13. Juli 200422 J. Hi, sicher könnt Ihr mir weiterhelfen beim thema ventile einstellen. Ich überlege mir einen turbo c.t. zu kaufen und dann auf gas umzurüsten. Wichtig ist beim gasbetrieb die kontrolle/ einstellung des ventilspiels. Leider habe ich nur das haynes rep. handbuch- leider deswegen, weil nicht alle angaben korrekt sind vor allem nicht was die wartung berifft. -wie werden die ventile eingestellt (intervall)? -muss die nockenwelle ausgebaut werden? -benötigt man spezialwerkzeug? welche der motorenvarianten ist zuverlässiger? die 141 oder 147 PS variante? Klasse wäre es, wenn ihr angaben über die thermische belastbarkeit der maschine und der lebensdauer des turbos machen könnt. interessant wäre auch zu wissen, ob das drehmoment bei den motoren das gleiche ist. danke!!! norbert
13. Juli 200422 J. Hallo Norbert, soweit ich weiß, hat der t.c.t Hydrostössel und damit nichts zum einstellen. Meiner hat 125.000km drauf und läuft absolut problemlos. Ich habe bis jetzt auch noch nicht davon gelesen, daß jemand mit Turbo oder thermischer Belastung bei dieser Maschine Probleme hätte. Gruß Joachim
14. Juli 200422 J. Ersteller Hi Achim, die 2 litermodelle (sauger& turbo) haben laut haynes' handbuch alle tassenstössel, die 2,5 td z.b. haben hydrostössel. kannst du in deinem handbuch nachschlagen, welche ventilbetätigung definitiv ist?? danke! norbert
14. Juli 200422 J. Hallo die Turbo c.t. Maschine hat keine Hydrostössel. Sondern meines Wissens Einstellplättchen. Da müßte man dann zum ändern die Nockenwelle ausbauen. Vielleicht kann das ein BX-Gti Fahrer bestätigen das Maschinchen ist ja davon abgeleitet. Die Ventile werden aber so gut wie nicht eingestellt, es sei denn sie klappern ist. Sagt der Citroen Meister meines Vertrauens. Der seit 25 Jahren an Zitronen herumschraubt. Mein c.t. hat mittlerweile 196.000 km runter, fahre in seit Km-Stand 68.000. Die Ventile klappern nicht und wurden auch noch nie eingestellt. Robustes Arbeitstierchen die Maschine. Immer schön warm fachren, Öl und Filter alle 15.000 raus, Zahnriemen und Rollen alle 90.000 wechseln, bei 160.000 Wasserpumpe zusätzlich . Dann solltes Du lange Freude haben. Nicht zu vergessen lange Strecken mit 140-160 km/h Tempo liebt die Kiste und bedankt sich mit 9 Liter auf 100 km (Super ohne Plus) Gruß Tom
14. Juli 200422 J. Also das verstehe ich jetzt nicht. Wenn an den Ventilen was zum Einstellen wäre, dann müßte doch in meinem Wartungsheft irgentwann mal die Position "Ventileinstellung prüfen" auftauchen. Kommt aber nicht mal bei km 195000 vor und weiter geht mein Wartungsheft nicht. Bei Einstellplätchen muß (zumindest bei bei älteren Audis) keine Nockenwelle ausgebaut werden. Dazu habe ich noch den Hebel zum Herunterdrücken der Tassenstössel und die Spezialzange zum Herausnehmen der Plättchen. Leider hat mein jetziger Audi schon Hydrostössel und die Klappern bei kaltem Motor ganz furchtbar. Da stelle ich eigentlich doch lieber Ventile ein und verzichte auf das Klappern. Gruß Joachim
15. Juli 200422 J. Ersteller Hi Ihr beiden, vielen dank für die wartungsintervalle und den fahrbericht! ich versuche im augenblick so viel wie möglich an infos zu sammeln bez. des turbo ct, damit ich keine (teuren) bösen überaschungen erlebe. einer der gasanlagenistallateure hat mich gewarnt, das bei dem wagen das ventilspiel reglmässig einzustellen sei, vor allem beim gasbetrieb sei das wichtig weil die ventile heisser werden und sich dher mehr ausdehnen...(oder so), ein anderer installateur sagte, das der gasbetrieb keine höhern anforderungen stellt an die ventile. wie auch immer, im haynes handbuch ist ein photo von der einbaulage der ventilbetätigung. unter der nockenwelle ist ein zylinder der auf das plättchen drückt welches auf dem ventil sitzt. dieses plättchen wird beim einstellen gewechselt. um den zylinder zu entfernen, muss die nockenwelle raus, anders kommt man definitf nicht an das plättchen- der zylinder blockiert den zugang wenn die nockenwelle eingebaut ist. Haynes schreibt, das die ventile nur eingestellt werden müssen, wenn der zylinderkopf überholt wurde, wenn die ventile klappern oder die kompression nicht mehr stimmt, insofern habt ihr beide alles richtig gemacht , was die einstellungsarbeiten betrifft. danke Norbert
16. Juli 200422 J. Hallo, Nockenwelle ausbauen zum Ventilspieleinstellen ist richtig, hatte ich mal bei einem Evasion 2,0 Benziner ohne Turbo. Die Einstellplättchen sitzen unter den Tassenstösseln. Normalerweise wird im Fahrbetrieb das Ventilspiel kleiner, da sich die Ventile etwas in die Ventilsitze einarbeiten und sich die Ventile auch etwas ausdehnen, so wie Norbert es schreibt. Daher ist es meiner Meinung nach nicht richtig, nur auf das Klappern zu achten, denn ein zu kleines Ventilspiel ist nicht zu hören oder zu fühlen. Wenn Haynes schreibt, dass die Ventile eingestellt werden sollen, wenn die Kompression nachlässt, dann sind sie eigentlich schon hin. Was ist denn so schlimm daran, das Ventilspiel einfach mal zu kontrollieren? Wenn alles in Ordnung ist, dann hat man sein Gewissen beruhigt und sogar eine neue Ventildeckeldichtung. Bei falschem Ventilspiel muss es sowieso gemacht werden, dann doch lieber, bevor weitere Schäden wie verbrannte Ventile und Sitze eintreten. Viele Grüsse Rolf ollte man das Ventilspiel kontrollieren, wenn die Kompr
16. Juli 200422 J. Ersteller Hi Rolf, laut haynes: checking should not be regarded as a routine operation, however. it should only be necessary when the valve gear has become noisy, after engine overhaul or when trying to trace the cause of power loss/ naja, sicher ist haynes nicht die bibel der autoschrauberkunst. z.b. gibt haynes den wechselintervall des zahnriemens für den 2.5l td mit 116tkm an, eigentlich sind es laut citroen 80tkm. kann mir nicht vorstellen, das haynes die defekten motoren bezahlt die wegen zahnrienmen versagen den geist aufgeben. fröhliches schrauben, norbert
16. Juli 200422 J. Großer Irrtum! Ein (ein bißchen) tickerndes Ventil ist unkritisch. Wenn man nichts hört, wirds heiß - im warsten Sinne des Wortes. Über die Zeit arbeiten sich die Ventile und Sitze ein. Das Ventilspiel wird kleiner! Das Problem ist, wenn es zu klein wird und im Extramfall das Ventil nicht mehr aufsetzt, brennt es durch, da es nicht mehr gekühlt wird. Dies passiert vor allen Dingen gerne, unter Vollast, wenn das Ventil heiß, der Schaft länger und damit das Spiel kleiner bzw. negativ wird... Dann ist in wenigen Sekunden schluß mit lustig. Also ohne Vorwarnung! Aber kein Sorge, so richtig merkt man es erst, wenn man er wieder im Leerlauf dreht... Gruß Jochen
16. Juli 200422 J. Zahnriemen 2.5td ist meines Wissens alle 120000km fällig. 116000 km sind 72000 mi. Oder irre ich mich? g
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