24. Juli 20188 J. Sehr geehrte Experten, Vorab: Vor ca. 2 Jahren habe ich selbst den Zahnriemen in unser Pluriel 1.4 (BJ 2003) ersetzt. In meine Erinnerung habe ich damals auch leicht geflucht, aber es war erfolgreich. Da der TUEV Oel am Motor bemaengelt hat habe ich die Zylinderkopfdichtung ersetzt. Dafuer muss bekannterweise den Zahnriemen ab. Ich habe die Pins im Nockenwellenrad und in der Schwungscheibe korrekt eingesetzt und alles demontiert. Die Pins sind auch definitiv nicht herausgerutscht. Am Nockwellenrad hatte ich auch eine Farbmarkierung gemacht. Der Zylinderkopf ist jetzt wieder montiert aber gestern Abend bekam ich den Zahnriemen nicht wieder montiert. Ich benuetze den alten Zahnriemen (2 Jahre alt, ca 20 tkm). In der Anleitung steht dass der Riemen zwischen Kurbelwellenrad und Nockenwellenrad mit "Spannung" montiert werden soll. Das gelingt mir aber nicht. Wenn der Riemen auf diesen beiden Raeder korrekt aufliegt kann von Spannung im Riemen nicht die Rede sein, der Riemen beruehrt dann mehr oder weniger die Rippe vor den Riemen. In dieser Zustand bekomme ich den Riemen auch nicht über das Wasserpumpenrad und die Spannrolle. Der Riemen ist dann straff gespannt wenn die Zähne vom Riemen mehr oder weniger genau auf die Zähne vom Nockenwellenrad liegen (statt zwischen diese Zähne). Ich bin mich aber eigentlich sicher dass der Riemen unten am Kurbelwellenrad gut anliegt. Was mache ich falsch? Soll/kann/darf ich das Nockenwellenrad ein wenig drehen (nachdem ich den Pin entfernt habe) sodass der Riemen passt? Wenn ja in welcher Richtung? Oder kann der Riemen vorne zwischen Kurbelwellenrad und Nockwellenrad bei Einbau (und bevor die Spannrolle gespannt wird) ruhig "schlappern"? Schon vielen Dank im voraus! Jint
24. Juli 20188 J. Wurde der Kopf geschliffen? Wenn ich es recht im Ohr habe, gibt es die Zylinderkopfdichtung in verschiedenen Dicken. Welche Dicke war da bisher montiert? Wenn Du den Riemen auf der Zugtrumseite locker montierst und dann auf der Leertrumseite spannst, bekommst Du die Zentrierstifte nicht mehr ohne weiteres heraus und es stimmen auch die Steuerzeiten nicht. Das ist nicht Sinn der Sache. Gernot
24. Juli 20188 J. Ersteller Gernot, danke fuer deine Antwort. Der Kopf wurde nicht geschliffen, und ich habe eine ganze normale Zylinderkopfdichtung bestellt und eingebaut (so weit ich weiss). Eine Zylinderkopfdichtung welcher einige Zehntel(?) dicker ist kann (meiner Meinung) nach auch kein grosser Unterschiedt machen, oder? Ich kann aber die neue und alte Dichtung mal am Rand nachmessen (auf diese Idee war ich noch nicht gekommen). Mehr oder weniger verzweifelt, Jint
24. Juli 20188 J. Wenn du die Nockenwelle bei eintferntem Stift ein wenig nach rechts drehst,, den Riemen auflegst und dann mit die Neckenwelle wieder nach links drehst und den Riemen mit der Spannrolle spannst, passt dann der Stift wieder halbwegs ? Hast Du die untere Riemenabdeckung abgebaut das du auch siehst das auf der Kurbelwelle die Zähne auch passen bzw nix unten reingefallen ist ?
24. Juli 20188 J. Ersteller Kroack, danke fuer deine Anwort! Quote Wenn du die Nockenwelle bei eintferntem Stift ein wenig nach rechts drehst,, den Riemen auflegst und dann mit die Neckenwelle wieder nach links drehst und den Riemen mit der Spannrolle spannst, passt dann der Stift wieder halbwegs ? Das werde ich nachher mal versuchen. Quote Hast Du die untere Riemenabdeckung abgebaut das du auch siehst das auf der Kurbelwelle die Zähne auch passen bzw nix unten reingefallen ist ? Ja, ohne die untere Riemenabdeckung abzubauen geht beim TU3JP Motor, was den Zahnriemen angeht, gar nichts.
24. Juli 20188 J. DIe Reparaturkopfdichtung ist 0,2 mm dicker als die normale Dichtung. Die Reparaturkopfdichtung hat eine Einkerbung im Bild unten am Rand mit den anderen Kerben. Gernot
24. Juli 20188 J. Ersteller Quote Die Reparaturkopfdichtung hat eine Einkerbung im Bild unten am Rand mit den anderen Kerben. Du meinst die (6) Einkerbungen am rechten Rand der Dichtung? Ich kann mich nicht erinnern ueberhaupt Einkerbungen gesehen zu haben (aber das heisst nichts...). Nochmals Danke fuer's mitdenken.
24. Juli 20188 J. Die Dicke der ZKD ist für den Einbau des Riemens nicht relevant. Ist eine automatische Spannrolle verbaut muß man deren Zeiger per 3mm Stift blockieren (so werden die Neuteile geliefert) um sie komplett zu entspannen, sonst wird das nichts mit dem Auflegen des Riemens.
24. Juli 20188 J. Ersteller 50 minutes ago, bx-basis said: Die Dicke der ZKD ist für den Einbau des Riemens nicht relevant. Ist eine automatische Spannrolle verbaut muß man deren Zeiger per 3mm Stift blockieren (so werden die Neuteile geliefert) um sie komplett zu entspannen, sonst wird das nichts mit dem Auflegen des Riemens. Auch Danke! Werde ich machen. Das wird aber das Problem mit der fehlende Spannung im Riemen zwischen Kurbwellenrad und Nokkenwellenrad (bei gesteckte Stifte in beide) nicht lösen. Wenn ich gleich nicht irgendeine Blödheit meinerseits entdecke und der Riemen doch gut passt, werde ich mal ein paar Fotos posten.
24. Juli 20188 J. Hab jetzt nicht gelesen, aber wenn man den Zahnriemen ab der Kurbelwelle in beiden Richtungen so weit verlegt bis nur noch der Spanner übrig bleibt, dann sollte nach entspannen dieses Teils doch alles passen.
24. Juli 20188 J. Ersteller Problem gelöst auch dank euch ihr, wirklich!! Gesternabend war ich wohl etwas zu gestresst... Das folgende hat mich ans denken gebracht: 2 hours ago, kroack said: Wenn du die Nockenwelle bei eintferntem Stift ein wenig nach rechts drehst,, den Riemen auflegst und dann mit die Neckenwelle wieder nach links drehst und den Riemen mit der Spannrolle spannst, passt dann der Stift wieder halbwegs ? Ich habe einfach nur eine wenig am Stift in Nockenwellenrad gewackelt, dabei dreht sich das Rad um wenige Grad, und schon passte der Riemen, mit der richtige Spannung! Puh, hé, bin ich erleichtert!! Nochmals Danke an alle hieroben für's mitdenken!
27. Juli 20188 J. Ersteller Der Motor läuft wieder, das Auto fährt wieder und hat heute im zweiten Anlauf (Nachprüfung) eine neue TUEV Plakette bekommen. Jetzt noch die Ventile einstellen.
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