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CX Pallas Serie I, bypass für ne 2te Spritpumpe elektrisch betrieben


tokki

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Ich bräuchte mal ne Meinung...
Also..., ich habe einen Pallas CX Serie I, der steht überwiegend und hat ne mechanische Spritpumpe... Nach langem Stillstand startet dieser immer etwas  schlecht da vermutlich die Schwimmerkammer irgendwann trocken ist und der Motor beim start über dem Anlasser die Spritpumpe (mechanisch) antreibt um die Schwimmerkammer zu füllen...

Die Idee wäre mit einer elektrischen Spritpumpe vor dem Anlasserstart hier ein wenig nachzuhelfen...

Mechanische Modifikation:
Ein Y-Stück vor der mechanischen Pumpe in die Spritleitung, daran die mechanische und die elektrische Pumpe parallel und danach wieder per Y-Stück die Spritleitung zusammen zu führen... Hier könnten ggf. noch Rückschlagventile/Sperrventile vonnöten sein um den Sprit im Betrieb nicht über die andere parallele Pumpe in den Tank zurück zu drücken...

Eventuell könnte man die Pumpen auch in Reihe schalten (wäre sicher einfacher) sofern diese das Durchsaugen von Sprit bzw. durchdrücken von Sprit im Stillstand erlauben. Leider weiß ich nicht ob Spritpumpen das  mechanisch gesehen erlauben... (außerdem könnte es hier mit dem Spritdruck vielleicht Probleme geben durch die die zusätzliche Pumpe den sprit durchdrücken muss)

 

Elektrische Modifikation:
Hier stelle ich mir einen Taster vor, der die elektrische Spritpumpe für einige Sekunden über ein Zeitrelais/Druckfühler kurz in Betrieb setzt zum Füllen der Schwimmerkammer danach soll sie sich deaktivieren und hätte Ihre Aufgabe getan... Im Fahrbetrieb würde dies dann auch sicherstellen, dass die elektrische Pumpe außer Betrieb ist und damit bei einem Unfall mit Motorstillstand nicht fördert.

Prinzipiell soll der Wagen folglich im Fahrbetrieb auf der mechanischen Pumpe laufen..., die elektrische soll lediglich nur die Schwimmerkammer nach langer Standzeit füllen...

Oder vielleicht komplett auf eine elektrische umrüsten? Hierfür müsste man dann aber irgendwie sicherstellen, das die im Falle eines Unfalls deaktiviert ist, trotzdem aber bei stehendem Motor die Schwimmerkammer füllen kann... 

Wer möchte dies ein bisschen  diskutieren und mit Ideen, Vorschlägen und/oder Erfahrungen bereichern?


 

Bearbeitet von tokki
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Die Diagnose ist absolut korrekt und ich hatte mir auch schon mehrfach Gedanken zu so einem Projekt gemacht. Aber wenn man es im Detail weiter überlegt so wird a) die Realisierung gar nicht so einfach und b) scheint es auch gar nicht mehr so sicher ob das uneingeschränkt vorteilhaft wäre.

Ja, wenn noch Benzin in der Kammer ist (und die Zündung ok ist) startet er normalerweise tatsächlich sofort. Schont Batterie und Anlasser, aber ist das für den Motor nach Tagen Stillstand besser als erst langsamer durchgedreht zu werden ?

Es würde eine viel kleinere elektrische Pumpe genügen die parallel eingefügt würde, aber sie sollte natürlich zum Fördern von Benzin zulässig sein (und da wird's schon schwieriger). Rückschlagventil ja, falls nicht schon durch die Pumpenkonstruktion gegeben.

Die Elektrik dürfte selbst dann wenn die Pumpe einzig nur zum "Vorfüllen" verbaut wäre nicht weniger gegen eine Unfallsituation gesichert sein als es bei alleiniger elektrischer Pumpe der Fall ist (Pumpenrelais mit Auswertung eines Drehzahlsignals). 

Soll das für einen Douvrin oder einen frühen 2400 sein ? Eine saubere, gut fixierte zusätzliche "Verschlauchung" wäre auch nicht so trivial.

 

 

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Ich würds lassen. Kann mich meinen Vorredner nur anschliessen.... ist es nicht besser, eine Weile zu orgeln, das das Öl dann auch da ist, wo es hinsoll, wenn die Karre dann anspringt ? Und wenn die Karre eh überwiegend steht, musste dir um den Anlasserverschleiß keine Sorgen machen. Ich finde das relativ sinnfrei... ausser du musst iwie deine Bastelwut loswerden ^_^ . Aber ich denke, da gibt es bestimmt wichtigere Baustellen .

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Daß der Inhalt der Schwimmerkammer nach einigen Tagen verdunstet, ist normal, besonders bei tropischen Temperaturen. Eine intakte Pumpe sollte aber nach wenigen Motorumdrehungen ausreichend frischen Sprit nachfördern.

Ich würde ggf. erstmal die mech. Spritpumpe, Schläuche, Filter und Tank prüfen. (Membrane hart, Leitungen porös, Schmutz im Tank...)

Nachtrag:

Daten zur Förderleistung der Pumpe und Prüfung derselben, sollte eigentlich im Manual zu finden sein.

Bearbeitet von Oldieopa
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vor 7 Stunden schrieb tokki:

irgendwie sicherstellen, das die im Falle eines Unfalls deaktiviert ist,

Das dürfte gehen, indem man den Chrash-Schalter aus einem Xantia in die Stromversorgung der Pumpe einschleift.

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Wenn schon dann kein solches gebastel. Bei vielen Dieseln ist eine Vorförderpumpe heute verbaut die kann Auch in einen Benziner eingebaut werden und dann braucht man nicht so viel (riskantes) Basteln. Ob man  die Pume dann so steuert dass sie nur kurz läuft oder Dauernd darf sich jeder selbst überlegen. Wie lange steht das Auto denn weil bei Deutschen Temperaturen sollte das erst >4 Wochen passieren sonst stimmt etwas nicht.Und wie der opa sagt sollte das nicht langes Orgeln nach sich ziehen. 

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14 hours ago, CX Fahrer said:

Wenn schon dann kein solches gebastel. Bei vielen Dieseln ist eine Vorförderpumpe heute verbaut die kann Auch in einen Benziner eingebaut werden und dann braucht man nicht so viel (riskantes) Basteln. Ob man  die Pume dann so steuert dass sie nur kurz läuft oder Dauernd darf sich jeder selbst überlegen. Wie lange steht das Auto denn weil bei Deutschen Temperaturen sollte das erst >4 Wochen passieren sonst stimmt etwas nicht.Und wie der opa sagt sollte das nicht langes Orgeln nach sich ziehen. 

Der wagen steht in tropischen Temperaturen mit überwiegend jenseits der 32 Grad und läuft in der Tat selten, ein stillstand von 1-2 Monaten ist keine Seltenheit...
Es ist immer etwas  peinlich das Ding in ganz zu kriegen wenn der Anlasser minutenlang den Wagen anlässt mit mehreren Versuchen.

 

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On 1/19/2019 at 6:50 PM, surlaplage said:

 

Soll das für einen Douvrin oder einen frühen 2400 sein ? Eine saubere, gut fixierte zusätzliche "Verschlauchung" wäre auch nicht so trivial.

 

 

früher Pallas 2400

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vor 4 Stunden schrieb tokki:

minutenlang den Wagen anlässt mit mehreren Versuchen.

Wenn es tatsächlich Minuten dauert, ist definitiv was faul an der Kraftstoffanlage, tippe auf harte Pumpenmembrane.

Als erste Hilfe verwende beim nächsten mal etwas Startspray (Startpilot o.ä.) oder gib einen Schluck Sprit (1/2 Schnapsglas) direkt in den Vergaser.

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@CX Fahrer: Kannst ja mal probieren wie lange es dauert bis etwas Benzin in einer kleinen Schale lose abgedeckt bei sommerlichen 30° verdunstet ist. Tage, nicht 4 Wochen. Die Vorförderpumpe wird hier nicht funktionieren. Zum einen würde sie falls sie nicht ständig mitlaufen täte je nach Konstruktion entweder den Durchfluss ganz blockieren oder der nachfolgenden mechanischen Pumpe die Arbeit schwer machen. Sie wäre auch nicht geeignet die Kammer durch die nachfolgende mechanisch mit dem stehenden Nocken arretierte Membranpumpe zu quetschen. Die elektrischen Sicherungsmaßnahmen dürften auch nicht einfacher ausfallen als bei einer alleinig elektrischen Pumpe.

Minutenlanges Anlassen ist absolut nicht normal. Wahrscheinlich die Pumpe - unbedingt darauf achten die richtige, also nicht die für Douvrins zu nehmen - aber mglw. auch ein Problem in der Zuführung vom Tank zur Pumpe. Vielleicht fördert die zunächst nur Luft.

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Entweder E-Pumpe oder Original.

Die E-Pumpe, die ausschliesslich für Vergaserbetrieb gebaut sein muss, lässt sich mit einem einfachen Relais, das durch einen Zündungsinduktionimpuls geschlossen wird, regeln.

Diese Relais sind bei LPG-Venturi-Anlagen Pflicht.

Aber eigentlich tut´s eine originale mechanische Pumpe allemal, sofern das interne Rücklaufventil und alle Schläuche zwischen Tank und Pumpe wirklich dicht sind. Dann bleibt immer so viel Sprit in der Vorlaufleitung, daß es für ein erstes Anlaufen des Motors reicht und die intakte Pumpe arbeitet sofort überreichlich.

 

MfG

Volker

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