13. Mai 20188 J. Am besten im Citroen Reparaturhandbuch Nr 854 Band III "Instandsetzungen" nachsehen. Das gibt es bei den einschlägigen Teilehändlern oder bei ROBRI. Da ist alles genau beschrieben. Die Investition in diese Reparaturhandbücher von "offizieller Seite" sollte jeder der tiefergehendere Reparaturen selber ausführen möchte tätigen. Warum sollte man hier im Forum das was alles dort steht dann noch mal abschreiben oder nachkauhen. Wenn dann immer noch Probleme oder Werkzeugfragen auftauchen ist das sicher eine Frage im Forum wert die gerne beantwortet werden. Kurzfassung: 1. Rad ab, 2. Verstemmung der Achsmutter mit einem Körner und Hammer zurückschlagen 3. Achsmutter lösen (44 Nuß) 4. Trommel entweder mit großem Dreiklauenabzieher oder einer modifizierten 2CV Felge abziehen 5. Trommel auf die Werkbank und die Verstemmungen ausbohren, möglichst unter einer Standbohrmaschine damit es nicht abrutscht 6. Mit einemSpezialwerkzeug die Ringmutter lösen, Brutalos nehmen dazu dann einen Meißel, oder masakrieren mit einem großen Schraubendreher denselben mit der Mutter 7. Dichtring herausschlagen 8. Trommel mit Lötbrenner oder auf einer Heizplatte/Kochplatte auf ca. 100° gleichmäßig erwärmen und mittels Schlagdorn das Lager herausschlagen, wenn es noch nicht von selber herausgekommen ist, Brutalos ersparen sich das Erwärmen und wenden dafür mehr Schlagkraft an, mehrfach praktiziert schädigt das den Lagersitz. 9. Etwas nachheizen und das vorher in einer Tüte im Eisfach gelagerte, leicht eingeölte Lager in den Lagersitz fallen lassen. 10. Gewinde entfetten, den Ring mit einem Spezialwerkzeug festziehen oder wie mit der obenbeschriebenen Methode, wie sie Generationen von Bastel-Schrauber praktiziert haben. Zwecks Sicherung gegen losdrehen entweder wieder mit einem Körner verstemmen (an 2-3 Stellen) oder, was ich vorziehe Loctite Schraubensicherung mittelfest die Gewinde vor dem Anbringen der Mutter auftragen. 11. neuen Dichtring montieren. 12. Wedi leicht einfetten, Trommel wieder anbringen, wenn nachgeholfen werden muß nur auf den Innenring des Lagers Kraft einwirken lassen, letztendlich mit der 44er Mutter wieder festziehen und sichern. 13. Neue Fettkappe drauf 14. Rad dran Daß es sich natürlich eigentlich anbietet bei der Gelegenheit nach den Bremsen zu schauen sollte selbstverständlich sein. Das kann dann aber bedeuten daß dann u.U. auch die andere Seite runter muß und noch mehr Spezialwerkzeug benötigt wird zum zentrieren der Bremsbacken. Für das ganze Procedere sollten kaum mehr als eine Stunde draufgehen, wenn man jedoch rummurkst um alleine die Ringmuter loszubekommen kanns ausufern. So, wie schon gesagt wäre es viel sinnvoller sich die einfach verfügbaren Handbücher zu besorgen und dann gezieltere Fragen zu stellen als solche à la "wie repariere ich meinen Motor". Ich finde man sollte vorab schon darüber nachgedacht haben, bevor man anderen eine Frage stellt. viel Erfolg Roland
14. Mai 20188 J. und wer sich das Geld für die Handbücher sparen will, kann sie auch herunterladen: Handbücher Mosel
14. Mai 20188 J. vor 10 Stunden, RolandPiccolo sagte: Am besten im Citroen Reparaturhandbuch Nr 854 Band III "Instandsetzungen" nachsehen. Das gibt es bei den einschlägigen Teilehändlern oder bei ROBRI. Da ist alles genau beschrieben. Die Investition in diese Reparaturhandbücher von "offizieller Seite" sollte jeder der tiefergehendere Reparaturen selber ausführen möchte tätigen. Warum sollte man hier im Forum das was alles dort steht dann noch mal abschreiben oder nachkauhen. Wenn dann immer noch Probleme oder Werkzeugfragen auftauchen ist das sicher eine Frage im Forum wert die gerne beantwortet werden. Kurzfassung: 1. Rad ab, 2. Verstemmung der Achsmutter mit einem Körner und Hammer zurückschlagen 3. Achsmutter lösen (44 Nuß) 4. Trommel entweder mit großem Dreiklauenabzieher oder einer modifizierten 2CV Felge abziehen 5. Trommel auf die Werkbank und die Verstemmungen ausbohren, möglichst unter einer Standbohrmaschine damit es nicht abrutscht 6. Mit einemSpezialwerkzeug die Ringmutter lösen, Brutalos nehmen dazu dann einen Meißel, oder masakrieren mit einem großen Schraubendreher denselben mit der Mutter 7. Dichtring herausschlagen 8. Trommel mit Lötbrenner oder auf einer Heizplatte/Kochplatte auf ca. 100° gleichmäßig erwärmen und mittels Schlagdorn das Lager herausschlagen, wenn es noch nicht von selber herausgekommen ist, Brutalos ersparen sich das Erwärmen und wenden dafür mehr Schlagkraft an, mehrfach praktiziert schädigt das den Lagersitz. 9. Etwas nachheizen und das vorher in einer Tüte im Eisfach gelagerte, leicht eingeölte Lager in den Lagersitz fallen lassen. 10. Gewinde entfetten, den Ring mit einem Spezialwerkzeug festziehen oder wie mit der obenbeschriebenen Methode, wie sie Generationen von Bastel-Schrauber praktiziert haben. Zwecks Sicherung gegen losdrehen entweder wieder mit einem Körner verstemmen (an 2-3 Stellen) oder, was ich vorziehe Loctite Schraubensicherung mittelfest die Gewinde vor dem Anbringen der Mutter auftragen. 11. neuen Dichtring montieren. 12. Wedi leicht einfetten, Trommel wieder anbringen, wenn nachgeholfen werden muß nur auf den Innenring des Lagers Kraft einwirken lassen, letztendlich mit der 44er Mutter wieder festziehen und sichern. 13. Neue Fettkappe drauf 14. Rad dran Daß es sich natürlich eigentlich anbietet bei der Gelegenheit nach den Bremsen zu schauen sollte selbstverständlich sein. Das kann dann aber bedeuten daß dann u.U. auch die andere Seite runter muß und noch mehr Spezialwerkzeug benötigt wird zum zentrieren der Bremsbacken. Für das ganze Procedere sollten kaum mehr als eine Stunde draufgehen, wenn man jedoch rummurkst um alleine die Ringmuter loszubekommen kanns ausufern. So, wie schon gesagt wäre es viel sinnvoller sich die einfach verfügbaren Handbücher zu besorgen und dann gezieltere Fragen zu stellen als solche à la "wie repariere ich meinen Motor". Ich finde man sollte vorab schon darüber nachgedacht haben, bevor man anderen eine Frage stellt. viel Erfolg Roland Wunderbare Anleitung, aber da die meisten sich nicht daran halten sondern mit Hammer und Meißel arbeiten dürfens das nach 20.000 km wiederholen. Da wissen sie nicht mehr warum das schon wieder kaputt ist und schimpfen über die schlechte Ersatzteilqualität. Bearbeitet (14. Mai 20188 J. von jozzo_)
14. Mai 20188 J. vor 20 Stunden, RolandPiccolo sagte: 5. Trommel auf die Werkbank und die Verstemmungen ausbohren, möglichst unter einer Standbohrmaschine damit es nicht abrutscht 6. Mit einemSpezialwerkzeug die Ringmutter lösen, Brutalos nehmen dazu dann einen Meißel, oder masakrieren mit einem großen Schraubendreher denselben mit der Mutter Das eigentliche Problem beim Lagertausch auf der Werkbank: Wie fixiert man die Trommel auf der Werkbank, damit sie nicht mitdreht, wenn die Ringmutter gelöst wird?
14. Mai 20188 J. vor 39 Minuten, ...hannes sagte: Das eigentliche Problem beim Lagertausch auf der Werkbank: Wie fixiert man die Trommel auf der Werkbank, damit sie nicht mitdreht, wenn die Ringmutter gelöst wird? Meine Methode war: Alten kompletten Schwingarm einspannen und Bremsexcenter maximal nach außen
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