17. November 20178 J. Hallo, einer der zahlreichen Hydraulikkomponenten verliert Druck. Ich gehe schwer davon aus, dass die Komponente nicht richtig arbeitet und das LHM gleich wieder in Fass zurückdrückt. Das auffälligste Symptom ist, dass es nach dem Starten des Motors rund 20-40 Sekunden dauert, bis Druck aufgebaut ist, selbst wenn der Wagen nur wenige Minuten gestanden hat. Der Druckregler klackert im 10-Sekunden-Takt. Die Hauptspeicherkugel ist neu, ebenso die hintere Bremsdruckspeicher (aka Antisink-Kugel). Es gibt keinen LHM-Verlust. Die Lenkung ist wunderbar leichtgängig. @TorstenX1 hat sich den Wagen bereits angeguckt, wir hatten aber nicht genug Zeit für eine ausführliche Fehlersuche. Meine Idee ist es, an jeder Hydraulikkomponente den Rücklauf abzuziehen und zu gucken, ob es fließt oder tropft. Oder an jeder Komponente den Rücklauschlauch zuzuquetschen und zu hören, ob das Klack-Intervall dabei größer wird. Sind das gute Ideen? Sind überhaupt die Rückläufe jeder Komponente als Gummischlauch ausgeführt? Grüße Andreas Bearbeitet (11. Januar 20206 J. von AndreasRS) tippfeheler
18. November 20178 J. Das Zuquetschen der Schläuche halte ich für keine gute Idee...sollte da tatäschlich irgendwo Druck drauf sein, kann dir der Schlauch platzen. Auch beim abziehen mit der nötigen Vorsicht arbeiten...Gesicht wegdrehen.. Die frage, die ich mir hier aber mal stelle..baut er wirklich genügend Druck auf? Sind die richtigen Kugeln verbaut?? Ev. Bremsventil?? Hydractiveventile?? Lenkventil? Das sind die Teile, die mir (auch wennn Torsten das sicher grob gecheckt hat) in den Sinn kommen. Funktioniert das AFS?? Kannst du Dreck im Hydrauliksystem ausschliessen? Wie alt bzw. neu ist das LHM?? Ich würde an deiner Stelle mal zuerst falsche Kugeln, die Ventile (s.o.) ausschliessen wollen und sicher auch den Ansaugschlauch, durch den ev. Luft ins System kommen könnte. Wenn du das ausschliessen kannst, mal das System mit Hydrorincage befüllen...ein paar Wochen damit fahren, dann frisches LHM rein. Ev. ist irgendwo Dreck an der ungünstigsten Stelle, der das richtige Schliessen von Ventilen verhindert. Dann noch eine persönliche Frage: Wie merkst du den Druckverlust? Ich habe bei meinem auch das Gefühl, er verliert Druck (bzw. hat teilweise zu wenig Druck).
18. November 20178 J. Ersteller Hallo, leider weiß nicht nicht viel über den Zustand der gesamten Hydraulik. Außer, dass Torsten zwei Kugeln gewechselt hat, Hauptspeicher und Bremsspeicher hinten (=Antisink). Das LHM sieht nicht mehr frisch aus, aber auch nicht komplett braun. Nach 296.000 km könnte eine Hydrorinçage-Kur sinnvoll sein. Die Servolenkung ist leichtgängig (und ohne Spiel). Ob das AFS funktioniert, wird @TorstenX1 besser beurteilen können; er hat den Wagen an jeder Seite angehoben, Ausgleichsbewegungen waren erkennbar. Er meinte aber, man müsse den Druckverlust finden, bevor man das AFS wirklich beurteilen kann; außerdem stimmen Neigung und Fahrzeughöhe nicht. Den Ansaugschlauch gucke ich mir äußerlich an (das dürfte der vom Fass zur Pumpe sein, oder?). Der Druckverlust merkt man daran, dass der Wagen nach dem Starten recht lange braucht, bis die Druck-Lampe ausgeht (und mit ihr die Stop-Lampe). Selbst, wenn er nur 2-3 Minuten gestanden hat. Grüße Andreas Bearbeitet (18. November 20178 J. von AndreasRS)
18. November 20178 J. Kein Schaum im Faß, leichtgängige Lenkung: Es dürfte keine Luft angesaugt werden. Das Bremsventil ist leck, aber nur leicht. Ich sehe folgende nicht geprüfte Fehlerquellen: Beide AFS-Zylinder. Wenn die ausgeschlagen sind, gibt es ein Überströmen des Druckes über den Seitenneigungskorrektor ins Faß. Manchmal ist das eindeutig zu hören, bei dem Wagen aber nicht. Ich würde zum Test mal die Kolbenstange abbauen und prüfen, ob sie deutliches radiales Spiel hat oder hakelt beim Ein- und Ausfahren. Beide Hydractive-Ventile. Zum Testen bei laufendem Motor und in Fahrstellung die Gummi-Rücklaufschläche abziehen. Vorne ganz simpel, hinten kommt man bei einem Activa ziemlich schlecht dran. AFS-Ventil: S. o., man kommt aber eigentlich gar nicht ran
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