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[Biete] XM Y3 2.0i Bj 1991

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Hallo,

leider scheint es kein Interesse an meinem Wagen zu geben.

Da ich keine Möglichkeit habe ihn einzulagern.

Warte ich noch bis zum 20.11.2020 dann muss ich ihn wohle schweren Herzens Verschrotten lassen.

Gruß

Oliver

Am 4.11.2020 um 23:49 schrieb Manson:

Das Geticker kommt mit Sicherheit nicht vom Ventiltrieb!

Sondern...?

Wenn -wie der Anbieter nun schreibt- jetzt an Verschrottung gedacht wird, wie gravierend ist es denn?

Tatsächlich etwas, wonach sich eine Rettung ausschließt?

Probleme mit Verschleiß am Kurbeltrieb sind bei diesen Motoren nicht ganz unbekannt...

40 minutes ago, FrankB said:

Sondern...?

Das hört sich für mich nach Pleuellager an. Leider gibt es keine unterschiedlichen Drehzahlen zu belauschen.

Deshalb ist es für mich auch trotz der wenigen Kilometer uninteressant, das was ich mal wieder bräuchte wär prophylaktisch ein guter Motor bis 200000km fürs Lager ;)

vor 4 Stunden schrieb bx-basis:

Probleme mit Verschleiß am Kurbeltrieb sind bei diesen Motoren nicht ganz unbekannt...

Mir ist klar dass Verschleiß von der Nutzung abhängt - aber hier, bei einer angegebenen Laufleistung von 109tKM? 😳 

Das ist ja quasi "ungenutzt"...

Ja, klapoernde Pleuellager gab es durchaus schon bei unter 100tkm...

Danke - ist daran denn Mal was geändert worden oder sind spätere 2Liter eine ganz andere Konstruktion?

Nö, das einzige was bei den 8V ziemlich Früh geändert wurde ist die Zündanlage, die ersten haben noch Verteiler mit einzelner Zündspule. Ja, der Schaden bei der Laufleistung ist seltsam, entweder wurde er mal viel zu Heiß und/oder er hatte viel zu wenig Öl und/oder er wurde permanent mit Höchstdrehzahl bewegt. Meine Motoren halten in der Regel knapp 400000km, Öl fülle ich nach wenn die Öldruckwarnmeldung kommt wenn ich im 5. Gang durch den Kreisverkehr fahre und die Drehzahl auf knapp unter 1000U/min absinkt weil einer vor mir pennt oder wenn sie hier am Ort beim abbiegen von der Bundesstraße im 5. kommt, das sind dann auch immer knapp unter 1000U/min. Generell drehe ich meinen Motor aber nicht höher als max 3000U/min und mein Kühlsystem ist so modifiziert das er selbst im Hochsommer bergauf mit beladenem Trailer am Haken maximal 90° erreicht.

Wenns mehr so ein klonk, klonk, klonk wäre dann könnte es auch ein verölter Ölpumpenantrieb sein, das hatte ich mal, da dachte ich auch erst das wär ein Pleuellager weil es sich in Natura ähnlich anhörte aber dann nimmt die Intensität mir steigender Drehzahl ab, d.h. das hört man eigentlich nur im Stand. Hier ist es ein deutlich metallisches Klacken, in Natura vermutlich nicht ganz so Hell wie in dem Video.

Bearbeitet ( von Manson)

Die Motoren neigten zu Ölverbrauch und hatten einen extrem dämlich konstruierten Peilstab der einseitig einen iO-Ölstand vorgaukelte auch wenn fast nichts mehr drin war. Er lag mit dem Ende dummerweise irgendwo an und war daher einseitig mit Öl benetzt. Das führte nicht selten schon früh zu entsprechenden Schäden aufgrund mangelnder Schmierung.

Ein beginnender Pleuellager-Schaden (oder dann eher »Pleuellager-Verschleiß«) hört sich anders an und ist im Leerlauf eher nicht zu hören. Es ist eher ein zisselndes Geräusch, wenn man unter Last Gas gibt (oder vom Gas geht), jedenfalls weniger im Teillastbereich.

Ein vollendeter Pleuellager-Schaden wegen Ölmangel kommt dann mit erheblichem Nageln und nicht mit so einem Tackern – da schlackern dann schon die Pleuelaugen. Dann ist aber auch der Öldruck schon zusammengebrochen; das würde man merken.

Was dieses Getacker da ist, weiß ich aber auch nicht.

Wie sieht es denn mit dem Ölverbrauch aus?

Vom Blech her sieht der wirklich ganz okay aus.

vor einer Stunde schrieb FrankB:

Mir ist klar dass Verschleiß von der Nutzung abhängt - aber hier, bei einer angegebenen Laufleistung von 109tKM? 😳 

Das ist ja quasi "ungenutzt"...

Beim alten 2.0i (8V) sind 109000km schon Zweidrittel der Laufleistung, bevor man sich Gedanken über neue Lagerschalen machen sollte. Besser vorher.

Der spätere 2.0i (16V) ist ein ganz anderer Motor.

Bearbeitet ( von holger s)

vor 14 Minuten schrieb Manson:

Meine Motoren halten in der Regel knapp 400000km, Öl fülle ich nach wenn die Öldruckwarnmeldung kommt wenn ich im 5. Gang durch den Kreisverkehr fahre und die Drehzahl auf knapp unter 1000U/min absinkt weil einer vor mir pennt oder wenn sie hier am Ort beim abbiegen von der Bundesstraße im 5. kommt, das sind dann auch immer knapp unter 1000U/min. Generell drehe ich meinen Motor aber nicht höher als max 3000U/min und mein Kühlsystem ist so modifiziert das er selbst im Hochsommer bergauf mit beladenem Trailer am Haken maximal 90° erreicht.

Das hast Du hier schon öfter geschrieben, aber außer Dir kennt kaum jemand einen 8V-2.0i mit solchen Laufleistungen. Ausnahmen mag es ja geben.

Und Deine Art der Ölstandskontrolle ist der beste Weg, einen Pleuellagerschaden zu provozieren.

Ich weiß, wovon ich Rede. Mangelnder Öldruck ist beim 2.0i der Beginn des Teufelskreises. Manchmal dreht sich dieser Kreis nur noch ein paar Sekunden …

1. Ich schrieb nichts über den 16V

2. Ich mach mir auch bei 350000km noch keine Gedanken über neue Lagerschalen, meine 2.0i starben alle an Kompressionsverlust.

3. Das Tackern kommt eindeutig pro Umdrehung wenn der betreffende Kolben zündet. In original, nicht über ein Kameramikro. hört es sich vermutlich Härter an und ja, wenns ein fortgeschrittener Pleuellagerschaden wird dann hört es sich irgendwann an als ob man mit einem Fäustel an die Ölwanne hämmert - ich kenne die Geräusche, mit solchen Motoren bin ich schon noch maximal 20000km gefahren, das geht, Piano, ohne Last und vor allem ohne Beschleunigungsorgien ;) ....nur irgendwann reisst es halt ab, man weiß nicht vorher wann das passiert und jede Fahrt aus der Komfortzone des eigenen Wohnsitzes wird dann zum Glücksspiel. Der Simcamotor der 20000km vor sich hin geklappert hat ist mir zum Glück dann 200m vor der eigenen Grundstückseinfahrt endgültig verreckt und ein Ersatzmotor lag dann auch schon bereit :)

Bearbeitet ( von Manson)

vor 2 Stunden schrieb holger s:

... außer Dir kennt kaum jemand einen 8V-2.0i mit solchen Laufleistungen. Ausnahmen mag es ja geben…

Hallo Holger,

habe so einen Motor in einem Xantia mit aktuell rund 308.000 Kilometern, bei dem ich auf viele weitere Kilometer hoffe - bislang hört sich der Motor gut an und läuft schön.

Freundliche Grüße

Wolfgang

 

Ich kenne die einfachen XUs auch als Kilometerkünstler. Aber hier und da gab es wohl Probleme. Pleuellager wurden irgendwann 90 oder 91 geändert. So das teileprogramm. Für einen frühen 2,0 findet man keine Lager mehr. Was da genau anders ist weiß ich nicht. 

Ich fahre jedenfalls keine Motoren mehr, die einen jederzeit, ohne dass man was machen könnte, mit einem Motorschaden überraschen können. Zumal, wenn sie notorisch dafür bekannt sind. 

Falls ich das noch nicht erzählt habe: Ich hatte ob der Erkenntnis, dass mein 2.0i einen Lagerverschleiß hat (siehe oben, »zisseln«) die Lager neu machen lassen. Das geht beim 2.0i bei eingebautem Motor, ist also auch preiswert zu bewerkstelligen. Wenige tausend Kilometer später hat aber die Ölstandsableseproblematik dazu geführt, dass ich glaubens genug Öls im Motor eine Reise gen Süden antrat und dann auf einer langen Bergab-Autobahnstrecke plötzlich die gesamte STOP-Öldruck-Anzeige hatte und der Motor klang wie ein Diesel, bevor er ausging.

Das nur zum Thema Haltbarkeit des 2.0i und der »Ölstandskontrolle« ala »wenn der Öldruck nachlässt, kann man ja immer noch was nachfüllen«. Jeder wie er mag. Ich empfehle jedenfalls, statt des 2.0i einen tct oder einen V6. Und wenn mann unbedingt einen 2.0-Saugmotor fahren möchte, einen 2.0i 16V. Mit dem alten 2.0i würde ich jedenfalls nicht noch  ein zweites Mal nach Süditalien fahren. Der ADAC/ACI ist Dein Freund …

Bearbeitet ( von holger s)

In Anbetracht deiner negativen Erfahrungen sehr verständlich, und das Ablesen des Ölmessstabs empfinde ich auch jedes Mal als herausfordernd.

Da werden Kindheitserinnerungen wach, der sieht aus, wie damals der von meinem Vater. Gleiche Maschine (unser erstes Auto, das über 200 lief - 201!), gleiche Farbe, gleiches Interieur, ebenfalls ohne Klima... Bloß der Schonbezug auf dem Fahrersitz war damals nicht nötig :D

Wäre angesichts des Karosseriezustands schade, wenn der gewürfelt wird. Aber ich kann ihn auch nicht retten :( obwohl es mich reizen würde, gäbe keine schlechte Basis für einen Elektroumbau ab.

 

Ohje Holger, ich bin mit einem Motor mit weit über 300000 gelaufenen Kilometern zum Nordkapp und wieder zurück gefahren, im Juni hab ich mit Trailer einen BX Ambulance in Bordeaux abgeholt, das waren zwar keine 12500km aber immerhin doch über 5000 am Stück und der jetzige Motor hat auch schon wieder knapp 200000km runter - Italien hin und zurück rangiert bei mir als Kurzstrecke die ich vor dem Skandinavienurlaub auch noch zur hälfte unabsichtlich mit kapital überladener Anhängelast gemacht habe. Etwas zu viel Öl im Motorblock ist generell schlechter als etwas zu wenig und die Öldruckwarneinrichtung funktioniert bei Citroen schon immer glücklicherweise, anders als bei VW, frühzeitig, denn das soll ja, wie das Wort schon sagt, eine Warnung sein und nicht der Hinweis das der Motor hinüber ist ;) Wenn man die Ölkontrolle so lasch handhabt wie ich dann sollte man ihn halt nicht unbedingt konstant mit 5000 und mehr Umdrehungen laufen lassen, das versteht sich von selbst, der Hinweis war nur gedacht verständlich zu machen das die Motoren auch ewig halten können wenn man sie nicht penibelst wartet. Den Ölpeilstab liest man im übrigen an der Innenseite der Krümmung ab und zwar erst wenn man ihn vorher 3-4 mal gezogen und abgewischt hat ;)

Der einzige Unterschied beim TCT ist der Turbolader den der Sauger nicht hat, ansonsten sind die Blöcke identisch inwieweit man da auf einen haltbareren Motor schließen soll entzieht sich meiner Logik. Ich werd jedenfalls rausfinden ob die aufgeladenen ähnlich hohe Laufzeiten erreichen können denn meine beiden Break haben den drin.

Öl hab ich immer im Auto dabei, das gute billige vollmineralische 15W40 ausm Baumarkt, Erstraffinat und immer aus der gleichen Bezugsquelle, da mach ich keine Experimente.

Bearbeitet ( von Manson)

Bei meinem ersten BX habe ich auch immer erst Öl nachgefüllt wenn beim Abfahren von der Autobahn (gerne mal nach mehreren 100km mit sehr zügiger Fahrweise) in der scharfen Kurve der Weihnachtsbeleuchtung im Cockpit anging, da fehlten dann i.d.R. 2 Liter bis zur max-Markierung so dass bei schneller Kurvenfahrt das Ansaugsieb der Ölpumpe in der Luft hing. Als er die 400.000km überschritten hatte war der Ölverbrauch bei schneller Fahrt halt schon etwas höher, so bei bis zu 0,3l/1000km, da kam man dann nicht ohne Nachfüllen bis zum nächsten Wechselintervall aus. Er hat es dann mit einem Motorschaden nach knapp 650.000km quittiert...

vor 4 Stunden schrieb Manson:

Der einzige Unterschied beim TCT ist der Turbolader den der Sauger nicht hat, ansonsten sind die Blöcke identisch inwieweit man da auf einen haltbareren Motor schließen soll entzieht sich meiner Logik. Ich werd jedenfalls rausfinden ob die aufgeladenen ähnlich hohe Laufzeiten erreichen können denn meine beiden Break haben den drin.

Der TCT hat einen vernünftig ablesbaren Ölpeilstab... :D

vor 7 Stunden schrieb Manson:

Der einzige Unterschied beim TCT ist der Turbolader den der Sauger nicht hat, ansonsten sind die Blöcke identisch inwieweit man da auf einen haltbareren Motor schließen soll entzieht sich meiner Logik. Ich werd jedenfalls rausfinden ob die aufgeladenen ähnlich hohe Laufzeiten erreichen können denn meine beiden Break haben den drin.

Beim tct gibt es keine Pleuellager- und Ölverbrauchsprobleme. Die Konstruktion scheint also doch etwas verändert worden zu sein. Der Motor hat einen ganz anderen Laufcharakter; auch im Leerlauf, wo der Turbo ja noch gar nicht mit im Spiel ist. Der Motor ist allgemein viel ruhiger.

Und wenn es beim 2.0i Sauger nicht den relativ hohen Ölverbrauch geben würde, wär das mit der Ablesesituation auch nicht so dramatisch. In meinen Erinnerungen brauchte der Sauger auf 4000km Italien ca. 1,5 Liter Öl, der tct garnichts.

Bearbeitet ( von holger s)

Hallo,

vor 8 Stunden schrieb Manson:

Der einzige Unterschied beim TCT ist der Turbolader den der Sauger nicht hat, ansonsten sind die Blöcke identisch

der TCT soll thermisch hochbelastbare Kolben von Mahle haben und außerdem eine Kühlung der Kolbenböden durch entsprechende Öldüsen. Vermutlich gibt es noch andere Änderungen.

Grüße
Andreas

vor 4 Stunden schrieb bx-basis:

Er hat es dann mit einem Motorschaden nach knapp 650.000km quittiert...

Ja aber XUD9, nicht XU10 :) 

  • Ersteller

Hallo,

Es ist ja ganz toll das Ihr hier fachsimpelt aber was hat das mit dem Verkauf meines Wagens zu tun?

Es interessiert mich Herzlich wenig ob der TCT besser ist.

Schönen Tag noch.

 

  • 4 Wochen später...
  • Ersteller

Guten Abend,

Der XM steht nicht mehr zum Verkauf und auch keine Teile von Ihm.

Gruß

Oliver

Alles Irdische ist vergänglich. Irgendwann ist die Zeit einfach abgelaufen. Trotz der schönen Optik ist diese Motorisierung einfach nicht gefragt. Anders sieht es mit den Radkappen aus - hoffentlich wurden Sie zurückbehalten.

Ein sanft säuselnder und druckvoller Riemen-V6 ist halt was ganz anderes.

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