13. August 20179 J. Hab da so´nen schönen Text gefunden: Für Kugel- und Tripode-Gelenke sowie für Standard- und Hochleistungs-Anwendungen existieren unterschiedliche Gelenkschmiermittel. Die Inhaltsstoffe sind perfekt auf das Stahl des Gelenks und die Manschette für die jeweilige Applikation abgestimmt. Dies garantiert ein reibungsloses Zusammenspiel der Komponenten. Hochleistungsfette halten Temperaturen bis kurzfristig 160° Celsius stand, während Standard-Gelenkschmiermittel nur für kurzfristig 110° Celsius ausgelegt sind. Beim Einsatz eines Standard-Schmiermittels in einer Hochleistungs-Anwendung kann es zum Ausgasen des Fetts und letztlich zum Totalausfall des Gelenks kommen. In verschiedenen Anleitungen schreibt Citr. immer über 160 Gramm Fett. Weiterhin finde ich ein mal folgende Angaben bei Citr.: Die thermoplastischen Faltenbälge der Antriebswellen enthalten Fett vom Typ TOTAL N3945, das ölig aussieht und dunkelgrau ist .Die Neoprenmanschetten der Antriebswellen enthalten das Fett BERUTOX GGF 61, das im neuen Zustand beige ist und sehr grob aussieht . Gutes bis sehr gutes Fett mit MoS2 muß es sein. Jones, bei der Beschreibung fehlt mir was zu Antriebswellengelenken oder Gleichlaufgelenken. Fred
13. August 20179 J. Ersteller Genau, in der Beschreibung des Fettes sollte neben "EP" ausdrücklich die Eignung für "Homokinetische Gelenke" genannt sein, wie z.B. bei Liqui Moly LM 47.
27. Oktober 20196 J. Sorry fürs Ausgraben, aber da das Thema gerade mal wieder bei mir aufkam und noch einige Fragen unbeantwortet sind: Die Welle hat eine Markierung, wo die Manschette zu befestigen ist, eine kleine umlaufende Vertiefung/Rille. Falls nicht, nach dem Ausbau der Manschette eine Markierung machen. Die Luft beim Zusammenbau macht keine Probleme, wenn man beim Zusammensetzen des Gelenks ein Stück Draht (Schweißdraht etc) unter die Manschette schiebt. Den Tripoden kann man abziehen. Vorher das Ende der Welle säubern. Zur Sicherung des Tripoden sind an einer Stelle die Zähne der Welle etwas plattgeklopft. Das kann man vor dem Abziehen mit einem kleinen Meißelchen wieder etwas zurückformen, um das Abziehen zu erleichtern. MoS2-Fett wie das LM47 im Tripodengelenk soll nicht immer vorteilhaft sein (habe ich gelesen). Es kann angeblich passieren, das das MoS2 die Reibung soweit reduziert, daß sich die Ringe nicht mehr im Nadellager drehen, sondern im Tripodentopf herumgleiten. Im äußeren Gelenk (=homokinetisches Gelenk) nehm ich das aber auch.
27. Oktober 20196 J. Da fällt mir noch was ein, Ligarexband bei Thermoplast-Manschetten: Das funktioniert nicht zuverlässig, es wird aufgrund des steifen Materials der Manschette eine hohe Anzugskraft benötigt, die das Ligarexband nicht bieten kannt. Aus diesem Grund werden original Klickschellen verwendet.
28. Dezember 202528. Dez Hallo allerseits, Ich hänge mich hier noch dran. Bei meinem XM V6 habe ich die beifahrerseitige Antriebswelle ausgebaut. Um die kaputten Manschetten zu ersetzen möchte ich das radseitige Gelenk von der Welle trennen. Mit Hammer und Holzklotz habe ich versucht das Gelenk zu lösen. Ich habe auf die "Zähne" des inneren Rings geschlagen (siehe roter Kreis), jedoch ohne Erfolg. Habt ihr Tipps, wie ich das Gelenk abnehmen kann ohne es zu beschädigen? Besten Dank im Voraus, Philippe
28. Dezember 202528. Dez vor 3 Stunden schrieb Pipo: Hallo allerseits, Ich hänge mich hier noch dran. Bei meinem XM V6 habe ich die beifahrerseitige Antriebswelle ausgebaut. Um die kaputten Manschetten zu ersetzen möchte ich das radseitige Gelenk von der Welle trennen. Mit Hammer und Holzklotz habe ich versucht das Gelenk zu lösen. Ich habe auf die "Zähne" des inneren Rings geschlagen (siehe roter Kreis), jedoch ohne Erfolg. Habt ihr Tipps, wie ich das Gelenk abnehmen kann ohne es zu beschädigen? Besten Dank im Voraus, Philippe Gelenkwellenabzieher, siehe
28. Dezember 202528. Dez Ich nehm immer nen Gummihammer. Ein, zwei, drei Schläge auf das Gelenk, nicht immer die gleiche Stelle. Für wichtiger als einen Gelenkabzieher hielte ich, neue Federringe vorrätig zu haben.
28. Dezember 202528. Dez Schlagabzieher ist meine Lösung. Mit Gabel vom Kugelkopfabzieher, Marke groß für die Traggelenke vom 230er Ducato. Welle einspannen und genau in der Axialflucht arbeiten. Das drückt dann den Federring gleichmäßig zusammen und das Gelenkt flutscht ab. Erstmalig angewandt beim 230er Ducato Antriebswelle mit gleichem Problem. Jens
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