20. Oktober 20205 J. Gab es im GS einen Ölabscheider/Kurbelgehäuseentlüftung ? Wenn ja, ab welchem Baujahr ? Kann mir jemand ein solches gebrauchtes Teil überlassen? Vielen Dank ! Puffbohne
22. Oktober 20205 J. Eigentlich hatten das alle GS Motoren (erste Baureihe 1015er vielleicht ausgenommen, die habe ich noch nie in natura gesehen) Der Ölabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung ist die Blechdose auf der linken Motorseite hinter dem Ölpumpenrad. Darin ist ein Gitter, an dem sich Öldämpfe niederschlagen sollen und danach ins Motorgehäuse zurückfließen. Oder in die Natur, wenn die Dichtung alt und spröde ist... Gruß Bernhard
23. Oktober 20205 J. vor 15 Stunden schrieb A.B.K.: Oder in die Natur, Doch nicht an einem GS, die sind doch immer Dicht. Falls sie doch mal Ölig sind ist das für den Rostschutz
25. Oktober 20205 J. Ersteller Bei meiner Werkstatt konnte ich mich in verschiedenen Handbüchern über die Weiterentwicklung der Ölabscheidung/ Kurbelgehäuseentlüftung informieren. Das von A.B.K. geschilderte Teil dient eigentlich nur zur als Schweller gegen übermäßigen Kontakt des Motoröles zum Entlüftungsrohr. Es wird ja kein Öl abgeschieden, sondern durch das Prallblech nur von der Entlüftung abgehalten. Bei hoher Drehzahl oder Schräglage gelangt wahrscheinlich eher Öl an das Entlüftungsrohr und dann auch zum Vergaser. Stimmt dann noch die Vergasereinstellung? Deshalb wurde 1978/79 ein richtiger, kleiner Ölabscheider eingebaut. Er wird heute als Dreiwegestück angeboten. Zugang vom Kurbelgehäuse, Abgänge zum Luftfilter und Ölrücklauf zum Ölmeßstab. Dieser Ölabscheider wurde anscheinend wegen der Umweltauflagen eingeführt oder man war mit seiner Leistung nicht zufrieden. Denn 1980/1981 wurde in den GSA wieder ein anderer, erheblich größerer Ölabscheider eingebaut. In den 1980er Jahren konnte man sich auf den Schrottplätzen teilweise noch mit brauchbaren Ersatzteilen versorgen. Damals baute ich viele dieser Ölabscheider aus, deren Funktion mir unbekannt war. Ich konnte in alle Öffnungen hineinblasen, aber es war kein Durchgang vorhanden. Deshalb öffnete ich ein Teil und fand einen großen Ölkohlebrocken. Auch in den anderen Teilen sah es genau so aus! Nachdem ich eines dieser Stücke in Verdünnung ausgewaschen habe, kam ein aufgewickeltes Messingdrahtgeflecht zum Vorschein. Da erkannte ich erst die wahre Bedeutung. Die ölhaltige Luft aus dem Kurbelgehäuse schlägt an dem Messinggeflecht das Öl nieder, das zum Ölmeßstab zurück fließt. Die "ölfreie" Luft strömt durch ein großes Rohr hinter den Luftfiltereinsatz wieder zum Vergaser. Eigentlich eine gute Einrichtung, wenn die Funktion regelmäßig kontrolliert wird. Wenn schon die großen Ölabscheider so verstopfen, wie sollen dann die kleinen Ölabscheider früherer Baujahre ausgesehen haben? Muß da nicht zwangsweise ein Überdruck im Kurbelgehäuse entstehen ? Wie sollen denn da die Dichtungen halten? Deshalb habe ich hier im Forum nach einem gebrauchten, kleinen Ölabscheider gesucht, aber leider keinen gefunden. Ich fahre seit 40 Jahren GSA mit 3 Fahrzeugen. meine Motoren waren immer trocken und dicht. Selbstverständlich können Dichtungen und Simmerringe undicht werden. Aber daß Überdruck Dichtungen beschädigen, dürfte nicht geschehen. Man muß deshalb den Ölabscheider in Zeitabständen ausbauen und reinigen. Das alles soll keine Klug... sein, sondern ich schildere nur die von mir gelesene Literatur und meine Erfahrungen.
25. Oktober 20205 J. Interessant! Wie ist das eigentlich beim CX ? Wie ist das eigentlich mit den Öldämpfen die dirch die Kurbelwellenentlüftung bis hoch an den Ansaugstutzen gelangen. Wieviel ist denn da normal ? Hab letztens den Faltenbalg getauscht und das war schon ne recht ölige Angelegenheit.
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