12. Juli 20206 J. Moini zusammen! Hat jemand aus der Runde einen BX 16 TRS mit Weber-Vergaer (32-34 DRTS 2/100) und Kaltlaufautomatik und kann bitte mal folgende Einstellung prüfen: Liegt der Mechanismus zur Verstellung der 2. Stufe, also der 2. Drosselklappe, auf der Anschlagschraube an/auf? Hintergrund: Ich habe zwei dieser Vergaser, bei beiden liegt der Mechanismus nicht an der Anschlagschraube an (siehe Bild, was allerdings auf dem Kopf steht), was ja keinen Sinn macht - wozu dann eine Anschlagschraube? Dadurch ist die 2. Stufe permanent leicht geöffnet; vermutlich laufen daher beide Vergaser kalt bei rund 2.200 bis 2.400 U/Min, wenn die Kaltlaufautomatik aus dem Spiel ist, dann bei rund 1.800 bis 2.000 U/Min. Ich habe keine Möglichkeit, die Drehzahl einzustellen oder herunterzuregeln: Die Standgasschraube ist ganz draußen; ein justieren der Gemischschraube zeigt auch keinerlei Wirkung. Wenn ich einen Hebel nach unten drücke, der über drei Umwege auch die 2. Drosselklappenstufe schließt, dann geht auch sofort die Drehzahl runter und der Verstell-Mechanismus liegt auch an der Anschlagschraube an. Also habe ich wohl irgendeinen Bug in der Verstell-Mimik, aber ich komme nicht dahinter, wo der steckt. Danke und Grüße! Michael Bearbeitet (12. Juli 20206 J. von MichaelS)
12. Juli 20206 J. vor 8 Minuten schrieb MichaelS: Problem gelöst; danke Hendrik! Lässt Du uns an der Problemlösung teilhaben, auch wenn nur wenige von uns einen BX 16 TRS fahren? Du weist schon – »Forum« und so …
12. Juli 20206 J. Ersteller vor 8 Stunden schrieb holger s: Lässt Du uns an der Problemlösung teilhaben, Aber klar doch ... das ist die hoffentlich letzte Schicht einer recht langen Reihe übereinandergelagerter Fehler (falsche Zündkerzen, falsche Zündkabel, falsche Zündzeitpunkteinstellung, schlecht eingestellte Kaltlaufregelung, Stecker zum Zündmodul mit Wackelkontakt, dauerhaft schließendes Leerlaufabschaltventil etc. pp): Die Kaltlaufautomatik ist mit einer mechanischen Sperre für die 2. Drosselklappenstufe ausgestattet. Da der BX so bescheiden lief, wurde wohl über längere Zeit besonders in der Warmlaufphase versucht, das mit viel Gas auszugleichen. Viel Gas = 2. Drosselklappenstufe, die eigentlich gesperrt ist. Also hat der Gaszug dauerhaft an der mechanischen Sperre gezerrt. Die hat sich daher mit der Zeit verbogen bzw. in sich verdreht (und das sowohl beim alten wie auch beim wegen genau dieses Problems erneuerten Vergaser; das Spielchen geht also schon über Jahre) und somit war ein weiterer Fehler geschaffen. Da so ein Vergaser Feinwerkmechanik ist, stimmte jetzt a) die Form der Sperre nicht mehr; sie hat falsch in die Drosselklappenmechanik gegriffen und damit verhindert, dass diese sich komplett schließt. Und b) hat sich das ganze Konstrukt immer wieder mal verhakt und dafür gesorgt, dass sich die 2. Drosselklappe gar nicht mehr schließt. Das führte dann zu einem zeitweise ziemlich katastrophalen Motorlauf - der überlagert wurde von Zündaussetzern wegen des Wackelkontakts zum Zündmodul, Kerzen mit falschem Wärmewert usw. Der Fehler war wirklich schwer zu finden; und ich hoffe sehr, dass es das jetzt war! Bearbeitet (13. Juli 20206 J. von MichaelS)
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