16. August 20206 J. Beim AZ is t der Schmiernippel für den Achsschenkelbolzen abgewinkelt und - anders als bei späteren 2CV - nicht in die Radnabe selbst sondern dort, wo sonst die Schraubkappe sitzt, direkt in die Unterseite des Bolzens eingeschraubt. Glücklicherweise ergibt sich bei meinem AZ keine Notwendigkeit eines Bolzenwechsels aber trotzdem die Frage, wie denn der ASB nach unten hin gesichert ist, wo ja keine Schraubkappe existiert. lg ...hannes
16. August 20206 J. AZ ist ein bisserl großzügig, denn das war ja nur möglich solange es 16-Zoll Räder gab. Danach wanderte der Schmiernippel aus Platzgünden in die Radnabe selbst, die deshalb auch anders wurde. Bearbeitet (16. August 20206 J. von jozzo_)
16. August 20206 J. Lieber Hannes, Du vertust Dich da mehrfach. Erstens hängt die Position des Schmiernippels bei einer AZ davon ab welche Radgröße (16 oder 15") verbaut ist. Ab 7/95 war dies dann 15" und ab diesem Zeitpunkt wanderte der Schmiernippel seitlich an den Achsschenkel und der untere Deckel (A 413-90) trug keinen Schmernippel mehr. Doch auch die AZ vor diesem Zeitpunkt wurde der Achschenkel unten mit einem Deckel (A 413-98A) verschlossen. Nur trug dieser Deckel im Zentrum eine zusätzliche Gewindebohrung für den Schmiernippel, in - natürlich- M7. Das Gewinde beider (vor oder nach 7/59) unteren Verschlußdeckel ist übrigens Dasgleiche geblieben, M22x100 (1,0). Notfalls kann man also einen neuen Deckel ohne Gewinde einfach auf 6mm aufbohren und mit M7 versehen. Liebe Grüße nach Österreich, Roland
16. August 20206 J. Ersteller Danke erstmal. Dass mit Umstellung auf 15" Felge einiges geändert werden musste (auch die Schwingungsdämpfer) ist klar. Gemeint waren jedoch die frühen A- Modelle mit 400er Felgendimension, die auch einen etwas anderen (längeren) Achsschenkelbolzen und eine etwas anders gebaute Radnabe hatten, wie das auch bei meinem AZ der Fall ist. @ Jozzo: Deine Grafik ist sehr interessant, die Radnabe dürfte aber nur in den allerersten Baujahren diesen mit 2 Schrauben befestigten Deckel gehabt haben. @ Roland: An die Deckelvariante würde ich ja gerne glauben, aber dann würde man zumindest einen Schraubschlitz oder irgend eine Möglichkeit, den Deckel einzuschrauben, erkennen können. Und bloß eine passgenau eingesetzte Kappe kann er auch nicht sein, da (anders als auf der Oberseite) keine Körnerschläge zu sehen sind, die hier den Deckel sichern würden. Bleibt zuletzt nur noch die Möglichkeit, dass hier der Deckel eingeschrumpft wurde. ??? lg
16. August 20206 J. Lieber Hannes, wie ich schon schrieb hat auch der ältere Deckel ein Gewinde in M22x1. Laut original Citroen Werkstattandbuch soll man zur Demontage den Schmiernippel herausschrauben und durch eine Schraube M7x40 ersetzen und mittels einer Kontermutter am Deckel damit blockieren. Durch "Einwirkung" auf den Sechskant soll man den Deckel nun abschrauben können (hihi.... viel Freude). Bei der Montage soll genauso vorgegangen werden und der Deckel mit 0,300 m.Kg angezogen werden. deudeuchement Roland
16. August 20206 J. @ Hannes: Hab gerade nachgeschaut, war bis 6/53 so. Danach kam der von Roland genannte A 413-98A. Bearbeitet (16. August 20206 J. von jozzo_)
16. August 20206 J. Ersteller Hallo Roland, genial! Vielen herzlichen Dank für die Aufklärung. Dass Citroen solch einen vertrackten Weg zur Demontage des Deckels gegangen sein könnte, hätte ich nicht vermutet.
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