6. April 200422 J. Habe dieses Thema trotz Suche noch nicht gefunden, deshalb frage ich selbst: Die Hydro-Cits gehen, wenn der Wagen steht und der Motor abgestellt ist, nach und nach in die Knie. Läßt man das Maschinchen am nächsten Tag an, stellt sich das Auto wieder auf! Bei mir meistens nicht: Er geht nach dem Abstellen vorne hoch, hinten tut sich fast gar nichts. Am nächsten Morgen kommt der Vorderwagen dann ruckartig runter, nachdem der Motor eine Weile gelaufen ist und die Hydro sich bereitgemacht hat. Was hat das zu bedeuten? Grüße, Anne
6. April 200422 J. Scheint, als ob du in einer Zone negativer Gravitation wohnst. Wohin fallen denn bei dir die Sachen, die vom Tisch fallen ? Oder die Südhalbkugel ... Zum Thema: Das er nach den Starten schlagartig runterfällt habe ich auch, aber das er sich nach dem Abstellen hebt (das Auto meine ich) habe ich noch nie beobachtet.
6. April 200422 J. Scheint, als ob du in einer Zone negativer Gravitation wohnst. Wohin fallen denn bei dir die Sachen, die vom Tisch fallen ? Oder die Südhalbkugel ... Zum Thema: Das er nach den Starten schlagartig runterfällt habe ich auch, aber das er sich nach dem Abstellen hebt (das Auto meine ich) habe ich noch nie beobachtet.
6. April 200422 J. @ blossom : Da Du Dich ja eigentlich gut auskennst frag ich Dich mal, mein Break (Xantia) mit AntiStink ;-) bleibt immer schön oben nach dem Abstellen, aber wenn ich Ihn morgens anmache, senkt er sich hinten erst mal ab... Normal?
6. April 200422 J. Scheint so, als ob das Ventil, welches Anti-Sink macht, dann öffnet, und einen Druckausgleich herstellt. Verluste ausserhalb des Anti-Sink-Kreies wird es ja trotzdem geben, und wenn das Ventil öffnet, wird der Druckverlust ins Rest-System zu einem absinken führen. Denke ich mir mal so. Achja: Danke für die Blumen.
6. April 200422 J. Nene, wenn die Kugeln vorne platt sind, so verlieren sie eher Druck, also senkt sich der Wagen. Steigen heißt ja "mehr LHM fließt Richtung Kugel". Möglichkeiten wären Höhenkorrektor, evtl AntiSink wie blossom es beschrieb. Anne, was ist das denn für ein Xantia? Welches Baujahr? Und mit Hydractive oder nicht (Schalter "Sport" im Armaturenbrett oder bei Handbremse)? Gruß
6. April 200422 J. Hallo Anne, dass ein HP-Cits manchmal auf und ab geht (an Ampeln z.B.) nach unklaren Regeln ist mehr oder weniger bekannt (für die skeptischen Experten: natürlich gibt es für alles eine Erklärung, bei HP-Cits sind es meistens mehrere). Das Problem hatte ich auch, ich habe festgestellt, wenn ich nach dem Halten die Handbremse anziehe (wirkt auf die Vorderräder) und dann den Motor abstelle passiert folgendes: das Heck senkt sich ein wenig und dabei hebt sich der Vorderwagen etwas, ich habe festgestellt, es liegt an der Verspannung im Antriebssystem. Stelle ich den Motor ab und ziehe die Handbremse (Gang rein bewirkt i.d.R. nicht so extreme Anhebungen) erst nach ca. 1 Min. an, zweifle ich am nächsten Morgen nicht mehr an Newtons Gravitationsgesetz. Dabei kann man nach Abstellen des Motors aussteigen und sehen, wann sich das Heck langsam um ca. 5 cm. absinkt und erst dann die Bremse ziehen. Teste das mal (2-3 Tage, auch über Nacht) und berichte über deine Beobachtungen. ACCM Andreas Podratzky Xantia 1,9TD Break Onyx
6. April 200422 J. meiner (1.9TD) hat das nicht. Habe auch immer die Handbremse angezogen. Er hebt sich eigentlich nur wenn er schwer beladen ist und entladen wird...Sonst ist er brettleben....
6. April 200422 J. Also ich konnte das bei meinem auch noch nicht beobachten. Könnte es sein das der vordere Höhenkorrektor etwas hackt und er das Mehrgewicht durch den Fahrer nicht ausgleicht? Beim Aussteigen hebt er sich dann etwas an weil er ja quasi "leichter" ist? Will mich da aber nicht festlegen...
7. April 200422 J. Ersteller Oliver, meine Xantia ist eine 1,8i 16V, Bj 1996. Auch ohne Hydractiv ein feines Wägelchen. Hat mir auf den ersten 60-65 Tkm mächtig Ärger gemacht, nach Werkstattwechsel (von Cit-"Vertrags"werkstatt zu markenfreier Drei-Mann-Klitsche) sieht es aber nun so aus, daß die alte Dame frei von Zicken ist. Nur das mit dem Hochstellen vorne verstehe ich nicht. Wenn's normal ist, ok., ansonsten müßte etwas geprüft werden. Grüße, Anne
8. April 200422 J. Ich beobachte das bei meinem (1.9 TD, Bj. ´98) auch. Manchmal. Stört mich nicht, soll er doch! Grüße, Klaas
8. April 200422 J. Hallo Leute, also wer macht nun genau was? Wenn ihr Euren "Fehler" genau schildert kann man vielleicht auch klären was es ist. Eine Teil kann ich selber klären: 1. Wenn der Fahrer aussteigt (Motor aus oder an) hebt sich der Wagen logischerweise weiler leichter wird. Nach ein paar Sekunden merkt das der Höhenkorrektor und lässt wieder auf die richtige Höhe ab (leichtes Zischen ist zu hören). Das ist normal und sollte bei intaktem System auch so sein. 2. Wenn man die Handbremse anzieht oder den Gang drin hat ändert das gar nichts am "bleibt oben" oder "kommt runter" über Nacht. 3. Das Absinken über Nacht kommt durch Druckverlust im Hydrauliksystem zustande. Der Druckverlust kommt durch leichte Undichtigkeiten aufgrund von Toleranzen beim neuen Wagen und wird mit der Zeit durch Verschleiss an den dichtenden Teilen grösser. Bei konkreten Defekten kann das auch mal sehr schnell gehen (Bremsventil, Federbeine...). Diese Dinge kontrolliert man anhand der Rücklaufmengen am LHM-Behälter. Aus der Leitung aus der eine vernehmliche Menge rauskommt hängt ein defektes oder verschlissenes Hydraulikteil. Diese Leckmengen kann man tolerieren solange sie nicht zum Abspringen der Rücklaufschläuche führen und wenn die Summe aller Undichtigkeiten deutlich unter der Fördermenge der Pumpe liegen. 4. Gegen das Absinken wurden in späteren Baujahren die Antisinkventile eingebaut, die verschliessen die vorderen und hinteren Federkreisläufe gegenüber dem Restsystem. Solange also die Federkugeln ihr normales "Speichervolumen" haben und die Federbeine halbwegs dicht sind hält das System den Druck und damit die Höhe über mehrere Tage. Haben die Federkugeln kaum noch Druck, dann haben sie auch nur ein geringes "Speichervolumen" und halten bei gleicher Leckmenge den Wagen weniger lange oben. 5. Bremst man beim Anhalten an einer Ampel mit der Fussbremse bis zum Schluss und bleibt auch nach dem Anhalten auf der Bremse stehen verspannt sich das Fahrzeug, das Heck bleibt oben und der Höhenkorrektor lässt Druck ab um es abzusenken. Das geht aber nicht weil man ja noch auf der Bremse steht. Fährt man dann an und löst die Bremse fällt das Heck nach unten. Geht man aus einem anderen Grund von der Bremse, das Heck fällt und steigt dann wieder druaf, dann passiert das genau andersrum. Der Höhenkorrektur gibt Druck auf das System um das Heck zu heben, geht aber nicht weil es verspannt ist also gibt er mehr Druck. Beim Losfahren schnellt in diesem Fall das Heck nach oben. Steht man nicht zu fest auf der Bremse kann es auch sein, dass das Heck ruckweise hochkommt, gegen die Bremse, oder sich eben auch teilweise ruckartig absenkt. Es kommt dann aber nie auf die korrekte normale Höhe, es bleibt also immer eine Restspannung im System abhängig davon wie stark man auf der Bremse steht. Gruss Norbert
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