12. Juni 20188 J. Ich meine nicht Kautschuk. Aber wie man das Zeug exakt nennt, weiß ich nicht. Es verändert seine Viskosität bei Änderung der Temperatur. Mehr macht es nicht. Es klebt nicht chemisch zusammen. Es ist ein reziproker Prozess wie bei "Speiseeis". Wo sind die Chemiker hier? zurigo
13. Juni 20188 J. vor 8 Stunden schrieb zurigo: Wo sind die Chemiker hier? Hier, der zwar nicht Klebstoffe entwickelt, aber oft mit Oberflächenenergien zu tun hat. Gruß Jens
13. Juni 20188 J. Das habe ich mir schon gedacht. Ich klebe zur Zeit sehr oft meinen Kopter, der immer wieder an Bäumen zerschellt. Und seit dem beschäftige ich mich mit verschiedenen Klebern. Meine Sekundenkleber (als Gel und flüssig) sind hervorragend für diese Kopterreparaturen. Das Teil besteht eigentlich nur aus schneeweißem Plastik. Welches genau, kann ich als Laie nicht sagen. Aber es fühlt sich halt normal an. Und die Sekundenkleber haben eine längere Offenzeit, als ich immer dachte. Das heißt, ich muss nicht hastig die Teile zusammenfügen, sondern lasse mir eigentlich fast 1 min oder manchmal mehr Zeit, je nach Dicke des Auftrags. Und die Klebung hält erstaunlich gut. Mit PATTEX habe ich im gleichen Zuge auch sehr gute Erfahrungen. Da ist die Offenzeit halt bei 5 bis 10 min angesiedelt. Also noch günstiger für bestimmte Arbeiten. Und viel viel billiger als Sekundenkleber. Tja, mehr fundierte Kenntnisse kann ich momentan nicht anbieten. Ich gehe jetzt mit dem Kopter fliegen. In 2 Stunden werde ich vermutlich wieder eine Klebestunde einlegen (müssen). zurigo Bearbeitet (13. Juni 20188 J. von zurigo)
13. Juni 20188 J. Ersteller Hier einige Bilder, die hoffentlich die Problematik veranschaulichen. Auf der gesamten Länge haben sich die Schweißpunkte verabschiedet. Es ist nicht möglich, da einen Kleber dazwischen zu kriegen, also müssen wohl die alten Schweißpunkte neu verschweißt werden. Bleibt nur, mir dabei viel Glück zu wünschen. Gruß Otto Bearbeitet (13. Juni 20188 J. von ottomitc6)
13. Juni 20188 J. Was ähnliches hat mein Sohn bei einer Türverkleidung gemacht. Da hat das mit einem Lötkolben mit Temp-Regelung wirklich gut geknappt. Otto, das wird schon . Gruß Jens
13. Juni 20188 J. Ersteller Ich will es hoffen, Jens. Bisher war meine Lötstation immer immer nur bei der Restauration alter Röhrenradios im Einsatz, jetzt darf sie auch mal Kunststoff schmelzen. Gruß Otto
13. Juni 20188 J. vor 2 Stunden schrieb ottomitc6: Es ist nicht möglich, da einen Kleber dazwischen zu kriegen, es ist sehr wohl möglich. Und zwar damit https://eshop.wuerth.de/Kunststoffkleber-Spezial-KLEBST-KST-SPEZIAL-38ML/0893480001.sku/de/DE/EUR/ extra für PP/PE. Ein Nachteil ist du mußt bei Würth gelistet sein oder kennst jemanden der es für dich kaufen könnte. Zweiter Nachteil, du brauchst die Dppelkartuschenpistole dazu um Kleber und Härter im Verhältnis zu mischen. Vom Preis für die Menge auch noch erträglich. Um die Stoßstange zu kleben mußt du nur Innen- und Außenteil etwas auseinanderspreitzen und den Kleber dann in den Spalt einbringen, zügig zusammen drücken und mit kleinen Schraubzwingen alles fixieren. Und wenn du ganz schlau bist schaust du dir die andere Seite der Stoßstange genau an um diese evtl. auch gleich zu kleben Und ja, es funktioniert so und hält auch.
13. Juni 20188 J. Ersteller Hallo Icksemm, Du hast anfangs selbst aufgezählt, warum diese Methode kaum angewendet werden kann. Das Spreizen kommt überhaupt nicht in Betracht, das Risiko eines Bruchs der Verstärkung wäre mir einfach zu groß. Trotzdem werde ich natürlich versuchen die beiden Teile erstmal zu verkleben, wenn es vielleicht auch nur solange hält bis ich mit dem Schweißen fertig bin, auf die Art hätte ich mir das Fixieren mittels Zwingen erspart. Trotzdem danke für den Tip, vielleicht kann man irgendwann davon profitieren. Selbstverständlich habe ich die andere Seite genauestens unter die Lupe genommen, keinerlei Schwachpunkte erkennbar. Gruß Otto
13. Juni 20188 J. Ich habe jetzt zu meiner Schande nicht alles gelesen, aber dieser HG-KLeber ist wirklich ein Teufelszeug. Die Klebeflächen müssen aber richtig sauber sein (mache ich mit Bremsenreiniger).
13. Juni 20188 J. Gerade eben schrieb Tim Schröder: Ich habe jetzt zu meiner Schande nicht alles gelesen, aber dieser HG-KLeber ist wirklich ein Teufelszeug. Die Klebeflächen müssen aber richtig sauber sein (mache ich mit Bremsenreiniger). Stimmt. Bisher hat alles gehalten. Manchmal sogar noch mehr, weil der Kleber auch an Stellen läuft wo er nicht hin soll. Ich hab aber überall den Aktivator verwendet, da ich nicht alles 2 mal machen will. Wenn Bremsenreiniger auch geht, umso besser. Bei der Stoßstange würden beide halten, also der 2k-Kleber oder das HG-Zeug. Den 2k-Kleber für Kunststoff gibts auch noch von anderen Firmen, also nicht nur von Würth. Daher verlinke ich mal nicht, denn sonst sitz ich in einer Stunde immer noch dran.
13. Juni 20188 J. vor 53 Minuten schrieb ottomitc6: Du hast anfangs selbst aufgezählt, warum diese Methode kaum angewendet werden kann. deine Frage war ja auch nur "welcher Kleber" und da ich annehme, daß du das Teil ja auch schnellst möglich reparieren willst brauch ich ja nicht mal zu fragen wie man dir das Zeug zukommen lassen kann. Ich muß mir nämlich auch wieder etwas bestellen vor 58 Minuten schrieb ottomitc6: Das Spreizen kommt überhaupt nicht in Betracht, du sollst das Ding ja auch nicht meterweit auseinander zerren sondern nur soviel das die Spizze von dem Zwangsmischerröhrchen da rein paßt. Da bietet sich ein kleiner Holzkeil an oder du nimmst ein Wäscheklammer auseinander- das geht auch vor 45 Minuten schrieb Wurzelsepp: Den 2k-Kleber für Kunststoff gibts auch noch von anderen Firmen, also nicht nur von Würth. stimmt, da sollte man aber mal nach der Gebindegröße schauen denn dann wäre es bei Würth schon wieder ein Schnäppchen
13. Juni 20188 J. vor 13 Minuten schrieb Icksemm: stimmt, da sollte man aber mal nach der Gebindegröße schauen denn dann wäre es bei Würth schon wieder ein Schnäppchen Dafür bekommst du bei anderen eine kleine Doppelkartusche, die erstens nicht so viel Müll zurückläßt und zweitens auch ohne spezielle Pistole einfach von Hand zu betätigen ist und den Kleber in einem Mischrohr schon perfekt mischt. Wobei ich da, trotz bei Würth arbeitendem Sohn manchmal auch zu kniggrich bin und den Kleber auf irgend etwas mit einem ? anmische um ihn danach da hin zu verfrachten wo er seine Arbeit tun soll.
13. Juni 20188 J. vor 26 Minuten schrieb Wurzelsepp: den Kleber auf irgend etwas mit einem ? anmische ja das geht natürlich auch und wäre die einfache Methode die Zwangsmischer werden ja auch nicht verschenkt
13. Juni 20188 J. vor 3 Stunden schrieb Wurzelsepp: Ich hab aber überall den Aktivator verwendet, da ich nicht alles 2 mal machen will. Wenn Bremsenreiniger auch geht, umso besser. Der Aktivator reinigt nicht sondern - wie der Name sagt - aktiviert durch eine chemische Reaktion die Oberfläche z.B. durch Einbringen von Sauerstoff. Dadurch kann der Kleber erst kleben. Merke: Klebeverbindungen funktionieren nur, wenn der Kleber unpolarer ist als die Oberfläche, die verklebt werden soll (Klugscheißmodus aus). Eine Reinigung mit Bremsenreiniger ist der Sache natürlich zuträglich. Gruß Jens
14. Juni 20188 J. Am 13.6.2018 um 14:37 schrieb ottomitc6: Hier einige Bilder, die hoffentlich die Problematik veranschaulichen Genau so hatte ich es auch (besonders gut auf Bild 2 zu sehen). Nochmal meine Lösung: Am 9.6.2018 um 20:59 schrieb Jürgen: Die auch bei mir abgelöste Seite war dabei das geringste Problem. Ich habe die schwarzen Waben und das lackierte Außenteil mit Schraubzwingen zusammengedrückt und dann an der Oberseite die beiden Teile schön vorsichtig auf gesamter Länge ohne Hinzufügen neuen Materials dünn miteinander verschmolzen. Geht prima und ist nach Montage von außen nicht sichtbar. Da der Kunststoff nur eine geringe Wärmeleitfähigkeit hat, bleibt die Erwärmung auf einen kleinen Raum begrenzt. Dadurch bleibt die Schweißstelle selbst aber auch recht lange überm Schmelzpunkt. Die weiter unten sitzenden Halteklemmen habe ich ebenfalls einfach verschweißt, damit die beiden Teile auf der ganzen Seite schön fixiert sind und nicht die ganze Bewegungsspannung beim Fahren an der Oberkante zur Wirkung kommt. Da brauchst du keinen Kleber zu suchen. Meine dilletantische Anfängerarbeit hält nun schon über 1oTkm, ohne daß man von außen etwas davon sieht. Kostenfaktor: ca. 15€ für Lötkolben, Zeitaufwand bei ausgebauter Stoßstange: 15 bis 20 Minuten für ungeübte Schreibtischfinger. Zier dich nicht so . Du schaffst das!
14. Juni 20188 J. Ersteller vor 12 Minuten schrieb Jürgen: Genau so hatte ich es auch (besonders gut auf Bild 2 zu sehen). Nochmal meine Lösung: Da brauchst du keinen Kleber zu suchen. Meine dilletantische Anfängerarbeit hält nun schon über 1oTkm, ohne daß man von außen etwas davon sieht. Kostenfaktor: ca. 15€ für Lötkolben, Zeitaufwand bei ausgebauter Stoßstange: 15 bis 20 Minuten für ungeübte Schreibtischfinger. Zier dich nicht so . Du schaffst das! Hallo Jürgen, mach Dir keine Sorgen dass ich mich ziere, bin ja keine Jungfrau. Ob der bereits organisierte Kleber zum Einsatz kommt weiß ich im Moment noch nicht, der frisst aber keinen Hafer, wird sicher irgendwann für irgendwas Verwendung finden. Derzeit beschäftige ich mich noch mit Nebenschauplätzen, heute habe ich der Diva 2 neue Birnen für die Scheibwerfer spendiert und morgen ist dann die vordere Aktivakugel an der Reihe, wird vielleicht auch noch ein Abenteuer. Es liegt zwar ohne den Stoßfänger alles schön offen vor einem, aber viel Platz zum arbeiten hat man da trotzdem nicht. Wenn alles fertig ist berichte ich weiter. Gruß Otto
15. Juni 20188 J. Ersteller So langsam kehrt das Leben in die Diva zurück, habe heute die vordere Hydractivkugel gewechselt und kann mich nun morgen um den Stoßfänger kümmern. Momentan bin ich guter Dinge und voller Hoffnung, dass ich nach dem Wochenende vom Xsara wieder auf die Diva umsteigen darf. Gruß Otto
15. Juni 20188 J. vor 39 Minuten schrieb ottomitc6: Xsara wieder auf die Diva umsteigen darf. Na, da hoffe ich für Dich mit. Gruß Jens
16. Juni 20188 J. Ersteller Schlussmeldung: Stoßfänger mit dem Lötkolben verschweißt, nicht geklebt. Alles wieder zusammengebaut, eine Sauarbeit, der Kunststoff der Innenkotflügel hat im Laufe von 11 Jahren seine ursprüngliche Form verloren und es war schwierig, die Schrauben einzudrehen. Aber jetzt ist es vollbracht, wenn es hält ist alles gut. Besten Dank an alle Ratgeber, es war äußerst lehrreich und man lernt dabei, wieviel man doch nicht weiß. Nach dem alten Forenspruch : keiner weiß so viel wie wir alle zusammen. Gruß Otto
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