22. Juli 20188 J. Musste heute Abend im Dunklen längs an einem Straßenparkplatz an einem Hang parken und später drehen. Straße war sehr eng. Also im mühsamen Zick-Zack vor und zurück um 180 Grad den Wagen gedreht. Dabei hörte ich wie der Wagen hinten aufsetzte (Wiesenhang der nach oben ging). Ich stoppte sofort. Fuhr wieder vorwärts. War dann irgendwann gedreht und konnte losfahren. Unterwegs machten entgegenkommende Fahrzeuge Lichthupenorgien. Wenn ich von Abblendlicht auf Fernlicht umschaltete änderte sich kaum die Ausleuchtung der Straße. Das Fernlicht erhellte die Baumwipfel. Die Straße blieb gleich hell. Hat jemand eine Erklärung für dieses Verhalten? Ist da was kaputt gegangen? zurigo Bearbeitet (22. Juli 20188 J. von zurigo) peanuts
22. Juli 20188 J. Ersteller Ja, das habe ich ganz tief im Innern vermutet. Die scheinen hinten zu sitzen. Oder könnte der nur dreckig sein? Weiß gar nicht, wie so ein Sensor arbeitet. zurigo
23. Juli 20188 J. Der arbeitet genau so wie der Höhensensor des Fahrwerks. Und ich glaube, dass bei HP auch das Licht von den Fahrwerkssensoren angesteuert wird. Die Stahlfahrwerke haben eigene Sensoren für das Licht. Und wenn du hinten irgendwo aufgesetzt hast oder hängengeblieben bist, kann ja durchaus was brechen, eine kleine Koppelstange zum Beispiel oder ein Kabel. Bearbeitet (23. Juli 20188 J. von Tim Schröder)
23. Juli 20188 J. Falls der C5 HP hat wird zumindest die Fahrwerkshöhe nicht mehr stimmen wenn am Sensor was verbogen ist, meistens gibt es sogar Fehlermeldungen wegen nicht plausibler Werte. Falls Xenon verbaut ist wird die Sensorik der HP auch hierfür verwendet. Bei Fahrzeugen ohne HP gibt es die Sensorik nur bei Xenon und die würden bei fehlender Sensorinformation ebenfalls eine Fehlermeldung rausgeben und vermutlich ganz nach unten fahren um Blendung zu verhindern. Ein minimal verbogener Sensor könnte durchaus zu einer falschen Ausrichtung des Lichts führen.
27. Juli 20188 J. Ersteller War soeben bei der CIT-Werkstatt. Einer der rund 10 Meister hob den C5 an und machte dann am Unterboden das Gras etwas weg. Sonst sei alles ok, meinte er. Alle Teile seien beweglich. Nicht sähe gebrochen oder verbogen aus. - Ich schaute mit drunter: da ist auf Hinter-Räderhöhe eine schwarze Stange, die querverläuft. Die konnte man tatsächlich in ihrer Längsachse bewegen (drehen). Der Meister erklärte, dass diese Stange die Fahrlage bestimme. Das konnte ich verstehen. Er ließ den Wagen wieder runter, setzte eine Scheinwerfer-Messanlage vors Auto und stellte mit einem Schraubenzieher die beiden viel zu hoch stehenden Scheinwerfer ein, indem er oben an den Scheinwerfern an einer Schraube drehte. Ging ganz einfach. Dauerte jeweils 5 Sekunden. Dann sollte ich mich auf das Heck setzen. Ich tat wie geheißen. Er rief: "Ja, das Niveau wird jetzt geregelt - aber vielleicht etwas langsam". Dann sollte ich aufstehen. Er beobachtete die Messanlage: "Alles wieder ok. Er regelt wieder hoch". Ich nickte verständnisheuchelnd. Nach 5 Euro Trinkgeld dampfte ich ab. Und je länger ich drüber nachdachte, desto weniger verstand ich, was jetzt eigentlich an meinem Wagen nicht in Ordnung war. Denn wenn die Scheinwerfer nicht automatisch von einem noch so anonymen Sensor über einen Stellmotor auf die Normhöhe geregelt werden, was war dann überhaupt passiert? Wenn der Wagen über eine mechanische Kraft auf diese schwarze Stange dereguliert worden sein sollte (durch das Aufsetzen auf der Wiese), dann müsste er sich doch wieder selber regulieren. Ich stelle mir vor, dass die Schweinwerfer überhaupt nicht reguliert werden können - per Sensoren. Es wird nur das Fahrwerk und sein Anstellwinkel reguliert. Aber wie kann dann eine Anpassung der Schweinwerferleuchthöhe das Problem gelöst haben? Fahre ich nun mit einem falsch angestellten Fahrwerk herum, dessen Scheinwerfer zum Ausgleich nach unten leuchten? Ich verstehe kein Wort mehr. zurigo
27. Juli 20188 J. Wenn Xenon drin ist, werden die Lampen vom Steuergerät automatisch lagekorrigiert. Die HP ist da viel zu träge.
27. Juli 20188 J. Hallo, Zurigo, ist eigentlich recht einfach: An den Schrauben kann man die Grundeinstellung der Scheinwerfer verändern, das Ding an der Hinterachse dürfte der Stabilistaor gewesen sein, in dessen Mitte vermutlich der Höhenkorrektor hängt (Ich weiß es bei dem Fahrwerk nur vom C6 V6 Hdi, der hat an jedem Rad einen). Dieser regelt zum einen die Höhe, aber auch die Scheinwerfer nach, wenn Du beispielsweise stramm beschleunigst, der Wagen hinten dabei etwas einsinkt und der Leuchtkegel droht, den Gegenverkehhr zu blenden. Dass diese Regelung etwas verzögert ist, ist gewollt, beim 1er (den ich ja jetzt fahre) ist diese sehr direkt, da merkt man sogar Bodenwellen manchmal am zittern des Lichtkegels Steht der C5 denn gerade, oder stimmt hinten augenfällig etwas mit der Fahrwerkshöhe nicht? Sieht man eigentlich ganz gut, wenn er schiefsteht. Grüße Chris
27. Juli 20188 J. das Steuergerät der Schweinwerferregelung bekommt seine Höhenwerte vom Federungssteuergerät. Ohne jetzt den Schaltplan auswendig zu kennen, gehe ich auch mal davon aus, dass die Werte für die Höhe von den Fahrwerkshöhengebern kommen. Bei HP haben die Scheinwerfer jedenfalls keine eigenen Sensoren.
27. Juli 20188 J. Ersteller Retusche? Das heißt, es ist jetzt nicht in Ordnung, aber das Ding fährt wieder normal? Also Titanic kurz vor dem Eisberg. zurigo
29. Juli 20188 J. Ersteller Kann fast alles mit Ja beantworten. Nur die "normale Höhe" kann ich nicht sicher bestätigen. Ich gehe davon aus, dass Du damit die Fahrstufe "Normal" meinst. Die scheint in Ordnung. Bin gestern Nacht gefahren. Die Einstellung des Lichtes ist nach der CIT Werkstatt m.E. jetzt wieder richtig. Abblendlicht zeigt jetzt wieder nur rund 20 Meter voraus. Fernlicht macht dann den Rest nach hinten. Also ok. Ich kapiere aber immer noch nicht, was denn da "kurzzeitig" anders war beim Aufsetzen auf den Boden. Und dass die Scheinwerfer durch manuelles Runterschrauben jetzt wieder normal stehen, ist mir ein völliges Rätsel. Denn die sollen doch angeblich mit der Karrosserie fest verbunden sein. Ich habe Glüchlicht - und HP. Da wird doch die Scheinwerferhöhe automatisch über die Karosse (HP) geregelt. Und so lange man nicht an den Schweinwerfern etwas verdreht, dürften die doch nicht 10 m höher ausleuchten. Muss mal einen Fachmann anbohren. zurigo
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