20. November 200223 J. Hallo zusammen! Seit längerer Zeit plagt mich mein heißgeliebter BX mit seitlichem Versetzen, wenn man z.B. in einer Kurve durch eine Querrille fährt. Ich muss dann das Lenkrad schon ganz schön festhalten, damit er mir nicht aus der Spur hüpft. Schwingarmlager sind definitiv in Ordnung, ein Jahr alt. Alle Federkugeln neu, vordere Federbeine haben jetzt knapp 50tkm weg, kein Rucken, federt astrein und weich, so wie ses sein soll. Seit vorgestern tritt dann von vorne rechts ein neues Geräusch in meine hypernsiblen Ohren. Es tritt auf beim Durchfahren von leichten Bodenwellen, sowie beispielsweise im Stand beim Einschlagen der Räder. Hört sich von innen an, als ob Metall auf Metall reibt (ähnlich dem Geräusch von Schwingarmlagern im Endstadium). Beim Einfedern von Hand gibt der BX Geräusche von sich,so dass man denken könnte, man habe es eher mit einem ausgedienten Lattenrost als mit einem komfortablen französischen Bett zu tun, quietscht ziemlich erbärmlich. Gestern haben wir den XM zwecks Kupplungstausch zu unserem Citroën-Schrauber gebracht und der hat dann auch mal ein Auge auf den BX geworfen. Bei einer Probefahrt hält sich der BX natürlich mit sämtlichem Quietschen und Poltern vornehm zurück, so soll es sein... Diagnose ergab dann trotzdem ein defektes Traggelenk vorne rechts, da ist ziemlich Spiel drin. Gibt es da jetzt irgendeinen Zusammenhang zu dem o.g. Fahrverhalten bzw. diesem Quietschen? Was darf so etwas kosten? Man nannte mir einen Preis von komplett 120EUR, ist das zu teuer? Grüße aus dem Siegerland Frederic
21. November 200223 J. Das Traggelenk unten kostet ca 25 Euro und ich hab eine halbe Stunde gebraucht um es zu wechseln, es ist unten eingeschraubt und ohne Tricks nicht aus der verrosteten Verankerung zu bringen, entweder Meissel oder Spezialnuß, etwas anwärmen und dann geht das. 120 Euro ist dann mit Achsvermessung - oder , dann ists OK Rü
21. November 200223 J. Moin Frederic, das Tauschen des Traggelenks ist wiklich kein Problem. Allerdings sichere ich die Federbeine mit einem Spanngurt gegen "abdriften" nach aussen, damit ich die Antriebswellen nicht lösen muss und sich die Wellen nicht lösen oder auseinanderreissen(rechts). Mit der Meisselmethode habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, mit Spezialnuss und Schlagschrauber gehts besser. Drucklosmachen der Hydraulik ist hilfreich, aber nicht notwendig. Bitte überprüfe auch die inneren Lager des Querlenkers, ich hatte schon mal ein defektes. Viel Erfolg! Robert
21. November 200223 J. Hi Robert, wo gibts die Nuß ,dann würde ich mir gerne eine kaufen, paßt ja auch für Püscho ?? Rü
21. November 200223 J. Also hab gerade eins gemacht. Bremsscheibe runter ( mehr Platz) dazu Bremsklötze ausbauen , die 2 SChrauben an der Scheibe weg, Rostlöser draufschütten ,die Traggelenkmutter ein Stück lösen und das Federbein angewärmt, nicht auf die Achswellenmanschette leuchten ,dann Meissel bis es gelöst ist, dann Mutter unten weg und dann ganz rausgedreht und alles wieder rückwärts, ungefähr eine gute halbe Stunde , wenn er auf der Bühne ist ( Druck ablasen ist gut, dann kann man das Federbein schön hochdrücken, so nun ist Feierabend in der Werkstatt - gute Nacht Rü
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