14. August 20197 J. Hallöle, mir ist bewusst das dieses Thema ausglutscht ist wie ein Kaugummi bei der Landung eines Flugzeuges. Ich habe vieles gelesen und es gibt genau so viele Meinungen wie es C6 gibt. Welches Öl kann ich optimaler Weise für den 2.7er C6 nehmen? Finde persönlich das 5-w30 zu dünnflüssig! Die Aussagen über Motorversagen machen mich etwas unruhig. Ich fand gestern einen mit über 400tkm, er schnurrt also auch laaaaaaange!
14. August 20197 J. Ersteller Das steht außer Frage! Ich meine das neue Öl! Wenn dies zudem noch verdünnt wird bestärkt es dies noch. Die Rede ist oft von dickerem 10 w40 oder 10 w60!?
15. August 20197 J. vor 8 Stunden schrieb fahrendesSofa: Das steht außer Frage! Ich meine das neue Öl! Wenn dies zudem noch verdünnt wird bestärkt es dies noch. Die Rede ist oft von dickerem 10 w40 oder 10 w60!? Es gibt Leute, die fahren 5W40 im C6, weil das wohl eine Freigabe hatte, bevor man bei Citroen auf den Trichter 5W30 (und den damit vermehrt vorkommenden Motorschäden) kam. Wieder andere fahren 5W50. Schau mal in den Ölanalyse-Thread rein, da sieht man welche C6 Probleme mit dem Öl haben und welche nicht...
15. August 20197 J. Hallo, also ich bin einer von denen, die 5W50 im C6 2,7 HDI fahren, mittlerweile seit ca. 30.000km. Jetzt steht der nächste Ölwechsel an, das erste mal hatte ich nach knapp 15.000km gewechselt, das ist jetzt wieder erreicht. Ich denke, es ist ein offenes Geheimnis, dass die vorgesehenen Wechselintervalle je nach Einsatzbedingungen einfach zu lang sind für die Motoren, Stichwort Dieseleintrag ins Motoröl usw... Ich hatte damals die erste meiner 5W50-Proben zur Ölanalyse eingeschickt, gibt dazu einen Thread von mir. Das mache ich jetzt wieder und das Ergebnis werde ich wieder hier posten. Grüße Alex
15. August 20197 J. Tja, diese Frage wird wohl niemand mit der gewünschten Verbindlichkeit beantworten können. Zusammenfassend kann man sagen, dass im Forum etliche Motorschäden vermeldet worden sind. Allen ist gemein, dass sie das derzeit vorgeschriebene W30-Öl verwendet haben. Bislang sind keine Motorschäden unter Verwendung von höher viskosem Öl bekannt geworden. Das kann natürlich auch daran liegen, dass die meisten erst kürzlich darauf umgestellt haben - ich zähle ebenfalls dazu. Anfangs hat Citroen für den 2,7er HDI ein 5W40-Öl vorgeschrieben. Mehr Fakten gibt es nicht. Die Entscheidung muss jeder für sich treffen.
15. August 20197 J. Das Wesentliche steht im letzten Satz, die Entscheidung muss jeder selbst treffen. Da beim 6-Zylinder die Garantie eh schon seit ewiger Zeit abgelaufen und mit Kulanz seitens PSA nicht zu rechnen ist gibt es nur 2 Möglichkeiten, entweder beim 5W30 bleiben und den Wechselintervall drastisch kürzen oder umsteigen auf das ursprünglich empfohlene 5W40. Das dürfte für den Motor erheblich gesünder und für den Partikelfilter, wenn überhaupt, kaum schädlicher sein. Ob acea 2 oder acea 3, der Rußanteil ist gleich. Selbst wenn ein acea 3 Öl etwas mehr Ruß zur Folge hätte, ein Partikelfilter steht preislich in keinem Verhältnis zu einem kapitalen Motorschaden. Gruß Otto
15. August 20197 J. das *W-30 ACEA C2 hat eine abgesenkte Hochtemperaturviskosität, ist dann also deutlich dünnflüssiger als ein 5-W40 ACEA C3 Öl. Beide gehen für Fahrzeuge mit Partikelfilter, wobei Citroen das ACEA C2 vorschreibt. Oft steht hier der Gedanke einer sehr geringen Verbrauchsreduktion auf dem Prüfstand dahinter. Muss man sich halt entscheiden, viel kaputtmachen wird man mit einem C3-Öl sicher nicht, ich denke, eher das gegenteil dürfte der Fall sein. Ich bin damals auf 0-W40 Mobil1 umgestiegen, Intervall verkürzt auf 20.000 trotz eigentlich immer Langstrecke - ich denke mal, da macht man nix falsch. Fahre das Zeug auch heute im C5V6 und im C3 Hdi... Grüße Chris
15. August 20197 J. Ersteller Aufgrund häufiger Empfehlungen und der damaligen Freigabe werde ich auf 5w40 umsteigen. Danke für eure Zusammenfassung! Melde mich wieder wenn der Motor breit ist! ;o)
19. August 20197 J. Ich hab mich inzwischen entschieden, beim 5W30 zu bleiben und alle 10k mit Filter zu wechseln (die 100€ bringen mich nicht um), sowie den Ölstand bei jeder Betankung zu kontrollieren. Wenn er nicht steigt, atme ich durch und gut ist. Zumal ich eher moderat unterwegs bin, sprich nach Kaltstart slow unterwegs bin und später aus ökumenischen Gründen bei 130 selbst abriegle. Im Moment kreisen meine Gedanken grad mal um die Glühkerzen... Aber nach dem Rat des Freundlichen werde ich da wohl nicht tätig, zumindest bis zum nächsten TÜV/HU, da es sich wohl eh nur um 1 oder 2 handelt, die rumzicken. Sonst sieht alles sehr gut aus momentan, dank der gründlichen und regelmäßigen Wartung des Vorbesitzers. Fingers crossed!!!
19. August 20197 J. vor 1 Stunde schrieb deadringer: m Moment kreisen meine Gedanken grad mal um die Glühkerzen... Aber nach dem Rat des Freundlichen werde ich da wohl nicht tätig, zumindest bis zum nächsten TÜV/HU, da es sich wohl eh nur um 1 oder 2 handelt, die rumzicken. ohne Angst und Schrecken verbreiten zu wollen erlaube ich mir - im Widerspruch zu Deinem Zitronenhändler - "defekte Glühkerzen" sollten so bald wie möglich ersetzt werden (alle), weil gerade nicht funktionierende Glühstifte im Gegensatz zu noch glühenden"festbacken" und dann steigt die Abriss-Gefahr. Als Citroen-Werkstatt würde ich auch solche Märchen verkünden (Umsatzmaximierung) - und davon gibt es wahrscheinlich mehr als die Märchensammlung der Brüder Grimm.
19. August 20197 J. Cit-rotti hat vollkommen Recht. Je länger die defekten Glühstifte im Zylinder verbleiben, desto höher das Risiko, dass sie festbacken. Lediglich in einem Punkt Widerspruch: Keine Umsatzmaximierung. Schlicht keine Lust darauf, sich diese Arbeit anzutun und das Risiko, sie abzureißen, tragen zu müssen. Oder sich ggf. schlau zu machen, wie man das zuverlässig verhindert. Es gibt da Pressluft getriebene Vibrationsschrauber mit regelbarem Moment... Vielleicht sieht man es auch nicht mehr als besonders lohnend an, sich dem Klientel der C6-Fahrer zu widmen. Schließlich ist das eine schrumpfende Gruppe, die angesichts des derzeitigen Spektrums an Citroen-Fahrzeugen (Kleinwagen und Nutzfahrzeuge) ohnehin nicht als lukrative Neuwagenkäufer in Betracht kommen. Gerade bei solchen, nicht Citroen-spezifischen Arbeiten würde ich immer die vertrauenswürdige freie Werkstatt vorziehen. Die Glühkerzen bei meinem C6 hat ein befreundeter Mechatroniker (bei Ford tätig) mit zarter Hand herausbekommen (zwei von ihnen waren defekt). Den Vibrationsschrauber konnte ich in ungeöffneter Verpackung zurücksenden.
20. August 20197 J. vor 17 Stunden schrieb Ulrich T: Cit-rotti hat vollkommen Recht. Je länger die defekten Glühstifte im Zylinder verbleiben, desto höher das Risiko, dass sie festbacken. Lediglich in einem Punkt Widerspruch: Keine Umsatzmaximierung. Schlicht keine Lust darauf, sich diese Arbeit anzutun und das Risiko, sie abzureißen, tragen zu müssen. Oder sich ggf. schlau zu machen, wie man das zuverlässig verhindert. Es gibt da Pressluft getriebene Vibrationsschrauber mit regelbarem Moment... Vielleicht sieht man es auch nicht mehr als besonders lohnend an, sich dem Klientel der C6-Fahrer zu widmen. Schließlich ist das eine schrumpfende Gruppe, die angesichts des derzeitigen Spektrums an Citroen-Fahrzeugen (Kleinwagen und Nutzfahrzeuge) ohnehin nicht als lukrative Neuwagenkäufer in Betracht kommen. Gerade bei solchen, nicht Citroen-spezifischen Arbeiten würde ich immer die vertrauenswürdige freie Werkstatt vorziehen. Die Glühkerzen bei meinem C6 hat ein befreundeter Mechatroniker (bei Ford tätig) mit zarter Hand herausbekommen (zwei von ihnen waren defekt). Den Vibrationsschrauber konnte ich in ungeöffneter Verpackung zurücksenden. Ich denke genau darüber nach, denn im Grunde sind das Arbeiten, die jede vernünftige, vertrauenswürdige freie Werkstatt durchführen können müsste (mit Kenntnis der bekannten Risiken), jedoch um einiges günstiger als die Vertragswerkstatt. Beim Bremssattel hat mir der was von an die 500.-€ vorgerechnet!!! Die o.g. Freie hat mir dann für Neuteil incl. Einbau 200 abgeknöpft und alle waren zufrieden. Es gibt aber durchaus Arbeiten, für die ich den Grauen nicht jedermann anvertrauen würde. Bearbeitet (20. August 20197 J. von deadringer)
20. August 20197 J. Abgerissene Teile von Glühkerzen aus dem Zylinder fischen ist zwar nicht lustig, aber auch nicht unmöglich. Ich musste dafür (an meinem C5I) die Einspritzdüse rausziehen und mit einem Magnetheber in den Zylinder hineinfahren. Beim zweiten Versuch kamen die Teile mit raus. LG cit2012
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