4. Juni 200422 J. @ osfp-7: naja, als sozialistisch würde ich das staatswesen in D nun auch nicht grade betiteln, aber immerhin prägte man ja nicht zum jux den begriff "soziale marktwirtschaft". das größte problem war und ist eben, dass bislang noch keine regierung es geschafft hat, sich bei investitionen antizyklisch zu verhalten. da wird immer die kohle rausgepulvert, wenn die steuern üppig sprudeln, und wenn die wirtschaft in die krise rutscht, saust der staatshaushalt gleich hinterher. ich bin ja wirklich kein freund von hans eichel, aber als alle welt (speziell die cdu-ministerpräsidenten) nach den umts-milliarden gegiert hat, blieb er standhaft und ließ den deckel auf dem topf. soviel zum thema "wirtschaftkompetenz der union". die politik hat immer das gleiche problem: sie wird von politikern gemacht und nicht von leuten, die wirklich wirtschaften dürfen - will sagen: wer unpopuläre entscheidungen trifft, wird ziemlich sicher nicht mehr wiedergewählt. daher traut sich doch kaum noch einer im parlament die nackte wahrheit zu sagen, und zwar so, dass sie auch der sogenannte kleine mann kapiert. glücklicherweise gibt´s noch ein paar medien, die nicht dem täglichen schwachsinn verfallen sind. aber otto normalverbraucher konsumiert lieber parolenblättchen und krawallfernsehen, anstatt sich kompetent über die wirklichen verhältnisse zu informieren (und glaubt mir - es geht relativ einfach, wenn man nur will). ein staat, in dem eine bildzeitung meinungen macht (von wegen "bild dir deine meinung"...) und sich die politik daran zumindest partiell orientieren muss, hat ein basisproblem. wer so tut, als sei die welt nach wie vor so simpel, wie das in den entsprechenden käseblättchen oder radau-magazinen im fernsehen dargestellt wird, darf sich nicht wundern, wenn es irgendwann ein böses erwachen gibt. aus meiner sicht klingelt für dieses böse erwachen grade der wecker...
4. Juni 200422 J. @blossom: "Trotz der Zurückziehung: Kommt mir sehr bekannt vor die Argumentationsweise "Der schwarze Kanal" mit Karl-Eduard v. Schnitzler." ------------- du guckst zuviel Fernsehen. Schnitzler war ein fürchterlicher Typ der selbst Stalin noch dicke verteidigt hätte. Ich bin weder beim schwarzen Kanal noch beim ZDF magazin, dem Wessi-Gegenstück. Aber ich sehe nicht ein das wir in Deutschland akzeptieren sollen das die Geburtenrate sinkt wie hulle während die Rate an Kindern die von der Sozialhilfe Leben und Rentnern an der Armutsgrenze steigt während zugleich es nichtmals eine Vermögenssteuer mehr gibt und die Leute in dicken SUV's durch die gegend fahren. Hier ist etwas grundsätzlich verkehrt. Es kann nicht angehen das die Masse der kleinen Leute die Infrastruktur erarbeitet, mit ihrer Hände Arbeit, und eine elitäre Oberschicht die Sahne dann abgreift. Das du meint eine Kritik dieser Zustände hätte was mit Schnitzler zu tun zeigt doch eigentlich nur wie sehr du angepaßt an die Neoliberalen Denkstrukturen bist. Geben sie Gedankenfreiheit Sir. oder ist das in Westdeutschland nicht erlaubt Sir ? In den letzten 30 Jahren sehe ich jedenfalls keine Verbesserungen. Das kann auch gar nicht so sein weil seit dieser Zeit neoliberale Politik die Schere zwischen Arm und Reich immer größer werden läßt. Ganze Industriebereiche sind in Deutschland zusammengebrochen. Riesige Strukturwandel haben in den Jahren stattgefunden. Im Zuge dieser veränderungen wurde Scheibchen für Scheibchen eine Weltordnung etabliert bei dem der Einzelne zuzusehen hat wie er mit den gesellschaftlichen Klassenunterschieden klarkommt. Korrupte Politiker wie Möllemann , Lambsdorff oder Koch, Schäuble oder Kohl , Kanter oder sonstwie rennen rum und machen einen auf Biedermann und stecken und raffen Bestechungsgelder in die eigene Tasche und bekommen dann bei Untersuchungsausschüssen Blackouts und geben Ehrenworte kriminelle Machenschaften "nicht zu verraten". Ein Ehrenkodex der deutschen Industriemafia ist das. Wie willst du sowas denn sonst bezeichnen ? Peanuts ? Da bekommen bestochene Manager Millionenabfindungen und alles legal, Gewerkschaftsbosse lassen sich Häuser bauen für kleine Freundschaftsdienste, der Beispiele wären viele zu nennen. Und alle zeigen sie doch nur: Das ist keine linke Politik, keine rechte Politik. Das ist eine Politik die Arm ärmer macht und Reich reicher, weil sie abzielt die da unten noch mehr auszubeuten um es an die da OBEN zu geben. "Soviel konzentrierte Polemik ist mir das letzte mal bei einer Freiheitsberaubung übern Weg gelaufen. Ich fasse es nicht, daß solche Meinungen immer noch ihre Anhänger haben. " :-)) ich fasse es nicht das du meinst solche Verhältnisse seien NORMAL oder wären Verbesserungen zu irgendetwas. "Speziell dann, wenn diese Anhänger nur Misstände aufzeigen, aber keine eigenen Schritte zur Verbesserung anbieten können." ?? Die Gesetze gegen Bestechung und Korruption, gegen Monopole und und und sind DA ! Sie werden nur nicht angewendet ! Was willst du da verbessern ? Es ist der Filz, die Seilschaften und die Cliquen die du nicht beseitigen kannst. Du müßtest wirklich ANFANGEN. Indem du Kohl (der ja mit der Flick Affäre eigentlich damals schon hätte LERNEN können) endlich in den knast bringst, und die anderen gleich mit. Aber das macht keiner. Bestraft werden die kleinen Leute wenn sie im Supermarkt ne Tube Sekundenkleber klauen, wenn du aber Millionen Abfindungen von ELF bekommst, gehst du straffrei aus, schließlich hast du doch dein Ehrenwort gegeben und bist der Bundeskanzler. Bimbes eben. @S-MarkusC5: "Oder ist es vielleicht doch heute soweit, dass selbst Aldi-Kunden sich was leisten können, was es vor 50 Jahren nur für die oberen 10.000 gab?" Das IST ja der beste Beweis für die 2 Klassen gesellschaft. Die einen kaufen Schinken im Aldi für 4 Euro, und die anderen beim Feinkostladen für 400 Euro. Damit kriegst du doch gerade die Masse still, indem du ihr Luxusartikel in abgespeckter Form (eben für ihre Klasse entsprechend zusammengestellt) feilbietest. "Die Theorie, man könne Hersteller wegen der Verpackung "zur Kasse bitten" zeugt doch von erheblicher wirtschaftlicher Naivität. Woher wird denn das Geld wohl kommen? Wenn ich als Hersteller zusätzliche Kosten habe, werde ich diese selbstverständlich auf die Preise umlegen müssen, sonst kann ich meine Bude bald dicht machen." Na super. Dann lassen wir eben halt den Kunden den grünen Punkt 1. an der Kasse zahlen 2. eine zusätzliche Mülltonne 3. die Arbeit alles zu sortieren und UNTERZUSTELLEN den Mief bis die nächste gelbe Sack Abfuhr kommt Ist doch Prima. Der eine macht den Dreck, und der andere darf zahlen, schleppen und riechen. Da gibt es sicherlich bessere ökologischerer Möglichkeiten der Wiederverwertung. Man muß sie nur nutzen. Aber das wäre ja auch für eine GRÜNE Bundesregierung zuviel verlangt, das sie ökologische und Verbraucherinteressen durchsetzt. Also zahlt erstmal der Kunde was Herr Töpfer vor Jahrzehnten angerichtet hat. @jayred: Quatsch mit deinem Führer. Es würde schon sinn machen die Vermögenssteuer wieder einzuführen. Warum müssen Rentner ihre Rente versteuern, und Reiche ihr vermögen nicht ? Klar das du bei der Einkommensgrenze 1000 Euro nimmst. Warum nimmst du nicht 100.000 im Monat, dann wird deine Fragestellung schon viel sinnvoller. Keiner möchte eine Diktatur errichten. Sowas hatten wir doch alles schon. Aber man wird doch die Preisabsprachen von Öl-Konzernen kritisieren dürfen, und die Korruption bei Politikern. "dann verpissen sich diese einfach dahin, wo ihnen nicht so viel weggenommen wird." Das machen sie doch sowieso. Aber dann dürfen sie in Deutschland auch nicht mehr arbeiten d.h. hier auch kein Geld mehr verdienen wenn sie die Steuern dafür nicht bezahlen wollen. Soll er doch dann für die Länder arbeiten und dort leben wo er seine schwarzgelder hinbringt. Ich sehe jedenfalls keinen Sinn darin Steuerhinterziehern einen roten Teppich auszurollen. Ein Boris Becker, eine Steffi Graf oder sonstwer hat genauso Steuern zu bezahlen wie andere auch. Sie versuchen sowieso Geld am Fiskus vorbeizuschmuggeln. Warum ihnen auch noch Steuerschulden erlassen ? An die soziale Ader von Kriminellen appellieren ?? "und das ohne eigene schuld." Wenn einer arm ist, ist die Schuldfrage eigentlich egal. Einem Menschen den es nicht gut geht muß man helfen. Schuld ist eine Kategorie die hier m.E. nicht hingehört. @Jürgen II: "Wer bei uns wirklich noch „echte“ Lebensmittel kaufen will zahlt Unsummen. Und woran liegt es?" Vollkommen richtig. ich war in Spanien etlichen supermärkten , und war total erstaunt was es da alles gab. Kann dir in allen Punkten beipflichten. Aldi , Lidl und Plus sind beste Beispiele dafür das bei uns die 2 Klassengesellschaft fest zementiert ist. Die Massen haben das längst akzeptiert und glauben auch noch das sie Qualität als noname kaufen. vielleicht muß man sich das nur lange genug einreden. So werden dann aus wäßrigen holländischen Tomaten in der Phantasie des Betrachters leckere spanische tomaten. @GSAspecialviersen: "Wenn ich gutes Fleisch haben möchte," das FLeisch in Deutschland stammt meist aus Massentierhaltung. Wer diese Tiere einmal im Leben vor der Schlachtung hat LEBEN sehen, ißt kein Fleisch mehr, mindestens für einen Monat nicht mehr. Es ist die Industrialisierung der Nahrungsmittel, die INDUSTRIE die uns Maggi und Knorr, henkel und Co. bescheren, die uns so krank macht. Streßgeplagte Tiere die sich kannibalisch vor enge anknabbern und weder vorn noch hinten platz haben. UNd das bei fast allen Tiersorten. Vom Ei bis zum Steak. Nun fahr mal durch Frankreich und SPanien und schau dir die Tiere da an. Müssen wir denn wirklich immer alles in GROßserie herstellen, damit man den GEWINN besser abschöpfen kann und Discounter ihr BILLIG durchdrücken. ich möchte weder BILLIGES Fleisch noch Billiges Gemüse. Ich möchte gesundes. Von Tieren deren Leben das Wort Leben auch noch verdiente, und keine KZ-Haltungen. Aber es ist ja gut das wie eine GRÜNE Regierung haben. die machen das schon. Oder ?! @OSFP-7: "Auf die Gefahr hin, dass ich mich extrem unbeliebt mache, aber die deutsche Misere hat praktisch nichts mit dem Neoliberalismus zu tun, ist es doch das Resultat einer fast schon sozialistischen Politik, " Wo siehst du denn in den letzten 25 Jahren SOZIALISTISCHE Politik ? Meinst du jetzt die DDR ?? Helmut Kohls Politik war sozialistisch ? Na das ist ja ein Dingen !! Das wußte der vielleicht noch nichtmals selber. Helmut Schmidt zählte zum RECHTEN FLÜGEL , dem konservativen und neoliberalen Flügel der SPD. Genauso neoliberal wie gerhard Schröder. auch Joschka Fischer ist nicht sozialistisch sondern neoliberal. Was verstehst du denn unter sozialistisch ? M.E. lebst du in einem anderen Land. Ach - jetzt sehe ich es. Du tust das ja auch. Also die Regierung der letzten 25 Jahre in deutschland waren nicht sozialistisch. Auch wenn die SPD immer sozial auf ihre Plakate schreibt. Genauso schreibt die CDU ja immer christlich in ihrem Namen. Wenn Herr Kohl aber christlich wäre, hätte er in den 16 Jahren seiner "Diktatur" mal Familienpolitik gefördert und nicht Bimbes verwaltet.
4. Juni 200422 J. Vermögenssteuer, klasse es lebe der Neid. Woher kommt denn ein "Vermögen"? Aus Einkünften, die selbstverständlich heftig besteuert werden, ich werde also doppelt zur Kasse gebeten weil ich vielleicht etwas mehr verdiene als ein anderer (warum wohl?). Selbst wenn das gesamte Vermögen heute gleichmäßig verteilt würde, spätestens in zwei Generationen hätten wir wieder die gleiche Schichtung wie heute. Wer lautstark Gerechtigkeit fordert, soll bitte zuerst erklären, was das eigentlich ist. Der Sozialismus wurde, laut eigener Aussage, von Herrn Kohl eingeführt. Er hat ausdrücklich erklärt, daß eine sozialistische Wirtschaft erreicht ist, wenn die Staatsquote über 50 % liegt - -und das hat er schließlich auch geschafft. Nun streitet euch nicht weiter übers Essen und gesunde, schmackhafte Ernährung, ich gehe mir jetzt einen leckeren Rehrücken vom Schmalreh oder einen Schmorbraten vom Überläufer (junges Wildschwein) schießen.
4. Juni 200422 J. Hi Thorsten! Was das Fleisch angeht, ist mein Glück, dass ich mitten in der rheinischen Provinz lebe. Ich bin mit Hausschlachtungen aufgewachsen, wo meine Eltern die Sau beim Bauern nebenan noch aussuchen konnten. Mittlerweile kaufe ich, wenn sich die Gelegenheit ergibt, soetwas direkt beim Bauern ein (hier gibt es einen, der schlachtet jeden Monat selbst und inseriert die Termine im örtlichen kostenlosen Wochenblatt) oder aber ich gehe zum kleinen Metzger um die Ecke, der a) Qualität bietet und die Kohle brauchen kann. Was das politische angeht: da kann ich Dir nur zustimmen. Es ist nicht alles unsere jetzige Regierung schuld, sie versucht nur den Murks auszubügeln, den Vorgänger verzapft haben. Alle diese unzähligen Beispiele lassen sich aber auch aufs kleine projizieren. Im Volksmund wird meine Heimatstadt nicht umsonst als nördlichste Stadt Siziliens bezeichnet. Hier gibt es eine Bürgermeisterin, die Nebengewerke städtischer Bauvorhaben an die eigene Familie vergibt, in diesem Falle das Statikbüro des Ehemannes, ohne Ausschreibung natürlich. Oder aber Mauscheleien beim Verkauf der Stadtwerke an einen ortsansässigen Müllentsorger, der durch den Kölner Müllskandal zuerst zu trauriger Berühmtheit kam und dann durch Verträge mit RWE über Beteiligungen seine Firma verlor. Jetzt versucht man, händeringend irgendeine Klausel zu finden, um alles rückgängig machen zu können. Der Verkauf geschah übrigens ohne Stimmen der SPD, hier regiert die tiefschwarze Idiotie. (Hier gibt es garantiert Mitleser, die wissen, wer und welche Firmen angesprochen werden). Kleine Bemerkung am Rande: o. a. Bürgermeisterin ist Halbitalienerin-noch Fragen? Lieben Gruss, Oliver En avant les GSA!
4. Juni 200422 J. @xantiaheinz: ein vermögender KANN auch 2 mal besteuert werden. Das mit einem Sozialhilfeempfänger, einem Arbeitslosen oder einem Rentner zu machen ist das unsoziale. Oder man sollte besser sagen: asoziale. "Der Sozialismus wurde, laut eigener Aussage, von Herrn Kohl eingeführt." Glaube mir, es handelt sich hierbei nur um eine der vielfachen geistigen Verirrungen dieses Herren. Ich wünsche dir einen schönen Braten. @GSASpecialViersen: ich grüße zurück. Mit dem Fleisch machst du das sicherlich genau richtig. Man schmeckt auch deutlich einen Unterschied zwischen Supermarkt und Bauern wo die Tiere artgerecht gehalten werden! Genauso deine Bermerkungen zum Filz. Mir ist eigentlich egal ob das Etikett auf dem Regierungsschild ROT oder SCHWARZ anzeigt. Aber es trifft mich sehr wenn man bei den unteren Schichten immer (und das seit 25 Jahren) von "gürtel enger schnallen " spricht, während man in den oberen schichten das Geld ins Ausland bringt. der kleine Mann bekommt die Steuer gleich vom Lohn abgezogen, der Unternehmer zahlt im Nachhinein, wenn er zahlt. Der kleine Mann muß dort leben wo kindergärten, Schulen und Schwimmbäder, Jugendheime und Büchereien DICHT machen weil kein Geld in den Kassen ist. Der Reiche wandert einfach aus, auf seinen Auslandssitz und läßt es sich gut gehen während die kleinen Leute (wenn sie Arbeit haben) nach der Arbeit in ihre Plattenhaussiedlungen ohne Hoffnung zurück müssen. Wer will richten ob der Arme unter der Brücke SCHULD an seinem Schicksal ist, gilt es nicht ihm erst mal eine warme Mahlzeit und eine ärztliche Versorgung und ein Dach anzubieten ? Ich halte das nicht für NORMAL. und ich werde das nie für normal halten. ich kenne auch in anderen Ländern ungerechtigkeiten. Aber ich kenne auch dinge die besser geregelt sind als bei uns. In frankreich z.B. können Frauen (oder Männer) berufstätig sein UND Kinder versorgen. in der DDR war das auch machbar. in vielen Ländern ist das so. Das nennt sich Familienpolitik und verhindert das ein Land vergreist. In Frankreich werden auch junge und alte Menschen bewußt zusammengebracht und nicht voneinander separiert.
4. Juni 200422 J. "so dass die positiven Wettbewerbsvorteile Deutschlands deutlicher zu Tage treten" Die treten doch aber, sofern sie das tun, zunehmend unter Ausschluss der hier Werktätigen zu Tage. Kriselt die Wirtschaft, setzt es Entlassungen. Macht ein Konzern Rekordgewinne, entlässt er ebenfalls Leute. Das Argument, wegen zu hoher Steuern oder Belastungen nicht mehr wettbewebsfähig zu sein, weshalb Arbeitsplätze verloren gehen, hinkt doch offenkundig ein wenig, wenn auch jene Entlassungen vornehmen, die mehr als je zuvor in ihrer Firmengeschichte verdient haben.
4. Juni 200422 J. Hallo, betrifft mich schon lange nicht mehr. Die Diskusionen und Gedanken kommen Jahre zu spät. Fahre schon Jahre ohne Motorschäden mit Pflanzenöl . Umweltfreundlicher, Arbeitsplatzschaffend in heimischen Raum und günstig. Und fühle mich dabei etwas weniger Konzerngeschädigt und gesteuert. Also macht so weiter das Stönen und Gejammer bringt uns bestimmt nicht weiter. Ich habe einen Neuwagen C5 HDI und pfeiff sogar auf die Motorengarantie. www.rapstruck.com
4. Juni 200422 J. @rapstruck GENAU ! Nur das was DU machst müßte per gesetz auch für andere gemacht sein. Solange wir noch keine Brennstoffzellenautos haben müssen wir m.E. anfangen auf Diesel mit Pflanzenöl umzustellen (mit Partikelfilter - versteht sich!) . nur so haben wir m.E. eine chance. das pflanzenöl kann von überall herkommen. von mir aus per öltanker aus armen ländern. es wird alles immer noch billiger sein als diese FOSSILE ERDÖLBESCHAFFUNG. Was du sagst und schreibst ist m.E. vollkommen richtig. Wenn man allein das Geld rechnet das die USA investieren um die Transportwege für ihren Erdölnachschub einschließlich zu führender Kriege für den Nachschub wird einem schwindelig. wenn dieses Geld in alternative Energieformen, Geothermie und Brennstoffzellen und Solarenergie gesteckt würde ?! Zu deinem CD HDi, du fährst einen C5 HDi mit Pflanzenöl ?? Ich wußte gar nicht das man Pflanzenöl auch in HDi fahren kann. Sind da die Düsen nicht zu fein ? ich dachte das ginge nur mit ALTEN Diesel-Motoren ?
4. Juni 200422 J. @ACCM Thorsten Czub: Aufwachen!!! Das Paradies gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben. Aber: die Welt ist nicht so schlecht und ungerecht, wie es die Zeitung, mit der sich der Durchschnittsdeutsche seine Meinung bildet, glauben machen will. Auch, dass Du uns hier die journalistischen Highlights der letzten 30 Jahre eben jener Zeitung präsentierst, wird daran kaum etwas ändern. Das ewige Herunterleiern der immergleichen Beispiele lässt wohl kaum eine objektive Beurteilung irgendeiner Situation zu. Andernfalls wäre es ebenso legitim, vom grölenden Ballermanntouristen oder einer pöbelnden Glatze auf den Deutschen als solchen zu schließen!? Grüße, Oliver
4. Juni 200422 J. Hallo Oliver. Ich weiß nicht was du mit deiner BILD Zeitung meinst. Wer liest denn sowas ? Du ? Natürlich dürfen wir keine fossilen Brennstoffe mehr benutzen. Das einzusehen braucht es keine BILD und keine deutschen Touristen oder Glatzen. Solange wir mit Wind und Sonne, geothermie und Brennstoffzelle noch nicht so weit sind, müssen wir pflanzenöl und pflanzen verbrennen. schilf z.B. oder meinetwegen Rapsöl. die bauern können ihre KZs für Tiere abschaffen und stattdessen Brennstoff herstellen, dafür gibt es auch mehr Geld als für Fleisch oder Gemüse en gros. Der Bauer als Treibstofflieferant a la J.R. Ewing. Das ist das einzige was Zukunft hat. Vielleicht verschlafen wir das in Europa wieder, weil einige bedenkenträger so weiter machen wollen wie die letzten 30 nutzlosen Jahre. Aber China, Indien und andere Länder werden nicht auf uns warten. die machen das einfach. und wir werden mal wieder den bus vorbeifahren sehen.
4. Juni 200422 J. Hallo, wisst ihr was passiert ,wenn ein Tanker mit Pflanzenöl absaüft ?? Die Fische haben dann endlich mal Weihnachten. Also nichts mit Ölalarm. Pflanzenöl und Common Rail kein Problem Wie fast alles mit moderner Technik ,es wird besser . Es muß nur richtig umgerüstet werden. www.rapstruck.com
4. Juni 200422 J. Hallo Thorsten. Die Nutzung der fosilen Brennstoffe sollte tatsächlich reduziert werden. Was ich kritisiere, ist Deine unsachliche und polemische Argumentation. Mit Hilfe von einigen "Beweisen", die auch in jeder Kneipe allabendlich die Runde machen, versuchst Du alle Politiker und "Industrielle" jeder Art pauschal als Ganoven und korruptes Gesindel abzustempeln. Mit Verlaub - da macht Du es Dir zu leicht. Jede Sache hat wenigstens zwei Seiten. So lange Du Dich (und alle anderen "Kritiker" natürlich ebenfalls) nicht für die Entscheidungswege und die wirtschaftlichen Unabdingbarkeiten interessierst, ist die "Kritik" wohl kaum als solche, sondern vielmehr als sinnfreies Nachgeplappere oder neidvolles Gejammere zu werten.
4. Juni 200422 J. @Thorsten. Ich habe nicht geschrieben, dass in West-(Deutschland) in den vergangenen Jahrzehnten sozialistische Politik betrieben wurde à la DDR. "Fast schon" sozialistisch habe ich geschrieben, wobei ich denke, dass man aus dieser Formulierung gut herauslesen kann, dass ein bisschen Übertreibung dahintersteckt. Die Richtung der Aussage halte ich trotzdem noch für richtig. Mich würde aber, weil du auf dem Argument so herumhackst, mal interessieren, was du dir unter Neoliberalismus oder Liberalismus im Allgemeinen vorstellst. Das bisherige System scheint Selbstverantwortung und Eigeninitiative jedenfalls nicht mehr zu fördern. Deinen Traum von erneuerbaren Energien und biologischen Lebensmitteln teile ich nur zu gerne, was ich aber sehe, ist dass sich die Welt in die gegenteilige Richtung bewegt. Die Europäer verbrauchen weiterhin jedes Jahr mehr Erdöl, natürlich deutlich weniger als der durchschnittliche Ami aber immer noch zu viel. Dass es in China keine Tier-KZs gibt, halte ich ebenfalls für ein Gerücht. Hier in der Schweiz scheinen fast alle Hähnchen aus China zu kommen. Auch in Sachen Motorisierung scheinen sie aufzuholen, sowohl die Chinesen, als auch die Inder. Es wäre zu schön gewesen, wenn die Chinesen wie beim Telefon, wo sie direkt vom Nichts zum Mobilfunk gewechselt sind, beim Auto die Phase des erdölgetriebenen Motors übersprungen hätten. Leider scheinen diese Schwellenländer dieselben Fehler zu begehen, wie wir sie auch machten und man kanns ihnen nicht mal verdenken. @chimbuka Dein Beispiel von Entlassungen trotz Rekordgewinnen kann rationale Gründe haben, ist oft aber auch einfach pervers, einverstanden. Trotzdem ist es eher die Ausnahme. In absoluten Zahlen gesehen, ging die allergrösste Masse an Arbeitsplätzen nicht bei den grossen Betrieben verloren, sondern bei den kleineren und mittleren Betrieben, dem Arbeitgeber und Ausbilder Nr. 1, denen Hürden von der Politik (und den Banken) in den Weg gelegt werden, an denen man kaum mehr vorbeikommen kann. Flexiblere Arbeitszeiten, flexiblere Löhne, einfachere Entlassungen (was interessanterweise die Zahl der Arbeitsplätze erhöhen kann) und eben auch weniger Lohnnebenkosten würden ihnen massiv helfen und zudem helfen Schwarzarbeit zu reduzieren. Es ist kein Geheimnis, dass Schwarzmärkte und Schwarzarbeit dort entsteht wo der freie Markt eingeschränkt wird. Groteskerweise stellen sich gerade die Gewerkschaften gegen die Flexibilisierung der Arbeitsmarktes, um ihre eigenen Pfründe abzusichern. Den Arbeitslosen tun sie mit ihrer Haltung keinen Gefallen.
5. Juni 200422 J. "Was ich kritisiere, ist Deine unsachliche und polemische Argumentation. Mit Hilfe von einigen "Beweisen", die auch in jeder Kneipe allabendlich die Runde machen, versuchst Du alle Politiker und "Industrielle" jeder Art pauschal als Ganoven und korruptes Gesindel abzustempeln." ja. natürlich. Was glaubst du denn was die sind ? Die Herren Lambsdorff, Kanther (damals INNENMINISTER!!!!), Kohl, Möllemann, Schäuble ... sind doch alle beim betrügen und Lügen und Geld in die eigene Tasche wirtschaften etc. erwischt worden. Das hat doch nichts mit KNEIPE zu tun, das sind doch an den Tag gekommene Delikte, die mal mehr oder weniger bestraft wurden. In den seltensten Fällen ist klauen/Korruption bei Politikern (oder anderen Personen der Öffentlichkeit) das Berufsaus. Schäuble ist immer noch dabei, Kohl "unterstützt" die CDU beim Wahlkampf. Wie will man sonst sehen das führende und aktive Politiker bezahlte Handlanger der Großindustrie sind. Ob sie sich nun Reisen finanzieren lassen (Scharping), mal auf Opernbälle "eingeladen" werden oder auf Steuerkosten ins Ausland düsen und dort urlauben, zur Hochzeit ihrer Kinder jetten und und und und. Wenn DU das in deiner Firma machen würdest wärest du SOFORT fristlos gekündigt und müßtest die verursachten Kosten zurückzahlen. Ein Politiker bleibt aber danach im Amt. Da werden Anwesenheitslisten im Europaparlament gefälscht und es sind der Beispiele viele. Wie soll man solch ein Verhalten denn sonst bewerten oder darstellen ? Als Selbstverständlichkeiten ? "Mit Verlaub - da macht Du es Dir zu leicht. Jede Sache hat wenigstens zwei Seiten." ??? Wenn ich mich in eine Anwesensheitsliste eintragen lasse, von jemand anders, oder eintrage ich sei dagewesen obwohl ich das nicht war, wenn ich meine Frau als Sekretärin arbeiten lasse, Aufträge an meine Vetter oder Familie vergebe... ja wie soll ich das nennen ? Und welche andere Seite meinst du ? Aber wenn ein Penner unter einer Brücke liegt, dann ist er natürlich SCHULDIG und man kann ihn ruhig liegen lassen. Der Politiker aber bleibt unangetastet. Denn es gibt ja immer 2 Seiten beim Betrügen ?? Nein - das akzeptiere ich nicht. "So lange Du Dich (und alle anderen "Kritiker" natürlich ebenfalls) nicht für die Entscheidungswege und die wirtschaftlichen Unabdingbarkeiten interessierst, ist die "Kritik" wohl kaum als solche, sondern vielmehr als sinnfreies Nachgeplappere oder neidvolles Gejammere zu werten." Klar. wenn man ankreidet das Minister und Kanzler betrügen und korrupt sind, dann PLAPPERT MAN NEIDVOLL sinnfrei nach. Klar. Man sollte diese Herren also gar nicht antasten. Sie werden das schon richtig machen. Alles kann ruhig weiter seinen "sozialistischen" Gang gehen, alles bleibt wie es ist. Davon verstehen wir eben nix. Das muß so sein. Das sind alles wirtschaftliche Unabdingbarkeiten wenn schäuble sich aus einem Geldkoffer 100.000 in die eigene Tasche schiebt, wenn Kanter ein gerücht erfindet das Geld aus der schwarzkasse sei eine Spende von "reichen Juden". Na klar. Sowas verstehen wir eben nicht. Und es ist zu kritisieren das man sowas polemisch anspricht. Klar. nicht der Dieb oder Kriminelle ist zu ächten, sondern der der polemisch einen Sachverhalt benennt. Klar. Verstehe. "Das bisherige System scheint Selbstverantwortung und Eigeninitiative jedenfalls nicht mehr zu fördern." Das hat die CDU/CSU schon immer in den 80ern erzählt. "Leistung lohnt sich wieder" und so. Das ist ja eine These der neoliberalen. Das die LEISTUNGSTRÄGER einer Gesellschaft entsprechend gefördert werden müßten. Ich sehe aber nicht das das der Gesellschaft sei 25 Jahren irgendwie geholfen hat. Die Arbeitslosenzahlen sind gestiegen, die Armut auch, und die Pleiten auch. Ganz viele manager haben auch keine Verantwortung. Sie fahren Firmen vor die Wand und kassieren hohe Abfindungen. Den angeblichen Mittelständler der verantwortungsbewußt schlecht schläft weil eine Entlassung von 50 seiner heißgeliebten Arbeiter ansteht, wo findest du den denn ? Die Gewerkschaften versuchen die FELXIBILITÄT zu verhindern. und sie tun dies aus dem wichtigen Grund damit der arbeiter keine hire/fire-Masse wird die mit kurzen befristeten Verträgen saisonal eingestellt wird. Kein Mensch kann so seinen Lebensentwurf planen oder Kinder großziehen. Das es in der gewerkschaft auch korrupte Menschen gibt (steinkühler etc.) ist Fakt. Du kannst davon ausgehen das ich das auch genauso vehement kritisiere. Das der kleine Mittelstand aber kaputtgeht weil die gewerkschaften FLEXIBILITÄT verhindern halte ich für ein Märchen. Der Mittelstand geht kaputt weil die Läden kein Konzept haben, oft irgendwelche Popanze von Kaiser-Nero-Bossen willkürliche Anweisungen geben die unökonomisch sind. Irgendwann ist die Firma dann mal pleite weil der Chef über Monate überhaupt nix geblickt hat und die darunter sitzendenden Arbeiter und Zuarbeiter sich nicht getraut haben ihrem Chef mal zu sagen das das so nicht weitergehen kann, sondern immer zu allem devot gelächelt haben. Heutzutage läuft eigentlich nix mehr in den Läden draußen, deswegen gehen sie auch pleite, sondern übers internet. Keiner fährt mehr in einen Laden der ein Teil bewirbt das er dann nicht auf Lager hat, sondern die leute geben den Artikel in eine Suchmaschine und bestellen ihn zum günstigsten Preis im Net. Das spart ihnen unnütze Fahrten in die Städte. Der Mittelstand muß also kapieren das man seine Waren zusätzlich günstig im Internet anbieten muß, weil sonst überhaupt keiner mehr kommt. Die Arbeitslosen wurden in D doch 25 Jahre veräppelt. Als ob sich irgendwer interessiert ob die irgendwann mal wieder arbeit finden, es geht doch nur darum die aus der statistik kommen, das man ihnen die Gelder kürzt und sie irgendwie beschäftigt damit sie genervt sind und nicht den ganzen Tag zuhause sitzen und Bärbel am Vormittag gucken oder schwarzarbeiten.
5. Juni 200422 J. @OSFP-7: Du sprichst doch genau den Punkt an: Großunternehmen können Arbeitsplätze in steigendem Maße beliebig verlagern und Gestaltungsmöglichkeiten annehmen, die Kleinunternehmern gar nicht gegeben sind, weil sie, um es mal überspitzt auszudrücken, auf Gedeih und Verderb vor Ort bleiben müssen. Ich weiß ad hoc nicht, wie das hierzulande ist, aber in den USA beispielsweise zahlen 60 % der größten Unternehmen gar keine Steuern. Dem entsprechen doch die Schieflagen, dass Börsenkurse stiegen, während dies gleichzeitig auch Arbeitslosenzahlen tun. Ansonsten ließen sich endlose Einzelbeispiele anführen, warum darf man Steuern sparen, indem man Beteiligungen an Schiffscontainern kauft ...? Neuseeland hat vor Jahren etwas ganz Interessantes in die Wege geleitet: es gibt dort einen einheitlichen Steuersatz für jeden, ganz egal wieviel er verdient. Gleichzeitig hat man sämtliche Abschreibungsmöglichkeiten und Steuersparmodelle ohne Ausnahme gestrichen. Kammern und Innungen und Zwangsmitgliedschaften etc. finden sich dort auch nicht. Die Steuererklärung findet auf zwei Seiten statt, auf denen man ein paar Sachen ankreuzen muss und einträgt, was man eingenommen hat. Dauert etwa 30 Minuten. Die gsamte steuerrechtliche Literatur Neuseelands findet in drei Büchern Platz. Das Erstaunliche: das von einigen prognostizierte Finanzchaos blieb aus, die Sache funktioniert.
6. Juni 200422 J. Eine große Bitte an alle: lasst die Politik draußen und diskutiert lieber über Citroen und seine Modelle, sonst besteht irgendwann die Gefahr dass jemand beleidigt ist und entsprechend überreagiert.
6. Juni 200422 J. @Claus Kann deine Befürchtung verstehen, trotzdem finde ich, dass auf einem sehr hohen Niveau diskutiert wird, auch wenn grundsätzlich verschiedene Weltanschauungen aufeinander prallen. Ist eigentlich klar, ist ja auch ein "elitärer Zirkel" ;-)
6. Juni 200422 J. Na, wenn das ein hohes Niveau ist, möchte ich mir ein niedriges Niveau erst gar nicht vorstellen. Grüße Jörg
6. Juni 200422 J. Auffällig ist jedenfalls die starke Präsenz Citroens in Spanien, die allerdings auch nur wieder Glaspaläste und Billigautos sind. In Frankreich habe ich kaum noch BX'e gesehen - scheint das die alle hier in Deutschland herumkurven :-))) -
7. Juni 200422 J. Hi Thorsten! Was BX angeht, kann ich Deine Einschätzung nicht teilen. War über Pfingsten auch in F und habe dort mehrere BX fahren sehen, grösstenteils TRD und RD, aber auch drei oder vier BX Serie 1, manche in gutem Zustand, manche Möhrchen. Aber auch noch Visa oder LN/A. Und alle noch zugelassen und fahrend. Dort ist auch noch so manches Renault-Modell aktiv, was in D bereits verschwunden ist, genauo wie ich an der Kanalküste noch was superseltenes gesehen habe, einen Talbot 1510. Der war zwar runtergeritten, aber noch mit den schönen alten schwarzen Schildern zugelassen und hatte sogar noch gelbe Scheinwerfer. Was mich wundert ist, dass die o.a. Modelle das Wetter an der Küste überlebt haben. Und als Sahnehäubchen: Mein Gastgeber in der Normandie hat 4! DS........ Lieben Gruss, Oliver En avant les GSA!
7. Juni 200422 J. Hallo ! Vielleicht ist das im Inland ja anders als an der Mittelmeer-Küste ?! na - ich habe im wesentlichen Diesel gesehen. Cool was du beschreibst. Ich war ja nur in Narbonne plage, St.Piere sur mere, Montelimar und ansonsten eben Autobahn weil ich ja nach spanien fuhr. 4 DS !! Wow. Da muß ich auch mal hinfahren, wenn es ein Hotel ist ! allein der 4 DS wegen :-)
7. Juni 200422 J. Hi Thorsten! Im Süden ist es zwar recht nett, aber ich war mit einem Partnerschaftsaustausch in der Normandie, in La-Mailleraye-sur-Seine und ich muss sagen, dass ich auf jeden Fall wieder dorthin fahre. Das nächste Mal Ende Juli mit meinem Lebensgefährten, weil er Urlaub hat. Ich war bei einer Gastfamilie untergebracht, die auf dem gleichen Gelände ein Ferienhaus hat, dass an Touristen vermietet wird. Wenn Du Interesse hast, bei Google Ferienhäuser und La-Mailleraye-sur-Seine eingeben. Dann erscheint die Seite von Abritel, dort suchen, Ansprechpartner ist Dany Leboucher. Was die DS angeht, mein Gastgeber ist im Citroen-Club engagiert, sucht für mich nach einem guten GSA, weil es in der Region wohl noch welche gibt. Einer der DS ist eine 20er, restauriert und steht in seiner Firma in Rouen. Die anderen drei stehen auf seinem Privatgrundstück, u.a. eine DSuper, leidlich, aber komplett, noch eine DSuper, total tot und gestrippt, nur noch Teilespender und eine DS 23 ie Pallas, Zustand auch leidlich, nicht ganz komplett (Rücksitze und Heckscheibe fehlen). Die Göttinnen dienen als Spender bzw. sollen nach und nach restauriert werden. Er will zu jeder Hochzeit seiner Kinder eine fertig machen. Habe mich dort dementsprechend wohl gefühlt....... Vielleicht ist die Normandie ja was für Dich, von meinem Wohnort (Viersen/Niederrhein) ist es gar nicht so weit, ca. 560 Kilometer. Es lohnt sich, auch wenn ich ca. 40 km von der Kanalküste (Le Havre) gewohnt habe. Lieben Gruss, Oliver En avant les GSA!
7. Juni 200422 J. Zum Citroen gehört doch aber nach wie vor auch der Spritverbrauch und der Preis des zum Betrieb des Citroens benötigten Brennstoff hängt doch nun einmal auch von politischen Gegebenheiten ab ...? Wie arm kann das Land sein und wie dringend braucht es diese steuerlichen Einnahmen, wenn so etwas geht: Vodafone will 50 Mrd. Euro steuerlich absetzen Düsseldorf (dpa) - Die Düsseldorfer Vodafone GmbH will nach Zeitungsberichten für die umstrittene Übernahme von Mannesmann bis zu 50 Milliarden Euro steuerlich abschreiben. Diese Teilwertabschreibung würde für den Mobilfunkkonzern eine Steuerersparnis von bis zu 25 Milliarden Euro und eine jahrelange Steuerbefreiung bedeuten. Der Berliner "Tagesspiegel" und der Bonner "General-Anzeiger" berichteten am Samstag unter Berufung auf Aufsichtsratskreise von Vodafone, dass bei den Finanzbehörden in Düsseldorf Abschreibungen in Höhe von 50 Milliarden Euro geltend gemacht wurden.
7. Juni 200422 J. das ist natürlich spitze wenn man einen gastgeber hat der AUCH ein Citroen-Narr ist und gleich noch im Club engagiert ist. Das ist ja wie ein Geschenk des Himmels ! Da wird dir die Zeit bis Juli bestimmt noch lang werden angesichts der Erwartung. Bring(t) uns doch mal von da ein paar Digitalaufnahmen mit, wenn du/ihr kannst/könnt ?! Gruß Thorsten @chimbuka Ja - im Moment berät ja die deutsche Bundesregierung auch darüber wie man dem Benzin-Preis Chaos etwas entgegensetzen kann, damit die Wirtschaft nicht noch mehr leidet, als schon sowieso. Ich denke allerdings erst nach den Europawahlen wo die SPD nach meiner Meinung eine ganz herbe Niederlage erfahren wird (in meinem Bekanntenkreis haben alle gesagt das sie da mal einen DENKZETTEL verteilen wollen von wegen sozial = asozial). Dann wirst du sehen das auf einem Dinge gehen die vorher nicht gingen.
7. Juni 200422 J. Wie lange sich wohl noch die ewigen Gerüchte um Preisabsprachen der Mineralölkonzerne halten. Das haben die gar nicht nötig. Die brauchen bloß in den Kalender zu gucken. Da steht nämlich drin, wann Ostern, Pfingsten etc. sind. Da sie schon ein paar Tage im Geschäft sind, wissen sie, das an diesen Terminen die Nachfrage steigt. Und was macht ein Geschäftsmann, wenn die Nachfrage steigt? Er erhöht die Preise. Bei den Mineralölkonzernen heißt das Preisabsprache und beim Erdbeer / Spargelhändler auf dem Wochenmarkt? die 20.000? Händler in Deutschland telefonieren wohl auch immer am Gründonnerstag miteinander: "Hey Du, bald ist Pfingsten. Wollen wir mal die Leute ärgern und die Preise hochsetzen?" Die Tankstellenpächter müssen mindestens einmal täglich die preise der Nachbarn an die Zentrale durchgeben. Daher die fast zeitgleichen Änderungen. Das jeder Konzern für sich die besten Preise zu erzielen sucht, ist per se ja wohl nicht verwerflich? Bei den Mengen bedeutet jeder cent rauf oder runter eine Menge Geld. Auch die anderen Stammtischparolen hier. Der Mensch ist nun mal auf maximalen Profit für sich aus. Profit in diesem Sinne ist nicht nur Geld, sondern alles, was zu seinem Wohlbefinden beiträgt. Und das ist sehr unterschiedlich. Das kann auch "soziales" Verhalten sein. Für den anderen ist es das Machtgefühl. Für manche ists auf dem Sofa liegen und Chips essen. Was heißt das? Wir müssen alle Menschen umerziehen, das sie uns passen. Wer ist uns? Was ist die richtige Einstellung? Gruß Eckart
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