7. Juli 200422 J. Hier: "Auch Kleinwagen wie Smart oder VW Polo können problemlos und kostengünstig mit Rußfiltern ausgestattet werden und dürfen daher nicht anders behandelt werden als größere Diesel-Fahrzeuge. Das forderte das Bündnis "Kein Diesel ohne Filter" am Montag in Berlin - und präsentierte als Beweis für die technische Machbarkeit einen Smart mit Rußfilter. Die Mehrkosten entsprächen gerade mal dem Aufpreis für einen beheizbaren Außenspiegel. Nach Angaben der Allianz "Kein Diesel ohne Filter" setzt der deutsche Autobauer Volkswagen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) massiv unter Druck, für Diesel-Pkw mit kleinvolumigen Motoren erheblich höhere Grenzwerte zu erlauben als für andere Fahrzeuge. Der Verkehrsclub Deutschland warnte vor dem Kauf von Diesel-Fahrzeugen ohne Filter. Diese verlören besonders schnell an Wert." "...Volkswagen will sich einen Wettbewerbsvorteil zu Lasten der Umwelt sowie der Gesundheit verschaffen", kritisierte Resch. Peugeot liefert bereits heute mit dem 206 einen serienmäßig mit Partikelfilter rußfreien Kleinwagen. Der südkoreanische Hyundai-Konzern plant für 2005, den Kia Picanto (1,1 Liter, 70 PS) serienmäßig mit Partikelfilter auszurüsten, allerdings nur, wenn die Steuersubvention für den Filter kommt. Volkswagen hingegen dagegen verweigere weiterhin seinen Golf-Kunden den serienmäßigen Partikelfilter. Stattdessen werte VW als Reaktion auf den schleppenden Verkauf des Modells das Interieur nun "serienmäßig mit mehr Chrom im Bereich des Schließzylinder, für das Handschuhfach, am Handbrems- und Schalthebelknauf" auf. Mehr Glanz erhielten auch die Scheinwerfer durch eine "Chromeinlage". Opel hingegen folgte Peugeot und Citroen und bietet - mit durchschlagendem Erfolg - die Modelle Astra, Vectra und Signum mit Rußfilter an. Die ganze Meldung: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=8826
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