20. Juli 20206 J. .....tja, dann bedeutet das was? Ich habe den Eindruck, dass bei unserer Ente ('87) langsam das Standgas immer weiter runter geht. Ich habe den schon einmal etwas höher gedreht aber gestern hing er wieder so tief. Ich konnte ihn natürlich wieder etwas hoch drehen aber irgendwo her muß das ja kommen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich die Schraube gelockert hätte. Wo fang ich an zu suchen? Die Kontakte sehen augenscheinlich wie neu aus. Weiter hab ich noch nichts geschaut. Ich möchte jetzt nicht auf gut Glück wild anfangen Ventile einzustellen usw, obwohl es gar nicht daran liegen kann. LG Robi Bearbeitet (20. Juli 20206 J. von robi64)
20. Juli 20206 J. Hi, würde erst mal die Leerlaufdüse reinigen: Das ist eine kleine Messingschraube mit Schlitz und Vertiefung drin vorne am Vergaser (müßte so ca. M6 sein). Lappen vor dem Rausschrauben drunter legen, damit sie nicht im Nirwana des Motors verschwindet. Die setzt sich trotz Filter mit der Zeit zu. Reinigen nur mit weichem Material, vielleicht mit einer Nylon-Borste von der Spülbürste. Hartes Material zerstört die Düse. Bei der Gelegenheit noch den Benzinfilter, der am Vergaser hinter dem Sechskant (sieht aus wie Schraube (ca. M12-14), ist ein hohles Sechskant-Teil mit Benzinfilter, das gleich neben dem Eingang Benzinschlauch sitzt (auch hier Lappen drunterlegen)), säubern. Falls dann noch ein Benzinfilter unten am Rahmen ist, auch mal ggf. wechseln. Gruß Jens
20. Juli 20206 J. Ersteller Wäre eine Idee, dass sich Benzinseitig langsam was zu setzt. Irgendwie hab ich auch das Gefühl, sie ist sonst runder gelaufen. Sie ruckelt nicht oder so, ist nur gefühlt, kennt ihr bestimmt. Ich werde mal nach und nach die Hauptverdächtigen abarbeiten. Dann lass ich von den Ventilen erst einmal die Finger. Eigentlich sind die "normalen" Service-Materialien alle noch recht neu. Ich werd's sehen, danke schon mal. Evtl ist sie einfach nur sauer, weil sie zu wenig gefahren wird.
20. Juli 20206 J. Ich habe eher den Verdacht, dass hier Falschluft im Spiel ist und deine Maschine zu mager läuft, was du durch Reindrehen der Drosselklappenanschlagsschraube zu kompensieren versuchst. lg
20. Juli 20206 J. Zu mager führt eher zu höherer Drehzahl. Überfetten ist wahrscheinlicher. Schwimmernadelventil ok?
21. Juli 20206 J. Ersteller Hab mir jetzt erst einmal Kerzen usw bei Burton bestellt. Wenn die Sachen da sind geh ich mal alles durch. Besten Dank für eure Gedanken.
21. Juli 20206 J. Servus, Beobachte ob das Standgas, welches bei warmen Motor nach unten geht bei kaltem Motor normal oder etwas höher ist? ==> und bei warmen Motor wieder nach unten geht . LG Martin
21. Juli 20206 J. Ersteller Tja, kann ich dir gar nicht so genau sagen, da bei kaltem Motor ja immer der Choke drin ist. Das Problem besteht nur bei warmem Motor. Dann (ohne Choke) bleibt sie zwar an, man hat aber immer das Gefühl sie würde gleich absterben, also immer "kurz vor knapp". Ich denke einige würden es sich bewußt so einstellen. Wie eine Harley, die im Standgas brabbelt :-))
21. Juli 20206 J. vor 1 Stunde schrieb robi64: ...da bei kaltem Motor ja immer der Choke drin ist. Das Problem besteht nur bei warmem Motor. Wenn der kalte Motor bereits kurz nach dem Starten ohne Choke rund läuft, deutet das wirklich auf Überfettung hin, wie Jörg es bereits vermutet hat. Das müsstest du aber schon zuvor a) am überhöhten Verbrauch, b) am Kerzenbild c) am aufdringlichen Abgasgeruch festgestellt haben.
21. Juli 20206 J. Ersteller Ne, das war jetzt blöd von mir ausgedrückt. Bei kaltem Motor ist der Choke eingeschaltet (drin) also rausgezogen. Wenn ich ihn sofort nach dem Start komplett reindrücken (also raus machen) würde, würde der Motor aus gehen, das geht erst nach einer kurzen Fahrzeit. Eigentlich alles wie es sein soll.
21. Juli 20206 J. Wie sieht denn die Feder an der Drosselklappenanschlagschraube aus?. Die Feder hält die Schraube so auf Spannung, daß sie immer da bleibt, wohin sie eingestellt wurde. Ist dies nicht der Fall, wird sie auf Dauer immer weiter rausgedreht; quasi immer dann wenn sie beim Gaswegnehmen einen Stoß von unten bekommt, kann die sie sich peu a peu rausdrehen. Ergebnis ist, daß das Standgas nach und nach immer niedriger wird.
22. Juli 20206 J. Ersteller Am 20.7.2020 um 08:06 schrieb robi64: Ich konnte ihn natürlich wieder etwas hoch drehen aber irgendwo her muß das ja kommen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich die Schraube gelockert hätte. Daran hab ich auch als erstes gedacht. Nun hab ich natürlich die Schraube nicht markiert, kann es also nicht mit Gewissheit sagen. Die Teile werden ja die Tage kommen, ich halte euch auf dem Laufenden. Wie macht es sich denn eigentlich bemerkbar, wenn die Ventile nachgestellt werden müssen, da wird ja so oft von gesprochen? LG
22. Juli 20206 J. vor 11 Minuten schrieb robi64: Wie macht es sich denn eigentlich bemerkbar, wenn die Ventile nachgestellt werden müssen, da wird ja so oft von gesprochen? Das Standgas geht nach unten..... bis der heiße Motor einfach ausgeht und erst dann wieder zu starten ist wenn er ausgekühlt / kühler ist... Deswegen auch meine Frage vorhin... LG.
22. Juli 20206 J. Am 20.7.2020 um 08:06 schrieb robi64: Ich möchte jetzt nicht auf gut Glück wild anfangen Ventile einzustellen usw, obwohl es gar nicht daran liegen kann. Die sollen ja auch nicht wild eingestellt werden, sondern in Ruhe und präzise. Wann sind denn die Ventile zum letzen Mal eingestellt worden? Ist ja beim 2CV nun auch nicht so eine große Sache. Und wenn bei heißem Motor was bei der 2CV nicht läuft, sind es entweder die Ventile oder die Zündspule (die bei Dir aber nicht der Kandidat ist.) Wie ist denn das Anspringverhalten, wenn der Motor heiß ist? Wenn sie dann nicht anspringt, ist es garantiert das Ventilspiel.
22. Juli 20206 J. vor 3 Minuten schrieb holger s: Wann sind denn die Ventile zum letzen Mal eingestellt worden? Wenn @robi64 selbst noch nicht dran war dann 2012 bei Tachostand (was sicher nicht der Laufleistung entspricht) 89.000km
22. Juli 20206 J. Ersteller ........und seit dem so ca 300-400 km pro Jahr gefahren 😃 Sie springt sowohl kalt als auch warm gut an. Dann wirds das schon mal nicht sein.
24. Juli 20206 J. Ersteller Gestern hab ich mal die Filter gereinigt und ihr neue Kerzen (iridium) spendiert. Also kalt läuft sie jetzt richtig sauber. Probefahrt steht noch aus, kann also über warm noch keine Aussage machen. Die alten Kerzen sahen noch gar nicht schlecht aus. Scheint ziemlich mager eingestellt zu sein, die Kerzen waren doch ziemlich hell, mal sehn wie es mit den neuen ist. Ich werde berichten.
24. Juli 20206 J. Ersteller Update: Heute Probefahrt. Warm sprang sie nicht mehr an. Ich glaub ich kuck mir mal die Ventile an..........
25. Juli 20206 J. Ersteller So, Problem scheint gelöst. Ich habe die Ventile eingestellt und den Vergaser gereinigt. Jetzt läuft sie wieder wie es soll. Ich denke es lag eher an dem Vergaser aber ist jetzt egal. LG Robi
26. Juli 20206 J. Ersteller Um das hier dann auch abzuschließen: Entweder ich habe mich ziemlich blöd angestellt oder es gibt einen Trick. Muß zum Ausbau des Vergasers echt der Öleinfüllstutzen ausgebaut werden? Ich mußte ihn und auch den Luftfilter ausbauen um an die Schrauben des Vergasers ran zu kommen. Ich hätte den Vergaser drin lasser können und nur den Deckel ab nehmen aber ich wollte ihn komplett raus haben. Ich hatte alle möglichen verschiedenen Schlüssel und Nüsse probiert, ohne den Ausbau der Teile hatte ich keine Chance die Schrauben zu lösen und anständig wieder fest zu bekommen. LG Robi
26. Juli 20206 J. vor 1 Stunde schrieb robi64: Um das hier dann auch abzuschließen: Entweder ich habe mich ziemlich blöd angestellt oder es gibt einen Trick. Muß zum Ausbau des Vergasers echt der Öleinfüllstutzen ausgebaut werden? Ich mußte ihn und auch den Luftfilter ausbauen um an die Schrauben des Vergasers ran zu kommen. Ich hätte den Vergaser drin lasser können und nur den Deckel ab nehmen aber ich wollte ihn komplett raus haben. Ich hatte alle möglichen verschiedenen Schlüssel und Nüsse probiert, ohne den Ausbau der Teile hatte ich keine Chance die Schrauben zu lösen und anständig wieder fest zu bekommen. LG Robi Es gibt dafür ein Werkzeug. Ist im Prinzip ein Ringschlüssel mit einer bestimmten Biegung, kann man als Bastler sich auch selber machen. Aber auch ohne dieses Werkzeug kann man den Vergaser ohne die genannten Ausbauten lösen und wieder anschrauben, mit Werkzeug gehts schneller und ist bequemer. Bearbeitet (26. Juli 20206 J. von jozzo_)
26. Juli 20206 J. Ich benutze dazu immer einen kleinen dünnwandigen Maulschlüssel. Das paßt dann so grad.
26. Juli 20206 J. Am 25.7.2020 um 17:50 schrieb robi64: Ich denke es lag eher an dem Vergaser aber ist jetzt egal. Nö, ist nicht egal … denn es gibt jetzt keine Erkenntnis, woran es gelegen hat.
26. Juli 20206 J. Nachdem Robi das Ventilspiel jetzt ja neu eingestellt hat, hat er sicherlich vorher gemessen und kann uns den ursprünglichen Wert nennen ....
27. Juli 20206 J. Ersteller vor 11 Stunden schrieb holger s: Nö, ist nicht egal … denn es gibt jetzt keine Erkenntnis, woran es gelegen hat. Das ist wohl wahr aber das Endergebnis freut mich trotzdem. vor 10 Stunden schrieb martinowitsch: Nachdem Robi das Ventilspiel jetzt ja neu eingestellt hat, hat er sicherlich vorher gemessen und kann uns den ursprünglichen Wert nennen .... Drei lagen bei 0,15 und einer bei 0,1. Soviel ich gelesen hab wird immer von 0,2 gesprochen, das hab ich jetzt eingestellt. Die neueren (unsere '87) sollen wohl 0,15 haben. Ich dachte mir lieber etwas zu groß als zu klein, kann ich ja jederzeit wieder ändern. Auf jeden Fall klappert nichts und sie läuft schön. @bx-basis: wie hast du sie damals eingestellt? LG Robi Bearbeitet (27. Juli 20206 J. von robi64)
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