GS "Where is the progress?": http://www.citroenet.org.uk/miscellaneous/progress-gs-zx/car0691.html Als der Xantia herauskam, war die Citroën-Welt ja nochmal halbwegs in Ordnung, und später hatten auch die kleinen bis mittleren Modelle wieder ein eigenständiges Aussehen. Den ersten C4 zum Beispiel fand ich genial, wenn auch leider das Fahrwerk verhoppelt wurde. Bearbeitet (18. März 20215 J. von Kirunavaara)
18. März 20215 J. vor 5 Minuten schrieb Kirunavaara: Daraus wäre dann beinahe auch noch ein Skoda geworden, geht wohl auf den gleichen Entwurf zurück, der Hüftknick wurde nur nach vorne verrutscht: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/60/SkodaFavoritCoupe.JPG/1280px-SkodaFavoritCoupe.JPG Mein erstes Auto war ein belgischer Favorit mit 63 PS und bertone-Logo Der Nachrüst-Kat könnte etwas Leistung geschluckt haben. Erst danach folgte ein Spar-"Reflex":
18. März 20215 J. vor 3 Stunden schrieb Kirunavaara: in dem Moment, als der ZX präsentiert wurde, habe ich mich zum ersten Mal richtig gewundert, ob die Marke von allen guten Geistern verlassen wurde. Nicht nur die fehlende HP, sondern auch die Abwende vom Einspeichenlenkrad läutete Citroën mit dem ZX ein. Der ZX war so eine Art Renault 19 mit 3. Seitenfenster... vor 2 Stunden schrieb Kirunavaara: Als der Xantia herauskam, war die Citroën-Welt ja nochmal halbwegs in Ordnung, ...bis auf das Interieur/Armaturenbrett. Und genau dieses Teil schaut man am meisten an. Geht für mich gar nicht...
18. März 20215 J. vor 2 Stunden schrieb Kirunavaara: Als der Xantia herauskam, war die Citroën-Welt ja nochmal halbwegs in Ordnung, und später hatten auch die kleinen bis mittleren Modelle wieder ein eigenständiges Aussehen. Den ersten C4 zum Beispiel fand ich genial, wenn auch leider das Fahrwerk verhoppelt wurde. So ging es mir mit dem C4 damals auch. Ich habe den wegen des Designs und ohne ausgiebige Testfahrt gekauft und war gar nicht auf die Idee gekommen, Citroen könnte irgendetwas an der laut ungeschriebener Firmenphilosophie grundsätzlich komfortablen Fahrwerksauslegung verändert haben. In den Testberichten fand der Umstand keine Erwähnung. War dann etwas enttäuscht. Dafür sind die Dinger beinahe unzerstörbar.
18. März 20215 J. vor 38 Minuten schrieb Vulcan: ...bis auf das Interieur/Armaturenbrett. Und genau dieses Teil schaut man am meisten an. Geht für mich gar nicht... Ja, das ist tatsächlich nicht besonders einfallsreich gestaltet, aber für mich auch nicht störend, hab mich schnell daran gewöhnt. Die Verlangweiligung der Armaturenbretter begann ja schon ein paar Jahre früher mit BX S2 und dem Rauswurf der Satelliten aus dem Visa.
23. März 20215 J. Ein C5III 204 PS geht in den wohlverdienten Ruhestand. Das 0 Fehler Auto, jetzt mit 250.000 km. Es folgt der C4e. Es müssen ja nicht alle TESLA fahren. Bearbeitet (23. März 20215 J. von Hartmut51)
24. März 20215 J. Den Bandscheiben zu liebe 😉 Am 18.3.2021 um 15:37 schrieb Kirunavaara: Ja, das ist tatsächlich nicht besonders einfallsreich gestaltet, aber für mich auch nicht störend, hab mich schnell daran gewöhnt. Konnte mich nie daran gewöhnen, vor allem nicht an das Lenkrad. Eine Speiche reicht mir 😊
24. März 20215 J. vor 10 Stunden schrieb Hartmut51: Ein C5III 204 PS geht in den wohlverdienten Ruhestand. Das 0 Fehler Auto, jetzt mit 250.000 km. Es folgt der C4e. Es müssen ja nicht alle TESLA fahren. Der Wechsel C5 III / C4 (neu) ist sehr interessant und könnte auch bei mir anstehen. Hier würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen, gerade hinsichtlich der Fahreigenschaften/ Fahrwerk. Ein Warten auf den neuen C5 kam für dich nicht in Frage?
24. März 20215 J. vor 32 Minuten schrieb Naturgeist: Der Wechsel C5 III / C4 (neu) ist sehr interessant und könnte auch bei mir anstehen. Hier würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen, gerade hinsichtlich der Fahreigenschaften/ Fahrwerk. Ein Warten auf den neuen C5 kam für dich nicht in Frage? e- gibt's nur im C4. Der neue C5 kommt "nur" als Hybrid, oder?
24. März 20215 J. vor einer Stunde schrieb Naturgeist: Ein Warten auf den neuen C5 kam für dich nicht in Frage? Ich stelle nach und nach um auf E-Mobilität, komplett. 3 werden bereits genutzt. Als letzten Verbrenner gibt es ggf. noch einen DS7 Hybrid, aber vielleicht gelingt es mir auch bei dem Mitarbeiter noch einen Y (o.ä.) durchzusetzen.
24. März 20215 J. vor 1 Stunde schrieb marc1234: Der neue C5 kommt "nur" als Hybrid, oder? Zumindest bisher wurde das so kommuniziert. Jetzt wurde allerdings überraschend der neue Pug 308 quasi in letzter Minute auf eine modifizierte Plattform gesetzt, die einen reinen E-Antrieb möglich macht. War das denn vorher bekannt? Ich denke, es ist nicht ganz ausgeschlossen, daß genau dies mit dem C5 auch passieren wird.
24. März 20215 J. vor 5 Minuten schrieb Kirunavaara: Ich denke, es ist nicht ganz ausgeschlossen, daß genau dies mit dem C5 auch passieren wird. Die EMP2 kann beim Spacetourer zwar 75kWh Akkus unterbringen, aber bei einer Limousine sollen "nur" die 50 kWh möglich sein, weiterhin hat das "Schiff" dann "nur" 57/58 PS.
24. März 20215 J. Es geht ja erstmal darum, die Plattform überhaupt elektrifizierbar zu haben. Das mit dem aktuellen Antriebsstrang aus dem PSA-Regal umzusetzen, lohnt vielleicht bei der Auto-Größe wirklich noch nicht. Wenn aber mal Batterien mit höherer Kapazität je Volumen und effizientere Motoren vorhanden sind, warum nicht?
24. März 20215 J. Es geht bei den aktuellen Käufen ja auch um die Mitnahme der Förderung. Wer zu spät kommt...... Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir bei den Kosten, die auf den Staat also uns durch Corona zukommen, diese Art der Förderung eine Zukunft haben wird. Bearbeitet (24. März 20215 J. von Hartmut51)
24. März 20215 J. Würde mich auch wundern, wenn die E-Auto Förderung über 2021 hinaus noch laufen sollte. Im Kollegenkreis gibt es Typen, die würden kein Elektroauto kaufen. Auch nicht, wenn es für lau wäre und das schwedische Bikiniteam für einen Sommer im Preis mit dabei wäre. Die kaufen erst in 10..15 Jahren, wenn ihr Stinker auseinandergefallen ist. Gernot
24. März 20215 J. Vielleicht kann man da mit dem Verbrennen von unersetzlichen Rohstoffen gegenhalten. Gerade wenn es Kinder oder Enkel gibt, die dann ja ggf. 2100 noch erleben können. Wär doch schön, wenn wir etwas von dem (ehemals) reichlich gedeckten Tisch über lassen
24. März 20215 J. Eigentlich gut, wenn die Kollegen ihre Autos die 10-15 Jahre noch fahren bis sie auseinanderfallen! Wenn sich die Kollegen ein neues Auto bauen lassen, werden sie das Alte ja wohl in Zahlung geben. Das wird dann halt, diese 10-15 Jahre, noch in anderen Gegenden dieser Welt rumfahren. Die Umweltprämie ist ja keine Abwrackprämie! Damit ist dann eher nur dem eigenen Gewissen, als der Umwelt gedient!
24. März 20215 J. Beim Neuwagenkauf ist selbst bei konservativer Rechnung die Energiebilanz des reinen E-Fahrzeugs besser, wohl irgendwann nach 100.000 km. Das ändert sich ja ständig und ist auch Abhängig vom Produktionsort von Fahrzeug und Akku etc. Den CO2-Ausstoß/km hatte ich mir auch mal ausgerechnet, auf Basis meines Cactus im Vergleich zur Zoe (was im Wesentlichen auch dem e208 und eCorsa entspricht). Da verliert der kleine Diesel, wenn auch angesichts des Fünfliterverbrauchs nicht dramatisch. Jetzt muss ich aber entscheiden, ob ich meinen im Sommer fünfjährigen Cactus gegen einen der o.g. Elektriker tausche. Ab der 2. Jahreshälfte sollten bei mir wieder 25.000 km p.a. beruflich anfallen. Neben den praktischen Erwägungen (aktuell kaum Ladesäulen, wo ich sie bräuchte) und wirtschaftlichen Überlegungen (Der Preis für die kWh variiert ja zwischen 30 ct an der heimischen Wallbox und bis zu 80 ct am Schnelllader.) stelle ich mir auch die Frage nach dem ökologisch Sinnvollen. Der Cactus ist einmal produziert und hat mit reichlich 100.000 km seine Lebensdauer noch sehr lange nicht ausgeschöpft. In Zahlen lässt sich das allerdings schwer ausdrücken, denke ich. Wäre die auslaufende Förderung nicht, würde ich das Thema wohl entspannt in die Zukunft schieben...
24. März 20215 J. Warum musst du das jetzt entscheiden? Wenn der Cactus noch gut ist, fahr ihn noch ein paar Jahre weiter, spricht doch nichts dagegen? Aus welchen Routen setzen sich die 25.000km zusammen? Die PSA-Elektriker sind für Langstrecke nur bedingt geeignet, da würde ich zumindest mal ausgiebig die zu erwartenden Routen testen.
24. März 20215 J. Bei uns in Deutschland steht da schon ein namhafter Förderungsbetrag im Raum! 😊 Eigentlich soll diese Prämie bis Ende 2025 gewährt werden, aber in diesem Zeitraum kann politisch natürlich viel passieren.
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