8. Mai 20224 J. Guten Morgen, vor 35 Minuten schrieb matgom: Bei der Haltbarkeit von galvanischer Verzinkung bin ich sehr skeptisch. ich finde diese Aussage etwas Allgemein. Einwirkdauer, Säure oder Lauge als Elektrolyt, mit oder ohne Nickelzusatz, wurde das Bad richtig "eingearbeitet", Badtemperatur, Entfettung vor der Verzinkung, Vorbehandlung mit Salzsäure, Nachbehandlung mit destilliertem Wasser, wurde anschließend passiviert, und zwar bevor sich die Oxidschicht gebildet hat? Nur wenn alle Parameter stimmen, erhält man einen dauerhaften Schutz. Grüße Andreas
8. Mai 20224 J. vor 2 Stunden schrieb AndreasRS: Nur wenn alle Parameter stimmen, erhält man einen dauerhaften Schutz. Und warum bekam das Cit beim Org Kreuzgelenk nicht hin ? Noch ein Hinweis zu Zink, es opfert sich und schützt dabei vor Korrosion. Wenn es sich weggeopfert hat, dann rostet es. Wenn es lange nicht rosten soll muss die Schichtdicke eben dicker sein, hab dazu auch mal irgendwo eine Tabelle gesehen Jahre/Schichtdicke. Wenn man selbst galvanisch verzinkt und dann prüft ob es rostet, das sagt gar nichts aus. Kann wenige Monate später rosten, man braucht die Kontrolle über die Schichtdicke. Mit dem Pinsel und 2 Durchgängen hab ich das im Griff.
8. Mai 20224 J. Hallo, vor 6 Minuten schrieb matgom: Und warum bekam das Cit beim Org Kreuzgelenk nicht hin ? Wieso, das Originalteil hält doch länger, als das ganze Autos halten sollte. Spinner wie wir, die das mit der Xantia-Lebenszeit nicht wahr haben wollen, werden natürlich nicht berücksichtigt. Nebenbei gesagt, das Passivieren nach dem Verzinken ist obligatorisch für einen guten Korrosionsschutz. Man nimmt dazu dreiwertigen Chrom oder Titan- bzw. Zirkoniumoxid. Früher war der krebserregende (und mittlerweile verbotene) Chrom der Hauptbestandteil der Passivierungsschicht. Optional kannst Du hinterher noch lackieren. Manche machen sich eine Manschette um das Kreuzgelenk. Ich halte das für sinnvoll. Die muss dann natürlich fettgefüllt sein, damit kein Wasser reinlaufen (und drin bleiben) kann. Grüße Andreas Bearbeitet (8. Mai 20224 J. von AndreasRS)
8. Mai 20224 J. vor 8 Minuten schrieb AndreasRS: Wieso, das Originalteil hält doch länger, als das ganze Autos halten sollte. Bei meinem 2012 verbauten Neuteil war das Gelenk gefettet, das verzinkte Rohr (tiefer) nicht. 2017 war das optisch so rostig angeblüht das mich ne Werkstatt drauf angesprochen hat, dort was zu tun.
10. Mai 20224 J. Freilich hält das nicht ewig. Siehe Maschinenschrauben, die glänzenden silbernen. Passivieren bietet zusätzlichen Schutz (ist dann gold, bläulich oder schwarz). In Streusalzumgebung taugt das aber alles nix auf Dauer, da muss drüberlackiert werden. Vor allem an so vergrabenen Stellen wie dem von dir angesprochenen Kreuzgelenk, ist ja schon fast der nächste Winter bis das letzte Salz weggewaschen ist. Und einmal nass, ist ewig nass dort. Nicht umsonst sind beispielsweise die ganzen Schrauben und Muttern an PKW Zinklamellenbeschichtet (matt silber). Leider übel teuer, sich da ein Sortiment zusammenzukaufen als Kleinstabnehmer. Mengen ab 100 Stück und geht bei Schrauben um einen Euro pro Schraube los. Ich priorisiere da momentan noch. Bearbeitet (10. Mai 20224 J. von schwinge)
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