16. Juni 200422 J. hallo, wäre euch sehr dankbar, wenn mir jemand eine reperaturbeschreibung zum austausch des spustangengelenkes vorne links innenseite zukommen lassen könnte, ausserdem wüsste ich gerne woher ich ohne ausbau erkennen kann welches gewindemaaß der wagen hat, desweiteren wüsste ich gerne was vorne schräg rechts neben dem höhenkorrektor und vor dem lenkgetriebe ist, dort lekct anscheinend LHM heraus. besten dank im voraus gruß martin
16. Juni 200422 J. Hallo Martin, es wird die komplette "innere" Spurstange getauscht. Schau doch mal im Meisen Katalog online unter innere Spurstange, dort gibt es ein Foto derselben. Das Gewindemaß bezieht sich wohl auf das äussere Gewinde der Spurstange, dort wo das äussere Kugelgelenk verschraubt ist. Das lässt sich ja einfach messen. Zum Tausch selbst kann ich nichts sagen, habe es noch nicht gemacht. Deine Leckstelle solltest Du vielleicht noch mal genauer beschreiben !? lg micha
22. Juni 200422 J. Ersteller Hi Micha, also das mit der spurstange ist mysteriös, habe daran rumgezerrt und rumgewackelt, erst nach sehr starkem gezerre merkt man das die spurstange ein gaaanz kleines spiel hat. der vom tüv meinte da wäre das gelenk hin, ich halte es für "normales" spiel, denn wenns gelenk hin ist musst du nicht wie ein irrer daran rütteln um festzustellen das es hin ist....oder hat da jemand andere erfahrungen gemacht bzw. weiss es besser? -nun zu dem besagten teil: es sitzt (in fahrtrichtung) rechts neben dem höhenkorrektor. es ist durch ein blech an dem es auch angebracht ist vom HK getrennt, es führt ein breiterer stecker an der seite rein. ausserdem schein es noch irgendwie durch ein gestänge gesteuert werden zu können, ähnlich wie der höhenkorrektor. ausserdem habe ich dort wohl eine kleine rücklaufleitung entdeckt die mehr oder weniger lose in eine gummileitung läuft, die kann man einfach rauszihen !? und ist nichteinmal fest miteinander verbindbar ( der rücklaufschlauch ist fast durchsichtig, wenn er nicht gerade durch eine schwarze isolierung umwickelt ist.) - noch etwas ist mir aufgefallen, beim lenkgetriebe hängen plastikfolienfetzen raus, die bissl verschmoddert sind!? (rechte seite ist eine blanke stange die scheinbar was mit dem lenkgetriebe zu tun hat, dort geht auch der rest des verschmodderten plastikfolienkrams rein) weiß jemand da was ? beste grüsse martin
23. Juni 200422 J. Hallo Micha, kann es sich bei Deinem mysteriösen Teil um den Servozylinder der Lenkung handeln? Was für ein Wagen ist das? V6? Dann könntest Du eine Diravi-Lenkung haben. -> Experten im Vorum fragen? Den inneren Spurstangengelenkkopf kann man prüfen, indem man ihn unter dem Balg ertastet und mit fester Hand umschließt. Jetzt muß ein Helfer bei laufendem Motor beherzt an der Lenkung wackeln. Hat er Speil, spührtst Du das in der Hand. Ein gewisses Lenkungsspiel, auch mit Klacken, ist insbesondere bei stehendem Motor "normal". Ich würde mal jemanden, der sich mit sowas auskennt, fragen. Es kann natürlich auch ein defektes Lenkgetriebe sein. Dann wirds brandgefährlich. Die Plastikfolienfetzen sind original... Gruß Jochen
24. Juni 200422 J. Ersteller Hallo Jochen, (ich bin der mit dem beschr. problem) also definiere servozylinder? meine dicke hat ne 2,0i maschine automat. ich glaube, das LHM tröpfelt mittlerweile sehr langsam aus einem blanken kolben beim lenkgetriebe, um den kolben herum war wohl auch dieser zerfetzte plastiktütenschutz. frage a) kann man diesen schutz erneuern? wie geht das vonstatten? frage ich habe endlich alle federkugeln + speicher neu und meine dicke ist auf einmal viel höher als vorher ??? (in normalstellung ist das fahrzeug fast ein paar cm höher als zuvor) frage c) so nebenbei.....kennt sich jemand mit den öldruckschalter von meisen aus? der den ich bestellt habe hat einen anderen anschluß, müsste ich, damit er passt den stecker tauschen oder wurde mir das falsche teil geliefert? nun wieder schwebende grüsse ;-) Martin
29. Juni 200422 J. Hallo Martin, wie kam ich auch Micha? Der Servozylinder ist derjenige welcher Dir das Lenker erleichtert. Nun ist es nicht so, daß er integraler Bestandteil des Lenkgetriebes wäre. Vielmehr ist es so, daß dieses unabhängig von jeder Servounterstützung funktioniert. Lediglich der Ventilkopf in der Lenkwelle nimmt den Sollwert über ein gewolltes Spiel im Lenkgetriebe ab. Dadurch wird gewährleistet, daß auch bei totalem Hydraulikausfall, eine kraftschlüssige Verbindung und damit eine (relative) Lenkbarkeit des Wagens erhalten bleibt. Wer schon mal versucht hat, einen XM mit stehendem Motor zu rangieren, der weiß wie ein parkendes Auto auf einen zurasen kann!!! Die "Sicherheit" durch die permanent kraftschlüssige Verbindung ist also nur eine akademische! Ich hatte zu diesem Thema mal einen recht ausführlichen Austausch mit einem Mirko... Den habe ich Dir unten angehängt. Wenn es, wie Du schreibst, aus dem Servozylinder leckt, dann wird Dir meines Erachtens nichts anderes übrig bleiben, als diesen zu ersetzen. Gruß Jochen ##################### (Im Ursprung ging es um das "übliche?" Klacken in der Lenkung bei stehendem Motor) Hallo Mirko, der Text ist jetzt viel länger geworden, als ich ursprünglich wollte. Bei mir hat sich die Sache schließlich so dargestellt, daß das radiale Spiel der Lenkachse im Lenkgetriebe offenbar prinzipbedingt gewollt ist. Als Lenkachse bezeichne ich die Stange, die durch das Lenkgetriebe geht und an den inneren Spurstangenköpfen endet. Anderes Spiel hat die Lenkachse NICHT gehabt. Ich hatte vermutete, daß die fahrerseitige Buchse ausgeschlagen wäre, da sich die Lenkachse beim Bewegen des Lenkrades, vor und zurück bewegte - in Fahrtrichtung vor und zurück. Ich habe die Balgenmanschette von der Lenkachse auf der Fahrerseite getriebseitig abgenommen und konnte so vom Radkasten her in das Getriebe reinschauen. Die Lenkwelle - vom Lenkrad kommend - geht vor der Lenkachse ins Getriebe und hat ein Zahnrad. Die Lenkachse hat an ihrer Vorderseite ein Verzahnung in die das Zanhrad der Lenkwelle greifft. Somit ist also der Kraftschluß hergestellt und die Drehbewegung des Lenkrades wird auf eine horizontale Bewegung der Lenkachse umgesetzt und die vollständige Funktion gegeben. Was noch fehlt ist die Servounterstützung. Diese wird durch einen, parallel zum Lenkgetriebe liegenden Hydraulikzylinder erreicht, der auf der einen Seite am Lenkgetriebe und auf der anderen Seite an der Lenkachse befestigt ist. Dieser schiebt bzw. zieht an der Lenkachse und bewirkt so, daß die Kraft die über die Zahnstange auf die Lenkachse wirken muß, geringer wird. So weit, so klar. Doch jetzt wirds spannend. Wie erreicht man die Steuerung der hydraulischen Kraft wo doch zwischen Lenkwelle und Lenkachse eigentlich kein Spiel vorhanden ist. Der Verntilkopf über dem Lenkgetriebe kann ja nur arbeiten, wenn es eine Regelabweichung zwischen den beiden gibt. Andereseits muß für den Notfall die Lenkwelle permanent kraftschlüssig mit der Lenkachse verbunden sein. Der Trick geht so: die Lenkachse wird nicht fest mit der Verzahnung in dem Zahnrad der Lenkwelle geführt, sondern wird von hinten durch eine federbelasteten Kullissenstein in die Verzahnung gedrückt. Dreht man an der Lenkwelle, so weicht die Lenkachse ein wenig gegen die Federkraft nach hinten aus. Dadurch entsteht etwas Spiel zwischen Zahnrad und -stange. Um diesen Winkel ist jetzt der Ventilkopf aus seiner relativen Neutralposition verschoben und steuert mit einem entsprechenden Hydraulikfluß in Richtung des Servozylinders gegen - bis das Spiel wieder ausgeglichen ist. Mit diesem einfachen Trich wird ein kraftschlüssige Verbindung zwischen Lenkwelle und Lenkstange erreicht, die ohne aktive Komponenten auskommt und so die geforderte passive Sicherheit im Lenkgetriebe sicherstellt. Zum Problem des schlagenden Geräusches: Ich habe dieses Problem, wirklich extrem, nur bei stehendem Motor beobachten können. Während der Fahrt scheint es im Wesentlichen die xm-typische polternde Vorderachse zu sein. Es kommt sicherlich noch hinzu, daß der Wagen mittlerweile 225 tkm auf der Uhr hat und alle Teile ihre Arbeit etwas lockerer verrichten... Bei der Suche nach den Ursachen habe ich noch eine (frisch) eingerissen Manschette des rechten Spurstangenkopfes gefunden und diesen ausgetauscht. Im Zuge dessen habe ich den Eindruck gewonnen, daß der linke wohl auch nicht mehr ganz taufrisch ist - wen wundert's ? - und werde ihn demnächst ebenfalls tauschen. Vielleicht wird dann auch das Polltern wieder etwas weniger. Und dann ist da auch noch der Umstand, daß ich schon vor 100 tkm, kurz nachdem ich den Wagen gekauft hatte, das Gefühl hatte, daß da was komisch ist. Letztlich ist aber nichts passiert, und ich könnte nicht mit Sicherheit sagen, wieviel realer Verschleiß und tatsächlich gestiegene Geräuschentwicklung ist und wieviel dem übersensiblen Gemüt des notorisch hypochondrischen Citroen-Fahrers zugeschreiben werden muß ;-). Warum ich diesen langen Salmon schreibe? Weil ich Dir keine klare Antwort geben kann. Aber ein paar harte Tips kann ich doch noch geben - wenn Du die nicht schon selbst überprüft hast. 1. äußere Spurstangengelenke, 2. innere Spurstangengelenke (innerhalb der Balgenmanschette des Lenkgetriebes), 3. Befestigungsbolzen des Servozylinders am Lenkgetriebe. Zum prüfen: mit einer Hand um das Gelenk fassen und von einem Helfer deutlich am Lenkrad wackeln lassen. Es darf kein Spiel zu spüren sein. Die inneren Gelenke kannst Du durch die Manschette hindurch fühlen. Ich hoffe Dir helfen zu können. Gruß Jochen
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