ACCM Muhr

Schwankungen der Leistung

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ACCM Muhr

Ja, der Gedanke kam mir auch, als ich deinen Beitrag gelesen habe. Aber die Überfettung tritt ja gerade im unteren Drehzahlbereich und im Leerlauf auf und da liegt der Druck ganz konstant bei 2,5 Bar. Daher glaube ich nicht, dass es daran liegt. Zudem hält der Druckregler den Haltedruck nach Abstellen des Motors für Stunden und es kommen keine Tropfen aus dem Unterdruckanschluss.

Am WE habe ich hoffentlich die Zeit, den LMM durchzumessen und gegebenenfalls zu tauschen und die Spannung am Steuergerät zu überprüfen. Die Unterlagen, die man zur LU2 Jetronic im Netz findet, geben auch kaum andere Hinweise, da ja keine weiteren Regelungsgrößen vorhanden sind. Am Ende muss ich dann wohl doch durchs Auto kriechen und den Kupferwurm jagen.

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elektromicha

Der Druck liegt im Leerlauf bei 2,5 Bar und nicht bei 2 Bar. Kann es nicht sein, das Dein Druckregler zwar wunderbar funktioniert, aber leider irgendwer mal den falschen Typ verbaut hat?

@Frank hast Du die Druckwerte Deines Dicken parat? die sollten gleich sein.

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Frank Möllerfeld
vor 6 Minuten schrieb elektromicha:

@Frank hast Du die Druckwerte Deines Dicken parat? die

Nein , leider nicht. Hab auch kein Testgerät zur Hand. Noch nicht. Steht aber auf meiner Wunschliste für den Weihnachtsmann ;) 

 

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ACCM Muhr
vor 14 Stunden schrieb elektromicha:

Der Druck liegt im Leerlauf bei 2,5 Bar und nicht bei 2 Bar. Kann es nicht sein, das Dein Druckregler zwar wunderbar funktioniert, aber leider irgendwer mal den falschen Typ verbaut hat?

@Frank hast Du die Druckwerte Deines Dicken parat? die sollten gleich sein.

Ja, bei Leerlauf und wenig Gas regelt der Druckregler den Druck auf 2,5 Bar. Das ist auch der Haltedruck, der nach abschalten des Motors gehalten wird. 2 Bar wären - zumindest nach den mir vorliegenden Infos - zu wenig. Der Austausch gegen einen anderen Regler brachte exakt die gleichen Werte und daher würde ich den Regler aus Grund erst mal nach hinten schieben.

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bx-basis

Das Regelverhalten des Druckreglers und auch die Werte sind völlig korrekt, ich kann die so von einem funktionierenden G-Kat-GTi bestätigen. Der Kraftstoffdruck bei der L-Jetronic (in diesem Fall genauer: LU2) liegt bei konstant 3 bar, allerdings gemessen als DIfferenzdruck zum Saugrohrdruck. Bei geschlossener Drosselklappe herrscht Unterdruck im Saugrohr (ca. 500 mbar), um diesen Wert muß ich also die 3 bar Kraftstoffdruck verringern um einen Differenzdruck von 3 bar zu erhalten - macht einen Anzeigewert von 2,5 bar. Bei voll geöffneter Drosselklappe gibt es keinen Unterdruck in Saugrohr, somit ist der Differenzdruck gleich dem Anzeigewert - 3 bar.

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ACCM Muhr

Wieder was gelernt! Im Leerlauf wackelte der Zeiger des Messuhr auch immer ein wenig, weil ja durch die Taktung der Einspritzdüsen eine Art Frequenzschwingung entsteht. Bei etwas mehr Drehzahl bleibt die Anzeige dann ruhig.

Wenn ich am WE wieder Zeit zum Basteln habe, dann werde ich von den Ergebnissen berichten - hier in diesem Theater :-)

 

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elektromicha

Na, dann ist da die zum Auto gehörende Technische Information (CX0 Nr.10, August 1986) mal wieder gehörig verwirrend.

"Zur Erinnerung: Kraftstoffdruck 2,5 bar ohne Unterdruckkorrektur

2 bar mit Unterdruckkorrektur." (Seite 2)

Das hätte bestimmt heissen sollen

Zur Verwirrung: Kraftstoffdruck...

 

vor 7 Stunden schrieb bx-basis:

Der Kraftstoffdruck bei der L-Jetronic (in diesem Fall genauer: LU2) liegt bei konstant 3 bar

Jetzt wäre noch interessant zu wissen, ob das auch für den GTI Turbo mit Kat gilt. Ja, ich habe zwar so einen Wagen griffbereit, aber die Spritleitungen sind bei dem geschraubt und somit nicht mal eben mit einem T-Stück messbar. Laut der Technischen Information (CX0 Nr.14, Januar 1987)

"Neuer Kraftstoffregler (3 bar)" ist dieser ja wohl in irgendeiner Art anders.

Na ja, ich traue den Citroen Unterlagen mittlerweile immer weniger.

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bx-basis

Die Unterlagen habe ich nicht zur Hand, aber ich habe die 3 bar an einem problemlos funktionierenden GTi Automatik Kat von 87 gemessen. Ich kann natürlich nicht garantieren dass da nicht mal irgendwas dran getauscht wurde, aber eigentlich sah das ganze relativ unverbastelt aus.

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CX Fahrer

Ohne Unterdruckkorrektur: Hier handelt es sich um eine Französische Übersetztung. Leider sind die nicht immer Sehr gut gemacht und daher stimmt die Aussage von bx-basis mit der Messung zum Unterdruck im Saugrohr . Ich kenne die Werte Auch mit 3 bar und man muss auf 3,5 bis 4 Bar wenn man E85 fahren will. Ich kenne aber die Angabe im Handbuch nicht. Da wäre Auch zu schauen ob es das S1 oder S2 Hanbuch ist denn mit der Zeit wurden die immer schlechter.

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ACCM Muhr

Was mich dabei am meisten wundert, ist der Umstand, dass die Einspritzung doch eigentlich auf die zu fette Verbrennung reagieren und diese anders regeln sollte. Nicht dass am Ende das Steuergerät einen weg hat.

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bx-basis

Der Regelbereich ist begrenzt, bei der LU2 vermutlich deutlich kleiner als bei moderneren Einspritzanlagen. Zudem gibt es keinerlei Plausibilitätsprüfungen, die Eingangssignale werden grundsätzlich als korrekt angesehen. Wenn man den Temperaturfühler abklemmt dann sind für das für das Steuergerät vermutlich so um die -60°C und entsprechend wird das Gemisch so weit angefettet dass der Sprit nach 10s orgeln von den Kerzen tropft...

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elektromicha

Dem kann ich nur beipflichten, das Steuergerät kann ja auch nichts plausibilisieren, da es noch echte Analogtechnik ist. Und wenn man da nicht mit dem Hammer draufhaut oder keine Flüssigkeiten reinkippt, ist das Ding auch nahezu unkaputtbar.

Sprich, das Steuergerät würde ich als letztes in Verdacht nehmen. Aber den Motor-Temperaturfühler (bzw. das Kabel von diesem zum Steuergerät) zu überprüfen ist eine sinnvolle Tat. Deshalb habe ich ja die Spannungswerte am Steuergerätepin angegeben. Für die erste Überprüfung kann man auch ohmsch am Steuergerät gegen die Masse messen. Am besten bei warmen Motor, dann sollten das so um die 300 Ohm sein.

Ich hatte damals einen Messadapter und ich habe die Signale direkt am Steuergerät für Luft- und Wassertemperatur und Leergasschalter und Luftmenge gemessen. Da es so um 5-7° kalt war (Ende Februar) habe ich keine verifizierten Spannungswerte für höhere Lufttemperaturen. Die Spannung für die Lufttemperatur war aber immer im Bereich von 5,3 und 8,9 V. Die passende Temperatur habe ich dazu nie gemessen.

Das ganze ist jetzt schon ein wenig her und ich habe auch nur noch wenige Messungen wiedergefunden.

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ACCM Muhr

OK, dass erklärt natürlich, warum das Steuergerät das nicht wegregeln kann. Sobald ich das nachgemessen habe, gebe ich der Werte mal durch. Sitzt das Steuergerät unter dem Beifahrersitz oder hinter dem Handschuhfach?

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Frank Möllerfeld
vor 18 Minuten schrieb ACCM Muhr:

OK, dass erklärt natürlich, warum das Steuergerät das nicht wegregeln kann. Sobald ich das nachgemessen habe, gebe ich der Werte mal durch. Sitzt das Steuergerät unter dem Beifahrersitz oder hinter dem Handschuhfach?

Im Fußraum, hintern Handschuhfach.

Etwas gefummel.

Handschuhfach ab, Rechte Seitenwand Mittelkonsole ab, Teppich lösen. Dahinter ist dann die Halteplatte mit dem Steuergerät zu finden.

Ob Du die Halteplatte zum Messen auch lösen musst weiß ich grad nicht.

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bx-basis

Am besten komplett abbauen, das Kabel ist so lang daß man den Kram für Messungen auf den Beifahrersitz legen kann - war zumindest beim letzten den ich gemacht habe der Fall.

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ACCM Muhr

Also, bei einer Außentemperatur von 25 Grad, liegt der Widerstand des LMM bei 46,5 Ohm, Zeit weitere LMM, die ich liegen habe, haben 47 Ohm. Daher habe ich den LMM mal ausgetauscht. Die Werte der Lambdaregelung liegen nun im Leerlauf bei 4 Volt und beim Fahren liegt der Wert recht konstant bei 5,2 Volt, so lange man nicht mehr Gas gibt oder rollen lässt.

Eine ausgiebige Probefahrt war unergiebig. Der Leistungsverlust ist nicht oder zumindest weniger stark aufgetreten. Aber ob das eine wirkliche Veränderung gegeben hat, muss sich noch zeigen.

Das Steuergerät habe ich gefunden. Der Stecker ist aber so verbaut, dass sich von außen nicht messen lässt. Da gibt es wohl einen Zwischenstecker (von dem hat Elektromicha wohl schon geschrieben), der einem die Möglichkeit gibt, bei angeschlossenem Steuergerät zu messen.  Das Gleiche gilt auch für den LMM, an dem sich sonst im angeschlossenem Zustand auch nur schlecht messen lässt.

Hinter dem Handschuhfach habe ich noch einen einzelnen Stecker mit dickem gelben Kabel gefunden. Hier liegt die volle Batteriespannung an. Dann gibt es noch einen Stecker mit 2 grünen und einem gelben Kabel. Was kann man denn da mit anfangen?

Morgen werde ich weiter versuchen, eure Tipps abzuarbeiten...

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elektromicha

Bis auf den Beifahrersitz haben die Kabel bei meinen bei weitem nicht gereicht. Das scheint auch von der Befestigung je nach Baujahr unterschiedlich sein.

Hinter der Seitenwand der Mittelkonsole war das bei mir nicht, sondern zwischen Handschuhfach und Spritzwand.

Also Handschuhfach raus, eventuell den Teppich etwas lösen, dann siehst Du recht schnell, wie Du das Steuergerät raus geht. Ist einiges einfacher als beim Serie 1, da sitzt das auf der anderen Seite unter dem Lenkrad.

Sollten die Kabel zu kurz sein, um vernünftig während des Betriebs messen zu können, melde Dich mal bei mir, dann suche ich das männliche und das weibliche Gegenstück zu den Steckern raus.

Übrigens, falls Du die Einspritzdauer messen willst, da ist ein dreipoliger grüner Stecker ganz in der Nähe, der ein Signal quasi parallel zu den Einspritzventilen hat.

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elektromicha

Du warst parallel am tippen, der grüne Stecker ist quasi erklärt :-)

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elektromicha

Übrigens die am Luftmengenmesser gemessenen Werte sind doch plausibel, es ist ja bestimmt gerade wärmer als 18°C, somit muss der Widerstand kleiner sein. Ich hatte mal bei einem Luftmengenmesser ein kleines triefendes Öl-Problem am Temperaturfühler. Den kann man im ausgebauten Zustand nämlich sehen (ist eine etwa 3 mm grosse Perle mit erkennbaren dünnen Drähten). Ich hatte aber soweit ich mich erinnere nicht den Eindruck, dass das sauber sprühen eine wesentliche Veränderung gebracht hat.

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Frank Möllerfeld
vor 54 Minuten schrieb elektromicha:

Hinter der Seitenwand der Mittelkonsole war das bei mir nicht, sondern zwischen Handschuhfach und Spritzwand.

Hat auch niemand behauptet ;) 

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elektromicha

OK, dahinter gezieht sich auf den Teppich. Hatte ich anders (falsch) verstanden.

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AndreasRS

Hallo,

vor 10 Stunden schrieb elektromicha:

falls Du die Einspritzdauer messen willst, da ist ein dreipoliger grüner Stecker ganz in der Nähe, der ein Signal quasi parallel zu den Einspritzventilen hat.

wenn ich mich nicht täusche, ist der Stecker für die Verbrauchsanzeige gedacht, die nur Serie 2 Turbo haben.

Grüße
Andreas

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bx-basis

Korrekt, das ist die Schnittstelle zum Bordcomputer

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elektromicha

Ja, ich habe ja nichts anders gesagt. Der Stecker ist aber bei allen Serie 2 Einspritzern da, zumindest bei denen mit Kat.

Und es ist nur die Einspritzdauer auf dem Stecker (und Masse und 5 Volt). Da der Einspritzdruck immer konstant gehalten wird relativ zum Saugrohrdruck, kommt auch immer die selbe Einspritzmenge bei raus, wenn man das Ventil gleich lang öffnet. Die Länge der Ansteuerung des Ventils ist also proportional zur Einspritzmenge. (Genauer, die Batteriespannung hat natürlich auch einen kleinen Einfluss, da bei höherer Spannung das Ventil ein wenig schneller öffnet.)

Die Information über die Fahrgeschwindigkeit kommt über einen anderen Stecker.

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ACCM Muhr

Das Steuergerät sitzt hinter einer Metallblende unter dem Handschuhfach und es ist kein Problem, da ran zu kommen. Allerdings ist der Stecker am Steuergerät komplett dicht und da kann ich - zumindest so lange der Stecker dran ist - keine Messungen vornehmen. Und mit abgezogenem Stecker würde es ja keinen Sinn machen. Oder hat der Stecker eine äußere Hülle, die sich entfernen lässt, ohne dass die Kontakte gelöst werden?

Die Werte vom LMM scheinen mir OK zu sein. Zumindest was die Temperaturmessung angeht. Alle drei LMM, die ich gemessen habe, hatten bei gleicher Temperatur die gleichen Widerstandswerte. Zudem ändern sich die Werte, wenn man die LMM erhitzt - der Widerstand wird dann geringer.

Bleibt also noch die Messung der Luftmasse. Aber hierfür müsste eine Messung ja bei angeschlossenem Stecker und laufendem Motor erfolgen. Dazu muss ich mir aber erst mal ein Adapter bauen, damit ich da mit der Messspitze dran komme.

Was man gut erkennen kann, ist wie der Zuatzluftschieber angesteuert wird. Die ersten Minuten nach dem Kaltstart liegen die Werte am Lambdastecker konstant bei 6 Volt. Sobald eine gewisse Erwärmung eingetreten ist, wird der Zusatzschieber offenbar geschlossen und die Voltzahl fällt dann auf um die 4 Volt. So lange also der Zusatzluftschieber offen ist, passen die Werte zu denen, die anliegen sollen. Danach kommt es dann zur Überfettung des Gemisches. Ich hatte ja hier im Forum gelesen, dass dieser Schieber sich auch einstellen lässt. Da meiner ja bei der Motorüberholung getauscht worden ist, könnte es ja auch sein, das dort die Einstellung nicht zum Motor passt und korrigiert werden muss.

Der dreipolige Stecker hinter dem Handschuhfach bildet das Ansteuersignal an die Einspritzdüsen ab? Das könnte ja auch interessant sein. Allerdings benötigt man wohl ein Oszilloskop, um das Signal verständlich abzubilden. Da werde ich mal meinen elektronisch gebildeten Nachbarn um Mithilfe bitten.

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