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Frage zu Lucas Epic an 2,1 TD

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Habe das Auto heute wieder abgeholt und stellte mich schon darauf ein, vor dem Anlassen lange Luft pumpen zu müssen, und dann mit flackernder Stop-Leuchte vorsichtig die 25 km nach Hause zu fahren. Aber: Nichts davon! Sprang sofort an, und kein Stop trübte die Fahrt.

Der Meister zeigte mir auch noch, wo es tropft. Unter der Plastikabdeckung für die Elektronik, bei den Positionen 721 ungefähr in der Zeichnung weiter oben. Das scheint allerdings nur ein kleineres Leck zu sein, so alle paar Sekunden kommt mal ein Tropfen. Das richtig böse Leck saß offensichtlich doch in einem der Magnetventile, das sie erfolgreich abgedichtet haben.

Mit dem Ergebnis bin ich doch einigermaßen erleichtert. Der Patient ist sozusagen nicht kerngesund, aber immerhin vorerst nicht auf externe Gehhilfen angewiesen. Mein Plan ist jetzt, ihn über Winter einfach alle paar Wochen mal zu bewegen und zu schauen, ob die Lage dabei stabil bleibt. Dann kann man immernoch weitersehen, ob ich das selbst geregelt bekomme oder doch lieber damit 1400 km in die alte Heimat fahre, wo ich etwas mehr professionelle Unterstützung hätte.

- da schneidet man die Abdeckung im Bereich der Einspritzleitungen für den Abbau in geeigneter Weise auf und wechselt die O-Ringe unter den Aktuatoren. Das ist alles ganz einfach.

Gruß Gerd

  • Ersteller

Die große Abdeckung (Nr. 849, rechts oben im Bild) ist schon weg. Darunter ist nochmal eine Abdeckung (723), die scheinbar nur mit einer Torx-Schraube gesichert ist. Wenn ich die löse, dann sollte ich doch an die darunter liegenden O-Ringe (2x 720 und 2x 721) kommen, ohne noch was aufzuschneiden. Oder?

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Viele Grüße,
Martin

Hallo Martin,

was du da als Abdeckung (723) siehst ist der obere Magnetventilblock  der mit 4 langen Torxschrauben befestigt ist,

darunter liegen die O-Ringe 720   22/19 x 1,5 mm und 721   10/6 x 2 mm.

Du schreibst ja die Werkstatt hat die Magnetventile abgedichtet, aber in den Magnetventilen selbst sind auch O-Ringe die gewechselt werden sollten

bei meiner Pumpe passten die

Größe 12/8 x 2 mm  und 19/15 x 2mm

Material FPM 80 (Viton)

Gruß Vogelsberg

vor 2 Stunden schrieb Kirunavaara:

Die große Abdeckung (Nr. 849, rechts oben im Bild) ist schon weg. Darunter ist nochmal eine Abdeckung (723), die scheinbar nur mit einer Torx-Schraube gesichert ist. Wenn ich die löse, dann sollte ich doch an die darunter liegenden O-Ringe (2x 720 und 2x 721) kommen, ohne noch was aufzuschneiden. Oder?

 

Viele Grüße,
Martin

- so ist es, 723 sind die Aktuatoren. Ich war auf der falschen Piste, wenn man den Absteller am Hochdruckteil dichten will. Ist eben alles schon eine Weile her.

Gruß Gerd

  • 4 Jahre später...

Habe gerade Spaß mit einer EPIC. Die hatte ich vor anderthalb Jahren zerlegt und abgedichtet. Seit ner Weile wieder undicht. Und zwar das Bauteil 9160-012-A (Sensor Position Nocken) selbst.

Dichtheitsprüfung mit Handpumpe. Alles saubermachen und trockenblasen. Rücklauf zustopfen. Handpumpe an Vorlauf anschliessen. Ein bar draufgeben. Und gucken wo es nass wird.

xSdcKy5.jpeg SeBCcec.jpeg

Ein besserer Blick auf den Sensor bei ausgebauter Pumpe. Man erkennt schön, wie der Saft zwischen Gehäuse und Vergussmasse austritt. Bei eingebauter Pumpe dachte ich noch, die Undichtigkeit wäre am O-Ring. Habe da nix gefunden, aber dennoch "for good measure" Hylomar M dazugeschmiert.
Die idealerweise zerstörungsfreie Sektion des Sensors gestaltet sich schwierig. Wenn ich bei freigelegter Platine von hinten auf das Metallröhrchen klöppele, bewegt sich das Zeug ca. 2 Zehntel und dann nicht weiter.
Dieser schwarze winzige Pinöppel gehört eigentlich in das weiße Kunststoffröhrchen. Hatte ich nur aus Neugier da rausgezogen.

2aAdroL.jpeg Zm21GcF.jpeg

Als Notbehelf würde ich jetzt erstmal nen anderen Sensor an die Pumpe stecken.

Hat schonmal wer nen intern undichten Nockenpositionssensor abgedichtet? Oder hatte schonmal überhaupt jemand einen undichten Sensor?

Ja, ich hatte exakt den gleichen Fehler gehabt. Pumpe abgedichtet, eingebaut, trotzdem hat es gesifft, genau an der Vergussmasse. Allerdings am Sensor zwischen den Hochdruckanschlüssen.

Ich habe dann erst mal eine andere Pumpe revidiert und eingebaut. Damals wurde mir hier im Forum JB Weld als mögliches Dichtmittel empfohlen. 
 

Ich habe es nur ehrlich gesagt nie ausprobiert. Ich würde das einfach drüber schmieren, höchstens noch die alte Vergussmasse etwas aufrauen oder wegschleifen.

Bearbeitet ( von XM_Boris)

Vielleicht hilft nach intensivem Reinigen mit Bremsenreiniger Plastikspray. Das flüssige Nylon kriecht ja in jede Spalte, verklebt die und ist elastisch. den die Vergußmasse scheint gealtert und geschrumpft zu sein.

Jens

22 hours ago, XM_Boris said:

[...] JB Weld als mögliches Dichtmittel empfohlen.

Ich versuche, den Sensor weiterzuzerlegen. Am Liebsten wäre mir, das Übel an der Wurzel zu packen - sofern möglich. Anstatt die Probleme zuzuschütten.
Mit JB Weld zugekleisterte Pumpen kann man ja auch unmöglich jemandem zuschicken.

Zumal sich dieses Problem inzwischen immer häufiger findet. An die fragliche Pumpe hatte ich vorhin einen anderen Sensor drangelötet. Natürlich ebenfalls undicht, wenn auch weniger. Ich hab da erstmal Cyanacrylat draufgekippt. Entweder es hilft, oder es hilft nix.

Was ist das eigentlich für ein gummibärenartiges Material, mit dem der Elektrobaukasten an der Pumpe abgedichtet ist? Ich hatte da ja schonmal an der Zuleitung repariert, und natürlich mit Silikon zugeklebt. Sehr unschön, wenn man dann da nochmal dran muss.

Kann man den Sensor an der eingebauten Pumpe ausbauen ? Hätte ja einen Kandidaten am Hof

vor 4 Stunden schrieb schwinge:

Was ist das eigentlich für ein gummibärenartiges Material, mit dem der Elektrobaukasten an der Pumpe abgedichtet ist?

Das hatte ich mich damals auch gefragt. Natürlich ist ordentlich machen besser. Nur mit was? 

vor 4 Stunden schrieb Kroack:

Kann man den Sensor an der eingebauten Pumpe ausbauen ? Hätte ja einen Kandidaten am Hof

Ja, sollte gehen.

Was wäre den mit Kleiberit 2K-PUR Vergussmasse? Da gibt es ein paar Produkte für Benzin- und Dieselfilter, die beständig und offenbar auch temperaturbeständig sind.

  • 4 Wochen später...

PUR - wofür? An der Kabelage - viel zu fest. Am Sensor OK, da liegen 2.5 bar oder so im Betrieb an. Letztlich ein Flicken. Der Sensor muss ja irgendwie intern abgedichtet sein. Die Vergußmasse ist nur dazu da, das restliche Klimbim vom Herumrattern abzuhalten.
Problem dann aber wohl, wenn man alles auseinandermeißelt, ist Prüfstandbesuch danach Pflicht.

On 5/22/2025 at 3:50 PM, Kroack said:

Kann man den Sensor an der eingebauten Pumpe ausbauen ? Hätte ja einen Kandidaten am Hof

An Sensoren mangelt es hier nicht, Rüdiger. Aber einer der heute dicht ist kann morgen undicht sein. So wie mein Sorgenkind, das vor 18 Monaten und 4000 km noch artig dicht gewesen war.

 

Noch was zum Thema Luft. Hinterhältiger als eine undichte Pumpe:

- Filtergehäuse und Deckel verziehen sich gern. Ich habe bis .25 mm gemessen.
- Wenn mal ein Experte das Filtergehäuse zu fest angezogen hat, beschädigt man den "Sockel", der ist dann nicht mehr plan.

Im vorliegenden Fall war hier nix zu bemerken. Nur bei Drehzahl ab 3000 upm kamen Luftblasen. Nicht zu knapp. Ich habs durch Zufall beim Kühlsystem entlüften bemerkt. :mellow:
Filtergehäuse gibts noch neu, aber wohl nur die ältere, kleinere Version.
Das Gerümpel um das Gewindeloch ist Schraubensicherung, bevor jemand fragt.

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