1. Juli 20188 J. Hallo, mir ist öfters schon aufgefallen, daß z.B. an originalen Türen oft Beschriftungen (Stempel oder handschriftlich) zu finden sind. Wozu dienen/dienten sie? Qualitätskontrolle? Nachbearbeitungen? Anbei mal 2 Bilder. Die grüne Tür entstammt einer bambusgrünen "I fly bleifrei Ente Grün". Da wurde was handschriftlich mit einem weißen Stift aufgeschrieben. In der gelben Tür ist ein roter Stempel zu finden. Weiß jemand, wofür diese Beschriftungen gut waren? Im Werkstattordner steht nichts darüber. Gruß DS Bearbeitet (1. Juli 20188 J. von EntenDaniel) Rechtschreibfehler.
1. Juli 20188 J. Vielleicht sowas, wie: http://www.car-range.de/lexikon-a-z/articles/lexikon-matching-numbers.html ? Da die Definition sich nur ungefähr ausdrückt, könnte es auch auf Karosserieteile zutreffen.
1. Juli 20188 J. Ersteller Bei der Ente haben Motor, Getriebe und Karosserie bei der Ente verschiedene Nummern. Auch die Anzahl der Ziffern ist unterschiedlich. Die Motornummer hat viel mehr Stellen als die Karosserienummer. Hier als Beispiel die Plakette der damals unrestaurierten Karosserie meiner Ente:
1. Juli 20188 J. 15 minutes ago, EntenDaniel said: Die Motornummer hat viel mehr Stellen als die Karosserienummer. Nicht zwingend. Bei Wellblech Motoren gab es auch weniger Stellen als die der Karosse. Aber ich nehme an, dass es Dir um die Definition ging. Quote Das heißt, Motor und Getriebe haben dieselbe Nummer wie die Karosserie, denn es handelt sich bei ihnen um Originalteile. Die ist wohl für (fast?) alle Oldtimer falsch. Die Matching Numbers Zuordnung, z.B. durch das Werksarchiv hat nichts mit identischer Nummerierung zu tun. Bei unseren 2CV ist das beim Conservatoire Citroen gespeichert. Das verrät z.B., ob die (stets abweichende) Motornummer zur Fahrgestellnummer gehört. Der gezeigte Stempel hat auch nichts mit Matching Numbers zu tun. Diese Stempel (Prüfstempel der QS?) findet man z.T. auch gleichlautend auch in unterschiedl. Farben an verschiedenen Teilen, zuletzt gezeigt hier z.B. auf Ventildeckeln.
5. Juli 20188 J. Das sind Graffiti der Mitarbeiter. So was findet man auch in Pyramiden. Im Ernst. Wohl eher Kennzeichnungen für die Qualitätskontrolle, wer hier seine Finger dran hatte.
5. Juli 20188 J. vor 2 Stunden schrieb DerProfi: Wohl eher Kennzeichnungen für die Qualitätskontrolle... Sowas gab oder gibt's bei Citroën bei den wechselhaften Unterschieden während der Produktionszeit der Ente?! Ein deutscher Sportwagenhersteller hatte vor vielen Jahren so große Qualitätsmängel in der Fertigung, dass Türen für jede Karosse speziell angepasst werden mussten. Damit in der weiteren Fertigung die Türen wieder zum passenden Auto wieder fanden. Vielleicht sahen die Kennzeichnungen auch so aus?
7. Juli 20188 J. Die überall zu findenden gelben Farbpunkte auf vielen Schrauben, Muttern usw. sind auch eine Art "Qualitätskontrolle". So sollte die Montage der betreffenden Komponenten durch die Arbeiter überprüft werden und das "Vergessen" einzelner Bauteile ausgeschlossen werden.
7. Juli 20188 J. Ersteller Diese Vorgehensweise hab ich auch mal bei einem Citroën-Händler gesehen, als ich meine Ente dort zur Inspektion hatte. Waren dann rote Farbtupfer auf den Zündkabeln, Schrauben des Kontaktgehäuses etc. Kann mir vorstellen, daß das auch ne Absicherung von der Werkstatt war. Wenn man mit der Kiste stehenblieb, konnten sie sofort sehen, ob das ihr Vergehen war (wegen Kulanz/Gewährleistung) oder ob da zwischenzeitlich jemand anders dran rumgebastelt hat.
22. Juli 20188 J. Einen handschriftlichen "Gruß" von einem Mitarbeiter in Mangualde fand ich vor Jahren unter dem Wischwasserbehälter auf der Spritzwand meines 2CV vom Juni 1988, daneben gibt es natürlich teilweise auch noch die gelben Punkte und an den Karrosserieteilen die kleinen schwarzen Doppelwinkelstempel. Viele Grüße ACCM Jan II
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren