19. April 20206 J. Liebe Gemeinde, jeder von euch kennt wahrscheinlich das Problem: Die 44er Muttern an den hinteren Bremstrommeln sitzen fest. Der Vorbesitzer hat, um sich die Kosten für 2 neue Muttern zu sparen, die alten über die Kerben gedreht und dann wieder mit dem Körner gesichert. Schlagschrauber, Verlängerung......alles bislang ohne Erfolg. Habe jetzt überlegt, die Muttern an mehreren Stellen anzubohren damit sie brechen. Hat das schon mal jemand erfolgreich gemacht? Bitte um zahlreiche Ratschläge. Vielen Dank und Grüße, Ullo
19. April 20206 J. An der Bremstrommel noch nicht, aber an den Federtöpfen hab ich sowas schon erfolgreich ausgeführt.
19. April 20206 J. vor 44 Minuten schrieb ullo: Liebe Gemeinde, jeder von euch kennt wahrscheinlich das Problem: Die 44er Muttern an den hinteren Bremstrommeln sitzen fest. Der Vorbesitzer hat, um sich die Kosten für 2 neue Muttern zu sparen, die alten über die Kerben gedreht und dann wieder mit dem Körner gesichert. Schlagschrauber, Verlängerung......alles bislang ohne Erfolg. Habe jetzt überlegt, die Muttern an mehreren Stellen anzubohren damit sie brechen. Hat das schon mal jemand erfolgreich gemacht? Bitte um zahlreiche Ratschläge. Vielen Dank und Grüße, Ullo Man kann ohne Probleme alte Muttern nochmals verwenden (aber sinnvoll ist das nicht) Das kann nicht das Problem sein. Vermutlich hast Du eher Spielzeug als Werkzeug, so in Richtung 1/2 Zoll mit 30 cm Verlängerung. Bearbeitet (19. April 20206 J. von jozzo_)
19. April 20206 J. Ersteller Hallo Jozzo, ich bin Citroenfahrer seit 1973 und habe meine Erfahrungen mit verbogenen 1/2 Zoll Antrieben hinter mir. Daran liegt es sicher nicht. Gruß, Uli
19. April 20206 J. Gerade eben schrieb zudroehn: Habs vergessen, sind das beidseitig Rechtsgewinde bei den 2CV? Klar. Sonst gäbe es ja unterschiedliche Muttern für links und rechts...
19. April 20206 J. In der Wetterau gibt es einen 3/4" Knebel mit passender 1 3/4" (44mm) Mutter! Bearbeitet (19. April 20206 J. von MatthiasM)
19. April 20206 J. vor einer Stunde schrieb ullo: Schlagschrauber, Verlängerung......alles bislang ohne Erfolg Guter Kompressor vorhanden mit viel Luftleistung? Dann hole Dir wenn möglich kurz leihweise für Kaffeekasse aus einer LKW- oder Landmaschinenwerkstatt einen 1 Zoll Schlagschrauber (Adapter auf 1/2 Nuss nicht vergessen). Das wird funktionieren! Gruß Holgi
19. April 20206 J. vor 23 Minuten schrieb Entenholgi: Dann hole Dir wenn möglich kurz leihweise für Kaffeekasse aus einer LKW- oder Landmaschinenwerkstatt einen 1 Zoll Schlagschrauber Aber aufpassen das die Ente nicht mitdreht! vor 23 Minuten schrieb Entenholgi: (Adapter auf 1/2 Nuss nicht vergessen). Das wird funktionieren! Wenigstens die Bruchteile einer Sekunde. Wenn der Adapter 2-300Nm sieht, .... 3/4" Werkzeug ist nicht teuer!* Und funktioniert auch ohne Kompressor. 1/2" ist doch, bei 44mm Mutter, Spielzeug! *35Euronen fuer Nuss und Knebel Bearbeitet (19. April 20206 J. von MatthiasM)
19. April 20206 J. 3/4 zoll wirkt immer Wunder..... @Ullo wo bist du denn im Ländle? Bearbeitet (19. April 20206 J. von zudroehn)
19. April 20206 J. vor 47 Minuten schrieb ullo: Hallo Jozzo, ich bin Citroenfahrer seit 1973 und habe meine Erfahrungen mit verbogenen 1/2 Zoll Antrieben hinter mir. Daran liegt es sicher nicht. Gruß, Uli Dann mach mal ein Bild von der Mutter und Deinem Werkzeug
19. April 20206 J. vor 16 Minuten schrieb Entenholgi: Ich meinte auch Adapter auf 3/4 der 44iger Nuss...nicht 1/2! Wenn er die hat, sollte mit Velaengerung und Unterstellbock das Oeffnen eigentlich kein Problem sein, wenn die Mutter nicht voellig verranzt ist. Ich habe am Unimog so schon Schrauben aufgemacht, da haette es die Ente wirklich mitgedreht. Wenn die Mutter aber so verranzt ist, ist aufbohren wohl die beste Loesung. Eine Bohrung und ein Meissel sollte da aber reichen. Bearbeitet (19. April 20206 J. von MatthiasM)
19. April 20206 J. vor 7 Minuten schrieb MatthiasM: Wenn die Mutter aber so verranzt ist, ist aufbohren wohl die beste Loesung. Eine Bohrung und ein Meissel sollte da aber reichen. Mit der Gefahr, das achsseitige Gewinde zu beschädigen!
19. April 20206 J. Also ich bin bei sowas ja ein Freund von punktuell aufheizen, die unterschiedliche Dehnung bricht dann meist die Korrosionsverschweißung. Dann noch einen Schuß Ballistol dann gehts meistens mit einem beherzten Ruck auf... Ich habe da so einen Minilötbrenner in Stiftgröße (diese Küchenbrennen für Creme Brule etc. sind da auch ganz handlich) da kann man auch bei recht verwinkelten Postionen gezielt aufwärmen ohne sich oder das Auto abzufackeln. Kunsttoffteile in der Nähe natürlich aufpassen aber denke da wirds da hinten bei einer Ente nicht viel geben, kenn das nicht...
19. April 20206 J. vor 35 Minuten schrieb Entenholgi: Mit der Gefahr, das achsseitige Gewinde zu beschädigen! Ja, bohren und meisseln sollte man schon koennen Die Kehle erleichtert aber schon mal das ansetzen des Koerners und Bohrers. Und kleine Macken am Gewinde sind mit der Gewindefeile leicht zu richten, sofern man sich vorher nicht extrem ungeschickt angestellt hat. Wenn man unsicher ist, kann man ja auf der anderen Seite noch kleiner bohren um das Aufbiegen etwas zu erleichtern, was ich aber bei so einer duenwandigen Mutter nicht fuer notwendig halte. Aufreissen muss die Mutter ohnehin, dann kann man sie auch leicht mit dem Meissel aufdrehen. Bearbeitet (19. April 20206 J. von MatthiasM)
19. April 20206 J. vor 2 Minuten schrieb Cerberus: aber denke da wirds da hinten bei einer Ente nicht viel geben, kenn das nicht... außer einem gefetteten Radlager welches dann bald defekt sein kann.
19. April 20206 J. vor 4 Minuten schrieb Entenholgi: außer einem gefetteten Radlager welches dann bald defekt sein kann. Ich habe nicht vorgeschlagen mit einem Dachpappenflämmer hirnlos die ganze Trommel rotglühend zu heizen, ich sprach von dem Teil; https://www.ebay.at/itm/Rothenberger-Micropen-Set-Gasloetkolben-Loeten-Loetkolben-Brenner-Loetgeraet-Loetstift-/123511839704?nav=SEARCH Bis du mit dem die Trommel so warm kriegst, dass dir das Fett aus dem Lager rausrinnt ist dir 3x das Gas ausgegangen. Für Punktuelles Erhitzen ist es aber perfekt. Da bringst du bei jeder Vollbremsung mehr Wärme ein. Wenn das Radlager so ein Sensibelchen wäre müßte dir ja nach jeder längeren Talfahrt das Radlager verrecken. Also bitte nicht immer gleich vom DAU ausgehen...
19. April 20206 J. vor 5 Minuten schrieb Cerberus: Ich habe nicht vorgeschlagen mit einem Dachpappenflämmer hirnlos die ganze Trommel rotglühend zu heizen, ich sprach von dem Teil; https://www.ebay.at/itm/Rothenberger-Micropen-Set-Gasloetkolben-Loeten-Loetkolben-Brenner-Loetgeraet-Loetstift-/123511839704?nav=SEARCH Bis du mit dem die Trommel so warm kriegst, dass dir das Fett aus dem Lager rausrinnt ist dir 3x das Gas ausgegangen. Für Punktuelles Erhitzen ist es aber perfekt. Da bringst du bei jeder Vollbremsung mehr Wärme ein. Wenn das Radlager so ein Sensibelchen wäre müßte dir ja nach jeder längeren Talfahrt das Radlager verrecken. Also bitte nicht immer gleich vom DAU ausgehen... Das ist aber der DAU von jemandem der die Entenbremsen nicht kennt Die Mutter steht an keinem Punkt an der Trommel an
19. April 20206 J. vor 21 Minuten schrieb jozzo_: Die Mutter steht an keinem Punkt an der Trommel an Also ich habe mir da jetzt das Bild rausgesucht, sehe jetzt zwar was ihr meint und ja mit einer normalen Lötlampe hätte ich da auch Bauchweh aber mit dem Micropen geht genau sowas super, da kann man wirklich punktgenau die Schmalstelle der Mutter erhitzen und dehnen ohne das sich viel Energie auf den Bauteil dahinter überträgt, der wird nicht einmal handwarm. Bearbeitet (19. April 20206 J. von Cerberus)
19. April 20206 J. vor 26 Minuten schrieb Cerberus: aber mit dem Micropen geht genau sowas super, da kann man wirklich punktgenau die Schmalstelle der Mutter erhitzen und dehnen ohne das sich viel Energie auf den Bauteil dahinter überträgt, der wird nicht einmal handwarm. Hm, die Mutter sitzt auf einem etwa 25-30mm dicken Bolzen. ich denke, der zieht die Waerme von so einem Flambierbrenner einfach weg. Und eigentlich duerfte da auch nicht viel Korrosion sein. Bei einer Verschweissung muss das Teil ohnehin fast gluehen. Der TE scheint ja gerade dabei zu sein Gewalt auszuueben. Vielleicht warten wir mal was er mit "Daran liegt es sicher nicht." meint, ob damit richtiges Werkzeug schon beinnhaltet ist. Bearbeitet (19. April 20206 J. von MatthiasM)
19. April 20206 J. vor 18 Minuten schrieb MatthiasM: Hm, die Mutter sitzt auf einem etwa 25-30mm dicken Bolzen. ich denke, der zieht die Waerme von so einem Flambierbrenner einfach weg. Das ist schön, dass du denkst, mache ich auch bevor ich wo einen Brenner hinhalte. Ich habs xmal schon in der Praxis erfolgreich gemacht und genau das ist der Punkt was du sagst. Bis der massive Bolzen überhaupt genug Wärme aufnehmen kann um das Lager dahinter zu beleidigen hat sich die Mutterl längst gut durchgewärmt und gedehnt. So viel Leistung bringt der Lötstift gar nicht. Hab ich zuletzt bei der Radnarbenmutter meines Xantia auch genauso gelöst, das Achsgewinde wurde dabei nicht einmal lauwarm und das Lager hat sich bis zum Crash des Käufers munter weitergedreht... Ihr könnt gerne weiter theoretisieren warum es nicht funktioniert aber wenn Ullo mindesten seit 73 rumschraubt hat er glaube ich genug Erfahrung sein Radlage nicht in eine Friteuse zu verwandeln... Bearbeitet (19. April 20206 J. von Cerberus)
19. April 20206 J. 1 hour ago, Cerberus said: Also ich bin bei sowas ja ein Freund von punktuell aufheizen, die unterschiedliche Dehnung bricht dann meist die Korrosionsverschweißung. Dann noch einen Schuß Ballistol dann gehts meistens mit einem beherzten Ruck auf... Es gibt an dieser Stelle keine Korrosionsverschweißung. Nie. Und glaub es mir, ich kenne Gammel. Da sind die Kollegen mit Meissel, 3/4" und Schlagschrauber besser aufgestellt.
19. April 20206 J. vor 8 Minuten schrieb Rosti: Da sind die Kollegen mit Meissel, 3/4" und Schlagschrauber besser aufgestellt Jedem unbenommen auf sein Radlager mit einem Meissel einzudreschen, ist bestimmt risikofreier, das Fett bleibt sicher drinn... Bearbeitet (19. April 20206 J. von Cerberus)
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