21. Februar 20188 J. Hello Hab festgestellt, dass ich offensichtlich die Schraube des Vergaserdeckels, wo der Chokezug fixiert, zu fest angezogen habe und nun das Sacklochgewinde beleidigt, Schraube kann ich raus/reinstecken. Eine andere wäre mir quasi wurscht, nur diese ist wegem dem Chokehalter wichtig. Was empfiehlt der Profi? aufbohren und nächstgrößeres Gewinde schneiden oder doch Helicoil? Tiefer bohren und längere Schraube nehmen mit gleichem Gewinde?
21. Februar 20188 J. Wenn genug Platz ist dann nächst größeres Gewinde reinschneiden ,muß halt auch der Halter mit aufgebohrt werden, länger Schraube würde ich nicht machen oder dann Helicoil...
21. Februar 20188 J. Wenn die Schraube noch ein wenig Halt durch das restliche Gewinde findet, kann man es auch mit Loctite Schraubensicherung versuchen.
21. Februar 20188 J. Ersteller Nein, sie hält überhaupt nicht mehr. Gut, dann werde ich mir das bei Lust und Laune auf die Werkbank holen ,thx
21. Februar 20188 J. Ich hab da noch eine ganz verrückte Idee. Das Loch 2 mm größer aufbohren, Kaltmetall rein und die aktuelle Schraube da reindrücken. Die Schraube dann rausdrehen wenn das Zeug fest geworden ist (sofern es geht, was ich aber nicht weiß), 2 mm vom Gewinde abschneiden(damit etwas Spielraum da ist) und wieder rein damit. Die Schraube müßte man eventuell mit Silikon oder etwas anderem trennenden bearbeiten, da sie sich sonst ja auch mit dem Kaltmetall verbinden würde ??? Wie gesagt, nur eine verrückte Überlegung, die mir aber schon länger im Kopf herumschwirrt.
21. Februar 20188 J. So abwegig finde ich die Idee nicht. Zum Trennen zur Möglichkeit des Rausschraubens vielleicht auf Spannung gezogenes hauchdünnes Teflonband aus dem Sanitärbereich ums Gewinde wickeln? Winzig wenig Kaltmetall ist nötig, denn das meiste Volumen im Loch nimmt immer noch die Schraube ein. Versuch macht kluch. Uli
21. Februar 20188 J. vor 34 Minuten, Wurzelsepp sagte: Kaltmetall rein und die aktuelle Schraube da reindrücken. Wenn überhaupt, dann das Loch vollständig auffüllen und nach dem Aushärten neu bohren und Gewinde schneiden. Aber Murks bleibt Murks... Vernünftige Lösung wären Ensat- oder Helicoileinsätze.
21. Februar 20188 J. Das mit dem Kaltmetal hält nicht da die Schraube auf Zug belastet wird und da ist das Kaltmetall zu schwach, so zumindest meine Erfahrung die allerdings schon gut 10 Jahre alt ist. Mittlerweile gibt es evtl besseren Kleber denn nichts anderes ist Kaltmetall. Ich würde wenn dann mit 2K Kleber einen Versuch wagen.
21. Februar 20188 J. Epoxy alleine ohne Füllstoffe (Glasfaser, Baumwollflocken, Microballon...) kann nichts halten, da zu spröde. Kaltmetall ist Epoxy mit Metallpulver, gibt's als 1K od. 2K. Letztere sind schon nicht schlecht, ob es hält, käme auf eine Versuch an.
21. Februar 20188 J. Ich weiß jetzt zwar nicht auswendig die Schraubgewindegröße deiner Vergaserdeckelschraube, aber hochwertige Helicoils (ich verwende die von Böllhoff) gibt es ab M2 aufwärts. Da würde ich nicht lange mit Kaltmetall herumexperimentieren, denn selbst wenn das Provisorium zunächst einmal halten sollte, beim nächsten Mal hast du den selben Ärger wieder.
22. Februar 20188 J. Vielleicht wäre das: https://www.hausundwerkstatt24.de/Aluminiumlot-Reibelot-AL380-Alulot-fuer-Aluguss-und-Aluminiumprofile geeignet? Ich hab's selbst noch nicht ausprobiert.
22. Februar 20188 J. vor 56 Minuten, BABSAG sagte: Wie wäre es einfach mit einem gebrauchten Oberteil eines andren Vergasers? Dann ist das Gewinde im Vergaserunterteil wieder ganz?
22. Februar 20188 J. Ersteller Da der Vergaser erst aufgearbeitet wurde (neue Buchsen), würde ich wegen einem ausgerissenen Gewinde diesen nur ungern tauschen. Auch wenn es mittlerweile neue Nachbauvergaser gibt, orig bleibt orig und wird solange isntandgesetzt, bis es keine andere Lösung als Austausch gibt. Werde mir das M5 Helicoil Set besorgen, die Werkstätten habe alle diese Uhrmachergrößen nicht Die Idee mit Loctite usw hatte ich schon, ansich eine brauchbare Notlösung, aber nur für Teile die man eh die nächsten Jahre nicht aufmachen muss und mit meinem Glück...
22. Februar 20188 J. Achte aber auf die Gewindesteigung. Wenn ich mich nicht irre brauchst du am Vergaser kein normales M5x1, sondern M5x1,5 (oder 1,25?). Irgendwann (Anfang 1970er) wurde das wohl auch geändert, aber ich finde die entsprechende Stelle im Reparaturhandbuch gerade nicht und kann mich auch nicht an die angegebenen Daten erinnern. Im Notfall Steigung an der Schraube messen. Viele Grüße Patrick
23. Februar 20188 J. Ersteller Also M5 hat ne Steigung von 0,8mm und nach Feingewinde schaut die Schraube nicht aus. Habe eben eine M5 Mutter ganz normal raufgedreht....
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