21. März 20197 J. Hallo. Ein Kollege stellte mir eine Frage, auf die ich Ihm keine Antwort geben konnte. Eine Bekannte von Ihm hat wohl einen XM(Motorisierung/Baujahr konnte er mir nicht sagen, weil er es nicht wußte). Bei dem Fahrzeug wurde die Kugel hinten in der Mitte getauscht, weil diese undicht war. Jetzt federt das Fahrzeug hart, was es vor dem Tausch der Kugel nicht machte. Er fragte mich, ob ich einen Idee hätte woran es liegen könnte und ob das Hydrauliksystem entlüftet werden müsste. Hat jemand eine Idee? Gruss, Michael.
21. März 20197 J. Kugel undicht. Aha. Entlüften: Zweimal hoch und runterfahren. Daran liegts aber nicht, daß es jetzt hart ist. Die haben wahrscheinlich was vermurkst.
21. März 20197 J. Ersteller Ich weiss, dass die Angaben etwas wenig sind. Was könnte denn "vermurkst" worden sein ?
21. März 20197 J. Falsche Kugel reingeschraubt? Zum Beispiel eine Radfederkugel. Die hat im Gegensatz zur Hydractive-Kugel einen Dämpfungseinsatz. Mit einem Dämpfer zuviel wird‘s straff
21. März 20197 J. vor 10 Minuten schrieb TurboC.T.: Falsche Kugel reingeschraubt? Zum Beispiel eine Radfederkugel. Die hat im Gegensatz zur Hydractive-Kugel einen Dämpfungseinsatz. Mit einem Dämpfer zuviel wird‘s straff Ja und wenn vorher auch noch die Hydractivkugel die einzige war die gefedert hat dann wirds richtig Hart. Man soll aber Zufälle nicht gänzlich ausschließen und theoretisch wäre es möglich das zu der Zeit auch noch die Membranen der beiden Radfederkugeln geplatzt sind wenn sie nicht vorher schon Platt waren Ich würde mit Blick in die Kristallkugel pauschal alle 3 Kugeln hinten erneuern Luft im System macht die Federung jedenfalls nicht Hart!
21. März 20197 J. Vielleicht haben die auch die Federung entlüftet - mit der Rohrzange an den Stopfen der Kugeln. Kein Witz, das habe ich schon erlebt...
21. März 20197 J. Ne oder ......................... die Rohrzange kann in dem Fall aber auch Zähne entfernen - oder -. damit solche Mechaniker keine Tipps mehr abgeben...
21. März 20197 J. Ja und wenn vorher auch noch die Hydractivkugel die einzige war die gefedert hat dann wirds richtig Hart.Sorry wegen Threadnapping - aber die Frage interessiert mich schon länger.Federt ein Zentralhydrauliker beim Beschleunigen an der Ampel eigentlich auch ein selbst wenn die Radfeder- und/oder Hydractivekugeln keinen Druck mehr haben?
21. März 20197 J. vor 19 Minuten schrieb BXBreak4Life: Sorry wegen Threadnapping - aber die Frage interessiert mich schon länger. Federt ein Zentralhydrauliker beim Beschleunigen an der Ampel eigentlich auch ein selbst wenn die Radfeder- und/oder Hydractivekugeln keinen Druck mehr haben? Nein, wenn in den Federkugeln kein Gasdruck vorhanden ist dann federt auch nichts mehr. Außerdem wird es die Zentralhydrauliker, da es allesamt Frontantriebler sind, eher vorn nach Oben ziehen wenn man spontan die Pferde losgaloppieren lässt. Bei Heckangetriebenen Autos zieht es das Heck nach unten. ....wobei es da auch welche gibt die das Heck nach Oben drücken ....vermutlich bedingt durch die Achskonstruktion - Starrachsen mit Blattfedern machen das wenn ich mich recht erinnere. Bearbeitet (21. März 20197 J. von Manson)
21. März 20197 J. Eh - Federn war vielleicht das falsche Wort. Ich meinte eher einsinken an der HA beim Beschleunigen
21. März 20197 J. vor 13 Minuten schrieb BXBreak4Life: Eh - Federn war vielleicht das falsche Wort. Ich meinte eher einsinken an der HA beim Beschleunigen siehe oben!
21. März 20197 J. Man kann bei manchen Zentralhydraulikern beobachten das das Heck beim losfahren absinkt, das hat aber nichts mit dem Beschleunigen zu Tun sondern liegt an der Bremse. Bei manchen entwickelt auch das Heck ein Fahrstuhlartiges Eigenleben wenn man mit getreten Bremse an einer Ampel steht. Eine dazu oft geäußerte Vermutung bezieht sich auf Luft in der Bremsanlage, ich bin davon allerdings nicht überzeugt denn ich hatte das auch schon und da war mit Sicherheit keine Luft drin Meines Erachtens liegt das an der lastabhängigen Bremse hinten und der Verbindung zwischen Höhenkorrektor und Bremsanlage, bleibt man länger auf der Bremse und es herrschen unterschiedliche Drücke dann ist das System auf Ausgleich bemüht und der Höhenkorrektor regelt im Stand nicht schnell genug nach. Förderleistung der Pumpe und Zustand des Hauptdruckspeichers sollte auch eine Rolle dabei spielen aber ob die Federkugeln in Ordnung sind hat auch da keinen Einfluß. Bearbeitet (21. März 20197 J. von Manson)
21. März 20197 J. Man kann bei manchen Zentralhydraulikern beobachten das das Heck beim losfahren absinkt, das hat aber nichts mit dem Beschleunigen zu Tun sondern liegt an der Bremse. Danke, genau darauf wollte ich hinaus
21. März 20197 J. 39 minutes ago, Manson said: Man kann bei manchen Zentralhydraulikern beobachten das das Heck beim losfahren absinkt, das hat aber nichts mit dem Beschleunigen zu Tun sondern liegt an der Bremse. [...] Ja und nein. Steht man auf der Bremse, reagiert das Fahrzeug hinten nicht mehr auf Höhenänderungen. Das kann je nachdem zum Steigen oder Sinken des Hecks beim Lösen der Bremse führen. Da die Kraft beim Beschleunigen unterhalb des Massezentrums wirkt, verändert sich die Gewichtsverteilung. Die Vorderachse wird entlastet, die Hinterachse wird belastet. Daß die Antriebseinheit durch die Drehmomentstützen Kräfte auf die Karosserie wirken lässt, wird zu einem geringen Teil auch dazu beitragen. Müsste man ausrechnen. Aber um zum Thema zurückzukommen: Ist der XM hart, merkt man davon nix mehr.
21. März 20197 J. Ein Zentralhydrauliker federt definitiv hinten ein beim Beschleunigen. Wenn ich unserem BX 16 TRS die Sporen gebe höre ich die hinteren Schmutzfänger auf dem Asphalt kratzen. Mein erster 19 TRD mit Break-Kugeln hinten ging bei starker Beschleunigung bis auf die Anschlaggummis runter, auch da kratzten dann die Schutzfänger auf der Straße.
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