9. Januar 20188 J. Mein Break hat jetzt eine blaue Plakette. Und ich habe etwas gelernt, was mir in über 50 Jahren HU Erfahrung noch nicht untergekommen ist. Der Prüfer hatte innen an den Felgen die Klebereste von Gewichten entdeckt. Weil der Abstand zum Bremssattel knapp ist war der Verdacht, dass die Gewichte deswegen abgerubbelt wurden. Bei der Frage nach dem Gutachten für die ( eigentlich stinknormalen Felgen mit Serienreifengrösse) sah ich mich schon ohne Plakette wegfahren. Mit meinem Hinweis auf die KBA Nummer wurde dann gegoogelt. Im Gutachten waren wohl C1 und C3 und etliche Pugs, aber kein Xsara Break zu finden. Die Felgenmaße waren aber bis auf ET 24 statt ET 18 identisch. Erst als ich zeigen konnte, dass die Gewichte sehr wohl noch vorhanden waren und die Klebereste von älteren Auswuchtungen stammen mussten, war das Thema erledigt. Die Moral von der Geschicht', Klebereste lässt man besser nicht.
9. Januar 20188 J. Es gibt ja diese Rubbelscheiben für die Bohrmaschine, die Verwendung finden um Kleberreste von Zierleisten etc. vom Lack zu entfernen. Die nehm ich normalerweise um Kleberreste von Alus zu beseitigen. Geht auch wunderbar. Hab ich jetzt aber einen Kunden, dessen Alus innen wie außen fast nicht mehr erkennbar sind, dann mach ich mir die Mühe nicht. Es reicht mir dann vollständig aus, Montier- und Wuchtmaschine danach zu reinigen und ein mal die Werkstatt durchzukehren.
12. Januar 20188 J. Am 9.1.2018 at 18:09 , Eva-Opa sagte: Im Gutachten waren wohl C1 und C3 und etliche Pugs, aber kein Xsara Break zu finden. Die Felgenmaße waren aber bis auf ET 24 statt ET 18 identisch. Demnach sind diese Felgen nicht für den Xsara Break zugelassen. Der PI hätte also, wenn er korrekt vorgegangen wäre, die Plakette verweigern oder eine Einzelabnahme machen und berechnen müssen. Dennoch finde ich es absolut positiv, daß er sich die Mühe gemacht hat sich mit der Angelegenheit zu beschäftigen. Ich würde also statt ""HU-ÄRGER" eher "HU-GLÜCKSFALL" titeln , und sicherheitshalber nochmal nachsehen, ob die Hinterräder wirklich freigängig sind. Immerhin gibt es wegen der ET 6 mm weniger Platz nach innen, und wenn das ungefähr so aussieht wie beim ZX (kenne keinen Xsara intimer) , könnte es bei schiefen Schwingen sehr eng werden. Bearbeitet (12. Januar 20188 J. von TorstenX1)
13. Januar 20188 J. Der Bericht über eine andere ET als im Gutachten für C1,C2 genannt , finde ich irritierend. Wenn die Felgen eine andere ET haben, ist es das falsche Gutachten. Da die KBA-Nummer von der Felge abgelesen wurde, passt da was nicht. Ronald
13. Januar 20188 J. Ersteller vor 18 Stunden, TorstenX1 sagte: Dennoch finde ich es absolut positiv, daß er sich die Mühe gemacht hat sich mit der Angelegenheit zu beschäftigen. Ist ja auch ok, ohne die Klebereste wäre das aber nicht passiert. Und wenn ich nicht zu der Zeit der einzige Kunde gewesen wäre, wohl auch nicht. Die Problematik bei dem Wagen ist, dass an der Vorderachse der Abstand Felge zu Bremssattel sehr knapp ist, hatte ich bei X1 und Eva auch schon mal, dass dann nur dünne Gewichte verwendet werden können. Und das hat mit der ET garnichts zu tun. Und rings um die Räder ist sonst vorne wie hinten ausreichend Platz.
13. Januar 20188 J. vor 37 Minuten, Eva-Opa sagte: Ist ja auch ok, ohne die Klebereste wäre das aber nicht passiert. ? Bei meinem Xsara wurde immer geprüft, ob die Alus passend sind. Die ABE bzw. die Abnahmebescheinigung §19 StVZO war, da bei der GTÜ hinterlegt hilfreich. Ronald
13. Januar 20188 J. Das Problem kenne ich von meinem Xantia X1 1,8 i hinten. Bei den kleinen 14 Zöllern ist es eng. Und wenn bei den Alufelgen die Wuchtgewichte zu weit am Rand geklebt werden, schleifen die schon mal an dem großen runden Blech, über dem sich die Prüfer immer ärgern, weil sie die Bremsscheiben nicht sehen können Bearbeitet (13. Januar 20188 J. von hglipp)
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