9. September 20196 J. ... ich kannte bisher nur ausleiern und dann klappern. Dieses hier knackt beim Bewegen, ruckt in Stufen. Aufgemacht, drinnen sieht alles gut aus, frisches graues Fett, Manschette top. Hersteller Meyle. Seltsam, oder ? Die andere Seite ist straff aber weich im Anlauf, ohne Losbrechmoment. Carsten
9. September 20196 J. Das Losbrechmoment findet sich eigentlich bei allen dieser Gelenke, wenn sie neu oder neuwertig sind. Ich würde eher den Zustand des anderen hinterfragen.
10. September 20196 J. Ersteller Das hab ich zuerst auch gedacht. Die Frage scheint zu sein, wie heftig es losbrechen darf ? Carsten
10. September 20196 J. Ein gewisses Losbrechmoment ist normal aber " ruckt in Stufen" ist nicht normal.
10. September 20196 J. Ich könnte mir vorstellen, daß Partikel im Fett sind. Das kann bei einem neuen Gelenk Plastik sein von der Fettverpackung. Wenn es schon im Auto war, ist es eher Sand und Dreck. Plastik würde mit der Zeit zermahlen. Sand zermahlt das Gelenk. Gernot
10. September 20196 J. Ersteller Es ist schon 40 tsd im Auto, und der Fehler kam dann langsam immer mehr. Wenn es denn an diesem Gelenk liegt. Ich probier mal ohne Stabi zu fahren, nur auf dem Hof, und gucke, was dann passiert. Carsten
10. September 20196 J. Bei einem "normalen" Auto ist ein gelöster Stabilisator nicht so kritisch. Bei einem HP Auto sind die Zylinder links / rechts hydraulisch verbunden und ohne Stabilisator kann das Auto schief stehen und zwar ganz gehörig. Da würde ich davon abraten. Gernot
13. September 20196 J. Ersteller Gelöst. Zuerst ohne Stabi gefahren. Knacken war weg. Dann Dämpfer wieder abgebaut, und den Stabi mit Koppelstange auf der betroffenen Seite angeschlossen. Gelenk ohne Stabi dran unauffällig, nur halt recht ruckig. Mit der Schulter den Reifen hochgedrückt, Koppelstange auf Gelenk aufgesetzt, siehe da, knack, knack. Gelenk abgenommen, Ruhe. Also Gelenk ausgepresst, und dabei flog es aus Versehen auseinander hinten. Drinnen fand sich eine Plastikhülse, und der Kugelkopf. Aber kein Fett. Fett war nur vorn an der Manschette. Und das wars wohl auch, deswegen so ruckelig. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich es rückseitig angebohrt mit nem 3er Bohrer und Fett reingedrückt. So hat es 16 Euro für ein neues gekostet, bei dem ich auch nicht weiß, ob da an der richtigen Stelle Fett drin ist. Alles montiert, total ruhig, unauffällig. Andere Seite montiert + nach Hause gefahren. Carsten
13. September 20196 J. Früher hatten solche Gelenke Schmiernippel und man drückte Fett, bis ein schöner Kragen herauskam. Ich glaube, das gab es noch beim Peugeot 504, vielleicht auch noch beim 505. An sich sind diese wartungsfreien Gelenke schon eine feine Sache, wenn sie richtig produziert wurden. Wer krabbelt schon alle paar Monate mit der Fettpresse unter das Auto? Vielleicht schreibst Du Meyle einfach einmal an. Vielleicht haben die da schon eine Qualitätsaktion offen und es gibt eine kleine Erstattung. Gernot
13. September 20196 J. Der Kugelkopf ist oben abgeflacht. Da befindet sich auch ein bisschen Fett. Zumindest sollte es das, wenn das Gelenk das Werk verlässt. "Früher" waren an den Dingern auch mal Schmiernippel dran. Bei meinen Maschinen rüste ich meist welche nach (die sind aber auch drei Nummern größer), dann hält das Gelenkzeug fast ewig. Edith: Gernot war schneller. Bearbeitet (13. September 20196 J. von schwinge)
13. September 20196 J. Ersteller Ja, beim E- Type sind die voll zerlegbar. Rückseite abnehmbar, dann Shims, eine Feder, dann die Kugel. Mit gewinkelten Zerk Nipples, so genannt weil Mr. Zerk die Dinger erfunden hat. Bei DS und SM ist abschmieren auch möglich, aber kein Zerlegen. Ich frag mich immer noch, wer das Kugelgelenk am Auto erfunden hat - die Engländer meinen, es sei Mr. Heynes gewesen, bei Jaguar. Ich selber neige nach Frankreich, Messieurs Gregoire, Tracta, Lefebvre.... Carsten Bearbeitet (13. September 20196 J. von Carsten)
13. September 20196 J. Egal wer es war es war eine gute Erfindung Auch wenn sie Heute (meist) falsch ausgelegt und lausig gefertigt wird.
15. September 20196 J. Ich habe hier eine neue Spurstange, BX, ist aber wahrscheinlich länger im Lager gelegen. Ich kriege das Gelenk bzw. den Zapfen außen mit der Hand nicht bewegt. Ist das normal? Ich kenne gebrauchte Spurstangen (von einer ausgebauten Lenkung), da lassen sich die Gelenke mühelos bewegen....
15. September 20196 J. Als Neuteil können die schon recht stramm sein, teilweise wirklich so stramm dass die im ausgebauten Zustand ohne Hebel nicht zu bewegen sind. Hat den Vorteil dass man die selbstsichernde Mutter ohne Gegenhalten mühelos draufbekommt...
21. September 20196 J. Am 13.9.2019 um 22:14 schrieb Carsten: Ich frag mich immer noch, wer das Kugelgelenk am Auto erfunden hat - die Engländer meinen, es sei Mr. Heynes gewesen, bei Jaguar. Ich selber neige nach Frankreich, Messieurs Gregoire, Tracta, Lefebvre.... Zum Patent angemeldet hat es mal ein Hr. Ehrenreich. Die Firma wurde 1971 Teil von TRW. Deshalb haben deren Gelenke häufig einen kleinen symbolisierten Kugelzapfen, bei dem die Kugel ein E ist, eingeprägt. (Ähnlich dem Dreieck von Lemförder). https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/bild.php?bild=http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/userpix/2/2_ehrenreich_logo_1.gif Bearbeitet (21. September 20196 J. von Dr.Jones)
22. September 20196 J. Ersteller ...auf dem Weg über Ehrenreich / 1952 kam ich zu Fritz Faudi, 1922 erste Anmeldung. http://www.ursella.info/obu_in_han/Faudi_Feinbau/Faudi_An.htm Demnach nix englisch oder französisch. Carsten
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