10. August 20179 J. Hallo liebe Citroen-Fahrer, ich brauche mal wieder Eure Hilfe. Ich restauriere gerade einen Ami 8 Bj 1970 mit bosnischen Papieren, er braucht also eine Vollabnahme. Problem: ich finde keine Fahrgestellnummer. Der Tüv legt sich nicht richtig fest, dort sagt man mir, wenn es wirklich keine Nummer gibt, könnte ich den Wagen nur in die Vitrine stellen. Ein paar Sätze weiter meinte er, man würde einen Weg finden. Ich habe die bosnischen Papiere, Zollbescheinigung und im Motorraum eine angeschraubte Plakette mit der Nummer. Ein örtlicher Oldtimerbetrieb mein, man dürfe die Nummer selber einschlagen, nur die Begrenzungen würden beim Tüv vorgenommen. Zwingt man mich, die Nummer doch noch zufällig gefunden zu haben? Wißt Ihr eine Lösung? Danke im voraus, Ludger
10. August 20179 J. Bei dem Bj. dürfte die originale VIN im Bereich unter dem rechten Vordersitz zu finden sein wenn ich mich nicht irre. Bei einer Dyane die ich mal in den Fingern hatte war von irgendeinem Spezialisten dieser Bereich mit neuem Blech repariert worden und die VIN war futsch. War nicht ganz so schlimm weil der Rahmen eh neu mußte... Wenn der Rahmen bleiben soll braucht man wohl einen verständnisvollen Prüfer und einen Satz Schlagzahlen. Vor vielen Jahren hatten wir in der Werkstatt mal einen XM mit unlederlicher VIN. Da durften wir (als Citroen-Vertragswerkstatt) dann selbst an geeigneter Stelle die VIN neu einschlagen und der TÜV hat es entsprechend vermerkt ("VIN auf dem Federbeindom VR neu eingeschlagen und mit '*' begrenzt" stand damals in den Papieren). Alternativ schlägt man die Zahl einfach an geeigneter Stelle in den Rahmen ein und fährt dann zur Abnahme. Es gibt genug Prüfer die sich gar nicht erst die Mühe machen bei solchen Exoten eine eingeschlagene Nummer zu suchen wenn das Typenschild deutlich sichtbar ist. Und wenn sie die dann doch sehen wollen dann ist sie ja vorhanden. Ob Original oder nicht steht ja nicht daneben...
10. August 20179 J. Zitat Ich habe die bosnischen Papiere, Zollbescheinigung und im Motorraum eine angeschraubte Plakette mit der Nummer. dann hast du doch eine nummer? gruss z.
10. August 20179 J. mein ehemaliger AMI 8 Bj 1969 hatte auch keine eingeschlagene Fahrgestellnummer, das hat den TÜV-Prüfer aber angesichts des vorhandenen Typenschildes nicht weiter irritiert. Gruß Andreas
10. August 20179 J. Hi, wenn Du eine Plakette und die Papiere hast, dann existiert doch eine Fahrgestellnummer für das Auto. Guck auch mal auf dem Chassisdeckblech zur Beifahrerseite hinter! den Vordersitzen. Wenn Du dort und nirgendwo anderes (auch mal auf die Verschraubungskanten der Bodenbleche gucken) keine eingeschlagene Nummer findest, dann kann der TÜV sie jederzeit einschlagen - bzw Du lässt sie neu einschlagen und der TÜV begrenzt sie. Dass Du den Wagen ohne engeschlagene Nummer in die Vitrine stellen kannst, ist völliger Blödsinn! - bis Baujahr 1969 bräuchtest Du überhaupt keine eingeschlagene Nummer. Autos aus dieser Zeit haben oft nur Plaketten und das steht auch in den alten Papieren. Mein AMI6 mit deutscher Zulassung hat auch keine eingeschlagene Fahrgestellnummer und er hatte auch nie eine, lediglich eine augepunktete Plakette auf dem Rahmen. Gruß V.
10. August 20179 J. Das Problem für den Prüfer ist letztendlich: Wo ist die originale FIN? Diese könnte sich durchaus auf dem Originalchassis unter einem anderen AMI befinden, somit gäbe es dann zwei identische Fahrzeuge. Klar ist das recht unwahrscheinlich (bei einem Ami!). Die Plakette besagt nicht viel, vor allem, wenn diese evtl. sichtbar schon einmal entfernt war. Ich durfte nach Rücksprache mir dem Tüv sogar selbst auf einem 2CV- Tauschrahmen die FIN eingeschlagen, Schlagzahlen inkl. Begrenzungszeichen erhielt ich leihweise vom TÜV, das war die gute alte Zeit, als noch gegenseitiges Vertrauen nach langjähriger Zusammenarbeit möglich war. Allerdings hatte ich natürlich auch die herausgetrennte FIN des alten Rahmens dabei, das macht vieles einfacher. Also wie oben geschrieben, nach der FIN im Bodenblech suchen. Ansonsten: einfach konkret nachfragen, was zu tun ist, und ggf. zur nächsten Prüfstelle fahren. Gruß Holgi
10. August 20179 J. Ich fand bei meiner Kastenente auch keine FIN. Nur eine Delle im Rahmendeckblech. Erst bei ganz genauem Betrachten erkannte man eine Nummer. Bearbeitet (10. August 20179 J. von 2schewo)
11. August 20179 J. Bei meiner 72er Dyane ist sie hinten rechts eingeschlagen, aber auch nur mit viel Phantasie lesbar ...
11. August 20179 J. vor 18 Stunden, Entenholgi sagte: Das Problem für den Prüfer ist letztendlich: Wo ist die originale FIN? Diese könnte sich durchaus auf dem Originalchassis unter einem anderen AMI befinden, somit gäbe es dann zwei identische Fahrzeuge. Holgi Das kann der Prüfer, wenn er denn will, ganz schnell mit ein paar Klicks raus bekommen - spätestens die Zulassungsstelle.
11. August 20179 J. Bei meinem Ami 8 ist die Fahrgestellnummer hinter den vorderen Sitzen, in der Mitte auf dem "Bodenblech" (also dem oberen Rahmenblech). Sie ist kaum zu lesen, zumal, wenn evtl. schon mehrere Lackschichten drauf sind. Auf dem Bild "Numéro de chassis": Bearbeitet (11. August 20179 J. von Quaxxx)
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren