12. Juli 20206 J. Servus, der Titel sagt es schon, gibt es eine Faustregel für die richtige Spannung vom Keilrippenriemen für die Lichtmaschine? Habe vorhin eine neue Lichmaschine beim BX eingebaut, und versucht, so in etwa die Spannung vom alten Riemen einzustellen. Nach Gefühl. Aber ich habe weder das absolute Gehör noch das absolute Schrauber-"Gefühl".Darum habe ich mir mit der App von Hutchinson spaßeshalber die Riemen-Frequenz und -spannung auswerten lassen (Poly-V Riemen Profil PK, 4 Rillen, Trumlänge (freie Schwinglänge) beim BX mit dem Meterstab ca. 300 mm geschätzt). 38 Hz, sagt er mir, heißt: 35 N Riemenspannung. Scheint mir ein bischen wenig. Leider sagt mir die Hutchinson-App nicht, wieviel Spannung drauf sein sollte, und daran krankt so etwas der Nutzwert. Es rutscht nix durch, aber der Riemen vibriert schon leicht im Leerlauf, bei erhöhter Drehzahl um 3000 min-1 schon deutlicher, ca +/- 4mm in der Mitte. Also, wie straff heißt richtig gespannt? Bearbeitet (12. Juli 20206 J. von AX furio)
13. Juli 20206 J. Servus Andreas, Hmm, wenn ich die früheren Faustregeln anlege, dann sollte ein Keilriemen ca eine Daumenbreite zu bewegen sein. Gilt für Käfer damals und DS heute bei mir, aber das sind die guten alten Keilriemen. :-) Kann mir aber nicht vorstellen, daß das bei den modernen Riemen soviel anders sein soll. (Ausser Zahnriemen...) Viele Grüße Sebastian
13. Juli 20206 J. Am 12.7.2020 um 17:52 schrieb AX furio: aber der Riemen vibriert schon leicht im Leerlauf, bei erhöhter Drehzahl um 3000 min-1 schon deutlicher, Im Leertrum darf bzw. muss der Riemen schwingen dürfen. In den Carnets de Poche steht was zu Riemenspannungen drin, allerdings leider in SEEM. Gruß Jens
13. Juli 20206 J. 25 minutes ago, jens-thomas said: allerdings leider in SEEM Machtjanix, in eben jenem Dokumentel findet sich auch eine Tabelle, die der Umrechnerei gewidmet wurde.
13. Juli 20206 J. Am 12.7.2020 um 17:52 schrieb AX furio: 38 Hz, sagt er mir, heißt: 35 N Riemenspannung. Scheint mir ein bischen wenig. eines jedenfalls ist ganz klar: 35 N Riemenspannung sind viel zu wenig. Da fehlt schätzungsweise eine Null. Gruß Gerd
13. Juli 20206 J. Also ich stand schon vor Jahren vor dem gleichen Problem und habe gelernt ganz schnell die Grundlagen für Keilriemen zu vergessen, das funktioniert bei den flachen Rippenriemen nicht. Sie ähneln schon deutlich mehr den Zahnriemen, sind aber nur etwa halb so Dick ....also spanne ich die Rippenriemen so, das sich an der längsten offenen Strecke der Rippenriemen etwa 45° verdrehen lässt, gerissen ist mir noch keiner und die Lager der Umlenkrollen und der Lima blieben bisher auch Heil. Diese Aussage erhebt keinen Anspruch auf mechanical correctness!
14. Juli 20206 J. Die Faustregel besagt, dass sich der Keilrippenriemen am längsten freiliegenden Riementrum mit mäßiger Handkraft um 90 Grad verdrehen lassen soll. kurz, knackig, substanziell.
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