28. Januar 20197 J. Hallo, ich suche Fotos, wie beim XM die Tempomat-Komponenten im Motorraum (Pumpe, Unterdruckdose) am TCT befestigt sind. Der Hintergrund: Ich möchte einen Original-Tempomaten in meinen Xantia TCT einbauen. Das gab es vom Werk aus nie. Grüße Andreas
28. Januar 20197 J. Wenn meine Verkaufsprospekte stimmen, hat es den tct Automatik, zumindest als Y4, mit Tempomat gegeben. Ich hatte das hier auch schon mal zum Thema gemacht, weil ja gerade die Motorcharakteristik des tct für einen Tempomat Ideal ist. Und das Rätsel, warum es den Schalter nicht, den Automatik hingegen schon mit Tempomat gab … Ich kenne persönlich aber auch keinen tct mit Tempomat. Bearbeitet (28. Januar 20197 J. von holger s)
28. Januar 20197 J. Ersteller Hallo, vor 21 Minuten schrieb GuenniTCT: Die Pumpe kommt ins linke Radhaus. Liegen die Kabel in deinem Auto? das weiß ich noch nicht Beim Schlacht-TCT habe ich dort ein Teil gefunden, dass ich nicht zuordnen kann. Ich meine es ist mit einem Schlauch mit dem Ansaugtrakt verbunden. Die Unterdruckpumpe ist es nicht, das Ding ist eher tonnenförmig, dicker und kürzer als der der Klimatrockner. vor 4 Minuten schrieb holger s: Und das Rätsel, warum es den Schalter nicht, den Automatik hingegen schon mit Tempomat gab … Ich glaube, beim Xantia gab es grundsätzlich keinen Tempomat mit Schaltgetriebe. Und den TCT nicht mit Automatikgetriebe. Wir haben einen Seat mit Tempomat und Schaltgetriebe. Das funktioniert sehr gut. Auch, weil der 1,8-Liter-120-PS-Motor einen sehr kleinen Turbolader hat, der bei 1.800 U/min schon volle Leistung bringt. Solange es flach ist, kann man den Seat auch sehr gut mit 1.300 Touren fahren, auch mit Tempomat, aber beim Anstieg sollte man dann schon schalten. Vielleicht dachte Citroën, dass deren Kunden zu dumm sind, solche Dinge zu beachten. Grüße Andreas Bearbeitet (28. Januar 20197 J. von AndreasRS)
28. Januar 20197 J. vor 11 Minuten schrieb AndreasRS: Wir haben einen Seat mit Tempomat und Schaltgetriebe. Das funktioniert sehr gut. Auch, weil der 1,8-Liter-120-PS-Motor einen sehr kleinen Turbolader hat, der bei 1.800 U/min schon volle Leistung bringt. Solange es flach ist, kann man den Seat auch sehr gut mit 1.300 Touren fahren, auch mit Tempomat, aber beim Anstieg sollte man dann schon schalten. Vielleicht dachte Citroën, dass deren Kunden zu dumm sind, solche Dinge zu beachten. Naja … aber genau das ist es doch warum gerade der tct einen Tempomaten haben könnte / soll / muss. Der Unterschied ist, dass man beim 2.0i irgendwann runterschalten muss, um am Berg mithalten zu können, was man eben beim tct nicht muss. Bearbeitet (28. Januar 20197 J. von holger s)
28. Januar 20197 J. schwarzes Teil: Aktivkohlefilter? Müsste dann aber noch ne Leitung zum Tank gehen. Zum Tempomat kann ich nicht helfen, hatte nen Schalter.
28. Januar 20197 J. vor 11 Minuten schrieb holger s: Ich kenne persönlich aber auch keinen tct mit Tempomat. Ich schon. ;-) Steht vor meiner Haustür. Ich gebe aber zu, dass der Tempomat nicht serienmäßig ist. Beim Xantia gab es den Tempomaten nie in Kombination mit Schaltgetriebe.
28. Januar 20197 J. vor 1 Stunde schrieb AndreasRS: Beim Schlacht-TCT habe ich dort ein Teil gefunden, dass ich nicht zuordnen kann. Ich meine es ist mit einem Schlauch mit dem Ansaugtrakt verbunden. Die Unterdruckpumpe ist es nicht, das Ding ist eher tonnenförmig, dicker und kürzer als der der Klimatrockner. Dürfte sich tatsächlich um den Aktivkohlefilter der Tankentlüftung handeln, ein Schlauch endet hinter der Drosselklappen, der andere führt zum Tank. Zwischen Aktivkohlefilter und Drosselklappe sitzt ein Elektroventil. vor 1 Stunde schrieb holger s: das Rätsel, warum es den Schalter nicht, den Automatik hingegen schon mit Tempomat gab … Entweder Modellpolitik oder der Umstand, daß es bei Verwendung der Teile aus dem Herstellerregal möglich ist, den Gang herauszunehmen während der Tempomat aktiviert bleibt, also ohne Betätigung der Kupplung (mache ich selbst in aller Regel so, und sicher auch einige andere). Das hat zur Folge, daß der Motor bei einer Verlangsamung der Geschwindigkeit bis in den Drehzahlbegrenzer hochdreht und der Fahrer eine Panikattacke bekommen kann.
28. Januar 20197 J. vor 6 Minuten schrieb TorstenX1: oder der Umstand, daß es bei Verwendung der Teile aus dem Herstellerregal möglich ist, den Gang herauszunehmen während der Tempomat aktiviert bleibt, also ohne Betätigung der Kupplung (mache ich selbst in aller Regel so, und sicher auch einige andere). Das hat zur Folge, daß der Motor bei einer Verlangsamung der Geschwindigkeit bis in den Drehzahlbegrenzer hochdreht und der Fahrer eine Panikattacke bekommen kann. Aber das trifft ja auf jeden Wagen mit Schaltgetriebe zu; ist nichts tct-spezfisches. Es gibt ja in der Tat Autos, die man ganz gut ohne Kupplung schalten kann; zumindest hochschalten. Meine 68er DS ließ sich so sehr gut fahren. Bei meinem tct ging das auch; man musste aber schon sehr konzentriert sein.
28. Januar 20197 J. vor 12 Minuten schrieb TorstenX1: Entweder Modellpolitik Hm … aber welche Logik steckt dahinter, den tct Schalter als vermutlich einzigen XM (Benziner) nicht mit Tempomat anzubieten, zumal ja wie gesagt gerade der tct mit seiner Charakteristik sehr tempomatgeeignet ist?
28. Januar 20197 J. vor 7 Minuten schrieb holger s: Aber das trifft ja auf jeden Wagen mit Schaltgetriebe zu; ist nichts tct-spezfisches. Moderne Autos erkennen das und der Tempomat wird deaktiviert. Bei Altautos gibt es sicher auch Wege, den Tempomaten bei derartiger Fahrweise zu deaktivieren. Nur ist wohl im Citroen-Programm nichts dazu vorgesehen. Für mich ist das eine plausible Erklärung, warum es keine Tempomaten in Schaltwagen der damaligen Zeit gibt. Bei zukünftigen Nachrüstungen werde ich auch eine Einweisungsfahrt machen und vorführen, was passiert. Bearbeitet (28. Januar 20197 J. von TorstenX1)
28. Januar 20197 J. vor 8 Minuten schrieb holger s: Hm … aber welche Logik steckt dahinter, den tct Schalter als vermutlich einzigen XM (Benziner) nicht mit Tempomat anzubieten Den V6 gibt es als Schalter auch mit Tempomaten, bei anderen Schaltwagen fehlt mir das Wissen. Ich kann mir vorstellen, daß PSA erst später auf die Problematik aufmerksam wurde und dann den Einbau des Tempomaten in Schaltwagen gestoppt hat. Ist aber reine Spekulation. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es bei frühen Xantia Schaltwagen den Tempomaten gegeben hat oder nicht. Bearbeitet (28. Januar 20197 J. von TorstenX1)
28. Januar 20197 J. Eine Panikattake bekommt man durch einen Tempomaten der modernen Art mit automatischer Abstandsregulierung. Versteht ihr jetzt nicht, aber durch das tätsächliche Leben der Jetztzeit, also weit jenseits der Old- und Youngtimerzeit werden mir ab und zu Geschichten zugetragen, die gehen so: Von einem jetztzeitigem Gutachter: 7-er BMW Optimum, also jenseits der 100.000 €, Autobahnfahren, Tempomat auf 250 km/h mit Abstandregulierung, Fahren im Yoga- vielleicht auch Schneidersitz oder gar das rechte Bein oben auf die Armatur des Beifahrersitzes, zukunftsgläubig, technikaffin. Wechsel von der dritten auf die zweite Spur, dann kurz auf die erste hinter einem LKW, dann die Abfahrt. Kein Auto davor, das Navi kurz leicht irritiert, Vollbeschleunigung, in die Leitplanken - fünf Jahre Prozesse, diverse Gutachten, BMW musste zum Schluss zahlen. Wenn ihr mich fragt, das war ungerecht - der Typ hatte 'ne Macke.
28. Januar 20197 J. Ersteller Hallo Holger, Gerade eben schrieb holger s: Es gibt ja in der Tat Autos, die man ganz gut ohne Kupplung schalten kann; zumindest hochschalten. das habe ich damals beim Golf meiner Mutter ständig gemacht. Bis mir jemand, den ich für kompetent halte, gesagt hat, dass dadurch die Synchronringe übermäßig verschleißen. Grüße Andreas
28. Januar 20197 J. vor 26 Minuten schrieb TorstenX1: Entweder Modellpolitik oder der Umstand, daß es bei Verwendung der Teile aus dem Herstellerregal möglich ist, den Gang herauszunehmen während der Tempomat aktiviert bleibt, also ohne Betätigung der Kupplung (mache ich selbst in aller Regel so, und sicher auch einige andere). Das hat zur Folge, daß der Motor bei einer Verlangsamung der Geschwindigkeit bis in den Drehzahlbegrenzer hochdreht und der Fahrer eine Panikattacke bekommen kann. Das ist mir damals bei meinem Ketten monster y4 ähnlich ergangen. Wie man es manchmal so macht, in der Stadt bei ca 50 bis 60 kmh den Tempomaten eingeschaltet. Es kam die rote Ampel mit stehendem Verkehr davor. Der 24v hat den Tempomat ab Werk verbaut, also mit Kupplungsschalter. Ich habe den 5gang einfach ganz easy ohne das Pedal der Kupplung zu treten getrennt. Was passierte, der Motor drehte ins sonst wo hin. Kurzzeitig wollte ich sterben, da mich einige Leute aus ihren Autos und Fußgänger eigenartig angeschaut haben
28. Januar 20197 J. vor 11 Minuten schrieb AndreasRS: das habe ich damals beim Golf meiner Mutter ständig gemacht. Bis mir jemand, den ich für kompetent halte, gesagt hat, dass dadurch die Synchronringe übermäßig verschleißen. Wenn man ohne Kupplung schaltet, und zwar mittels Können so, daß es nicht kracht, passiert genau das Gegenteil: Die Synchronringe bleiben untätig und werden entsprechend nicht verschlissen, denn sie müssen nicht unterschiedliche Drehzahlen passend bremsen. Die Drehzahlen der Wellen hat der begabte Fahrer nämlich zuvor bereits angeglichen: Beim Hochschalten durch passend langes Warten vor dem Gangwechsel, beim Herunterschalten durch genau dosiertes Zwischengas verbunden mit perfektem Timing. Bearbeitet (28. Januar 20197 J. von TorstenX1)
28. Januar 20197 J. Ersteller Nabend, vor 39 Minuten schrieb TorstenX1: Wenn man ohne Kupplung schaltet, und zwar mittels Können so, daß es nicht kracht, passiert genau das Gegenteil: Die Synchronringe bleiben untätig und werden entsprechend nicht verschlissen ich habe beim Hochschalten gleichzeitig das Gas weggenommen (aber nicht ruckartig) und den Schalthebel sanft (!) zum nächsthöheren Gang gedrückt. Der eingelegte Gang sprang fast sofort heraus (logischerweise in dem kurzen Moment zwischen Motorkraft und Motorbremse) und dann dauerte es ein wenig, bis die Motordrehzahl passend zur Getriebeeingangsdrehzahl gesunken ist; dann flutsche der höhere Gang rein. Gekracht hat gar nichts. Aber in den 2-3 Sekunden, in denen die Motordrehzahl sank, dürften die Synchronringe geschliffen haben. Wie gesagt, das mache ich schon lange nicht mehr. Ich versuche aber, vor dem Einkuppeln mit dem Gaspedal die Motordrehzahl einigermaßen an die Getriebeeingangsdrehzahl anzupassen, damit die Kupplung nicht so lange schleift. Grüße Andreas (PS: Deine Signatur ist abgelaufen) Bearbeitet (28. Januar 20197 J. von AndreasRS)
28. Januar 20197 J. vor 1 Stunde schrieb TorstenX1: Für mich ist das eine plausible Erklärung, warum es keine Tempomaten in Schaltwagen der damaligen Zeit gibt. Der XM tct ist der einzige Schalter, der nicht mit Tempomat angeboten wurde.
29. Januar 20197 J. vor 7 Stunden schrieb TorstenX1: Das hat zur Folge, daß der Motor bei einer Verlangsamung der Geschwindigkeit bis in den Drehzahlbegrenzer hochdreht und der Fahrer eine Panikattacke bekommen kann. Alle Tempomaten die ich in Schaltwagen benutzt habe verhielten sich anders. Es gab einen kurzen Drehzahlanstieg gefolgt von der Abschaltung des Systems. Ich gehe davon aus daß es da eine Überwachung der Motordrehzahl gibt und ein zu schneller Anstieg zur Abschaltung führt.
29. Januar 20197 J. vor 8 Stunden schrieb TorstenX1: Vergiß nicht den V6 mit Zahnriemenmaschine. Ich hoffe, ich verstehe dich nicht falsch, aber den XM V6 (den ES9 und ich meine, sogar den Kettenmotor) gab es mit Schaltgetriebe und Tempomat. Unter Last den Gang rausgerissen (normalerweise tritt man dazu ja die Kupplung, was den Tempomat abschalten lässt) habe ich während der Fahrt bei dem noch nie, kann also nicht sagen, was er da genau macht. An und für sich ist das eine Fehlbedienung. Nur nicht ganz so schlimm wie, wenn man vom 4. in den 3. statt in den 5. schaltet.
29. Januar 20197 J. Ersteller Hallo TurboC.T. vor 12 Minuten schrieb TurboC.T.: Unter Last den Gang rausgerissen [...] ist das eine Fehlbedienung. Klar. Wenn Du soviel Gas wegnimmst, dass der Motor weder zieht noch bremst (also eben nicht unter Last), dann kannst Du den Gang ohne Widerstand herausnehmen. Man kann sich streiten, ob das eine Fehlbedienung ist. Schaden dürfte es dem Wagen aber nicht. Ansonsten, wenn man einen Fremdhersteller-Tempomat in einen Schaltwagen einbaut, dann kann man die Motordrehzahl als Geschwindigkeitssignal nehmen. Dadurch gibt es keine Probleme, wenn man plötzlich den Gang herausnimmt. Und man kann sogar den Kupplungsschalter einsparen, wenn man es möchte. Ich würde ihn dennoch einbauen. Super wären übrigens Fotos vom XM-Tempomaten im TCT. Grüße Andreas
29. Januar 20197 J. vor 20 Minuten schrieb AndreasRS: Hallo TurboC.T. Klar. Wenn Du soviel Gas wegnimmst, dass der Motor weder zieht noch bremst (also eben nicht unter Last), dann kannst Du den Gang ohne Widerstand herausnehmen. Man kann sich streiten, ob das eine Fehlbedienung ist. Schaden dürfte es dem Wagen aber nicht. Klar, ich schalte auch gelegentlich, ohne die Kupplung zu treten. Das geht alles, mit etwas Feingefühl. Es ging aber ja um den Tempomatbetrieb. Da kann man kein Gas wegnehmen, höchstens etwas mehr geben. Mit Fotos kann ich leider auch nicht dienen, mein TCT ist auch ein Schalter.
29. Januar 20197 J. Ersteller Hallo TurboC.T., vor einer Stunde schrieb TurboC.T.: Es ging aber ja um den Tempomatbetrieb. Da kann man kein Gas wegnehmen, höchstens etwas mehr geben. du bringst mich auf eine Idee. Hier im Hügelland nimmt der Tempomat öfter mal Gas weg. Mal sehen, was passiert, wenn ich in dem Moment beim Seat den Gang heraus nehme. Ich vermute schwer, dass der Tempomat das merkt. Im Armaturenbrett steht auch, in welchem Gang ich fahre, und das wird aus dem Verhältnis von Motordrehzahl und Geschwindigkeit ermittelt. Grüße Andreas
29. Januar 20197 J. Ich schätze, da liegst du richtig, dass er sich das über das Verhältnis Drehzahl/Geschwindigkeit ausrechnet. Werde ich im C4 mal ausprobieren. Der hat zwar keine Ganganzeige, welcher Gang eingelegt ist, aber eine Schaltpunktanzeige (sicher auch über das genannte Verhältnis n/v) Gruß, Marcel
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren