30. Oktober 20178 J. Hallo Experten, nach erfolgreicher TÜVung muss ich nochmal auf ein Problem zu sprechen kommen, das ich schon länger mit meinem BX 16 RS, Baujahr 1988, habe. Nach mehrminütiger Fahrt, sprich, wenn er warm ist, lässt er beim Beschleunigen in allen Gängen ein hässliches "Tockern" hören. Der Meister meines Vertrauens meinte nach einer Probefahrt, ein Pleuellager sei verschlissen. Damit ließe sich, wenn die Karre nicht bis in den roten Bereich geheizt wird (was mir sowieso fremd ist), durchaus noch tausende Kilometer fahren, es könne aber auch sein, dass er schon bald von jetzt auf gleich den Geist aufgibt. Reparatur sei aufwändig und daher kostspielig (womit er sagen will, dass seine Werkstatt es nicht gerne machen würde, wofür ich Verständnis habe). Nachdem ich aufgrund dieser Diagnose wohl nicht hoffen kann, dass das Nebengeräusch andere Gründe hat - irgendwelche "Ablagerungen", die sich durch entsprechende Benzinzusätze "wegbrennen" lassen - nun meine Frage, ob jemand von Euch idealerweise im Großraum München, zur Not aber auch anderswo in Süddeutschland jemand kennt (Spezialwerkstatt oder spezialisierter, versierter Schrauber), der den Motor mal "überholt" mit allem, was dazu gehört. Muss nicht mehr unbedingt dieses Jahr sein, geht auch im nächsten Frühjahr, aber ich habe das Gefühl, dass die Chose nicht besser wird durch Rauszögern... . Was meint Ihr? Freue mich auf Tipps beziehungsweise Adressen! Viele Grüße R.
30. Oktober 20178 J. Wenn man so einen Pleuellagerschaden möglichst ohne neue Kurbelwelle reparieren möchte, sollte man keinen Meter mehr damit fahren. Wenn nur die Lagerschalen verschlissen sind, kann man die ohne ganz riesigen Aufwand ersetzen, wenn allerdings der Kurbelzapfen schon nicht mehr rund ist, muss ne neue Kurbelwelle her und zum Tausch dann auch der Motor raus.
30. Oktober 20178 J. Ersteller Das heißt, es könnte sein, dass doch nicht das ganz große Besteck her muss? Ich muss gestehen, ich fahre schon einige Zeit so, und wenn man mit gleichbleibender Geschwindigkeit "cruist", hört man fast nix. Wäre denn die Farbe der Abgase ein Indiz für das Ausmaß des Schadens? Er stößt schwarze Schwaden aus beim Starten, was aber wohl eher mit der nicht optimal funktionierenden Startautomatik zu tun hat. Wenn er läuft, ist alles unauffällig... . Viele Grüße R.
30. Oktober 20178 J. Für den Austausch der Pleuellager dürfte es reichen die Ölwanne abzunehmen. Ist natürlich ein nicht unerheblicher Aufwand...
31. Oktober 20178 J. Eine Motorüberholung (durch einen Fachbetrieb/ Motorinstandsetzer) "mit allem, was dazu gehört" ist wirklich teuer, auch für einen BX- Motor! Falls eine Reparatur Deines Motors, wie oben beschrieben, nicht möglich ist: Ich hätte einen gebrauchten 16er Motor anzubieten, der ist noch eingebaut und kann somit getestet werden. Gruß Holgi
31. Oktober 20178 J. Ersteller vor 13 Stunden, bx-basis sagte: Für den Austausch der Pleuellager dürfte es reichen die Ölwanne abzunehmen. Ist natürlich ein nicht unerheblicher Aufwand... Wäre natürlich super, wenn es mit einem Austausch der Pleuellager getan ist. Aber (auch) das müsste ich einer Werkstatt überlassen (oder einem versierten Schrauber in der Nähe). Die Maschine ist gerade mal 93.000 Kilometer gelaufen... . Vielleicht wissen die Citroen-Fahrer im Großraum München eine gute Adresse? vor einer Stunde, Entenholgi sagte: Falls eine Reparatur Deines Motors, wie oben beschrieben, nicht möglich ist: Ich hätte einen gebrauchten 16er Motor anzubieten, der ist noch eingebaut und kann somit getestet werden. Ich glaube, wir sprachen schon darüber. Das wäre die Alternative, wenn eine Reparatur nicht möglich oder zu teuer ist. Wobei ich schon wegen der tadellosen Karosse da nicht knausern würde... . Danke für das Angebot! Viele Grüße R.
31. Oktober 20178 J. Ein Pleuellagerschaden bei weniger als 100tkm würde mich sehr wundern, vor allem bei einem Wagen aus Frankreich der wohl eher selten velastungsmäßig am Limit bewegt wurde. Böse Geräusche kann übrigens beim XU das Verteilerrohr für die Schmierung der Nockenwellenlager verursachen. Sitzt direkt unter dem Ventildeckel und könnte verstopft, gebrochen oder einfach lose sein. Alles schon gesehen... Bearbeitet (31. Oktober 20178 J. von bx-basis)
31. Oktober 20178 J. Ersteller Danke für's Mutmachen, Hendrik! Im Ernst! Der Wagen hatte zwei Vorbesitzer, viele Jahre einen älteren Herrn, der, soweit ich das überblicken kann, regelmäßig zu den Kundendiensten in der Werkstatt war. Der, von dem ich den Wagen gekauft habe, ist ein junger Mann, nach meiner Einschätzung ein Liebhaber ohne eigene Schrauberambitionen, der einiges hat machen lassen (Auspuff, Kugeln vorne). Ich kann mir bei beiden nicht vorstellen, dass die den Wagen mit zu wenig Öl und/oder permanentem Vollgas betrieben haben. Ich habe den BX bei der Besichtigung nur im Stand laufen lassen, da ist mir nichts aufgefallen (außer dem schlechten Leerlauf), Habe ja schon erwähnt, dass dieses Tockern erst nach fünf bis zehn Kilometern Fahrt hörbar ist. Den Ventildeckel zu öffnen, um mal nachzuschauen, ist dann keine so große Sache? Viele Grüße R. Bearbeitet (31. Oktober 20178 J. von ringelhuth)
31. Oktober 20178 J. vor 51 Minuten, ringelhuth sagte: Den Ventildeckel zu öffnen, um mal nachzuschauen, ist dann keine so große Sache? Nö, das kann auch ein Nichtschrauber, der ein Bild an die Wand hängen kann. Zündgeschirr zur Seite und dann sind da drei Schrauben mit Schlüsselweite 10, die den Ventildeckel halten.
31. Oktober 20178 J. Ersteller Braucht's da hinterher zum Anziehen der Schrauben einen Drehmomentschlüssel? Und automatisch eine neue Dichtung? Bearbeitet (31. Oktober 20178 J. von ringelhuth)
31. Oktober 20178 J. Neue Dichtung (von REINZ wenn es dicht werden soll) macht Sinn, die 3 Schrauben mit Gefühl anziehen.
31. Oktober 20178 J. Ersteller Okay, dann schau' ich mal nach dem Rechten. Ich melde mich... . Danke für den Support! Viele Grüße R.
4. November 20178 J. Ersteller Und schon eine kleine Komplikation. Hab die drei Schrauben beziehungsweise Stehbolzen raus, aber der Deckel rührt sich keinen Millimeter. Und bevor ich jetzt den Hebel ansetze, wollte ich noch mal in die Runde fragen, ob es doch noch eine versteckte Befestigung gibt oder ob man tatsächlich den Deckel nur mit roher Gewalt runterbringt. Viele Grüße R.
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