9. Oktober 20196 J. Da bei mir nächstes oder übernächstes Jahr ein neues/gebrauchtes Auto an. Es soll ein C5 III 170 sein und einen Ausstoß von 175g/km. Laut neusten Informationen soll sich die Steuern auf den Ausstoß konzentrieren und teurer werden. In allen Berichten steht was von Neuzulassung. Heißt für mich, alle alten und neuen Autos! Also wäre es ja sinnvoll nächstes Jahr das Auto zu kaufen und anzumelden. Der gedanke ist doch von mir richtig oder? https://www.infranken.de/ueberregional/deutschland/kfz-steuer-drastische-erhoehung-ab-2021-geplant;art180,4461250 Bearbeitet (9. Oktober 20196 J. von -JoJo-)
9. Oktober 20196 J. Eine Neuzulassung kann ein Fahrzeug nur ein Mal im Leben erfahren. Danach ist es eine einfache Zulassung. Neuzulassung. Eine Neuzulassung erlebt ein Fahrzeug in seinem Leben nur einmal, wenn es zum ersten Mal zum Verkehr zugelassen wird. ... Nach deutschem Recht erfolgt eine Neuzulassung nur dann, wenn ein fabrikneues Fahrzeug erstmals zugelassen wird.
9. Oktober 20196 J. Ersteller ein mal im Leben wäre für mich eine Erstzulassung und keine Neulassung. ich kann jedes Auto neu zu lassen. Ok habs jetzt gegoogelt und es ist wohl wie oben beschrieben. Also alles alte läuft dann so weiter? Ist ja dann auch albern, aber gut. Bearbeitet (9. Oktober 20196 J. von -JoJo-)
9. Oktober 20196 J. Zitat Der interessantere Aspekt neben dieser recht gewöhnlichen Steuererhöhung auf der einen und Entlastung auf der anderen Seite ist eigentlich der Umbau der Kfz-Steuer. Wörtlich heißt es dazu im Klima-Papier der Großen Koalition: "Die Bundesregierung wird die KfZ-Steuer stärker an den CO2-Emissionen ausrichten und dazu ein Gesetz zur Reform der KfZ-Steuer bei PKW vorlegen, so dass von dieser eine deutlich stärkere Lenkungswirkung beim Neuwagenkauf hin zu emissionsärmeren bzw. emissionsfreien Antrieben ausgeht. Für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2021 wird die Bemessungsgrundlage der Steuer hauptsächlich auf die CO2-Emissionen pro km bezogen und oberhalb 95 gCO2/km in zwei Emissionsstufen erhöht." Das heißt: Bei der Besteuerung ist das CO2 maßgeblich, die Hubraum-Komponente fällt weg oder wird zumindest zweitrangig. https://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/gilt-fuer-neuzulassungen-im-klima-paket-hat-die-bundesregierung-eine-gigantische-kfz-steuererhoehung-versteckt_id_11173458.html Zitat Die Kfz-Steuer setzt sich derzeit aus einer Hubraum- und einer CO2-Komponente zusammen. Letztere soll dem Entwurf zufolge ab einem Ausstoß von 95 Gramm und in einer zweiten Stufe ab 115 Gramm Ausstoß pro Kilometer bei Neuzulassung ab 2021 steigen. Bei einem Ausstoß zwischen 95 Gramm und 115 Gramm soll die Komponente auf 4,00 Euro pro Gramm erhöht werden, was einer Verdopplung entspricht. Oberhalb von 115 Gramm sind sogar 5,50 Euro vorgesehen. https://www.n-tv.de/politik/Kfz-Steuer-koennte-teils-drastisch-steigen-article21298396.html Vorschlag: 175 g/ km x 5,5 € /g/km = 962,50 € Aktuell 350 € = 20 [Hubraum, angefangene 100 cm³] x 9,50 € + 2 € x (175 g - 95 g [Freibetrag]) http://auto-presse.de/auto-service/kfz-steuerrechner.php Ronald
9. Oktober 20196 J. die lenkungswirkung so einer steuer ist auch nur wieder begrenzt wirksam: ob nun hubraum oder co2-komponente - ein nicht benuztes fahrzeug erzeugt noch kein co2. es besteht kein anreiz, das fahrzeug stehen zu lassen. eher ein umgekehrt: da ich ja sowieso bezahlt habe, kann ich es ja auch mit billigem kraftstoff nutzen, z.b. um mich damit billiger, schneller und komfortabler zu bewegen, als z.b. mit oeffentlichen verkehrsmitteln. je höher die fixe steuer, desto groesser wird dieser anreiz, diesen einmalbetrag auch zu nutzen und durch möglichst viele km abzufahren. wesentlich effektiver waere die direkte besteuerung der tatschlichen co2 verursachung durch die besteuerung des treibstoffs. wer seinen SUV eben nur 5tkm im jahr nur fuer ´ne urlaubsfahrt und die Pferdehaengertouren benutzt, der spart eben, wer das geraet als kindertaxi benutzt, zahlt eben ordentlich drauf. da man haeufiger tankt als kfz steuer zahlt, wird auch im kopf der menschen regelmaessiger gelenkt - einzelne fahrten werden eher ueberdacht und geplant. eine lenkungswirkung fuer die hersteller ergaebe sich daraus von selbst.
9. Oktober 20196 J. vor 2 Minuten schrieb frommbold: wesentlich effektiver waere die direkte besteuerung der tatschlichen co2 verursachung durch die besteuerung des treibstoffs. Das wäre ja viel zu einfach und zudem zielführend....
9. Oktober 20196 J. vor 43 Minuten schrieb frommbold: wesentlich effektiver waere die direkte besteuerung der tatschlichen co2 verursachung durch die besteuerung des treibstoffs. Zitat Benzin und Diesel sollen ab 2021 schrittweise teurer werden, los geht es mit drei Cent. Rund 15 Cent pro Liter könnten es künftig werden. https://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/gilt-fuer-neuzulassungen-im-klima-paket-hat-die-bundesregierung-eine-gigantische-kfz-steuererhoehung-versteckt_id_11173458.html Zitat 3 -10 ct/Liter sind aber auch "wenig", wenn die Tonne CO2 50 - 100 € kosten soll. Es müssten eigentlich 13 - 26 ct/Liter sein. So kostet die Tonne bei 3 ct/ l " nur" 11 € bzw. 37 € bei 10 ct. (Diesel) https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/117057-energiewende-und-was-sie-bedeutet/?do=findComment&comment=1576486
9. Oktober 20196 J. ob nun 3 oder 26 cent, sowas sind wir doch schon von preisschwankungen gewohnt. mal ehrlich: wer von euch hat sich in solchen zeiten mal ueberlegt etwas anders zu machen und es dann auch durchgezogen? zu fuss zum kippen holen oder zum kleinen einkauf, ´ne fahrgemeinschaft zum berufspendeln, fuer eine laengere tour per mitfahrerzentrale oder einfach nur touren zusammenzulegen? oder anstatt in eine automatisch öffnede heckklappe lieber in ein fahrrad zu investieren? von mir aus 3€/liter bei kfz-steuerfreiheit - dann passiert wirklich was in den köpfen der menschen, sowas "lenkt" das verhalten dann wirklich bei jeder gelegenheit. die beleuchtung der wohnung lasst ihr ja auch niemand mehr rund um die uhr brennen. zum ausgleich die berufspendlerpauschalen fuer angestellte deutlich erhöhen, aber keine verguenstigungen fuer selbstaendige und gewerbe.
9. Oktober 20196 J. also ehrlich, wenn ich mir meine Autokosten so ankuck, Wertverlust, Reparaturen, Sprit, Versicherung, KFZ steuer e.t.c. dann würden die bei mir mit der KFZ steuer erst dann was "lenken", wenn sie mal mindestens verfünffacht würde; Und sie ist schon durchaus spürbar bei meinem EUR5 Diesel. Ich stimme all jenen zu, die eine Steuerung über den Kraftstoffpreis für zielführend halten, obwohl es mich tendenziell relativ stark träfe.
10. Oktober 20196 J. Wenn der Wodka im Supermarkt billiger wird als der Sprit an der Tanke dann schütt ich eben den in den Tank ...man muss Flexibel sein
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