30. Juni 20179 J. Moin! Hat jemand Erfahrung mit der Reinigung von Vergasern (oder Drosselklappen, Bremssättel etc.)? Ich überlege gerade, wie weit ich den Vergaser "strippen" muss, bevor er ins Ultraschallbad kann - müssen z.B. die Unterdruckdosen ab, da das Bad die Membrane zerstört? Grüße Michael
30. Juni 20179 J. Ersteller Lesen hilft ... sehr weit strippen, um eine gewisse Reinigungswirkung zu erzielen. Eigentlich auch logisch, wenn man darüber nachdenkt - eine Düse wird sauberer, wenn sie ausgebaut ist.
7. Oktober 20178 J. Ersteller Ich habe mich heute mal mit dem Thema Unltraschallreinigung eines Vergasers (Weber 34 DMTR) befasst und finde das Ergebnis recht brauchbar ... Bearbeitet (7. Oktober 20178 J. von MichaelS)
7. Oktober 20178 J. Habe ich bei unserem BX auch gemacht. Bin sehr zufrieden, der Motor schnurrt wie ein Kätzchen...
7. Oktober 20178 J. Auf den Bildern fehlt ein Filtereinsatz (bei der Entlüftung der Schwimmerkammer). Original ist da ein sehr feines Plastikgitter drin damit kein Müll mit dem Luftstrom in die Kammer kommt. Unmöglich so ein Teil lose zu finden aber man kann es aus etwas Messing und einem aufgeschnittenen billigen Benzinfilter selbst anfertigen.
7. Oktober 20178 J. Ersteller ... auf den Bildern fehlt so einiges an Teilen ... der Filtereinsatz war vorsichtshalber schon zur Seite gepackt.
8. Oktober 20178 J. Ich habe vor das mit einer Monopoint zu machen. Bin gespannt.Gesendet via Tapatalk
8. Oktober 20178 J. Ersteller vor einer Stunde, ACCM andrefrey sagte: Ich habe vor das mit einer Monopoint zu machen. Achte darauf, dass das Ultraschallgerät groß genug ist. Ich hätte mich trotz vorherigen Ausmessens ziemlich vertan mit der Gerätegröße. Es war ganz gut, dass ich mit dem zu reinigenden Vergaser in den Laden gegangen bin.
8. Oktober 20178 J. Ersteller Ich kenne die Ausmaße der Monopoint nicht ... mein geteilter Vergaser passt gerade so in ein 6l-Gerät (die Höhe des Korbs war die Herausforderung; die Länge reicht auch bei den kleineren Größen).
8. Oktober 20178 J. Hallo Michael, sieht wirklich gut aus, das Ergebnis! Es würde mich mal interessieren, in welcher Flüssigkeit der Vergaser gereinigt wurde. LG, Bert
8. Oktober 20178 J. Ersteller Hallo Bert und danke sehr! Das Ultraschallgerät ist von Emmi; die haben auch ein Reiniger-Konzentrat für Alu und Druckguss ... das habe ich verwendet. Den Vergaser vorher mit Bremsenreiniger (eher grob) gereinigt. Dann auseinander genommen und für ca. 1 Stunde ins Ultraschallbad. Das war denn recht verdreckt. Alles raus, den Vergaser im Korb mit einem kräftigen Wasserstrahl abgespritzt und das Wasser-/Reinigergemisch des Ultraschallbads erneuert ... dann den Vergaser nochmal eine gute halbe Stunde vor sich hin blubbern lassen im Ultraschall. Danach den Vergaser mit Druckluft ziemlich intensiv und gründlich trockengepustet. Dabei haben sich auch noch ein paar Verschmutzungen verabschiedet. Den Düsen und Mischrohren habe ich einen einstündigen Alleingang im Ultraschallbad gegönnt, bevor der Vergaser an der Reihe war. Grüße Michael Bearbeitet (8. Oktober 20178 J. von MichaelS)
8. Oktober 20178 J. Habe ich Gestern an meinem Dyane Vergaser gemacht... dann neue Dichtungen und Heute fährt das Auto wie ausgewechselt...
9. Oktober 20178 J. Hab das bei meiner Ente auch schon hinter mir. Der Motor zieht besser und verbraucht dabei weniger Kraftstoff. Nach so vielen Jahren/Kilometern lohnt es sich auf jeden Fall dem Vergaser so eine Extra-Pflege zu gönnen.
9. Oktober 20178 J. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung! Das werd ich dann direkt mal ausprobieren. Merci beaucoup , Bert
9. Oktober 20178 J. wer sich kein teures gerät anschaffen will: ich habe nur so ein ein kleines 30.-€ bad. dies ist für düsen aller art gut ausreichend. für den rest nehme ich gewöhnlichen backofenreiniger, pinsel und spülwasser. wird vom ergebnis zumindest optisch ebenso, wie bei den oben abgebildeten vergasern in aussenansicht. das backofenspray funzt sogar bei ablagerungen in zylinderköpfen und kolben.
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